Medien, ey

Es gibt einen jungen Bielefelder Verlag namens Unerhörtes Erlesenes, in dem sich ein paar Studenten den Traum von der eigenen Bücherschmiede erfüllen. Das finde ich richtig gut. (Zumal meine Mädels von Keldar auf der ersten CD des Verlags vertreten sind! Heissa!) Ich finde das wirklich gut. An sich. Aber dann sah ich im Westfalenblatt einen Artikel, in dem so ein wenig mitschwang “Hey, echte Bücher haben Anspruch. E-Books sind vom Bösen.” Puh. Ich weiss ja nicht. Das hat was von “Der Buchdruck wird das Buch töten. Früher war alles handgeschrieben. Das hatte wenigstens noch Anspruch.”

Ein Text ist doch ein Text ist doch ein Text. Wie genau er konsumiert, gar aufgesogen wird sollte egal sein. Hauptsache Text. Ich bin damit also absolut nicht einverstanden.
Ich habe dann kurz überlegt, ob ich die Unerhörten mal drauf ansprechen soll. Aber: Die Aussagen des Artikels, die ich doof finde, sind keine direkten Zitate. Möglich also, dass die Schreiber des Artikels das verbrochen haben. Und jetzt habe ich keine Lust mehr. Komisch, oder? Studenten und Büchermacher hätte ich angequatscht. Bei Journalisten habe ich keine Lust.



Noah Gordon hat ein Einsehen …

… und seine Bücher gibt es jetzt endlich als E-Books. ENDLICH! Ich war vorletztes Jahr zu Weihnachten schon kurz davor, mir einen neuen Scanner zu kaufen und selbst “Der Medicus” einzuscannen. Und nun, seit dem 5. Juni schon, gibt es die Serie um die Medizinerdynastie Cole endlich im Kindle-Shop:

  1. The Physician: Cole Series, Book 1
  2. Shaman: Cole Series, Book 2
  3. Matters of Choice: Cole Series, Book 3

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich mich das macht. Robert Cole. Der Medicus auf meinem Kindle. Eines der wichtigsten Bücher für mich. Das Buch, das ich einen Monat lang auf dem Jamboree mit mir herumschleppte. Das Buch, das ich – auf Englisch, versteht sich – im Flieger nach Dublin las, die Abschiedstränen noch auf den Wangen. Hach. Toll.



Ein Tag im Leben der Frau F

Ich mag, dass der schneyra nun immer Wochenzusammenfassungen postet. Ich schreibe statt dessen mal fast nur vom ersten Tag dieser Woche. Hah.

Montag, 25. Juni 2012
Morgens besuche ich ein interessantes Seminar – vorher und nachher arbeite ich ein wenig. Danach geht es direkt Baguette kaufen (Kollegin so: “B to the A to the G” ich so: “to the guette”), weil um 18:30 h die hungrigen Rollenspieler bei mir einfallen. Zwei Teller Nudelsalat und eine aventurische Bordellschlägerei später überreicht mir unser Meister einen Zettel mit seltsamen Zeichen. Ich brauche sicherlich 10 Minuten, um aus den (wie ich finde sehr kryptischen!) Äußerungen meiner Mitspieler zu schließen, dass es sich dabei eben nicht um die Geheimschrift eines aventurischen Amazonenordens handelt. Sondern um mein Geburtstagsgeschenk: einen amazon-Gutschein. Ooops. Meine Frau postet währenddessen circa zwei Dutzend Pudelbilder auf facebook und man vernimmt ihr manisches Kichern aus ihrem Arbeitszimmer.

Toll, oder? Was habe ich sonst noch so gemacht, diese Woche … Ach ja: Ich habe Saeculum gelesen. Das gefiel mir richtig gut – definitiv ein Lesetip für Liverollenspieler, Wildzelter, Pfadfinder und Fantasybegeisterte. Und heute, am Sonntag waren wir bei der Frau Schwiegermama. Und die meinte, aus mir würde noch eine richtige Gärtnerin werden. Hah. (Miss Jackson dann so: “Pöh, glaube ich nicht.” Menno!)



Buchstaben!

Ich mache ja was mit Büchern, und deswegen war ich dieses Jahr direkt zweimal in Frankfurt – zuerst zur Buchmesse natürlich. (Und hey, Buchmesse. Krasses Zeug. Da trifft man Leute … Maite Kelly zum Beispiel. Und die war richtig nett zu mir. Hui!) Aber auch auf einem Lehrgang. Das war sehr fein – der mediacampus frankfurt hat was von Pferdemädcheninternat. Total süß. Kann ich nur empfehlen. Und: Da gibt es Bücher … Bücher ohne Ende! Hachz!


Buchstaben! Buchstaben! Buchstaben!

Ich mag übrigens Bahnfahren als Geschäftskunde. Die Schaffner sind viel netter, man kriegt schneller Freigetränke und zu außerdem kann ich natürlich meine supitolle kostet-alles-nur-die-Hälfte-und-kannst-die-Karten-jederzeit-zurückgeben-Bahncard auch privat nutzen. Praktisch. Deutschland wirkt gleich viel kleiner. 🙂



Pottermore: Zeitfenster für die Registrierung

Noch ein Nachtrag zu Pottermore: Es scheint, als würden jeden Tag die Rätsel leichter werden, sodass die echten Potterfans sicherlich kein Problem damit haben sollten, sich noch Plätze zu sichern. Zumindest, wenn sie die Registrierungsphase erwischen – aber dazu gibt es ja mittlerweile Informationen direkt von der Quelle …

Laut Pottermore Insider sind die Zeitfenster der noch kommenden Registrierungsmöglichkeiten folgende:

  • Freitag, 05. August: 13:30h-16:00h BST, das ist 14:30h-17:00h deutsche Zeit
  • Samstag, 06. August: 0:30h-03:00h BST, das ist 01:30h-04:00h deutsche Zeit

Irgendwann innerhalb dieser Zeitfenster erscheint auf Pottermore.com das Rätsel. Die Antwort wird dann wie gehabt eine Zahl sein, die ihr ans Ende der Webadresse http://quill.pottermore.com/ schreiben müsst um auf die Seite zu gelangen, die an diesem Tag den magischen Federkiel (eine Art Spiel, bei dem ihr eine leuchtend blaue Feder mit der Maus anklicken müsst) beherbergt. Von dort werdet ihr dann – nach erfolgreichem Klick – auf die Pottermoreseite weitergeleitet, auf der ihr eure Daten eintragen und euch registrieren könnt. (Gestern war die Antwort auf das Rätsel beispielweise 252, also musste man http://quill.pottermore.com/252 besuchen.) Viel Glück! 🙂

Um euch die Zeit bis dahin zu vertreiben, könnt ihr ja ein wenig im großen Internetregal nach Harry-Potter-Produkten stöbern. Das Blu-ray Boxset der Jahre 1-6 (ich erwähnte es hier), kann ich nur empfehlen: Wir reisen damit seit ein paar Tagen regelmäßig nach Hogwarts und sind vollauf zufrieden. 🙂 Und irgendwann, wenn die letzte tolle Sammeledition aller acht Filme mit jede Menge Bonusmaterial veröffentlicht wird (und sowas kommt bestimmt), wird die natürlich auch noch angeschafft. hihi

Hach, ich bin schon total gespannt auf Pottermore und kann es kaum erwarten, endlich die E-Books der Potter-Reihe zu kaufen! 🙂



Pottermore

Es ist soweit – heute ist die Registrierungsphase für die Beta von Pottermore gestartet, denn heute hat Harry Potter Geburtstag. 🙂

Einschub: Weil so viele von euch mein Blog finden, weil sie nach Informationen zur Pottermore suchen: Hier gibt’s alle anderen Potter-Einträge, inklusive der Zeitfenster, in denen die Registrierung am Freitag und Samstag möglich ist. 🙂

Wie das alles genau funktioniert, steht auf der Pottermore-Seite, die beim Betreten titelt:

Wer die Chance haben will, frühzeitig auf Pottermore zugreifen zu können, muss zuerst den Magischen Federkiel finden und seine Registrierungsdaten einsenden. Vom 31. Juli bis 6. August wird an dieser Stelle täglich ein neuer Hinweis veröffentlicht. Wenn Du ihn enträtseln kannst, führt er Dich zum Magischen Federkiel. Sei schnell, denn der Magische Federkiel ist nicht ewig da, und die Registrierung ist nur so lange möglich, bis alle Plätze an dem Tag vergeben sind.

Ob ich auch dabei bin? Ob ich heute morgen fleißig F5-drückend vor der Pottermoreseite gesessen habe? Ob ich womöglich unglaublich schnell den Registrierungsprozess durchlaufen und fünf Minuten nach Onlineschaltung des ersten Hinweises schon meinen Aktivierungslink angeklickt hatte und wie ein Flummi durch die Wohnung hüpfte? Ich äußere mich dazu mal vorsichtshalber nicht. Aber ich sag es mal so: Am Sonntag vor einer wichtigen Anglistikprüfung habe ich Harry Potter and the Half-Blood Prince gelesen, statt zu lernen. 😉

Und Apropos Harry Potter: Wenn man momentan bei amazon einen LG Blu-ray Player bzw. ein LG Heimkinosystem kauft, gibt’s die Sammelbox Harry Potter – Die Jahre 1-6 [Blu-ray] geschenkt. 🙂
Und wie ich nach Erhalten meines Paketes sah, gibt es derzeit in der Packung des Blu-ray-Players noch ein Geschenk und zwar Der Polarexpress [3D Blu-ray] – die Scheibe kostet sonst, genau wie das Potter-Set, knapp 30 Euro. Für knapp 130 Euro einen Blu-ray Player, eine 3D-Blu-ray und sechs Potter-Blu-rays? Das Angebot kann sich wirklich sehen lassen …

Nachtrag:
Ein kurzes Willkommen an alle Potter-Fans, die über google bei mir landen. Schaut euch in meinem Blog um, fühlt euch wie zu Hause und lest ruhig, was ich sonst noch so pottermäßiges geschrieben habe. Wenn ihr Fragen zum Registrierungsprozess habt, dann beantworte ich die gerne, soweit mir das möglich ist. 🙂



Geldgeschenk von Amazon

Greetings from Amazon.com.

We’re writing to let you know we processed your refund of EUR31.59 for your Order xxx-xxxxxxx-xxxxxxx.

This refund is for the following item(s):

Item: Kindle 3G Wireless Reading Device, Free 3G + Wi-Fi, 3G Works Globally, Graphite, 6″ Display with New E Ink Pearl Technology [Includes USB Cable for Ch
Quantity: 1
ASIN: B003DZ1Y7M
Reason for refund: Export fee reduced

Here’s the breakdown of your refund for this item:

Export Charge Refund: EUR31.59

We’ll apply your refund to the following payment method(s):

Credit Card [ending with xxxx]: EUR31.59

Refunds typically complete within 10 business days and appear as a credit on your statement.

Dankeschön, amazon – ich habe mich gefreut! So viel Geld zurück, ohne nachzufragen … und das zwei Monate nach der Lieferung – das entschädigt ein wenig für den Stress mit UPS. (Hey, das hat sich gereimt. Und was sich reimt ist gut!)

So lande ich im Endeffekt bei knapp 170€ für meinen Kindle 3G
– das ist recht ordentlich, wenn man bedenkt, dass also die Einfuhr- und Versandkosten nur 35 Euro gekostet haben. Und das bei UPS-Express-Lieferung.



Digital ist …

besser einfach nur anders. “Häh?” fragt sich der Leser jetzt. “Jaja,” antworte ich und elaboriere:

Digital ist besser heisst ein Album von Tocotronic und das ist ziemlich schön anzuhören. Unter anderem ist da Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein drauf – das ist ein tolles Motto und ein tolles Anliegen. Ich habe das ja wahr gemacht und bin deswegen ein Stück weit ein besserer Mensch als ich es sonst geworden wäre, denke ich. 🙂

Nun verhält es sich aber so, dass ich – allen Unkenrufen zum Trotz – digital gar nicht immer besser finde. Nur halt anders. Und als ich eben nebenan beim ben_ auf die Apfelkategorie (und das ist eine ganz andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden) klickte, stolperte ich über den Beitrag Am Ende. (Ich fasse den jetzt mal nicht zusammen, ihr lest das fein selber. Hier geht’s schließlich gerade ums Lesen. Und vergesst die Kommentare nicht. Im Dialog liegt wie immer die Würze.)
Ich habe ja meinen Kindle sehr liebgewonnen in den nunmehr knapp anderthalb Monaten, die er mich begleitet. Eine Hand voll Bücher habe ich schon auf ihm verschlungen – mehr, als ich in dieser Zeit auf Papier gelesen hätte.

Nun ist es so, dass ich ja bekanntermaßen seit meinem ersten Kontakt mit dem Thema elektronisches Buch im The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy sehr angetan davon. Hunderte von Büchern mit sich rumzuschleppen? Der Himmel. Wie oft sitze ich irgendwo und wünsche mir Buch xyz herbei. Wie schön, es endlich haben zu können. Und eine Welt, in der man beim Umzug seiner Freunde nicht zehn volle Billy-Regale migrieren muss, ist tendenziell eine schöne, freundliche Welt.
Aber dann ist da die andere Seite der Medaille: Bücher können ja sooo toll sein. Sie können eine Geschichte ganz unabhängig von der erzählen, für die sie gedruckt wurden. Sie können gezeichnet von der Zeit und ihren Besitzern sein. Sie können Flecken haben und riechen. Sie sind, und das wusste mein Lieblingsbibliothekar schon vor unglaublichen dreizehn Jahren, fassbar:

Ms Calendar: Honestly, what is it about [computers] that bothers you so much?
Giles: The smell.
Ms Calendar: Computers don’t smell, Rupert.
Giles: I know. Smell is the most powerful trigger to the memory there is. A certain flower or a whiff of smoke can bring up experiences long forgotten. Books smell. Musty and, and, and, and rich. The knowledge gained from a computer, is, it… it has no texture, no context. It’s there and then it’s gone. If it’s to last, then the getting of knowledge should be tangible, it should be, um… smelly.

– Buffy the Vampire Slayer, Season 1 Episode 8, “I Robot, You Jane” [IMDB]

Und so kristallisiert sich für mich derzeit heraus, dass es sich mit Büchern bei mir derzeit noch so verhält wie mit CDs: Ich kaufe digitales, keine Frage – aber meist handelt es sich dabei um Bücher oder um Musik, die ich mag. Die ich antesten will. Zu denen ich noch eine unklare Beziehung habe. Teilweise auch welche, die ich wirklich sehr gerne mag, die es aber noch nicht in den erlauchten Kreis der Dinge geschafft haben, die meine Welt veränderten.
Werke von Künstlern, die mir sehr am Herzen liegen, die ich wirklich, wirklich mag, die mich bewegen und inspirieren, diese Werke kaufe ich analog. Auf CD. Als Buch. Um das Gesamtkunstwerk zu besitzen, weil ein Buch ohne Cover und eine CD ohne Booklet eben nur ein Teil des fabelhaften Ganzen sind. Weil ein Musikalbum beispielweise ein Gesamtkunstwerk ist, weil man nicht mal eben per “randomize” die Titelabfolge verändern sollte. Weil man im Booklet bei den ersten paar Mal Hören die Texte mitlesen muss. Auf dem Bauch auf dem Teppich. Völlig in der Musik versunken. Und weil man sich mit dem Buch ins Bett oder auf die Couch verkrümeln muss, das Handy ausschalten, das Telefon ignorieren, und einfach lesen. Völlig in der neuen kleinen fiktiven Welt untergehen. Das ist eines der schönsten Gefühle die es gibt.
Und gerade deswegen gibt es Bücher, die möchte ich nicht zwingend noch in meinem Regal haben (den ein Blick in das Bücherregal eines Menschen ist, wenn er denn so tickt wie ich, auch ein wenig ein Blick in seine Seele) – die lese ich einmal und finde sie okay, aber sie müssen nicht Teil meiner Welt bleiben. Diese Bücher als eBook zu kaufen ergibt für mich Sinn. Sie bei amazon zu bestelle, zu lesen, und dann wieder zu verkaufen oder gar wegzuwerfen – das ist eine Umweltsünde sondergleichen und ich bin froh, dass ich diese nicht mehr auf mich laden muss.
Hey, Bücher, ich hab euch lieb. Trotz und vielleicht auch ein wenig wegen des Kindles.



Die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest

Curiously, Hitch-hiker’s Guide to Europe had told of visitors to the UK searching for family roots finding “the answer a little disappointing” – after travelling around the world in search of “the solution to the most puzzling question of all”. A coincidence, perhaps . . . but this coincidence is on page 42.

Quelle: The Guardian: Douglas Adams and the cult of 42 [via TYWKIWDBI]

Oha, da scheint wohl Douglas Adams’ Rätsel um die 42 gelöst worden zu sein. 🙂



Kindleüberraschung

Neulich hatte ich ja seeehr viel Spaß mit amazon.com/UPS. Nachdem ich im Internet recherchiert hatte, war ich doch sehr hoffnungsschwanger, dass amazon.com in der Lage wäre, meine Bestellung an meine Packstation zu liefern. Hatte ja bei zig anderen Leuten auch funktioniert. Schien auch alles bestens in Ordnung zu sein, amazon nahm meine Bestellung an und nach sieben Wochen Wartezeit (gaaah, stand da ja bei der Bestellung, aber gaaah! Warten!) machte sich ein kleines Paket mit meinem Kindle auf den Weg zu mit. Per UPS.

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