Come with us, this is the night!

Merry Beltane!



Zitat des Tages: Rücken

Szenen einer Ehe eingetragenen Lebenspartnerschaft:

“Nicht aufs Bett werfen jetzt. Es ist frisch gemacht und ich hab Rücken.”

:mrgreen:



Thinking Day 2013

WAGGGS so: “Reduce child mortality” und “Improve maternal health”. Ich so: “Yeah.”

Große Ziele. Vielleicht denkt jeder von uns kurz darüber nach, was er dazu beitragen kann, dass wir sie erreichen? Das wäre schön.



Aufschrei. Oder: Ich kann dumme Menschen sehen

Unter dem Hashtag #Aufschrei tweeten derzeit viele Damen (und ausgesprochen erstaunlich wenige Männer!), was ihnen in ihrem Alltag so an Sexismus, sexuellen Belästigungen und Diskriminierung widerfährt. (Ob es hilfreich ist, das zu mischen, ist eine andere Sache.) Wie immer im anonymen Raum dauerte es natürlich nicht lange, bis sich einige Menschen angegriffen fühlten: “Männerhass!” wurde gerufen und mehr oder weniger lustige tweets wurden abgesetzt.

Ich finde es absolut fabelhaft, dass die Aufschreitweets aber andererseits offenbar dazu führen, dass sich so mancher Mensch aktiv damit auseinandersetzt, ob und wie er vielleicht zum Unbehagen anderer beiträgt. Dass das Thema in den Medien aufgegriffen wird, ist meines Erachtens logisch und auch wünschenswert. Ich wünsche mir eine offene Diskussion von Männern und Frauen (und Butches und Femmes ;) ) zum Thema, in der jede Art von Sexismus gleich behandelt wird. Tschaka!

Und während all das passiert, vertreibe ich mir zwischendurch einige Minuten damit, Derailment Bingo zu spielen, denn zu mehr sind die Tweets der #Aufschrei-Kritiker in 98 % aller Fälle nicht zu gebrauchen. Schade.

Sollte nicht lange dauern, da zu gewinnen …

  • “Fragt mal einen Farbigen, was der so täglich in Deutschland erlebt. DAS ist einen #aufschrei wert, aber nicht euer Kindergartengedöhns. FAIL”
  • Einfach weiter Fifthy Shades of “Peitschen-Beißen-Fesseln-Bluten” Gray lesen und den Schnabel halten. #Aufschrei
  • Ihr wolltet ja gleichberechtigung und freizügig herumlaufen braucht euch net wundern wenn ihr euch wie auf dem Viehmarkt fuehlt #Aufschrei
  • #Aufschrei-Debatte: Heterophobie schwacher Männer und frustierter Frauen.
  • Vielleicht sollten die betroffenen Frauen einfach lernen besser zu kontern anstatt sich als Opfer darzustellen. #Aufschrei

Großer Spaß. ;-)



Unfuck Your Habitat!

Ich habe sehr viel Spaß an dem tumblr Unfuck Your Habitat. Die Verschlichterei ist generell ein großes Thema bei Freunden/Bekannten/Verwandten (ich sehe euch an, Waldelfe und ben!) und unfucking ist da eine gute Ergänzung. Und die gif-Dateien unter den Erfahrungsberichten sind ein Augenschmaus. Gefällt mir.



Zitat des Tages: erzwungende Uniformität

Mamberti erklärte, dass das Gericht mit seiner Entscheidung die Freiheit des Gewissens eingeschränkt habe: “Es besteht das Risiko, dass moralischer Relativismus, der sich selbst als neue soziale Norm etabliert, die Fundamente der Gewissensfreiheit des Einzelnen und der Religion unterläuft”, erklärte der 60-Jährige. “Was moralisch kontroverse Themen wie Abtreibung und Homosexualität angeht, muss das Gewissen respektiert werden”. Die Gewissens- und Religionsfreiheit seien “kein Hindernis bei der Errichtung einer toleranten Gesellschaft”, sondern “eine Grundbedingung für deren Aufbau”. Er warnte vor einer “Diktatur des Relativismus”, vor “Intoleranz” gegenüber gläubigen Menschen und “erzwungener Uniformität”.

Quelle: queer.de

Dass der Mensch, der im Vatikan für die Beziehungen des Vatikans zu anderen Staaten verantwortlich ist, die Homoehe kritisiert, weil dadurch eine erzwungene Uniformität entstehen könnte, besticht ja durchaus durch eine gewisse Ironie. Noch schöner finde ich fast, dass eine Gleichberechtigung von Homosexuellen Menschen laut dem Erzbischoff anscheinend Intoleranz gegenüber gläubigen Menschen darstellt. Merken Sie selber, Herr Mamberti, ne? Merken Sie selber.



Zitat des Tages: Entzückende Freundin

Liebe große rothaarige, die erzählt, ich würde jeden Tag mit einer anderen in der Uni einen Kaffee trinken gehen! Das stimmt zum Glück nicht! Trotzdem finde ich eine kleine, braunhaarige Freundin von dir ziemlich entzückend! Solltet ihr das nächste mal auf der 1. Brücke einen Kaffee trinken, lasst sie doch einfach mal alleine sitzen, das erleichtert das ansprechen!

Gesehen auf facebook bei Spotted: Universität Bielefeld.

Das wäre eine Geschichte wie aus dem Leben Gute Zeiten, Schlechte Zeiten: Zwei Mädels gehen zusammen Kaffee trinken, setzen sich aber weit entfernt voneinander hin, damit der junge Mann, der die erste Dame zuvor anonym im Internet noch des Lügens bezichtigt, endlich den Mut fassen kann, die zweite Dame anzusprechen.

Ich wünsche Dir und der entzückenden Dame viel Glück – das klingt alles nicht ganz einfach.



TV Tropes

Für alle Freunde von Funk & Film ist die Seite tvtropes sicherlich richtig interessant. Sehr viel Spaß hatte ich beim Lesen des Artikels zum Thema Defibrillatoren. Hihi.



What A Wonderful World

:-)



Jahresrückblick: 2012 ist tot, es lebe 2013

2012 war für mich, das muss ich zugeben, auch schon so ein wenig ein Arschlochjahr. Aber, und das ist neu: Als verheiratete Frau ist ein Arschlochjahr gleich gar nicht mehr so furchtbar schlimm.

Was habe ich eigentlich gemacht? Viel gearbeitet und viel erreicht. Viel gereist und viel gesehen. Viel gelernt und viel erschaffen. Viel gegessen. :D Viel neues Leben wachsen sehen. Viel gefreut, viel gegrämt.

Eine große Veränderung war definitiv unser Umzug – raus aus der Innenstadt! Endlich! Endlich näher an der Natur! Das gefällt. Der zusätzliche Platz in der neuen Bleibe ist natürlich auch nicht zu verachten – hier lässt es sich gut aushalten. Und dafür, dass es nun doch weiße Wände hat, ist mein Arbeitszimmer mittlerweile wirklich erstaunlich hobbitesque. Fein.

Was noch? Verschlichtert habe ich mich … Einiges aussortiert an Ballast – sowohl materiell als auch emotional. Von einigen Menschen habe ich mich verabschiedet, andere habe ich dafür liebgewonnen. Läuft!

Vorsätze fürs nächste Jahr? Nicht viele. Mehr bewegen in der Welt. Gesünder leben (bla bla bla), endlich ordentlich sitzen. Den inneren Nerd und das Spielkind mehr pflegen. b&b endlich mal zum Kaffee herbitten. Vielleicht mehr bloggen. Eventuell den einen oder anderen Kanal der sozialen Medien mal mehr hinterfragen. (Ach Quatsch. Mache ich eh nicht.) Unbedingt öfter reisen: London’s calling. (And it’s got cake pops!)