Berühmte Berühmtheit getroffen
Monsieur Cousteau hat Fred getroffen. Und sie haben direkt gesoffen. Die Schlawiner!

Monsieur Cousteau hat Fred getroffen. Und sie haben direkt gesoffen. Die Schlawiner!

Ob ich nun vier Tage lang weg bin oder vier Wochen: Der Rucksack ist immer gleich voll. Zu meiner Verteidigung: da sind noch ein day pack und meine Kameratasche drin.
Vielleicht hätte ich doch den Affen nehmen sollen … Der ist auch immer gleich voll, aber irgendwie handlicher.

Ich werde nächstes Jahr dreißig. Das bedeutet, dass ich wohl erwachsen bin. Irgendwie. Was mich am erwachsen werden am meisten stört, ist in der Regel, was von Außen so auf einen einströmt. Ich kann zum Beispiel niemandem erzählen, dass ich mich mit einer Person xyz treffe, ohne dass man mich wissend angrinst und mir ein “Ahaaaaa?” entgegenschallt. Die Freunde grinsen (entweder, weil sie erwarten, dass ich umpole, wenn ich mich mit einer Dame treffe oder weil sie erwarten, dass ich umgepolt werde, wenn’s ein Mann ist) und meine werte Frau Mutter möchte immer zuerst einmal wissen, wie alt denn xyz ist und was er oder sie beruflich macht. Frei nach dem Motto “das Kind muss doch ernährt werden” – irgendwie ja niedlich. Aber dann wieder auch nicht. Ist es wirklich so, dass platonische Freundschaften irgendwann ab Mitte 20 so unmöglich erscheinen? Ich meine, früher hat man doch auch nicht hinter jedem Damenbesuch die zukünftige Schwiegertochter erwartet und hinter jedem Mann den zukünftigen Ehemann. Oder wirke ich einfach so heiratswillig, dass man sich nicht vorstellen kann, dass ich Kontakt zu Menschen pflege, die mir nicht bei nächster Gelegenheit ein güldenes Band um den Finger legen und dabei “MEINS!” schreien? Ich werde das mal genauer beleuchten müssen.
(Mit diesem Eintrag möchte ich natürlich nicht unterstellen, die morgen zu besuchende Person xyz wäre kein Hochzeitsmaterial. Du bist natürlich das schönste Wesen diesseits des Nebelgebirges.
)
“ich möchte in new york auf einem hausdach sitzen und lieder schreiben”
… sagte gerade eine Freundin auf ICQ. Was möchte ich wohl gerade tun, wo will ich sein?
Hm, mal überlegen …
Unser Banner weht im warmen Wind, daneben hängt meine Kluft an einem knöcherigen Stock zum Trocknen. Ich bin eben einfach so ins Wasser gesprungen und habe mir den Staub der Fahrt aus dem Gesicht und der Kleidung gespült – jetzt sitze ich im Unterhemd und kurzer Lederbuxe auf den warmen Klippen, die Sonne kitzelt meine Nase und meine bloßen Schultern. Ich höre die Grillen zirpen und Vögel zwitschern während ich auf der Gitarre klimpere. In dem groben Leinentuch im Schatten der Steine vor mir liegt ein Laib frisches Brot, daneben ein Stück Schafskäse in einer Metalldose, umwickelt mit einem nassen Tuch, das etwas Kühle spendet.
In den Fluten sehe ich gerade noch die Köpfe der Jungs, die sich ein Wettschwimmen liefern. Der Rotschopf und das Rotbäckchen sitzen neben mir und stopfen ihre Pfeifen. Der Stammesfürst kocht Kaffee, der Geruch der frisch gemahlenen Bohnen zieht zu mir herüber und mischt sich langsam mit dem des Tabaks, nachdem die erste Pfeife brennt. Die Sonne zieht unaufhörlich weiter, schon färbt sich der Himmel zartorange. Nicht mehr lange und wir sitzen im Kreis, die Pfanne auf der Glut und brutzeln den Fisch, den wir uns eben frisch vom Kutter ersungen haben. Dazu Brot, Feta und ein paar Oliven – danach eine Flasche Wein teilen und den weiteren Verlauf der Fahrt träumen.
Der Stammesfürst greift zur Gitarre: “Staubiger Straßen, weißes Band schlängelt sich durch schroffe Felsen” – wir lehnen uns zurück und stimmen ein.
Hatte ich schon erwähnt, dass Frühlingssonne Fernweh macht?
Es hat ja geradezu unglaubliche Vorteile, dass meine Eltern Christen sind. Sie feiern zum Beispiel christliche Feste, passen aber hier und da die Traditionen ein wenig an. Ostern gibt es beispielweise statt Eiern und Schnickschnack seit Jahren Geschenke. Und dieses Jahr ein ganz besonderes. Meine Mutter eröffnete mir eben freudestrahlend, dass bei amazon der eine Ring in der Titan Blackline Ausführung in manchen Größen heruntergesetzt ist. Unter anderem auch in Größe 52 (16.6).
Dazu muss man wissen, dass ich mir den einen Ring in Größe 54 (17.2) in der normalen Titanausführung selber schenkte, nachdem ich meine Semipseudoverlobung™ mit T. gelöst hatte, weil mein Ringfinger sich so nackt anfühlte. Aber der ist mir mittlerweile doch etwas groß.
Und jetzt bekomme ich zu Ostern eben den schwarzen Ring in 52. Yippieh! (Und ja, ich weiss, dass ich Streichholzfingerchen habe, die nicht zu meiner walkürenhaften Statur passen.
)
Das alleine ist ja schon toll, aber noch besser ist die Tatsache, dass meine Mutter auf die Frage, ob sie ihn denn auch ganz gollummäßig bzw. österlich vor mir verstecken würde, erwiderte, dass sie ihn in den Schicksalsberg werfen würde. Geekmum ftw!
Gerade habe ich mich mal wieder im SchülerVZ herumgetrieben, nachdem eine Freundschaftsanfrage einer Stammesschwester aus der Gilde kam.
Und wisst ihr was? Manchmal bin ich wirklich froh, dass ich jetzt “schon groß” bin. Für kein Geld der Welt würde ich die Pubertät nochmal mitmachen wollen …
Auszug aus der Gruppenliste besagter Madame:
Ne. Ich bin wirklich froh, dass ich sie hinter mir habe, diese Zeit der großen Emotionen und großen Verwirrungen. (Und trotzdem wünsche ich mir einige dieser Gruppen auch im StudiVZ. hihi)
In einer Erklärung von BdP und DPV heisst es
Allerdings gibt es weltanschauliche Grundhaltungen, die sich nicht mit den von uns vertretenen Werten, die wir den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen vorleben, vereinbaren lassen.
Dazu zählen wir menschenfeindliche Einstellungen, wie sie sich in Fremdenfeindlichkeit, Geschichtsrevisionismus und völkisch-nationalistischem Gedankengut äußern. Von diesen distanzieren wir uns hiermit in aller Deutlichkeit.Wir möchten unsere Mitglieder einem derartigen Einfluss nicht aussetzen und werden mit diesen Gruppierungen keine gemeinsamen Veranstaltungen durchführen.
Super Sache. Eigentlich. Aber: Bin ich die einzige, bei der es einen schalen Nachgeschmack hinterlässt, dass
Klar, wenn beides drin wäre, wäre das ein wenig unpraktisch, denn dann könnte sich der BdP die Teilnahme am Jamboree abschminken, wo die Boy Scouts of America mitmischen, die ja kein Freund des Schwulen an sich sind. Aber irgendwie erscheint mir das inkonsequent und es nervt mich ein wenig. Meh.
Nachdem T. mir das schon auf facebook schickte, entdeckte ich es nun auch bei Julia Emde. Na gut, dann fülle ich mal aus:
Auffangen darf, wer will. Meine Lieblingsfänger sind alle bei der Arbeit so eingespannt, dass ich sie nicht zwingen will.
Darum bitten einige weltberühmte Stars in diesem Video: Proposition 301 @ funnyordie.
Entschuldigung, aber kann Kate McKinnon mich vielleicht einfach heiraten? “And what do gay people know about fancy flip flops? Yeah yeah yeah yeah yeah.” Grandios. Dieses Video “machte meinen Tag” würde der werte Herr schneyra jetzt wohl sagen, wäre er ich. Der Hustenanfall vom Lachen hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass mir noch alles wehtut. Aber das war es wert. Ich glaub, ich guck’s direkt noch so zehn bis zwanzig mal. hihi
Drüben bei Overthinking It gibt es einen grandiosen Blogeintrag zum Thema Why Strong Female Characters Are Bad for Women – das hier ein definitive Leseempfehlung für die Feministen unter meinen Mitlesern. Und für alle anderen. Und wenn ihr schon keine Zeit habt, den Artikel zu lesen, dann schaut euch die Bilder an. Die sind lustig genug.
I think the major problem here is that women were clamoring for “strong female characters,” and male writers misunderstood. They thought the feminists meant [Strong Female] Characters. The feminists meant [Strong Characters], Female.
So sieht’s aus.