Jugendbewegung, Genderrollen, Lebensbünde und Gedöns

Letztes Jahr im Zuge einer Prüfungsvorbereitung angefangen, aber nie so ganz zu Ende geschrieben. Da wirds jetzt doch mal Zeit:

Vor einer ganzen Weile twitterte ich folgenden Satz, der es eigentlich verdient, nochmal genauer beleuchtet zu werden:

Der Wandervogel und bündische Pfadfinder an sich ist personifizierte hegemoniale Männlichkeit und schämt sich dessen nichtmal. #erkenntnis

Vorweg: Klar ist das übertrieben, nicht alle sind so. Aber es gibt deutliche Tendenzen, die nicht nur mir immer wieder auffallen und die immer wieder Thema sind, wenn man sich mit anderen über “die Szene” unterhält. Und jetzt gerade war wieder Ottenstein angesagt, da kann man sich das ganze ja auch prima live ansehen, wie man mir berichtete.

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Unterwegs zum Meutenthing

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Baden Powell und die Damen

Man soll eine Frau immer ein bisschen besser verlassen, als man sie vorgefunden hat.



Die Achtziger haben angerufen …

… sie wollen ihr Neon und ihre Musik zurück.

Is’ nicht!

Ich muss nämlich heute “Paint” aus dem wunderbaren Roxette-Album Look Sharp! auf instant repeat hören. Tut mir leid.

Wochenende in Bielefeld war fein, wir haben bei Queers and Guitar gezappelt und ich habe drölftausend Filme gesehen, nämlich mit Fräulein Lilienscheu und den Jungs zuerst The Lord of the Rings 1-3 und dann mit dem Burgfräulein Once more, with Feeling (Die Musical-Folge von Buffy), Romeo + Juliet, Twilight (sie sprach auf deutsch mit, ich stellenweise auf Englisch – klang sicher ulkig :D ), Juno und Sweeney Todd. Außerdem gab’s Montag Abend dann, nachdem wir uns die Wartezeit nach Fringe mit Switch Reloaded auf DVD vertrieben, noch die kessen Buben von Supernatural. Mmhhh. :)
Und zwischendurch waren wir sogar in der Uni, so dass ich ein paar Bücher neu ausleihen konnte und während das Burgfräulein im Lipperlande Stammesrat hielt habe ich im Frühlingssonnenschein Eis gegessen. Auch gut. :)



Frische Fahrt

Frische Fahrt

Laue Luft kommt blau geflossen,
Frühling, Frühling soll es sein!
Waldwärts Hörnerklang geschossen,
Mut’ger Augen lichter Schein;
Und das Wirren bunt und bunter
Wird ein magisch wilder Fluß,
In die schöne Welt hinunter
Lockt dich dieses Stromes Gruß.

Und ich mag mich nicht bewahren!
Weit von euch treibt mich der Wind,
Auf dem Strome will ich fahren,
Von dem Glanze selig blind!
Tausend Stimmen lockend schlagen,
Hoch Aurora flammend weht,
Fahre zu! ich mag nicht fragen,
Wo die Fahrt zu Ende geht!

- Joseph von Eichendorff

Es ist mal wieder soweit: Es ist Frühling. Zeit, den Affen zu packen, die Klampfe zu schultern und tippeln zu gehen. Und Dank Abnahme und (zugegebenermaßen seltener) sportlicher Betätigung inklusive Muskelaufbau kann ich das dieses Jahr vielleicht auch tun, ohne nach zwei Metern hyperventilierend zusammenzubrechen. ;)

Ich wünsche euch ein tolles Ostara*, ihr Lieben.

* Ihr wisst schon, das was ich und die anderen Bekloppten dieser Zeit feiern.



Abendbrot

Ich bin vom Lieblingswölfling eingeladen worden. Drei mal dürft ihr raten, welche Speise und welches Getränk die meinen sind …

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Besonders beachtenswert ist, wieviel Monster Slush in dem Becherchen ist. Da sieht man, dass Pfadfinder am Werk waren. Schööön auftürmen, man zahlt ja pro Becher. :D



LV, Wunderland und so Gedöns

Ich habe in der letzten Woche einiges an Schlafdefizit gesammelt und in dieser letzten Nacht hätte ich das gut wieder aufholen können. In der Theorie. Denn natürlich hatte ich mal wieder wirre Träume und nach halb zehn war an Schlaf nicht mehr zu denken. Gah.

Naja, dann kann ich ja noch ein wenig die letzte Woche resümieren. Was habe ich im Wunderland so angestellt? Ich habe mit dem werten Herrn JustinLinus gespeist, den weltberühmten Fred getroffen, Monsieur Cousteau durch den Nicht-Ruhrpott getragen, die Frau des Galliers das erste Mal in zivil getroffen und für gut befunden, in der Marlene die Wuppertale Szene begutachtet und ein wenig in der Gegend herumgeknipst.

Von der Landesversammlung habe ich nicht so viel gesehen, wie erst geplant, weil ich doch noch länger im Nicht-Pott blieb, aber verpasst habe ich nur die Ankündigung der legendären 10 Euro. Mal schauen, was da noch so passiert.
Zwischen Wahlen und Diskussionen wurde ich von den zukünftigen Stars aller B-Promi-Sendungen erfolgreich ins Team Neuser rekrutiert, befürchte ich fast:

Läuft! Auch ansonsten war die LV natürlich sehr nett – auch hier habe ich definitiv zu wenig geschlafen, aber dafür immerhin ein wenig gesungen, ein wenig gescherzt, meine zukünftige Brautjungfer endlich mal live und in Farbe gesprochen, nachdem ich schon so viel von ihr gehört hatte, ein lustiges getoastetes Schnitzel gegessen und einen wahnsinnigen Rückreise-Roadtrip mit anderen verrückten Lippern gemacht. Kurzum: Das war ein schöner Miniurlaub, eine wirklich feine Woche mit feinen Menschen. Heute wird mir wohl noch ein wenig die Decke auf den Kopf fallen, nehme ich an.



Zitat des Tages: Kreativität

Feylamia senior war dieses Wochenende in Sachen Kunsthandwerkermarkt / Patchwork unterwegs und hat den Herrn Meutenführer getroffen, der zufällig dort kellnerte. Da geht der charmante Teufel doch Mutters Sachen anschauen und flötet

“Jetzt weiss ich, woher Feylamia ihre Kreativität hat.”

Hach. Das geht runter wie Öl. Bei uns beiden. :mrgreen:



Schlaflos in Wuppertal

Ich bin tatsächlich noch ein wenig müder, als dieses Bild vermuten lässt:

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Ich bin echt keine zwanzig mehr. Aber es hat sich gelohnt, denn ich hatte gestern wirklich eine Menge Spaß. Den Namen der ersten Örtlichkeit habe ich vergessen, aber auf den Stühlen fühlte man sich wie die Herzkönigin auf ihrem Thron. Danach nahmen wir noch ein Taxi nach Timbuktu über Paris und ließen uns schließlich in der “Marlene” nieder, wo ich mich wie zu Hause fühlte. Der Burgwart lieferte zudem ein wahrhaft grandioses Unterhaltungsprogramm. Irgendwann zog es uns dann allerdings doch ins Körbchen und als die Sonne aufging, gingen wir unter. ;-) Naja und nun bin ich auf der Landesversammlung und bin richtig, richtig matschig. Müde. Müde. Müde. Ich hoffe, gleich gibt’s noch eine feine Singerunde …



Berühmte Berühmtheit getroffen

Monsieur Cousteau hat Fred getroffen. Und sie haben direkt gesoffen und Wasabichips gefuttert. Die Schlawiner!

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