Zitat des Tages: Weiber
Connz vorhin auf twitter:
„Voll mit Weibern, der Laden, aber alle sehen so jung aus… Ich häkel mal einfach.“
Großartig.
Connz vorhin auf twitter:
„Voll mit Weibern, der Laden, aber alle sehen so jung aus… Ich häkel mal einfach.“
Großartig.
Gerade bin ich hierüber gestolpert:
Liebe, die
Wortart: Substantiv, feminin[...]
auf starker körperlicher, geistiger, seelischer Anziehung beruhende Bindung an einen bestimmten Menschen [des anderen Geschlechts], verbunden mit dem Wunsch nach Zusammensein, Hingabe o.?Ä.
[...]
Das “[des anderen Geschlechts]” könnte man doch langsam eigentlich mal löschen, oder? Wir schreiben immerhin das Jahr 2012.
Ich bin in dieser Beziehung anders als vorher, wurde mir berichtet. Glaube ich gerne – seit Miss Jackson und ich ein Paar sind, bin ich ausgeglichener. Ich werde so gemocht, sogar geliebt, wie ich bin. Mit all meinen Macken (okay, sind auch nur sehr wenige …
). Hatte ich vorher in dieser Form noch nie. Mag ich aber.
Ich bin zwar charmant wie Casanova, aber was die Damenwelt angeht, habe ich das mit einem alten Sprichwort gehalten und meine dritte Freundin zum Altar geführt. Warum warten, wenn man angekommen ist?
Gut, wir hatten es diesmal leicht. Wir kamen beide aus Beziehungen, in denen es unsere Partner mit der Ehrlichkeit nicht so genau nahmen. (Immer, wenn ich alte und neue gemeinsame Bekannte Plappermäuler treffe, wird mir wieder vor Augen geführt, wie richtig es ist, dass ich zu meiner Verflossenen keinen Kontakt mehr habe.)
Auch Miss Jackson kann von dem Thema ein Lied singen. (Sogar ein schönes – hatte ich erwähnt, dass Madame im Chor ihrer High School sang? Hachz!) So war unsere Beziehung von Anfang an von einer Ehrlichkeit geprägt, die Außenstehende vielleicht verwundert hat, aber für uns genau richtig war.
Und als wir Weihnachten im Haus ihrer Tante saßen, so zwischen Mops, Kamin und Weihnachtsbaum (drei der allertollsten Dinge der Welt! Yeah!
), da wurde mir ganz warm ums Herz – denn ich habe nicht nur eine absolut tolle Frau geheiratet, ich habe eine Familie geheiratet. Eine wirklich sympathische, warmherzige Familie. Ich bin ein Glückspilz!
Und heute sind es schon sechs Monate, die seit unserer Hochzeit vergangen sind. Wie die Zeit vergeht! Danke schön, mein Schatz – ich freue mich auf die nächsten 666 Monate. (Ich bin da optimistisch!
)
Ich wusste gerade kurz nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Entschied mich aber fürs Lachen … Ich bin nämlich gerade in einem Forum über folgende Aussage gestolpert:
Ich finde es toll, dass homosexuelle-Beziehungen angeboten werden (wurde ja auch mal langsam Zeit), aber ich bleibe lieber bei meinen “Real-Vorlieben” und spiele eine Frau die was mit einem Kerl hat. Polygamie kann ich mir ja noch vorstellen
, aber lesbische Liebe ist einfach “zuviel”.
Für epische Schlachten mit Ogern und Drachen und dafür, dass Menschen tapfere Krieger werden indem sie Dämonenblut trinken, dafür reicht die Fantasie. Aber bei lesbischer Liebe hört es auf …
Heute Morgen ging es bei Radio Bielefeld wie schon die ganze Woche um das Thema „love me gender“. Klischees über Männer und Frauen wurden ausgegraben und vom Moderatorenteam radiotauglich aufbereitet. Ich fand es generell nicht sonderlich gelungen, aber gut, kann man machen. Aber wie ich jetzt mitbekam, hat Radio Bielefeld zwischendurch mal den Vogel abgeschossen.
Heute Morgen wurden O-Töne eingespielt, die im Rahmen einer Umstylingaktion aufgenommen wurden. Moderator und Moderatorin wurden entsprechend des anderen Geschlechts gestylt und der Öffentlichkeit präsentiert.
Eine der Reaktionen war folgende:
Moderator: „Was dachten Sie im ersten Moment?“
Passant: „Ja, Schwuchtel.“
Da sagt also jemand ein menschenverachtendes Wort und das rutscht einfach so durch? Ohne irgendeinen Kommentar der Moderatoren?
Fragt sich, ob Radio Bielefeld das so auch gesendet hätte, wenn jemand dunkler geschminkt worden wäre und der Passant das Wort „Kanacke“ oder „Neger“ verwendet hätte.
So viel also zu dem Thema, ob die Bevölkerung oder die Medien irgendwie toleranter oder sensibler im Umgang mit bestimmten Worten sind, wenn sie in einer Stadt mit einem schwulen Bürgermeister residieren …
Berlin? Ick versteh Dir!
Miss Jackson zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden?
I HAZ IT!
Manch einer fand, es ging zu schnell – wir fanden, es ging viel zu langsam. Meine Großeltern lernten sich im Juni kennen und wollten eigentlich im November heiraten. Weil es mit den nötigen Papieren dauerte, hat es erst im Mai geklappt. Besser ging’s bei meinen Eltern: Im Januar kennengelernt, im März zusammengezogen, im Mai geheiratet. Wir befinden uns also in bester Gesellschaft, wenn ich nun stolz herausposaune: Miss Jackson ist fortan auch ganz offiziell die meine.
Find ich gut, hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir so manchen Umweg gespart.

Wir hatten nichts “großes” geplant, wollten uns den ganzen “das wird der schönste Tag eures Lebens”-Trara für die kirchliche Hochzeit aufheben, aber alles kam anders …
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Es ist ja kein Geheimnis: So ein wenig verachte ich das, was man gemeinhin unter Homosexuellen “die Bielefelder Szene” nennt. Nicht, weil da Menschen anders sind als ich – von mir aus kann jeder seine Identität so ausleben, wie er will, so lange er dabei niemandem wehtut. Aber jetzt ist bald wieder der Christopher Street Day und ich zweifle keine Minute lang daran, dass wieder Katy Perry gespielt wird. Und irgendwelche Schafe wieder so richtiiiiig abgehen, weil Katy ja eine von uns ist und so.
Dazu kann man nur eines sagen:
Bei autostraddle könnt ihr nachlesen, was sich die Frau mal wieder geleistet hat. Unglaublich. Gah.
Achtung: hier wird ein Triggerartikel (Gewalt/Vergewaltigung) verlinkt – fühlt euch gewarnt
Dinner. Then a movie that had been lying around the house for a while, a musical that made them both cry. It was around midnight. Butz checked the locks multiple times (like always), she brushed her teeth multiple times while flossing in between (like always), she took the left side of the bed (like always) right next to her water and her lip balm. Her partner took the right side of the bed (like always). They said good night.
“I kind of leaned in to her and said, ‘I love you so much,’” Butz’s partner recounted.
“She said, ‘I know you do.’ And that was it. We went to sleep.”
Quelle: The Bravest Woman in Seattle
Wer uns kennt, der weiß, dass wir das sein könnten. Ich kann nicht in Worte fassen, was in mir vorging, als ich diesen Artikel las … Wie zutiefst traurig, bestürzt, geschockt und ängstlich ich bin. Und doch will und muss ich ihn hier verlinken. Warum? Der Artikel selbst beantwortet es:
The reason for her sitting on the witness stand of a packed and sweltering eighth-floor courtroom at the King County Courthouse on June 8, in jeans and a short-sleeved black blouse, hands clasped over knees, a jury of strangers taking notes, a crowd of family and friends and strangers observing, a bunch of media recording, was to say: This happened to me. You must listen. This happened to us. You must hear who was lost. You must hear what he did. You must hear how Teresa fought him. You must hear what I loved about her. You must know what he took from us. This happened.
Und es kann wieder passieren. Auch hier. Also passt auf, auf euch selbst und aufeinander.
Der Bund katholischer Ärzte hat einige Ideen, was man denn so gegen Homosexualität tun kann. Vorsichtshalber hat man sich aber einen Disclaimer überlegt. Nicht, dass jemand denkt, man wäre irgendwie homophob oder so …
Ich zitiere:
Zur Klarstellung
- Als Christen und katholische Ärzte geht es uns um den Menschen und die Seele,
- keinesfalls sollen Menschen mit homosexueller Ausrichtung diskriminiert oder belästigt werden,
- kein “Outing”, keine Intoleranz,
- wir bemühen uns um Informationen für Ärzte, Kirche, Christen, Bürger, Betroffene;
- es geht uns auf dieser Website um die Nennung von hilfreichen Angeboten,
- wir wollen nicht streiten,
- wir nutzen unser Recht auf freie Meinungsäußerung und wollen dies freundlich und konstruktiv tun.
Auf der Webseite finden sich dann einige Therapieansätze – mit Homöopathie beispielsweise kann man angeblich super gegensteuern. Wissenschaftliche Quellen findet man allerdings eher nicht. Eine Meinung allerdings, die findet sich: “Eine Mehrheit der Psychotherapeuten sagt, Homosexualität sei angeboren und nicht heilbar, eine Minderheit sagt, Homosexualität sei erworben und damit behandelbar. (Das ist auch unsere Meinung)” Na, dann ist doch alles prima und die Sache wäre geklärt.
Das alleine ist schon extrem faszinierend, aber dann wird auch noch erklärt, dass man mittels Homöopathie nicht nur Homosexualität heilen kann – nein, auch Pädophile und Vergewaltiger können geheilt werden (die stehen da natürlich rein zufällig zusammen mit den Homosexuellen auf einer Seite, man will sicherlich auf gar keinen Fall irgendwelche Parallelen implizieren oder so):
1) Gibt es Homöopathie auch bei FRAUEN?
Ja, Homöopathie wirkt bei allen Menschen, auch bei Tieren und Pflanzen.
Homosexuelle Neigungen bei FRAUEN lassen sich ebensogut behandeln, wie bei Männern.2) Homöopathie bei “Mißbrauch durch Geistliche?”
Ja, Homöopathie kann bei allen Menschen (nicht nur Geistlichen!) angewandt werden, die sexuellen Mißbrauch betreiben und die sich helfen lassen wollen.3) Homöopathie bei Pädophilie?
JA!
Sehr wichtig finde ich den Hinweis, dass Homöopathie auch bei Frauen und Pflanzen wirkt. Ich habe schon länger den Verdacht, dass unser Feigenbaum nicht nur homosexuell ist, sondern auch Vergewaltigungsfantasien hegt …
Ich zitiere einfach mal:
Ich bin empört, dass sich der öffentlich-rechtliche ORF, der ja von unser aller Gebühren finanziert wird, aus reiner Quotengeilheit dafür hergibt, schwules Tanzen zu propagieren. Es gibt so was wie gute Traditionen in unserer Kultur – dazu gehört, dass Männer mit Frauen tanzen. Bald kommt die Zeit, da werden wir uns noch alle öffentlich dafür entschuldigen, dass wir heterosexuell sind.
[...]
Ich will nicht, dass meine Kinder im ORF sehen, dass ein Mann mit einem Mann tanzt – und dass sie glauben, das nachmachen zu müssen. Seit Jahrhunderten tanzen Männer mit Frauen in unserer Kultur – und das soll man nicht kaputt machen. Quote ist nicht alles im Leben.
[...]
Dass es nicht Aufgabe des ORF ist, der Jugend einen schwulen Tanzstil „Mann tanzt mit Mann“ zu propagieren, den es in Wahrheit nirgends gibt. Es tanzt ja nirgendwo ein Mann mit einem Mann – in keiner Disco, auf keinem Ball –, nur im ORF, weil der damit Quote schinden will.
[...]
Das Schöne am Tanzen ist doch, dass Männer mit Frauen tanzen.
[...]
Und ich will nicht, dass tanzende Schwule wie Alfons Haider Vorbild für die Jugend sind. Ich will auch nicht, dass ich mich eines Tages dafür entschuldigen muss, dass ich heterosexuell bin.
Quelle: oe24.at
Ich fasse zusammen:
Eine Hasstirade von Niki Lauda gegen Girl Groups, Jazz- und Balletttänzerinnen fand ich leider nicht. Dabei tanzen doch da oft keine Männer mit, also ist das gegen die Mann-Frau-Natur des Tanzes. Ist ihm vermutlich nicht aufgefallen. Naja, kann ja mal passieren.