Danke, liebe Bielefelder Bildungseinrichtungen!

Wenn ihr nicht so wärt wie ihr seid, dann säße meine Frau tagsüber meist in euren Büros. Stattdessen sitzt sie hier im Arbeitszimmer. Ein großer Vorteil in den letzten zwei Tagen: Sie kann immer wieder nach ihrer kranken Angetrauten schauen. Hachz!



Buchstaben!

Ich mache ja was mit Büchern, und deswegen war ich dieses Jahr direkt zweimal in Frankfurt – zuerst zur Buchmesse natürlich. (Und hey, Buchmesse. Krasses Zeug. Da trifft man Leute … Maite Kelly zum Beispiel. Und die war richtig nett zu mir. Hui!) Aber auch auf einem Lehrgang. Das war sehr fein – der mediacampus frankfurt hat was von Pferdemädcheninternat. Total süß. Kann ich nur empfehlen. Und: Da gibt es Bücher … Bücher ohne Ende! Hachz!


Buchstaben! Buchstaben! Buchstaben!

Ich mag übrigens Bahnfahren als Geschäftskunde. Die Schaffner sind viel netter, man kriegt schneller Freigetränke und zu außerdem kann ich natürlich meine supitolle kostet-alles-nur-die-Hälfte-und-kannst-die-Karten-jederzeit-zurückgeben-Bahncard auch privat nutzen. Praktisch. Deutschland wirkt gleich viel kleiner. :)



Geschützt: Frankfurter Nacht

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Radio Bielefeld und die Schwuchteln …

Heute Morgen ging es bei Radio Bielefeld wie schon die ganze Woche um das Thema „love me gender“. Klischees über Männer und Frauen wurden ausgegraben und vom Moderatorenteam radiotauglich aufbereitet. Ich fand es generell nicht sonderlich gelungen, aber gut, kann man machen. Aber wie ich jetzt mitbekam, hat Radio Bielefeld zwischendurch mal den Vogel abgeschossen.

Heute Morgen wurden O-Töne eingespielt, die im Rahmen einer Umstylingaktion aufgenommen wurden. Moderator und Moderatorin wurden entsprechend des anderen Geschlechts gestylt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine der Reaktionen war folgende:

Moderator: „Was dachten Sie im ersten Moment?“
Passant: „Ja, Schwuchtel.“

Da sagt also jemand ein menschenverachtendes Wort und das rutscht einfach so durch? Ohne irgendeinen Kommentar der Moderatoren?

Fragt sich, ob Radio Bielefeld das so auch gesendet hätte, wenn jemand dunkler geschminkt worden wäre und der Passant das Wort „Kanacke“ oder „Neger“ verwendet hätte.

So viel also zu dem Thema, ob die Bevölkerung oder die Medien irgendwie toleranter oder sensibler im Umgang mit bestimmten Worten sind, wenn sie in einer Stadt mit einem schwulen Bürgermeister residieren …

Berlin? Ick versteh Dir!



Ringer

Wo ich gerade dabei bin, neue Serien zu loben:

Ringer. Auch ganz großes Kino. Sarah Michelle Gellar in einer ihrer besten Rollen bisher. Eigentlich in zwei ihrer besten Rollen – sie spielt nämlich Zwillingsschwestern:

Angucken! Lohnt sich! Mystery meets Drama meets Neo Noir. Und jede Folge endet mit einer Überraschung und einem bösen Cliffhanger …



Grimm

Mir fehlen die Worte, um auszudrücken, wie viel Hoffnung ich in NBCs neue Serie Grimm setze – da scheint zum ersten Mal seit Supernatural eine Serie zu sein, die potentiell Buffy the Vampire Slayer beerben könnte. (Die Geschichte um die Winchester-Brüder hat es leider nicht geschafft, obwohl eine beachtliche Zahl von Whedons Leuten im Laufe der Serie mal mitspielt …)

Alleine schon der musikalische Rahmen der ersten Folge – achtet mal darauf, wie Musik da verwendet wird. Besser geht es kaum. Fa-Bel-Haft!

Grundidee ist es, dass an den Märchen der Gebrüder Grimm mehr dran ist, als man gemeinhin glaubt. Aber seht selbst:

Man merkt in fast jeder Szene der Serie, dass David Greenwalt drinsteckt. Wer das ist? Joss Whedons Sidekick natürlich. Bei Buffy hat er beispielsweise die Folge “Angel” geschrieben. Und “The Wish” – eine der besten Folgen der Serie. Bei Angel, der Show die er zusammen mit Joss im Tandem erschuf, zeigte er sich unter anderem verantwortlich für “There’s No Place Like Plrtz Glrb”, sowohl Skript als auch Regie lagen dort in seiner Hand. Rock’n'Roll, liebe Leser! Ihr merkt schon – wer sich im Whedonverse wohlfühlt, der sollte Grimm definitiv ansehen.

Zum Inhalt selbst möchte ich nicht viel mehr sagen, als dass der Spagat zwischen Märchen und Fantasy meiner Meinung nach sehr gut gelingt.
Oh, und das noch: Eddie der Werwolf rockt meine Socken. Demons are people, too!



Besser spät als nie: 29 werden

Beim Aufräumen fand ich gerade die Bilder, die eigentlich vor über einem Jahr anlässlich meines 29. Wiegenfestes verbloggt werden wollten. Aber plötzlich war mein Leben so ereignisreich, dass ich es nie geschafft habe, den Geburtstagseintrag zu verfassen. Dies sei hiermit nachgeholt.

Neider ereifert euch, denn ich bekam die feinsten Dinge der Welt:


GESCHENKEEEEEEE!!111einself

Unter Anderem eine Captn-Sharky-Backform mit passendem Kuchen (hachz!) … zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich heute mit 50 % der Schenkerinnen verheiratet sein würde. Wahnsinn. Es kommt mir vor, als wäre das fünf Jahre her … :) Es gab ein Picknick auf der Uniwiese, tolle Shirts, Fotos, ein fabelhaftes Bento-Set von Lock & Lock, einen Kräuteralmanach, ein iPod-Dock, Regenbogenmuffins und Liebeselixier. Und eben irgendwie auch meine Frau. Best birthday ever.



Zitat des Tages: You and I

You’d be so proud Caro, I went out drinking with my co-workers and we ended up at a karaoke bar with a 2 for 1 shot deal, so I got myself hammered then got up and belted out Gaga’s You and I, which I dedicated to Alistair and I changed all the nebraskas in the song to Fereldons…i have never gotten so many nerdy boy numbers in my life lol

Ich habe die besten Freunde der Welt …



Verliebt, verlobt, verheiratet

Seit ich verheiratet verpartnert bin, hat sich ja doch schon einiges geändert. Zum Beispiel darf ich bei vielen Formularen meinen Familienstand nicht mehr ankreuzen, weil da nur “verheiratet”, “verwitwet” und “ledig” steht – stimmt aber alles nicht. Doof.

Außerdem bleibe ich jetzt ständig vor Banken stehen, weil in den Schaukästen Häuser feilgeboten werden. Aktion Nestbau will wohlüberlegt sein, es muss genug Platz sein für Kinder, Hund und (Schwieger-) Eltern. Das ist eine spannende Angelegenheit.

Dann wäre da noch der Ring, der meinen Finger schmückt und mich automatisch ruhiger, glücklicher und zufriedener macht, wenn ich daran drehe. Weil ich ein riesiges Glück habe und mir dessen dann noch bewusster bin. Hachz.

Alles neu, alles anders, aber alles vertraut und schön. Ihr solltet das alle selber mal probieren, ich kann es wirklich nur empfehlen!



Schuster, bleib bei keinen Leisten

Großstadt my ass. Es ist anscheinend in Bielefeld unmöglich, noch einen ordentlichen Schuster zu finden, der sein Handwerk versteht. Ich brauche eine Laschenpolsterung, das kann doch nicht so schwer sein.
Ja, eine richtige. Eingenäht. Aus Leder. Nicht so ein winziges selbstklebendes Polster von eBay, das ihr mir für den dreifachen Einkaufspreis andrehen wollt. Mroar!