Sechs Monate

Ich bin in dieser Beziehung anders als vorher, wurde mir berichtet. Glaube ich gerne – seit Miss Jackson und ich ein Paar sind, bin ich ausgeglichener. Ich werde so gemocht, sogar geliebt, wie ich bin. Mit all meinen Macken (okay, sind auch nur sehr wenige … ;) ). Hatte ich vorher in dieser Form noch nie. Mag ich aber.

Ich bin zwar charmant wie Casanova, aber was die Damenwelt angeht, habe ich das mit einem alten Sprichwort gehalten und meine dritte Freundin zum Altar geführt. Warum warten, wenn man angekommen ist?

Gut, wir hatten es diesmal leicht. Wir kamen beide aus Beziehungen, in denen es unsere Partner mit der Ehrlichkeit nicht so genau nahmen. (Immer, wenn ich alte und neue gemeinsame Bekannte Plappermäuler treffe, wird mir wieder vor Augen geführt, wie richtig es ist, dass ich zu meiner Verflossenen keinen Kontakt mehr habe.)
Auch Miss Jackson kann von dem Thema ein Lied singen. (Sogar ein schönes – hatte ich erwähnt, dass Madame im Chor ihrer High School sang? Hachz!) So war unsere Beziehung von Anfang an von einer Ehrlichkeit geprägt, die Außenstehende vielleicht verwundert hat, aber für uns genau richtig war.

Und als wir Weihnachten im Haus ihrer Tante saßen, so zwischen Mops, Kamin und Weihnachtsbaum (drei der allertollsten Dinge der Welt! Yeah! ;) ), da wurde mir ganz warm ums Herz – denn ich habe nicht nur eine absolut tolle Frau geheiratet, ich habe eine Familie geheiratet. Eine wirklich sympathische, warmherzige Familie. Ich bin ein Glückspilz!

Und heute sind es schon sechs Monate, die seit unserer Hochzeit vergangen sind. Wie die Zeit vergeht! Danke schön, mein Schatz – ich freue mich auf die nächsten 666 Monate. (Ich bin da optimistisch! :mrgreen: )



Walk off the Earth broke the internet

Während das ganze, gesamte Internet sich über Walk off the Earths Cover von Gotyes Somebody That I Used to Know freut (so oft habe ich selten einen Link in der Timeline gesehen), freue ich mich diebisch über diese Coverversionen …

Marshall und Gianni singen Sarah McLachlan:

Gianni zaubert Eminem:

I like!



Just Glue Some Gears On It (And Call It Steampunk)

Rollenspieler und Liverollenspieler werden kichern:

Ich tat es. Gnihihi.



Jahresrückblick 2011

Kinder, wie die Zeit vergeht! 2011 – was für ein Jahr …

Ich fasse mal ganz kurz zusammen:

Vorsätze? Mehr bloggen wäre nett, das ist letztes Jahr wirklich etwas kurz gekommen. Vielleicht wieder mit dem Krafttraining anfagen. Öfter mal was neues ausprobieren. Zeugs halt. :)



Hosentaschenhomophobie für Dämonenjäger

Ich wusste gerade kurz nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Entschied mich aber fürs Lachen … Ich bin nämlich gerade in einem Forum über folgende Aussage gestolpert:

Ich finde es toll, dass homosexuelle-Beziehungen angeboten werden (wurde ja auch mal langsam Zeit), aber ich bleibe lieber bei meinen “Real-Vorlieben” und spiele eine Frau die was mit einem Kerl hat. Polygamie kann ich mir ja noch vorstellen :D , aber lesbische Liebe ist einfach “zuviel”.

Für epische Schlachten mit Ogern und Drachen und dafür, dass Menschen tapfere Krieger werden indem sie Dämonenblut trinken, dafür reicht die Fantasie. Aber bei lesbischer Liebe hört es auf … :mrgreen:



Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen wunderschöne Festtage, egal was ihr gerade feiert! :-)



Danke, liebe Bielefelder Bildungseinrichtungen!

Wenn ihr nicht so wärt wie ihr seid, dann säße meine Frau tagsüber meist in euren Büros. Stattdessen sitzt sie hier im Arbeitszimmer. Ein großer Vorteil in den letzten zwei Tagen: Sie kann immer wieder nach ihrer kranken Angetrauten schauen. Hachz!



Buchstaben!

Ich mache ja was mit Büchern, und deswegen war ich dieses Jahr direkt zweimal in Frankfurt – zuerst zur Buchmesse natürlich. (Und hey, Buchmesse. Krasses Zeug. Da trifft man Leute … Maite Kelly zum Beispiel. Und die war richtig nett zu mir. Hui!) Aber auch auf einem Lehrgang. Das war sehr fein – der mediacampus frankfurt hat was von Pferdemädcheninternat. Total süß. Kann ich nur empfehlen. Und: Da gibt es Bücher … Bücher ohne Ende! Hachz!


Buchstaben! Buchstaben! Buchstaben!

Ich mag übrigens Bahnfahren als Geschäftskunde. Die Schaffner sind viel netter, man kriegt schneller Freigetränke und zu außerdem kann ich natürlich meine supitolle kostet-alles-nur-die-Hälfte-und-kannst-die-Karten-jederzeit-zurückgeben-Bahncard auch privat nutzen. Praktisch. Deutschland wirkt gleich viel kleiner. :)



Geschützt: Frankfurter Nacht

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:




Radio Bielefeld und die Schwuchteln …

Heute Morgen ging es bei Radio Bielefeld wie schon die ganze Woche um das Thema „love me gender“. Klischees über Männer und Frauen wurden ausgegraben und vom Moderatorenteam radiotauglich aufbereitet. Ich fand es generell nicht sonderlich gelungen, aber gut, kann man machen. Aber wie ich jetzt mitbekam, hat Radio Bielefeld zwischendurch mal den Vogel abgeschossen.

Heute Morgen wurden O-Töne eingespielt, die im Rahmen einer Umstylingaktion aufgenommen wurden. Moderator und Moderatorin wurden entsprechend des anderen Geschlechts gestylt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine der Reaktionen war folgende:

Moderator: „Was dachten Sie im ersten Moment?“
Passant: „Ja, Schwuchtel.“

Da sagt also jemand ein menschenverachtendes Wort und das rutscht einfach so durch? Ohne irgendeinen Kommentar der Moderatoren?

Fragt sich, ob Radio Bielefeld das so auch gesendet hätte, wenn jemand dunkler geschminkt worden wäre und der Passant das Wort „Kanacke“ oder „Neger“ verwendet hätte.

So viel also zu dem Thema, ob die Bevölkerung oder die Medien irgendwie toleranter oder sensibler im Umgang mit bestimmten Worten sind, wenn sie in einer Stadt mit einem schwulen Bürgermeister residieren …

Berlin? Ick versteh Dir!