Ringer

Wo ich gerade dabei bin, neue Serien zu loben:

Ringer. Auch ganz großes Kino. Sarah Michelle Gellar in einer ihrer besten Rollen bisher. Eigentlich in zwei ihrer besten Rollen – sie spielt nämlich Zwillingsschwestern:

Angucken! Lohnt sich! Mystery meets Drama meets Neo Noir. Und jede Folge endet mit einer Überraschung und einem bösen Cliffhanger …



Grimm

Mir fehlen die Worte, um auszudrücken, wie viel Hoffnung ich in NBCs neue Serie Grimm setze – da scheint zum ersten Mal seit Supernatural eine Serie zu sein, die potentiell Buffy the Vampire Slayer beerben könnte. (Die Geschichte um die Winchester-Brüder hat es leider nicht geschafft, obwohl eine beachtliche Zahl von Whedons Leuten im Laufe der Serie mal mitspielt …)

Alleine schon der musikalische Rahmen der ersten Folge – achtet mal darauf, wie Musik da verwendet wird. Besser geht es kaum. Fa-Bel-Haft!

Grundidee ist es, dass an den Märchen der Gebrüder Grimm mehr dran ist, als man gemeinhin glaubt. Aber seht selbst:

Man merkt in fast jeder Szene der Serie, dass David Greenwalt drinsteckt. Wer das ist? Joss Whedons Sidekick natürlich. Bei Buffy hat er beispielsweise die Folge “Angel” geschrieben. Und “The Wish” – eine der besten Folgen der Serie. Bei Angel, der Show die er zusammen mit Joss im Tandem erschuf, zeigte er sich unter anderem verantwortlich für “There’s No Place Like Plrtz Glrb”, sowohl Skript als auch Regie lagen dort in seiner Hand. Rock’n'Roll, liebe Leser! Ihr merkt schon – wer sich im Whedonverse wohlfühlt, der sollte Grimm definitiv ansehen.

Zum Inhalt selbst möchte ich nicht viel mehr sagen, als dass der Spagat zwischen Märchen und Fantasy meiner Meinung nach sehr gut gelingt.
Oh, und das noch: Eddie der Werwolf rockt meine Socken. Demons are people, too!



Besser spät als nie: 29 werden

Beim Aufräumen fand ich gerade die Bilder, die eigentlich vor über einem Jahr anlässlich meines 29. Wiegenfestes verbloggt werden wollten. Aber plötzlich war mein Leben so ereignisreich, dass ich es nie geschafft habe, den Geburtstagseintrag zu verfassen. Dies sei hiermit nachgeholt.

Neider ereifert euch, denn ich bekam die feinsten Dinge der Welt:


GESCHENKEEEEEEE!!111einself

Unter Anderem eine Captn-Sharky-Backform mit passendem Kuchen (hachz!) … zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich heute mit 50 % der Schenkerinnen verheiratet sein würde. Wahnsinn. Es kommt mir vor, als wäre das fünf Jahre her … :) Es gab ein Picknick auf der Uniwiese, tolle Shirts, Fotos, ein fabelhaftes Bento-Set von Lock & Lock, einen Kräuteralmanach, ein iPod-Dock, Regenbogenmuffins und Liebeselixier. Und eben irgendwie auch meine Frau. Best birthday ever.



Zitat des Tages: You and I

You’d be so proud Caro, I went out drinking with my co-workers and we ended up at a karaoke bar with a 2 for 1 shot deal, so I got myself hammered then got up and belted out Gaga’s You and I, which I dedicated to Alistair and I changed all the nebraskas in the song to Fereldons…i have never gotten so many nerdy boy numbers in my life lol

Ich habe die besten Freunde der Welt …



Verliebt, verlobt, verheiratet

Seit ich verheiratet verpartnert bin, hat sich ja doch schon einiges geändert. Zum Beispiel darf ich bei vielen Formularen meinen Familienstand nicht mehr ankreuzen, weil da nur “verheiratet”, “verwitwet” und “ledig” steht – stimmt aber alles nicht. Doof.

Außerdem bleibe ich jetzt ständig vor Banken stehen, weil in den Schaukästen Häuser feilgeboten werden. Aktion Nestbau will wohlüberlegt sein, es muss genug Platz sein für Kinder, Hund und (Schwieger-) Eltern. Das ist eine spannende Angelegenheit.

Dann wäre da noch der Ring, der meinen Finger schmückt und mich automatisch ruhiger, glücklicher und zufriedener macht, wenn ich daran drehe. Weil ich ein riesiges Glück habe und mir dessen dann noch bewusster bin. Hachz.

Alles neu, alles anders, aber alles vertraut und schön. Ihr solltet das alle selber mal probieren, ich kann es wirklich nur empfehlen!



Schuster, bleib bei keinen Leisten

Großstadt my ass. Es ist anscheinend in Bielefeld unmöglich, noch einen ordentlichen Schuster zu finden, der sein Handwerk versteht. Ich brauche eine Laschenpolsterung, das kann doch nicht so schwer sein.
Ja, eine richtige. Eingenäht. Aus Leder. Nicht so ein winziges selbstklebendes Polster von eBay, das ihr mir für den dreifachen Einkaufspreis andrehen wollt. Mroar!



Offener Brief an alle Apple-Jünger

Roy Black ist gestorben, als ich endlich bereit war, ihn zu ehelichen.
Michael Jackson verschwand, bevor ich anfing, mich ernsthaft mit seiner Musik zu befassen.
silverchair trennten sich, als ich endlich genug Geld gehabt hätte, alle Deutschlandkonzerte einer Tour mitzunehmen.

Es bleibt nur ein einziger logischer Schluss: Dass Steve Jobs nun zurückgetreten ist, liegt daran, dass ich seit Anfang des Monats ein Macbook besitze.

Tut mir leid!



Das Internet und das „Ich! Ich! Ich!“

In den letzten Wochen fällt mir in diversen sozialen Netzwerken und Diensten etwas auf, das ich bestenfalls als die digitale Entsprechung dazu beschreiben kann, sich auf einer Party in die Mitte des Raumes zu stellen, sich im Kreis drehend die Finger in die Ohren zu stecken und immer wieder „Laaaaaaangweilig!!!!!“ zu rufen.

Verstärkt lese ich nämlich google-plus-Beiträge, Tweets und facebook-Statusnachrichten, die sich über die Timeline des jeweiligen Nutzers beschweren. Jeweils mit einem Hinweis an die anderen User darauf, bestimmte Themen nicht zu behandeln, bestimmte Hashtags zu benutzen (damit Filter greifen) oder gerne mit der „Drohung“, die facebook-Freundschaft zu kündigen bzw. das zu tun, was man neudeutsch wohl entfollowen nennt.
Wo leben wir denn eigentlich, wenn ein Mensch einem anderen vorschreiben will wofür dieser sich zu interessieren bzw. was dieser zu posten hat? Das ist in etwa so, als ob ich in der Vorlesung ein Gespräch zwischen Kommilitonen mithöre und ihnen dann eröffne, dass sie doch jetzt bitte über den Geschlechterkampf lesbischer Frauen des einundzwanzigsten Jahrhunderts unterhalten sollen, sonst würde ich mich demnächst nicht mehr neben sie setzen, weil mich ihre Themen nicht interessen. Die würden mir doch einen Vogel zeigen und sagen „Ähm, ja, okay, mach halt. Freak.“ Zu Recht, finde ich.
Geht das jetzt so weiter und alle geben Listen mit erlaubten Themen an ihr Internetumfeld? Social media, my ass. Asoziale Medien sind die Zukunft, so scheint es. Klingt ja prickelnd. Meh.



Smartphone für die smarte Frau

Miss Jackson liebäugelt derzeit damit, sich ein Smartphone zuzulegen. Und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ihr die Entscheidung genau so schwerfällt, wie mir auch, wenn es um Technik geht …
Ich komme momentan mit meinem Übergangshandy (Samsung Galaxy S) bestens zurecht, sodass meine Frau auch mit einem Androiden liebäugelt. Nun ist sie aber, was ihre Mobiltelefonwahl angeht, recht kritisch. Dieses typisch abgerundete Smartphonedesign sagt ihr nicht so sehr zu, so dass das Galaxy Ace und natürlich das iPhone 4 ganz oben auf der Liste stehen. Gerüchteweise soll das iPhone 5 ja auch ein flaches Design haben und zusätzlich noch über eine “brushed metal” Rückenabdeckung verfügen.
Was macht die Frau von Welt denn nun? Übergangsandroiden kaufen und aufs iPhone 5 (bzw. auf eine günstigere Version des Fünfer-Apfels, die dann ja vermutlich in ein bis zwei Jahren auf den Markt kommt) warten? Ach, das ist alles schwierig. Und ich leide mit.



Soundtrack zum Sommer: Anni B Sweet

Female-singer-songwriter-iges Cover von A-Has “Take on Me”? Läuft! :) Auch fabelhaft: Walk on the Wild Side.
Fräulein Sweets Album Start Restart Undo lässt sich übrigens schon vorbestellen. Fein.