zu dünn
Wollte ich noch bloggen, so als Schmankerl für mich selbst:
“Die sah aus wie Feylamia, aber die war zu dünn dafür.”
Das sagte neulich die Mutter eines Stammesbruders, nachdem ich für ihn seine Gitarre und Kamera abgeholt hatte. Yippieh.
Wollte ich noch bloggen, so als Schmankerl für mich selbst:
“Die sah aus wie Feylamia, aber die war zu dünn dafür.”
Das sagte neulich die Mutter eines Stammesbruders, nachdem ich für ihn seine Gitarre und Kamera abgeholt hatte. Yippieh.
Wooaaaah. Heute Morgen lag ich so im Halbschlaf im Bettchen und wunderte mich, worauf ich denn da liege, das fühlte sich so hart an. Ich öffnete meine Augen und stellte fest: Ich lag einfach mit dem Kopf auf dem nackten Arm und hatte unbewusst meinen Bizeps angespannt. Das ist ja jetzt schon einfach ein bisschen toll. Hach. Ich bin geflasht und hochmotiviert. Und mit etwas Glück hält das sogar noch an, bis ich gleich zum Training gehe.
Ich muss echt zusehen, dass ich meinen Körperfettanteil runterbekomme, ich glaube, ich bringe echt gute Kraftsportanlagen mit. Mein Vater und mein Bruder waren ja auch immer totale Kraftpakete. (Note to self: Aber nicht zuviel Masse aufbauen, sonst passen die ganzen Mädchenklamotten nicht mehr, das wäre doof.)
Ungefähr zehn Jahre ist es jetzt her, da knackte es in meiner Lendenwirbelsäule, als ich unglücklich saß und sich eine Freundin noch unglücklicher auf meinen Schoß setzte. Da hatte ich das erste Mal Rücken. Seitdem hatte ich schon zwei mal Physiotherapie und nun hat mir mein neuer Arzt (genau, der da hihi) letztes Jahr Rehabilitationssport verschrieben, weil ich im Schulter-/Nackenbereich ein “Hänfling” bin und das in Kombination mit viel und langer Bildschirmarbeit Kopfschmerzen verursachte. Beim Abnehmen habe den sportlichen Teil definitiv zu sehr vernachlässigt und Muskulatur verabschiedet sich mit der Zeit, wenn man nicht nett zu ihr ist. Müssten Bones und ihr Team meinen Körper sezieren, bräuchten sie wohl nicht lange, um meinen Rücken, meine Schultern und meinen Nacken von Muskeln zu befreien – ist ja nicht mehr viel übrig.
Für 20 Euro im Monat kann ich statt oller Rückenkurse in einem örtlichen Fitnessstudio “ganz normales Training” unter Anleitung eines Teams aus sehr netten Physiotherapeuten machen. Die letzten zwei Monate habe ich das sehr schlüren lassen – Prüfung, Trennung, Grippe, Weihnachten boten tausend tolle Entschuldigungen. Aber diese Woche gings wieder los und dabei stellte ich wie immer fest: Dieses ganze zum Sport gehen nervt mich total, aber wenn ich dann die Hantel in der Hand oder auf der Schulter habe, dann machts total Spaß. Vielleicht bin ich da doch ein bisschen butch.
Die meisten Übungen gehen mir auch sehr gut von der Hand, nur irgendwann werden Pullovers / Überzüge noch mein Tod sein. Das ist die Übung, die mir am Abstand am meisten Bauchweh bzw. Muskelkater bereitet. Aber Muskeln aufzubauen macht mir trotzdem große Freude – immerhin verbrennen Muskeln mehr Energie und beim Abnehmen sind sie deswegen sehr, sehr hilfreich. Das letzte halbe Jahr habe ich gewichtstechnisch sehr geschlampt, da ist jede zusätzliche Hilfe willkommen. Es wäre nur schön, wenn ich es irgendwann schaffe, in einen Körperfettbereich zu kommen, wo man die Muskeln auch ansatzweise sieht.
Was ich übrigens nicht verstehe und nie verstehen werde, denke ich, ist diese elende Joggerei. Das gibt mir gar nichts. Lieber hundert Kniebeugen mit 30kg auf dem Rücken als eine Minute laufen. Echt. Brrrr.
Dicke Pfadfinder anwesend? Ich hab da noch ‘ne Kniebundhose übrig:

Fragt mich jetzt aber nicht nach der offiziellen Größe.
Bundweite ist ~102cm.
Jahresrückblick. Puh. Dieses Jahr ist irgendwie wie im Flug vergangen. Ich habe im Juni ja schon einmal zurückgeblickt und November noch einmal ein wenig, deswegen bleibt nicht mehr viel übrig.
Withings:
Die erste Personenwaage, die über eine WiFi-Verbindung zum Internet automatisch Gewichts- und Körperfett-Daten erfasst.
Haben!!!
Gestern hatte ich mal wieder Spam im Postfach:
Solche Mails entlocken mir mittlerweile doch ein ziemliches Grinsen, habe ich doch seit April letzten Jahres konsequent selbiges getan. Heute morgen auf der Waage habe ich mir dann pünktlich zum 28. Geburtstag die hart erkämpfte -30 geschenkt.
30 Kilogramm. Meine Herren. 30kg, das ist ‘ne Menge Holz. Ich bin mal ganz schön cool, finde ich. Hätte mir das letztes Jahr im März wer prophezeit, hätte ich ihn einweisen lassen – dass die Abnehmerei so gut fluppt, das hätte ich nicht gedacht. Aber es beweist mal wieder, was ich eh schon immer predige: Wenn man etwas wirklich will, dann kann man es auch erreichen. Tschaka! (Und wenn wer mein Wundermittel wissen will: Arsch hochkriegen, aufhören, zu plärren, auf Kalorienzufuhr achten (ob nun per Weight Watchers oder einfach mittels normalen Kalorienzählen) und gut ist.)
Passend dazu habe ich eh eine ganze Menge umgekrempelt (ich berichtete). Wird Zeit, mal zu resümieren. Ich habe vor einer Weile mal so ‘ne “101 Dinge, die ich in den nächsten 1000 Tagen erledigen will”-Liste gemacht.
Gmx sagt “Feiertage machen doch nicht fett“:
Denn um beispielsweise zwei Kilogramm Körperfett an den drei Tagen zuzulegen, seien 14 000 Kilokalorien nötig, sagte die Ernährungswissenschaftlerin Urte Brink vom Verband der Oecotrophologen (VDOE) in Bonn. “Das wären neben den Mahlzeiten acht Tafeln Schokolade am Tag.”
Mag sein, dass ich etwas sensibler bin, was sowas angeht, weil ich ja meine Ernährung umgestellt habe, aber meine erste Reaktion war da ungefähr “What the fuck?!” Warum fragt ihr euch? Na, mal rechnen …
Acht Tafeln Schokolade am Tag mal drei macht 24 Tafeln, eine normale Tafel hat 100g. Sind also 2.400g Schokolade. Was laut Fettrechner.de 12.720 kcal sind (ich habe mal Alpia Michschokolade als Berechnungsgrundlage gewählt). Da bleiben dann noch 1.280 kcal für die Mahlzeiten. Bei drei Tagen mit je drei Mahlzeiten wären das pro Mahlzeit noch 142kcal. Was ungefähr dem Nährwert eines Brötchens entspricht.
Frau Brinkmann, wenn Sie über die Feiertage Hunger haben, schauen Sie mal bei mir vorbei. Hier gibt’s Weihnachten mehr als trocken Brot.