Avril’s voice on Alice (Underground) must be the most irritating sound I’ve heard in a long time. Want the outfit though. And the hair.
Ich find’s ja gut:
Und der Film. Der Film ist klasse. Ich durfte ihn gestern Abend im Wunderland selbst in 3D betrachten – mein allererstes Mal. Aber die Frau des Galliers hat mich erst mit Pizza und Uludag gefüttert, um mir die Angst zu nehmen, und mir dann sehr freundlich erklärt, wie das mit der Brille funktioniert und es war gar nicht schlimm. Hui.
Highlights (ohne bestimmte Reihenfolge und inklusive kleinen Spoilern):
“Teetasse!”
“Löffel!”
“Für mich ist ein Korsett das gleiche wie ein Dorsch!”
Der Flamingoschläger und der Igelball.
Alice durchtrennt einen Hals von drölf Meter Durchmesser mit ihrem Buttermesser.
“Aaaab mit dem Kopf!”
DIE GRINSEKATZE!!
Ich hab ja bald Geburtstag – ich möchte bitte eine Grinsekatze haben. Muss aber nicht zum Geburtstag sein. Geht auch sofort. Sofort ist eigentlich sogar noch besser. Dankeschön.
Ich werde nächstes Jahr dreißig. Das bedeutet, dass ich wohl erwachsen bin. Irgendwie. Was mich am erwachsen werden am meisten stört, ist in der Regel, was von Außen so auf einen einströmt. Ich kann zum Beispiel niemandem erzählen, dass ich mich mit einer Person xyz treffe, ohne dass man mich wissend angrinst und mir ein “Ahaaaaa?” entgegenschallt. Die Freunde grinsen (entweder, weil sie erwarten, dass ich umpole, wenn ich mich mit einer Dame treffe oder weil sie erwarten, dass ich umgepolt werde, wenn’s ein Mann ist) und meine werte Frau Mutter möchte immer zuerst einmal wissen, wie alt denn xyz ist und was er oder sie beruflich macht. Frei nach dem Motto “das Kind muss doch ernährt werden” – irgendwie ja niedlich. Aber dann wieder auch nicht. Ist es wirklich so, dass platonische Freundschaften irgendwann ab Mitte 20 so unmöglich erscheinen? Ich meine, früher hat man doch auch nicht hinter jedem Damenbesuch die zukünftige Schwiegertochter erwartet und hinter jedem Mann den zukünftigen Ehemann. Oder wirke ich einfach so heiratswillig, dass man sich nicht vorstellen kann, dass ich Kontakt zu Menschen pflege, die mir nicht bei nächster Gelegenheit ein güldenes Band um den Finger legen und dabei “MEINS!” schreien? Ich werde das mal genauer beleuchten müssen.
(Mit diesem Eintrag möchte ich natürlich nicht unterstellen, die morgen zu besuchende Person xyz wäre kein Hochzeitsmaterial. Du bist natürlich das schönste Wesen diesseits des Nebelgebirges. )
“ich möchte in new york auf einem hausdach sitzen und lieder schreiben”
… sagte gerade eine Freundin auf ICQ. Was möchte ich wohl gerade tun, wo will ich sein?
Hm, mal überlegen …
Unser Banner weht im warmen Wind, daneben hängt meine Kluft an einem knöcherigen Stock zum Trocknen. Ich bin eben einfach so ins Wasser gesprungen und habe mir den Staub der Fahrt aus dem Gesicht und der Kleidung gespült – jetzt sitze ich im Unterhemd und kurzer Lederbuxe auf den warmen Klippen, die Sonne kitzelt meine Nase und meine bloßen Schultern. Ich höre die Grillen zirpen und Vögel zwitschern während ich auf der Gitarre klimpere. In dem groben Leinentuch im Schatten der Steine vor mir liegt ein Laib frisches Brot, daneben ein Stück Schafskäse in einer Metalldose, umwickelt mit einem nassen Tuch, das etwas Kühle spendet.
In den Fluten sehe ich gerade noch die Köpfe der Jungs, die sich ein Wettschwimmen liefern. Der Rotschopf und das Rotbäckchen sitzen neben mir und stopfen ihre Pfeifen. Der Stammesfürst kocht Kaffee, der Geruch der frisch gemahlenen Bohnen zieht zu mir herüber und mischt sich langsam mit dem des Tabaks, nachdem die erste Pfeife brennt. Die Sonne zieht unaufhörlich weiter, schon färbt sich der Himmel zartorange. Nicht mehr lange und wir sitzen im Kreis, die Pfanne auf der Glut und brutzeln den Fisch, den wir uns eben frisch vom Kutter ersungen haben. Dazu Brot, Feta und ein paar Oliven – danach eine Flasche Wein teilen und den weiteren Verlauf der Fahrt träumen.
Der Stammesfürst greift zur Gitarre: “Staubiger Straßen, weißes Band schlängelt sich durch schroffe Felsen” – wir lehnen uns zurück und stimmen ein.
Hatte ich schon erwähnt, dass Frühlingssonne Fernweh macht?
Gerade habe ich mich mal wieder im SchülerVZ herumgetrieben, nachdem eine Freundschaftsanfrage einer Stammesschwester aus der Gilde kam.
Und wisst ihr was? Manchmal bin ich wirklich froh, dass ich jetzt “schon groß” bin. Für kein Geld der Welt würde ich die Pubertät nochmal mitmachen wollen …
Auszug aus der Gruppenliste besagter Madame:
Achso. Für das bin ich dann wieder gut genug für dich.
Auf der Fensterbank sitzen, nachdenken und Musik hören.
Bis wir irgendwann einfach aneinander vorbei gehen wie Fremde.
Dann kuschel ich eben meine Wand, pfft.
Das ist natürlich bitter.
Das Leben war einfacher, als ich Jungs noch doof fand.
Das Niveau ist grad unters Bett gekrabbelt und heult…
Denn er ist der Junge, den sich jedes Mädchen wünscht.
Dieser eine Tag hat mein Leben verändert.
Einfach wieder ein Kind sein. Ohne diese ganzen Probleme.
Er . Er . Er . Er . Er . Er . Er . Er . ?
Erzähl mir irgendwas. Ich will einfach nur deine Stimme hören.
Es glitzert. Es ist sinnlos. Edward, bist du’s?
Es tut mir… ach was, ich würd’s wieder machen.
I’m gonna make it someday. Just because you said I can’t.
Ich bin naiv. Los, verarsch mich.
Ich bin überfordert. Ich geh schlafen.
Ich habe oft Gedankensprünge und morgen gibts Erdbeertorte
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind ok.
Ich heirate den Jungen, der mir im Regen seine Liebe gesteht.
Ich schaue Tausendmal am Tag auf deine Seite um DICH zusehen!
Ich sitz’ hier ganz alleine und denk’ an dich. Und weine.
Ich soll es erklären? Ich liebe dich. Reicht das?
ich will Telen. jetzt. sofort. mit ihm.!
Ich würd gern mal im warmen Sommerregen geküsst werden!
Im Bus am Fenster sitzen. Musik hören. Nachdenken. Träumen.
Kann die Sonne sehen hinter den Wolken in dieser Regenbogenzeit.
Mama, Papa. Das ist Otto. Er ist 87 und reich. Wir lieben uns.
Musik. So laut, bis der Bass meinen Herzschlag kontrolliert.
Nennt ihn wie ihr wollt. Ich nenn’ ihn meine große Liebe.
Nö. Zu spät. Jetzt will ich nicht mehr.
Passt schon. Ist ja nicht so dass ich Gefühle hätte oder so.
Siehst gut aus. Was biste? Homo, vergeben oder scheiße?!
Solange du mich willst, bin ich da.
Stundenlang suche ich nach schönen Liedern bei Youtube.
Und dieser Ort wird mich immer an dich erinnern.
Und immer wenn du lächelst, wird mir plötzlich warm ums herz.
Wahre Liebe ist,wenn er zurückruft,wenn du im Streit auflegst
Wenn ich könnte wie ich wollte, glaub mir: Ich würde!
Wenn ihr wüsstet, was ich denke, hättet ihr Angst vor mir.
Wie gern wär ich jetzt bei dir.
Wie, du isst nur wenn du hunger hast?
Wieso duscht du nicht mit uns? Achso dein Penis.Stimmt.
Übrigens, ich bin verliebt in dich.
Ne. Ich bin wirklich froh, dass ich sie hinter mir habe, diese Zeit der großen Emotionen und großen Verwirrungen. (Und trotzdem wünsche ich mir einige dieser Gruppen auch im StudiVZ. hihi)
Nachdem ich neulich schon per amazon Post aus Australien bekam, als mir mein Lieblingskänguru einfach mal so zum Valentinstag einen iPod schenkte, kam am Freitag schon wieder ein Paket für mich, dieses Mal aber direkt aus Sydney in einem Livingstone-Karton mit “FRAGILE”-Klebeband – da musste ich gar nicht erst auf den Absender gucken, der war sofort klar und große Aufregung war angesagt. Aber: Am Freitag fuhr ich mit den Pfadfindern zum Stufentreffen, deswegen konnte ich erst heute auspacken, was aber meiner Freude keinen Abbruch tat. Im Gegenteil – so konnte ich mich heute die ganze Zugfahrt über schon auf Geschenke freuen. Das macht Spaß.
Ich kam also wieder im Auenland an, hüpfte unter die Dusche, aß noch was und machte mich dann ans Auspacken:
Care Caro-Paket aus Australien
Ich kann ja gar nicht so laut Quietschen, wie ich eigentlich müsste! So viele so tolle Dinge auf einmal! Heissa! Feinste australische Spezialitäten: Cheese Twisties, Mint Slices, Clinkers, eine Stange Peppermint Crisp und natürlich Vegemite (it puts a rose in every cheek!). Mjam! Da weiss ich gar nicht, wo ich anfangen soll zu essen!
Und dann war da auch noch ein schickes Hämatitherz zum Umhängen. Ein australischer Stein, nur für mich. Gleich darauf hüpfte mir noch eine unglaublich süße Hologrammkarte entgegen und ganz viele tolle Hai-Sachen. Ich mag ja Haie. Mag dem einen oder anderen Mitleser aufgefallen sein. Und jetzt habe ich zusätzlich zur Texttechnologieabschlussprüfungskette noch eine neue mit einem güldenen Hai. (Den Anhänger nähe ich mir vielleicht an den Rucksack! hihi) Und einen Briefbeschwerer mit blauem Wasser und Schwimmhaien. Und ein Lesezeichen und einen Block. Hach.
Aber das ist ja immer noch nicht alles! Ich habe eine niedliche Arielle-Prägemünze und einen knuffigen gruseligen “Shock and Horror”-Hello-Kitty-Anhänger bekommen und außerdem einen von Jack Skellington. Und ein niedliches Hängetäschchen, auch mit Jack drauf. Und mit Vorrichtungen, um es an die Wand zu hängen, oder an die Nackenstütze im Auto, oder in die Kühlung im Auto, oder oder oder. Aber das ist noch nicht alles, naaahein: Als letztes fiel mein Blick auf eine schwarze Box, auf der in silber ein keltischer Knoten und die Aufschrift “Jewellery from Amethyst” prangt. Ich kam, sah, und quietschte: Ich habe eine wunderwunderwunderschöne keltische Kette bekommen!!111elf Ich bin ein ganz klein wenig verliebt jetzt. Und ich sag’s nochmal: Ich habe die tollsten Freunde der Welt.
Fräulein Seattle und ich sitzen im “outdoor classroom”, ein Gastdozent ist da. Er lüpft die Decke auf dem Dozentenpult und es erscheinen Playmobil-Spielsets. Wir freuen uns, gehen aber bei der Verteilung leer aus, also knutschen wir einfach ein wenig herum, wie silverchair-Fans das halt so machen.
Wir sind am See, ich habe die Kamera dabei. Tinkerbelle auch. Wir entscheiden uns wegen der Flutwelle, unsere Kameras weiter oben zu verstauen.
Ich sitze neben meinem Bruder und wir betrachten die Modelleisenbahn. Er erklärt mir, wie stark der Prozessor des Computers sein muss, um zu berechnen, wie genau die Züge den ganzen Tag ohne Kollisionen fahren können.
Der Stammesfürst gab vorm Musizieren eine Pizza aus und gerade bekam ich im Beat Café noch ein leckeres Ben & Jerry’s Eis mit Karamellschokostückchen spendiert und das bei außerordentlich vorzüglicher Gesellschaft. Fasten ist sowas von überbewertet. Hihi.
Ich bin mit der Waldelfe einkaufen, wir sind in einer Art Passage und schauen moduläre Kerzenständer an. Ich überlege, welche Teile genau ich kombinieren will.
Ich bin beim Zahnarzt, die Zahnarzthelferin umarmt mich zum Abschied, das irritiert mich. Ich sitze auf einem riesigen Schiff und sortiere meinen Rucksack, wir fahren auf der Weser gen Norden.
Ich bin zu Hause, teste meine Kamera, die mir heruntergefallen ist. Heute ist das Wise Guys Konzert und unsere Roverrunde geht hin. Aus irgendeinem Grund sollen wir mit auf die Bühne – ich soll Guitar Hero Gitarre spielen und Eliza Dushku soll singen. Wir treffen die Wise Guys in meinem Wohnzimmer – Willie Nelson ist der neue Frontmann. Wir gehen nach nebenan zu meinen Nachbarn, dort bekommen wir ein Eis, das wir auf dem Weg in den Keller schlecken. Im Keller soll die Probe stattfinden.
Am Strand, zwei Kinder spielen. Plötzlich sehen sie eine Mischwesen aus Mensch und Delphin. Sie gehen ins Wasser, es stürmt und regnet. Eines wird gepackt und der Fuss aufgeschlitzt. Ein Mund legt sich über die Wunde und saugt.
Wir sind am Strand, eben gab es von XYZ eine Vorführung darüber, wie man aus Knochen eine Art Fortbewegungsmittel in der Art der Hütte Hühnerbein* macht. Wir wundern uns über all die Knochen am Strand – so viele dürften hier eigentlich nicht zu finden sein. Der Kommissar tritt auf uns zu, berichtet, dass man die vermissten Kinder oben in den Baumspitzen gefunden hat, die Gesichter allerdings vom Kopf abgetrennt und die Knochen aus den Körpern entnommen.
*Aus dem Das Schwarze Auge-Abenteuer Hexennacht, inspiriert durch das Häuslein der Baba Jaga. Ich habe Hexennacht geliebt, mit dem Abenteuer wurde in der zweiten Edition DSAs die Hexe als Heldentyp eingeführt, was mich extrem glücklich stimmte. Hach. Damals.