Jetzt ist es nicht mal mehr ein Jahr, dann bin ich offiziell alt und gediegen und so. Deswegen mal wieder ein Jahresrückblick. Was habe ich denn so im letzten Jahr gemacht? Emotional war’s eine Berg- und Talfahrt und da es sich nicht lohnt, da ins Detail zu gehen, zitiere ich einfach die Zigeunerprinzessin zu dem Thema: “Simple people are kept happy more easily”. Da hat sie Recht.
Außerdem will ich mich mal nicht beschweren, hat mir das Schicksal doch dieses Jahr gleich zwei potentielle Kindsväter beschert und das stimmt mich sehr, sehr glücklich.
Mehr habe ich jetzt gerade auch gar nicht … das meiste habe ich ja eh zum Jahresbeginn schon geschrieben. War kurz und schmerzlos, was? So muss das sein.
Ach so, Blick nach vorne? Keine Ahnung, wo’s hingeht. Diverse Städte rufen nach mir, aber wo ich landen werde, kann ich nicht sagen. Ich lasse mich mal vom Leben überraschen und verlasse mich auf mein Bauchgefühl.
Einen feinen Tag hatte ich gestern – er begann mit Cover von Adam Lamberts “Whataya want from me”, das mir der liebe Herr D. aus B. mit seiner Gitarre aufnahm – sogar als Video. So toll darf mein Geburtstag gerne jedes Jahr beginnen, wie könnte so ein Tag eine Enttäuschung werden!
Der liebe Herr M. aus D. versüßte mir dann den Morgen mit einer total lieben Email inklusive Foto von einem grandiosen Geschenk (hachz!), meine Mutter beglückte mich mit einer Dockingstation
für meinen iPod und mit Badesalz und es trudelten so einige SMS und Anrufe ein. Ich wurde mehrfach besungen (sogar von Menschen, die sonst für Geld singen!) und als krönenden Abschluss haben die Zukünftige mir ein Stevie-Wonder-Ständchen gehalten vorgespielt und mein Bruder und seine Herzdame eine sehr nette sms geschrieben. Kurzum: Da haben nette Menschen an mich gedacht und ich habe mich darüber sehr gefreut.
Und natürlich war das ganze web 2.0 voll mit Glückwünschen. Und an der Stelle bin ich durchaus zwiegespalten: Da gibt es Menschen, bei denen ich genau weiss, dass sie eigentlich nur gratulieren, weil ihnen das das Schüler/Studi/wasauchimmerVZ oder facebook gerade anzeigt, dass jemand Geburtstag hat und die dann mal schnell “einen Gruß hinrotzen”, weil sie mit der Person an sich gar nicht viel zu tun haben – weder real noch per Messenger, twitter oder sonstwas. Sowas finde ich doof, freue mich auf meinen Pinnwänden sämtlicher Art also gar nicht unbedingt so sehr darüber. Und wer sich dann nicht mal die Zeit nimmt, seine zwei, drei Sätze (wenn überhaupt) ordentlich zu tippen, der kann sich die Glückwünsche eigentlich auch gleich sparen.
Mag sein, dass ich da altmodisch bin, aber für mich ist mein Geburtstag kein Popularitätswettbewerb – ich bekomme lieber wenige nette Nachrichten von Menschen, die mir etwas bedeuten, als zig Grüße nach dem Schema F.