Wiegemesser

Zu meinem Geburtstag bekam ich dieses Jahr wie schon erwähnt auch ein wunderschönes amazon-Paket mit allerlei feinen Dingen von b&b. Ich mag die beiden ja bekannterweise sehr gerne. Das hat nicht nur damit zu tun, dass b. und ich uns jetzt schon eine ganze Weile kennen und trotzdem noch miteinander reden 😉 sondern auch damit, dass beide … tja, wie formuliere ich das. Beide leben etwas bewusster als andere Menschen, hinterfragen mehr Dinge und ziehen daraus oft Konsequenzen, die ich selbst zwar so nie ziehen würde, die ich aber trotzdem irgendwo bewundere, weil beide sie mit Hingabe verfolgen. Außerdem mag ich ihre Begeisterungsfähigkeit. In einem Internet voller Drohnen auf Geschmacksverstärkern stolpert man ja viel zu selten über solche Leute. Puh, jetzt aber Schluss mit der ultimativen Lobhudelei.
Zurück zum Thema.
Ich bekam ein Geschenkpaket. Und darin befand sich etwas, das ich schon sehr lange haben wollte:


Ein Wiegemesser! Mit passendem Schneidbrettchen!!

Das trifft sich sehr gut, denn a) hat unser Genius Knoblauchschneider neulich das Zeitliche gesegnet und b) habe ich nach unserem Umzug direkt auf unserem Balkon einen kleinen Kräutergarten angelegt. Und nun kann ich fein alles kleinhäckseln. Wie toll! Ich bereite ja sehr gerne Tunken jedweder Art zu und mit den eigenen Kräutern schmecken die gleich doppelt gut!


Bella-Italia-Mischung. Petersilie, Zwiebeln und sonnengetrocknete Tomaten

Ich kann jedem Hobbykoch nur empfehlen, sich ein eigenes Set anzuschaffen. Es lohnt sich. Nom. (Und dass das gute Stück in kompostierbarem Verpackungsmaterial verschickt wurde, spricht für sich. Fein.)



Zitat des Tages: You and I

You’d be so proud Caro, I went out drinking with my co-workers and we ended up at a karaoke bar with a 2 for 1 shot deal, so I got myself hammered then got up and belted out Gaga’s You and I, which I dedicated to Alistair and I changed all the nebraskas in the song to Fereldons…i have never gotten so many nerdy boy numbers in my life lol

Ich habe die besten Freunde der Welt …



Ein Ring, sie zu knechten …

Miss Jackson zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden?

I HAZ IT!

Manch einer fand, es ging zu schnell – wir fanden, es ging viel zu langsam. Meine Großeltern lernten sich im Juni kennen und wollten eigentlich im November heiraten. Weil es mit den nötigen Papieren dauerte, hat es erst im Mai geklappt. Besser ging’s bei meinen Eltern: Im Januar kennengelernt, im März zusammengezogen, im Mai geheiratet. Wir befinden uns also in bester Gesellschaft, wenn ich nun stolz herausposaune: Miss Jackson ist fortan auch ganz offiziell die meine. 🙂 Find ich gut, hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir so manchen Umweg gespart.

Wir hatten nichts “großes” geplant, wollten uns den ganzen “das wird der schönste Tag eures Lebens”-Trara für die kirchliche Hochzeit aufheben, aber alles kam anders …
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Magister – I haz it

Hier, ich habe übrigens mittlerweile auch so’n Abschlussdingsi von dem immer alle in der Uni reden. (Sogar ein richtiges, nicht so ‘n halbes, wie die Jugend von heute das anscheinend nur noch bekommt.)


“Es schreibt keiner wie ein Gott, der nicht gelitten hat wie ein Hund.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

Dinge, die ich beim Schreiben meiner Magisterarbeit gelernt habe:

  • Bento Boxen sind ganz, ganz heißer Scheiß!
  • Kognitive Masturbation ist auch ganz heißer Scheiß. Nicht.
  • Konfuzius war ein kluger Mann: “Women are difficult to deal with.”
  • Männer und Frauen produzieren beide Sperma und der Mann macht die Seele vom Baby.
  • Plato ist krass romantisch: “Denn das ertrüge ein Liebender weniger als von jedem anderen, von seinem Geliebten gesehen zu werden, wie er aus der Reihe flieht oder die Waffen wegwirft, und lieber würde er den Tod auf sich nehmen.”
  • Ohne Kriege hätten wir Damen niemals das Wahlrecht bekommen.
  • Dr Eustace Dingsbums ist ganz schön transphob und fast schon lustig zu lesen.
  • Schon Jaques Lacan wusste, dass Lesben einfach nur nie den richtigen Mann gefunden haben.
  • Psychologen können noch so angesehen sein. Wenn sie Kinderpornos auf dem Rechner haben, dann zitiere ich sie nicht. Und fühle mich dann besser.
  • 2 Red Bull und eine Flasche Schwip Schwap reichen locker, um eine Nacht durchzumachen. Hui.
  • Die HRZ-Drucker machen lustige Farbverläufe in unifarbenen Boxen.

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Meet the “Parents”

“Schatz bloggt gar nicht mehr” hallte es mir soeben aus dem Arbeitszimmer entgegen. Das kann ich ja so nun nicht auf mir sitzen lassen, also hier nochmal etwas feines aus meinem Leben …

Mich zu daten ist ja eine schwierige Sache – da gibt eine Menge Parteien, die zufriedengestellt werden müssen: Die werte Frau Mutter, meine Mädchen, meine Pfadfinder und meine Rockerbräute. Letztere haben seeehr genaue Vorstellungen davon:

X: she’ll need to state her intentions to me and y before we give the bitchy thumbs up
Y: I’m with x, before we can thumbs up, we totally have to approve :p lol
Y: My dear Feylamia, my approval is based entirely on if a) she’s smart b) she’s cute c) she treats you well d) you like her e) she likes silverchair f) she hates powderfinger.. the last one is the deal breaker 😛
Y: Something tells me though that they are in no particular order 😉
X: g) she hates Dave Matthews Band and Nickelback
Y: hahahaha I’m with you on those too 🙂

Angst vor den Eltern haben ist so passé. Meine Freundinnen haben nämlich hier die Hosen an, nicht meine Eltern. :mrgreen: Gut, dass aber beide Parteien sehr glücklich mit meiner Zukünftigen sind – die Herzdame wird bei mir zu Hause schon “Schwiegerfreundin” genannt und auch meine Freunde sind zufrieden mit meiner Wahl. Glück gehabt. 🙂



der Countdown läuft

Jetzt ist es nicht mal mehr ein Jahr, dann bin ich offiziell alt und gediegen und so. Deswegen mal wieder ein Jahresrückblick. Was habe ich denn so im letzten Jahr gemacht? Emotional war’s eine Berg- und Talfahrt und da es sich nicht lohnt, da ins Detail zu gehen, zitiere ich einfach die Zigeunerprinzessin zu dem Thema: “Simple people are kept happy more easily”. Da hat sie Recht. 🙂 Außerdem will ich mich mal nicht beschweren, hat mir das Schicksal doch dieses Jahr gleich zwei potentielle Kindsväter beschert und das stimmt mich sehr, sehr glücklich.
Mehr habe ich jetzt gerade auch gar nicht … das meiste habe ich ja eh zum Jahresbeginn schon geschrieben. War kurz und schmerzlos, was? So muss das sein.

Ach so, Blick nach vorne? Keine Ahnung, wo’s hingeht. Diverse Städte rufen nach mir, aber wo ich landen werde, kann ich nicht sagen. Ich lasse mich mal vom Leben überraschen und verlasse mich auf mein Bauchgefühl.

Einen feinen Tag hatte ich gestern – er begann mit Cover von Adam Lamberts “Whataya want from me”, das mir der liebe Herr D. aus B. mit seiner Gitarre aufnahm – sogar als Video. So toll darf mein Geburtstag gerne jedes Jahr beginnen, wie könnte so ein Tag eine Enttäuschung werden! 🙂 Der liebe Herr M. aus D. versüßte mir dann den Morgen mit einer total lieben Email inklusive Foto von einem grandiosen Geschenk (hachz!), meine Mutter beglückte mich mit einer Dockingstation für meinen iPod und mit Badesalz und es trudelten so einige SMS und Anrufe ein. Ich wurde mehrfach besungen (sogar von Menschen, die sonst für Geld singen!) und als krönenden Abschluss haben die Zukünftige mir ein Stevie-Wonder-Ständchen gehalten vorgespielt und mein Bruder und seine Herzdame eine sehr nette sms geschrieben. Kurzum: Da haben nette Menschen an mich gedacht und ich habe mich darüber sehr gefreut.

Und natürlich war das ganze web 2.0 voll mit Glückwünschen. Und an der Stelle bin ich durchaus zwiegespalten: Da gibt es Menschen, bei denen ich genau weiss, dass sie eigentlich nur gratulieren, weil ihnen das das Schüler/Studi/wasauchimmerVZ oder facebook gerade anzeigt, dass jemand Geburtstag hat und die dann mal schnell “einen Gruß hinrotzen”, weil sie mit der Person an sich gar nicht viel zu tun haben – weder real noch per Messenger, twitter oder sonstwas. Sowas finde ich doof, freue mich auf meinen Pinnwänden sämtlicher Art also gar nicht unbedingt so sehr darüber. Und wer sich dann nicht mal die Zeit nimmt, seine zwei, drei Sätze (wenn überhaupt) ordentlich zu tippen, der kann sich die Glückwünsche eigentlich auch gleich sparen.
Mag sein, dass ich da altmodisch bin, aber für mich ist mein Geburtstag kein Popularitätswettbewerb – ich bekomme lieber wenige nette Nachrichten von Menschen, die mir etwas bedeuten, als zig Grüße nach dem Schema F. 🙂


Liebesbrief

Als ich soeben nach einem wirklich langen Tag nach Hause kam, wartete eine wunderschöne Überraschung auf mich …

… ein richtiger schöner Brief. So mit schickem Papier und Schönschrift und geheimnisvollem Absender und selbstgebasteltem Siegel! Meine Mutter erzählte mir schon vorher ganz begeistert davon – die Schrift meiner heimlichen Verehrerin hatte es ihr sehr angetan. Aber nein, der Umschlag ist ja nicht alles, denn darin steckte der allerschönste Liebesbrief, der jemals auf diesem Planeten geschrieben wurde!

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Zitat des Tages: Kognitive Masturbation

Frauengespräche in der Bielefelder Unibibliothek. C² spricht wahres über Beziehungen:

Eines der schlimmsten Armutszeugnisse menschlicher Beziehungen ist die aus der Ermangelung guter Gespräche resultierende Notwendigkeit der kognitiven Masturbation.



Zitat des Tages: so wrong

Die Zigeunerprinzessin und ich hatten gerade ein wenig Spass auf ICQ …

Feylamia OMG OMG OMG OMG OMG OMG
http://www.egotastic.com/entertainment/celebrities/mackenzie-rosman/mackenzie-rosman-is-kissing-girls-with-tongue-003623
RUTHIE!!!!111111eleven
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fille_boheme die kleine????
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Feylamia jaaaa!!
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fille_boheme http://www.egotastic.com/image?path=0805/mackenzie-rosman-kiss-01.jpg that is so wrong!
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Feylamia ja!!!
http://www.egotastic.com/entertainment/celebrities/jessica-biel/jessica-biel-nude-pictures-from-powder-blue-jessica-biel-nude-004573
but that is VERY right
there are no words for how right that is
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fille_boheme sorry i didn’t hear you. i’m off to lovefilm

Um mal zu beschreiben, wie ich geguckt habe, als ich die Fotos von Mackenzie eben sah:

Papas Blick am Ende kommt meinem Gesichtsausdruck sehr nahe …



Cultural Confusion in London

There’s a massive purple cow down by the river, but no chocolate to be found. I am culturally confused.

Die Zigeunerprinzessin ist großartig.