Besser spät als nie: 29 werden

Beim Aufräumen fand ich gerade die Bilder, die eigentlich vor über einem Jahr anlässlich meines 29. Wiegenfestes verbloggt werden wollten. Aber plötzlich war mein Leben so ereignisreich, dass ich es nie geschafft habe, den Geburtstagseintrag zu verfassen. Dies sei hiermit nachgeholt.

Neider ereifert euch, denn ich bekam die feinsten Dinge der Welt:


GESCHENKEEEEEEE!!111einself

Unter Anderem eine Captn-Sharky-Backform mit passendem Kuchen (hachz!) … zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich heute mit 50 % der Schenkerinnen verheiratet sein würde. Wahnsinn. Es kommt mir vor, als wäre das fünf Jahre her … :) Es gab ein Picknick auf der Uniwiese, tolle Shirts, Fotos, ein fabelhaftes Bento-Set von Lock & Lock, einen Kräuteralmanach, ein iPod-Dock, Regenbogenmuffins und Liebeselixier. Und eben irgendwie auch meine Frau. Best birthday ever.



30

Ich hatte vorsichtshalber vorher das Datum bei facebook entfernt, so dass ich auch nicht mit Glückwunschen von Menschen überhäuft wurde, mit denen ich sonst eigentlich nie etwas zu tun habe. Das hat mich sonst nämlich immer ein wenig genervt. Und dann war es neulich soweit: Ich hatte Geburtstag.


Ich bin 30.

Und ich habe gar keine Krise bekommen, sondern schöne Geschenke. Wie langweilig für euch und wie fabelhaft fein für mich! :)

Zum Beispiel eine DVD (Eat, Pray, Love), Hausschuhe und eine tolle Dose von Hello Kitty, ein Förmchen und einen Bleistift von Capt’n Sharky, ein iPanda Lautsprechersystem, ein kleines schwarzes Samsung Galaxy S I9000, einen Stepperein wunderschönes Wendekissen (auf einer Seite ein Hai, auf der anderen die irische Flagge mit einem Kleeblatt) und eine Tasche für meinen Kindle (gehäkelt von Miss Jackson), eine Minikommode für meinen Nagellack (auch selbstgemacht von Miss Jackson), wunderschöne Ohrringe von Tribu London und tolle Bücher (Watching the English. The Hidden Rules of English Behaviour, Der lippische Staat und O’Reillys Kochbuch für Geeks).

Dazu habe ich Besuch von lieben Menschen bekommen und wurde von Miss Jackson verwöhnt – was will man mehr? :)



Creative Xdock

Ganz braves Geekweibchen habe ich mir ja zum Geburtstag unter anderem die Creative XDock Wireless X-Fi Dockingstation schenken lassen und kann mich damit nun fein per iPod über die Stereoanlage beschallen lassen. Zwar kann das gute Stück mit entsprechenden Empfängern die Musik ins ganze Haus verteilen (und an jedem dieser Empfänger kann man das Gerät mit der Fernbedienung steuern – coole Sache, iPod ist im Arbeitszimmer, man hört aber auf der Terrasse Musik und steuert das ganze auch von da), aber da ich die Funktion nicht nutze, habe ich die WLAN-Option direkt mal abgeschaltet, weil sie auch gerne mal drahtlose Netzwerke stört. (Dazu in den Standby-Modus gehen, das Netzteil rausziehen, Lautstärkeregler drücken und gedrückt halten und dabei das Netzteil wieder reinstecken.)
Klang ist gut und den iPod fernsteuern zu können ist sehr nett. Bei meinem iPod Classic funktioniert zwar vermutlich die Videofunktion nicht (geht wohl nur bei älteren Modellen), aber egal – dafür hat man für knapp 30 Euro (wenn man das Gerät einzeln ohne WLAN-Station kauft) ein ordentliches Dock inkl. Fernbedienung bekommen, das den Sound der MP3s deutlich aufwertet, den iPod lädt und nebenbei auch zum Synchronisieren per USB an den Rechner anschließbar ist. Feine Sache.



der Countdown läuft

Jetzt ist es nicht mal mehr ein Jahr, dann bin ich offiziell alt und gediegen und so. Deswegen mal wieder ein Jahresrückblick. Was habe ich denn so im letzten Jahr gemacht? Emotional war’s eine Berg- und Talfahrt und da es sich nicht lohnt, da ins Detail zu gehen, zitiere ich einfach die Zigeunerprinzessin zu dem Thema: “Simple people are kept happy more easily”. Da hat sie Recht. :) Außerdem will ich mich mal nicht beschweren, hat mir das Schicksal doch dieses Jahr gleich zwei potentielle Kindsväter beschert und das stimmt mich sehr, sehr glücklich.
Mehr habe ich jetzt gerade auch gar nicht … das meiste habe ich ja eh zum Jahresbeginn schon geschrieben. War kurz und schmerzlos, was? So muss das sein.

Ach so, Blick nach vorne? Keine Ahnung, wo’s hingeht. Diverse Städte rufen nach mir, aber wo ich landen werde, kann ich nicht sagen. Ich lasse mich mal vom Leben überraschen und verlasse mich auf mein Bauchgefühl.

Einen feinen Tag hatte ich gestern – er begann mit Cover von Adam Lamberts “Whataya want from me”, das mir der liebe Herr D. aus B. mit seiner Gitarre aufnahm – sogar als Video. So toll darf mein Geburtstag gerne jedes Jahr beginnen, wie könnte so ein Tag eine Enttäuschung werden! :) Der liebe Herr M. aus D. versüßte mir dann den Morgen mit einer total lieben Email inklusive Foto von einem grandiosen Geschenk (hachz!), meine Mutter beglückte mich mit einer Dockingstation für meinen iPod und mit Badesalz und es trudelten so einige SMS und Anrufe ein. Ich wurde mehrfach besungen (sogar von Menschen, die sonst für Geld singen!) und als krönenden Abschluss haben die Zukünftige mir ein Stevie-Wonder-Ständchen gehalten vorgespielt und mein Bruder und seine Herzdame eine sehr nette sms geschrieben. Kurzum: Da haben nette Menschen an mich gedacht und ich habe mich darüber sehr gefreut.

Und natürlich war das ganze web 2.0 voll mit Glückwünschen. Und an der Stelle bin ich durchaus zwiegespalten: Da gibt es Menschen, bei denen ich genau weiss, dass sie eigentlich nur gratulieren, weil ihnen das das Schüler/Studi/wasauchimmerVZ oder facebook gerade anzeigt, dass jemand Geburtstag hat und die dann mal schnell “einen Gruß hinrotzen”, weil sie mit der Person an sich gar nicht viel zu tun haben – weder real noch per Messenger, twitter oder sonstwas. Sowas finde ich doof, freue mich auf meinen Pinnwänden sämtlicher Art also gar nicht unbedingt so sehr darüber. Und wer sich dann nicht mal die Zeit nimmt, seine zwei, drei Sätze (wenn überhaupt) ordentlich zu tippen, der kann sich die Glückwünsche eigentlich auch gleich sparen.
Mag sein, dass ich da altmodisch bin, aber für mich ist mein Geburtstag kein Popularitätswettbewerb – ich bekomme lieber wenige nette Nachrichten von Menschen, die mir etwas bedeuten, als zig Grüße nach dem Schema F. :)


4 Jahre Queers & Guitar – Cheers for Queers!

Schön war’s gestern bei der Queers and Guitar, doch etwas hat gefehlt:

Auch The Organ, Caught in the Act und La Roux können mich nicht trösten, wenn der Godfather of Lesbian Haircuts fehlt! Verdammte Axt! Wenigstens waren Tegan & Sara am Start. Die tragen immerhin seine Frisur und Tegan ist genauso scharf auf J Biebz wie ich (und der schneyra übrigens auch). Yeah.



I’m not sorry, Miss Jackson

Frau Jackson feiert heute ihren Ehrentag. Alles Gute, Madame!

Erst lasse ich meinen Mann nette Dinge über Deinen Mann sagen:

Und dann lasse ich Skins für mich sprechen:

Mr. Love: (referring to the Michael Jackon poster in his wall) What would Michael say?
Freddie: Pardon?
Mr. Love: Michael. What would he say?
Freddie: I’m… bad?
Mr. Love: Yes. And what else?
Freddie: Beat it?
Mr. Love: No. He’d say “wanna be startin’ somethin’”. Okay?

Happy Birthday! :mrgreen:



Susi Susi Susi Oi Oi Oi!

In London rufen alle Leute:
Lasst uns frohlocken, und zwar heute!
Es feiert denn mit Saus und Braus
die allerliebste Susimaus.
Zwanzig Jahre, fünf noch drauf,
das Leben nimmt so seinen Lauf.

Und ich hab’s mit Freud vernommen:
Die ersten Graue Haare kommen. ;)
(Okay, das war vielleicht gelogen,
so sehr, dass sich die Balken bogen.
Doch wird Dein Haupte weiß schon bald,
fühl’ ich mich nicht mehr ganz so alt!)

In Bielefeld im Seminar,
da saß die Kleine plötzlich da.
Gleich neben mir mir blonden Locken,
um bei Nadine den Kurs zu rocken.
Klug war sie und schön dazu,
ließ mir im Filmkurs keine Ruh.

Wir lachten, weinten, sahen zu,
bei Julia und Romeu.
Was haben wir vor Angst geschrie’n
in the Town of Halloween.
Auch den Johnny, diesen Depp,
ihn anzuschauen war recht nett.

Ye gods, wie schnell die Zeit vergeht,
wenn man sich so gut versteht.
Und die Moral der Reimerei:
Happy birthday, sweetiepie!
(Und ich gestehe voller Schmach:
Dein Geschenk, das reich’ ich nach.)

Ich wünsche Dir alles, alles Gute zum Geburtstag, Lieblingssusi! Ich hab Dich lieb! :)



Happy Birthday, dichotomy!

Heute vor fünf Jahren hat dieses Blog das Licht der Welt erblickt. Davor habe ich statisch per HTML Webtagebuch geschrieben und hatte außerdem seit September 2002 ein Livejournal, in dem ich auf Englisch schrieb. Scheiße. 2002. Das ist schon verdammt lange her. Dieses Jahr sind’s 8 Jahre Bloggen. Wow.



Thinking Day 2010

No one can pass through life, any more than he can pass through a bit of country, without leaving tracks behind, and those tracks may often be helpful to those coming after him in finding their way.

- Lord Robert Baden-Powell

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  • Ich will hilfsbereit und rücksichtsvoll sein.
  • Ich will den anderen achten.
  • Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen.
  • Ich will aufrichtig und zuverlässig sein.
  • Ich will kritisch sein und Verantwortung übernehmen.
  • Ich will Schwierigkeiten nicht ausweichen.
  • Ich will die Natur kennen lernen und helfen, sie zu erhalten.
  • Ich will mich beherrschen.
  • Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe.

Happy Birthday, old man und Angetraute. Thanks for everything.

Und jetzt sing ich euch noch ein Lied:



Überflüssig

Ich hatte ja im Juni Geburtstag…

Ergebnis war das hier:

Liebe Dienstleister, Forenbetreiber und Co. – das muss nicht sein. Ihr nervt. Ich kenne euch nicht, ihr müsst mir nicht zum Geburtstag gratulieren.