Ein Ring, sie zu knechten …

Miss Jackson zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden?

I HAZ IT!

Manch einer fand, es ging zu schnell – wir fanden, es ging viel zu langsam. Meine Großeltern lernten sich im Juni kennen und wollten eigentlich im November heiraten. Weil es mit den nötigen Papieren dauerte, hat es erst im Mai geklappt. Besser ging’s bei meinen Eltern: Im Januar kennengelernt, im März zusammengezogen, im Mai geheiratet. Wir befinden uns also in bester Gesellschaft, wenn ich nun stolz herausposaune: Miss Jackson ist fortan auch ganz offiziell die meine. :) Find ich gut, hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir so manchen Umweg gespart.

Wir hatten nichts “großes” geplant, wollten uns den ganzen “das wird der schönste Tag eures Lebens”-Trara für die kirchliche Hochzeit aufheben, aber alles kam anders …
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Thinking Day 2011

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  • Ich will hilfsbereit und rücksichtsvoll sein.
  • Ich will den anderen achten.
  • Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen.
  • Ich will aufrichtig und zuverlässig sein.
  • Ich will kritisch sein und Verantwortung übernehmen.
  • Ich will Schwierigkeiten nicht ausweichen.
  • Ich will die Natur kennen lernen und helfen, sie zu erhalten.
  • Ich will mich beherrschen.
  • Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe.

Pfadfindermädchen

I’m a survivor (what),
I’m not gonna give up (what),
I’m not gon’ stop (what),
I’m gonna work harder (what),
I’m a survivor (what),
I’m gonna make it (what),
I will survive (what),
Keep on survivin’ (what),
I’m a survivor (what),
I’m not gonna give up (what),
I’m not gon’ stop (what),
I’m gonna work harder (what),
I’m a survivor (what),
I’m gonna make it (what),
I will survive (what),
Keep on survivin’ (what).

- Destiny’s Child



Jugendbewegung, Genderrollen, Lebensbünde und Gedöns

Letztes Jahr im Zuge einer Prüfungsvorbereitung angefangen, aber nie so ganz zu Ende geschrieben. Da wirds jetzt doch mal Zeit:

Vor einer ganzen Weile twitterte ich folgenden Satz, der es eigentlich verdient, nochmal genauer beleuchtet zu werden:

Der Wandervogel und bündische Pfadfinder an sich ist personifizierte hegemoniale Männlichkeit und schämt sich dessen nichtmal. #erkenntnis

Vorweg: Klar ist das übertrieben, nicht alle sind so. Aber es gibt deutliche Tendenzen, die nicht nur mir immer wieder auffallen und die immer wieder Thema sind, wenn man sich mit anderen über “die Szene” unterhält. Und jetzt gerade war wieder Ottenstein angesagt, da kann man sich das ganze ja auch prima live ansehen, wie man mir berichtete.

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Skins – Hautnah

Seit einiger Zeit verfolge ich endlich Skins, nachdem zuerst das Internet (vor allen Dingen afterellen, da es ein Lesbenpaar in der Serie gibt, von dem alle sprachen) mich neugierig machte und nun auch noch diverse Stammesschwestern schwärmten.

Und was soll ich sagen? Obwohl ich etwas zu alt bin, um noch zur Zielgruppe zu gehören, finde ich diese Serie doch mächtig gut. Das Problem? Müsste man ganz kurz zusammenfassen, dann geht es in Skins um

  • Drogen,
  • Alkohol,
  • Sex, und
  • Schule.

Aber eigentlich wird man der Serie nicht so richtig gerecht, denn irgendwie ist sie auf ihre ganz spezielle Art auch ein wenig Bildungsroman. Ich habe es nicht scherzhaft gemeint, als ich anmerkte, dass Skins ansehen im Bereich Cultural Studies eines Anglistik-Studiums gar nicht so unangebracht wäre.
Und so verwundert es nicht, dass nebenbei auch noch zig andere Themen auf den Tisch kommen:

  • Autismus
  • Behinderungen
  • Beziehungen zwischen Lehrern/Schülern
  • Fernbeziehungen
  • Fremdgehen
  • Esstörungen
  • Homosexualität
  • Identitätsfindung
  • Immigration
  • Jugendliche Mütter
  • Mord
  • Psychotherapie
  • Religion
  • Scheidungen und ihre Auswirkungen auf ein Familiengefüge
  • Stalking
  • Verfrühte Wechseljahre

Ein Sammelsurium an Themen, die für britische Teenage interessant sind und sicher auch für deutsche. Und viele Lebensweisheiten:

Thomas: Is that the answer for everything? To go and get pissed?
Pandora: No, Häagen-Dazs is the answer for everything.

Dank afterellen war ich ja schon ein wenig vorbereitet auf die “lesbian storyline” und ich muss sagen, dass Emily und Naomi es mir wirklich angetan haben. Die Serie zeigt sehr gut Irrungen und Wirrungen eines lesbischen Teenagers, aber auch das Hadern von Naomi, die sich anfangs gegen ihre Gefühle wehrt, ist toll dargestellt. Mit Kathryn Prescott und Lily Loveless hat sich E4 zwei talentierte Damen ins Haus geholt, die glaubhaft alle Facetten dieser Beziehung vermitteln können. Fabelhaft gemacht!

Emily: Twice? You’re going to do this to me – twice?! Naomi, no, you fucking… stop right now!
Naomi: What?
Emily: Don’t you dare leave me in your bed again.
Naomi: I’ve got to go. [walks away]
Emily: [shouting and sobbing] I know you, Naomi. I know you’re lonely. I think you need someone to want you. Well, I do want you. So be brave, and want me back!

Zu Guter Letzt dann noch ein fabelhaftes Fanvideo über Emily und Naomi, zum Soundtrack von der fabulösen KT Tunstall:

Hach. Fein.



Unterwegs zum Meutenthing

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Die Achtziger haben angerufen …

… sie wollen ihr Neon und ihre Musik zurück.

Is’ nicht!

Ich muss nämlich heute “Paint” aus dem wunderbaren Roxette-Album Look Sharp! auf instant repeat hören. Tut mir leid.

Wochenende in Bielefeld war fein, wir haben bei Queers and Guitar gezappelt und ich habe drölftausend Filme gesehen, nämlich mit Fräulein Lilienscheu und den Jungs zuerst The Lord of the Rings 1-3 und dann mit dem Burgfräulein Once more, with Feeling (Die Musical-Folge von Buffy), Romeo + Juliet, Twilight (sie sprach auf deutsch mit, ich stellenweise auf Englisch – klang sicher ulkig :D ), Juno und Sweeney Todd. Außerdem gab’s Montag Abend dann, nachdem wir uns die Wartezeit nach Fringe mit Switch Reloaded auf DVD vertrieben, noch die kessen Buben von Supernatural. Mmhhh. :)
Und zwischendurch waren wir sogar in der Uni, so dass ich ein paar Bücher neu ausleihen konnte und während das Burgfräulein im Lipperlande Stammesrat hielt habe ich im Frühlingssonnenschein Eis gegessen. Auch gut. :)



Frische Fahrt

Frische Fahrt

Laue Luft kommt blau geflossen,
Frühling, Frühling soll es sein!
Waldwärts Hörnerklang geschossen,
Mut’ger Augen lichter Schein;
Und das Wirren bunt und bunter
Wird ein magisch wilder Fluß,
In die schöne Welt hinunter
Lockt dich dieses Stromes Gruß.

Und ich mag mich nicht bewahren!
Weit von euch treibt mich der Wind,
Auf dem Strome will ich fahren,
Von dem Glanze selig blind!
Tausend Stimmen lockend schlagen,
Hoch Aurora flammend weht,
Fahre zu! ich mag nicht fragen,
Wo die Fahrt zu Ende geht!

- Joseph von Eichendorff

Es ist mal wieder soweit: Es ist Frühling. Zeit, den Affen zu packen, die Klampfe zu schultern und tippeln zu gehen. Und Dank Abnahme und (zugegebenermaßen seltener) sportlicher Betätigung inklusive Muskelaufbau kann ich das dieses Jahr vielleicht auch tun, ohne nach zwei Metern hyperventilierend zusammenzubrechen. ;)

Ich wünsche euch ein tolles Ostara*, ihr Lieben.

* Ihr wisst schon, das was ich und die anderen Bekloppten dieser Zeit feiern.



Zitat des Tages: Kreativität

Feylamia senior war dieses Wochenende in Sachen Kunsthandwerkermarkt / Patchwork unterwegs und hat den Herrn Meutenführer getroffen, der zufällig dort kellnerte. Da geht der charmante Teufel doch Mutters Sachen anschauen und flötet

“Jetzt weiss ich, woher Feylamia ihre Kreativität hat.”

Hach. Das geht runter wie Öl. Bei uns beiden. :mrgreen:



anywhere but here

“ich möchte in new york auf einem hausdach sitzen und lieder schreiben”

… sagte gerade eine Freundin auf ICQ. Was möchte ich wohl gerade tun, wo will ich sein?

Hm, mal überlegen …

Unser Banner weht im warmen Wind, daneben hängt meine Kluft an einem knöcherigen Stock zum Trocknen. Ich bin eben einfach so ins Wasser gesprungen und habe mir den Staub der Fahrt aus dem Gesicht und der Kleidung gespült – jetzt sitze ich im Unterhemd und kurzer Lederbuxe auf den warmen Klippen, die Sonne kitzelt meine Nase und meine bloßen Schultern. Ich höre die Grillen zirpen und Vögel zwitschern während ich auf der Gitarre klimpere. In dem groben Leinentuch im Schatten der Steine vor mir liegt ein Laib frisches Brot, daneben ein Stück Schafskäse in einer Metalldose, umwickelt mit einem nassen Tuch, das etwas Kühle spendet.

In den Fluten sehe ich gerade noch die Köpfe der Jungs, die sich ein Wettschwimmen liefern. Der Rotschopf und das Rotbäckchen sitzen neben mir und stopfen ihre Pfeifen. Der Stammesfürst kocht Kaffee, der Geruch der frisch gemahlenen Bohnen zieht zu mir herüber und mischt sich langsam mit dem des Tabaks, nachdem die erste Pfeife brennt. Die Sonne zieht unaufhörlich weiter, schon färbt sich der Himmel zartorange. Nicht mehr lange und wir sitzen im Kreis, die Pfanne auf der Glut und brutzeln den Fisch, den wir uns eben frisch vom Kutter ersungen haben. Dazu Brot, Feta und ein paar Oliven – danach eine Flasche Wein teilen und den weiteren Verlauf der Fahrt träumen.
Der Stammesfürst greift zur Gitarre: “Staubiger Straßen, weißes Band schlängelt sich durch schroffe Felsen” – wir lehnen uns zurück und stimmen ein.

Hatte ich schon erwähnt, dass Frühlingssonne Fernweh macht?



Spaß im SchülerVZ

Gerade habe ich mich mal wieder im SchülerVZ herumgetrieben, nachdem eine Freundschaftsanfrage einer Stammesschwester aus der Gilde kam.
Und wisst ihr was? Manchmal bin ich wirklich froh, dass ich jetzt “schon groß” bin. Für kein Geld der Welt würde ich die Pubertät nochmal mitmachen wollen …

Auszug aus der Gruppenliste besagter Madame:

  • Achso. Für das bin ich dann wieder gut genug für dich.
  • Auf der Fensterbank sitzen, nachdenken und Musik hören.
  • Bis wir irgendwann einfach aneinander vorbei gehen wie Fremde.
  • Dann kuschel ich eben meine Wand, pfft.
  • Das ist natürlich bitter.
  • Das Leben war einfacher, als ich Jungs noch doof fand.
  • Das Niveau ist grad unters Bett gekrabbelt und heult…
  • Denn er ist der Junge, den sich jedes Mädchen wünscht.
  • Dieser eine Tag hat mein Leben verändert.
  • Einfach wieder ein Kind sein. Ohne diese ganzen Probleme.
  • Er . Er . Er . Er . Er . Er . Er . Er . ?
  • Erzähl mir irgendwas. Ich will einfach nur deine Stimme hören.
  • Es glitzert. Es ist sinnlos. Edward, bist du’s?
  • Es tut mir… ach was, ich würd’s wieder machen.
  • I’m gonna make it someday. Just because you said I can’t.
  • Ich bin naiv. Los, verarsch mich.
  • Ich bin überfordert. Ich geh schlafen.
  • Ich habe oft Gedankensprünge und morgen gibts Erdbeertorte
  • Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine sind ok.
  • Ich heirate den Jungen, der mir im Regen seine Liebe gesteht.
  • Ich schaue Tausendmal am Tag auf deine Seite um DICH zusehen!
  • Ich sitz’ hier ganz alleine und denk’ an dich. Und weine.
  • Ich soll es erklären? Ich liebe dich. Reicht das?
  • ich will Telen. jetzt. sofort. mit ihm.!
  • Ich würd gern mal im warmen Sommerregen geküsst werden! :)
  • Im Bus am Fenster sitzen. Musik hören. Nachdenken. Träumen.
  • Kann die Sonne sehen hinter den Wolken in dieser Regenbogenzeit.
  • Mama, Papa. Das ist Otto. Er ist 87 und reich. Wir lieben uns.
  • Musik. So laut, bis der Bass meinen Herzschlag kontrolliert.
  • Nennt ihn wie ihr wollt. Ich nenn’ ihn meine große Liebe.
  • Nö. Zu spät. Jetzt will ich nicht mehr.
  • Passt schon. Ist ja nicht so dass ich Gefühle hätte oder so.
  • Siehst gut aus. Was biste? Homo, vergeben oder scheiße?!
  • Solange du mich willst, bin ich da.
  • Stundenlang suche ich nach schönen Liedern bei Youtube.
  • Und dieser Ort wird mich immer an dich erinnern.
  • Und immer wenn du lächelst, wird mir plötzlich warm ums herz.
  • Wahre Liebe ist,wenn er zurückruft,wenn du im Streit auflegst
  • Wenn ich könnte wie ich wollte, glaub mir: Ich würde!
  • Wenn ihr wüsstet, was ich denke, hättet ihr Angst vor mir.
  • Wie gern wär ich jetzt bei dir.
  • Wie, du isst nur wenn du hunger hast?
  • Wieso duscht du nicht mit uns? Achso dein Penis.Stimmt.
  • Übrigens, ich bin verliebt in dich.

Ne. Ich bin wirklich froh, dass ich sie hinter mir habe, diese Zeit der großen Emotionen und großen Verwirrungen. (Und trotzdem wünsche ich mir einige dieser Gruppen auch im StudiVZ. hihi)