Radio Bielefeld und die Schwuchteln …

Heute Morgen ging es bei Radio Bielefeld wie schon die ganze Woche um das Thema „love me gender“. Klischees über Männer und Frauen wurden ausgegraben und vom Moderatorenteam radiotauglich aufbereitet. Ich fand es generell nicht sonderlich gelungen, aber gut, kann man machen. Aber wie ich jetzt mitbekam, hat Radio Bielefeld zwischendurch mal den Vogel abgeschossen.

Heute Morgen wurden O-Töne eingespielt, die im Rahmen einer Umstylingaktion aufgenommen wurden. Moderator und Moderatorin wurden entsprechend des anderen Geschlechts gestylt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Eine der Reaktionen war folgende:

Moderator: „Was dachten Sie im ersten Moment?“
Passant: „Ja, Schwuchtel.“

Da sagt also jemand ein menschenverachtendes Wort und das rutscht einfach so durch? Ohne irgendeinen Kommentar der Moderatoren?

Fragt sich, ob Radio Bielefeld das so auch gesendet hätte, wenn jemand dunkler geschminkt worden wäre und der Passant das Wort „Kanacke“ oder „Neger“ verwendet hätte.

So viel also zu dem Thema, ob die Bevölkerung oder die Medien irgendwie toleranter oder sensibler im Umgang mit bestimmten Worten sind, wenn sie in einer Stadt mit einem schwulen Bürgermeister residieren …

Berlin? Ick versteh Dir!



Schuster, bleib bei keinen Leisten

Großstadt my ass. Es ist anscheinend in Bielefeld unmöglich, noch einen ordentlichen Schuster zu finden, der sein Handwerk versteht. Ich brauche eine Laschenpolsterung, das kann doch nicht so schwer sein.
Ja, eine richtige. Eingenäht. Aus Leder. Nicht so ein winziges selbstklebendes Polster von eBay, das ihr mir für den dreifachen Einkaufspreis andrehen wollt. Mroar!



Katy Perry …

Es ist ja kein Geheimnis: So ein wenig verachte ich das, was man gemeinhin unter Homosexuellen “die Bielefelder Szene” nennt. Nicht, weil da Menschen anders sind als ich – von mir aus kann jeder seine Identität so ausleben, wie er will, so lange er dabei niemandem wehtut. Aber jetzt ist bald wieder der Christopher Street Day und ich zweifle keine Minute lang daran, dass wieder Katy Perry gespielt wird. Und irgendwelche Schafe wieder so richtiiiiig abgehen, weil Katy ja eine von uns ist und so.

Dazu kann man nur eines sagen:

Bei autostraddle könnt ihr nachlesen, was sich die Frau mal wieder geleistet hat. Unglaublich. Gah.



Brötchen-Fail

Heute morgen habe ich bei der Bäckerei Middelberg Brötchen gekauft. Genaugenommen habe ich vier Brötchen aus dem mit “Vitales” beschrifteten Fach genommen und bin zur Kasse gegangen. So weit, so gut. Dort murmelte die Verkäuferin dann “zwei, drei, vier Farmerbrötchen” Ich also: “Ähm, nein, Vitales. Das stand zumindest dran.” Daraufhin wurde ich darüber informiert, dass man “die Brötchen zusammenschiebt”, wenn welche ausverkauft sind. Aber die Farmerbrötchen wären im Prinzip das gleiche wie Vitales, es wären allerdings noch “Karotten und Petersilie drin”. Ah ja. Gut, okay. Kann man machen.

Denkste.

Ist nämlich auch Mais drin. Gegen Mais bin ich allergisch.

Danke, Middelberg. Meh.



Liebe Eurobahn …

Liebe Eurobahn,

ich finde es toll von Dir, dass Du jetzt morgens noch früher von Rahden nach Bielefeld fährst und zum Feiern einen ausgibst. Wirklich. Noch toller fände ich es allerdings, wenn Du Deinen bisherigen Fahrplan irgendwie erfüllen würdest.
Natürlich kann ich verstehen, dass es aufgrund aktueller Witterungsverhältnisse zu Verspätungen und Zugausfällen kommen kann – keine Frage. Ich würde auch wirklich gerne auf die Ansagen und Anzeigen an den Stationen achten – aber die Ansagen funktionierten zumindest gestern leider nicht. Ich finde es auch wirklich äußerst zuvorkommend, dass Du um mein Verständnis bittest. Wäre auch kein Problem. Wenn mir Deine Mitarbeiterin an der Hotline nicht gestern so dreist ins Gesicht (bzw. ins Ohr) gelogen hätte. Bei 30 Minuten Verspätung rief ich an und man sagte mir, der Zug falle aus, der nächste komme aber und würde ganz regulär fahren. Tat er nicht. Auch der darauffolgende nicht. Nach zwei Stunden hiess es dann plötzlich, es sei ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, aber auch der ließ auf sich warten. Und bei der Kälte länger als drei Stunden herumstehen und immer wieder angelogen und vertröstet werden macht keinen Spaß, also fuhr ich wieder zu meinen Eltern statt nach Bielefeld.

Und jetzt sag bitte nicht, Deine Fahrer hätten nicht in den Zentrale Bescheid sagen können. Die haben nämlich, glaube ich, alle Mobiltelefone. (Und die nutzen sie gerne und viel auch für Privatgespräche die das ganze erste Abteil dann fröhlich mithören kann.)

Ehrlichkeit hätte mich gestern weiter gebracht als das ständige Vertrösten. Meinst Du wirklich, es schadet Deinem Image, wenn Du zugibst, dass Du mit dem Wetter nicht klarkommst? Klar, das mag sein. (Schließlich fahren in Finnland auch Züge, irgendwas machen die also richtig, das der Deutsche an sich noch nicht so richtig durchschaut hat.) Aber noch mehr schadet es Deinem Image, wenn Du nicht zugibst, dass Du mit dem Wetter nicht klarkommst. So stehen die Leute unnötig lange in der Kälte, nur um hinterher doch frustriert aufzugeben. Damit ist keinem geholfen …

Ich hoffe, Du denkst mal drüber nach.

Deine Langzeitkundin Fey



Customgarment und die ungehaltenen Versprechen …

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Shirt-vs-Link-Aktion von Customgarment im Mai. Auf der Webseite kann man unter http://www.c*stomgarment.de/content/Shirt-vs-Link.html auch noch nachlesen, dass ich gewonnen habe (klicken für Originalansicht):

Bei diversen Bloggern konnte man nachlesen, dass Customgarment nachträglich die Regeln des Gewinnspiels änderte: Bei aHeadwork beispielsweise (T-Shirt Betrug) oder bei der Chaosmacherin (No Shirt, No Link).

Aus meiner Sicht lustig ist dazu der Kommentar von Michael Ayed auf der Firmenwebseite (könnt ihr googeln, schimpft sich “Shirt vs. Link aus unserer Sicht”, ich verlinke den Laden nicht mehr):

Da nun so einige extrem negative Beiträge über uns veröffentlicht wurden und unser Ruf mehr als geschädigt wurde, als die Veröffentlicher sich wohl selber überhaupt Gedanken dazu gemacht haben, hoffen wir, das zumindest die 200 Gewinner sich über Ihre Shirt freuen.

Wäre nur hiflreich gewesen, wenn die Gewinner ihre Shirts auch bekommen hätten. ;) Denn: Am 24.05. habe ich um 13:50h eine Email erhalten, in der Michael mir zum Gewinn gratuliert und schreibt: “Wir werden dein Shirt so schnell wie nur möglich anfertigen und verschicken. Im schlimmsten Fall kann es allerdings bis zu 14 Tagen dauern, bis du es endlich anziehen kannst. Kam aber nichts in den 14 Tagen. Im Juno habe ich dann mal bei Jog angefragt, der auch mitgemacht und gewonnen hatte, aber der hatte auch nichts bekommen. Jetzt habe ich am 27.08. nochmals eine Email geschickt und nachgefragt, aber weder Empfangsbestätigung noch Antwort erhalten und bin die Warterei nun leid und mag das vor allen Dingen auch nicht kommentarlos stehen lassen.
Anderswo kann man sehen, dass auch andere Blogger ihren Gewinn nie bekommen haben – scheint, als wäre das vielleicht eher die Regel als die Ausnahme? Nachfragen werden gekonnt ignoriert, gerne auch mehrfach …

Auch Kathi, Sab und Tom haben ihre Shirts nie bekommen. Auf twitter liest man Ausflüchte: Angeblich hat ein Blogger den Laden wegen einer Markenrechtsverletzung angezeigt und man müsse nun prüfen, ob man die “restlichen Shirts noch verenden” darf. Hm. Ich wage zu bezweifeln, dass man die Shirts wegen einer Markenrechtsverletzung nicht versenden konnte, denn der Laden selbst verkauft fleißig online weiter und in dem Fall hätte man die Gewinner auch informieren können, man hat ja ihre Kontaktdaten. Ganz schäbige Tour, finde ich.
Schade, aber da weiss man dann wieder, was man an Läden wie 3d Supply hat. Da hatte ich bei der letzten Aktion ein Shirt gewonnen und nach drei Tagen war das gute Stück bei mir zu Hause. Inklusive einer hübschen Postkarte. Vor dem Laden mit C warne ich auf jeden Fall an dieser Stelle – sowas gehört sich einfach nicht. Ganz schlechter Stil.



Zitat des Tages: Depressionen gibt es übrigens nicht

Keine Ahnung von nichts, aber davon jede Menge:

Generally speaking, I don’t buy the chemical imbalance theory for any depression; I believe people just don’t want to deal with real life issues and the fact that sometimes life is simply depressing and damn difficult. It isn’t about chemical imbalance but tough times and our own issues.

Pat Brown, “Investigative Criminal Profiler”. Aaah ja.

[via Witch Words]



The Lion, the Bitch and the Wardrobe

Und dann war da noch der Umzugshelfer. Nennen wir ihn Heinz. (Zu unserer Verteidigung: Heinz war Teil eines Zweiergespanns, das uns jemand vermittelt hatte. Teil zwei war ein sehr sympathischer älterer Herr und fuhr einen Transporter für uns. Das war fein.)
Heinz kam also in die Wohnung (natürlich roch er stark, wie könnte es auch anders sein), hielt mir seine schmuddelige Pranke hin und stellte sich vor. Ging ins Schlafzimmer, guckte mich an und meinte: “Und Du versuchst hier also ein Bett aufzubauen?” Ich erstmal zwei Sekunden völlig baff, dann: “Ähm, das versuche ich nicht nur, das mache ich.” “Davon sieht man aber nichts.” Ähm. Ja, gut, klar. Wär halt auch hilfreich, wäre er nicht schon direkt am Anfang gekommen, als gerade mal zwei Teile zusammengeschraubt waren. Hat sich direkt seeehr sympathisch gemacht, der junge Mann.
Heinz wäre aber nicht Heinz, wenn er nicht weiter geheinzt hätte. Den ganzen lieben langen Tag. So sah er sich den Kleiderschrank der Liebsten mit seinem enorm fachkundigen Blick an und verkündete dann, dass man diesen nicht mehr zusammenbauen könnte, weil Teile fehlten. “Ich muss es leider sagen, wie es ist: Das wird nichts mehr. Der Schrank ist hin, den kann man nicht mehr aufbauen. Wegwerfen, neuen kaufen.” Oookay. Ein paar Stunden später sah sich Donnie Darko, der Bruder der Herzdame, den Schrank an, dachte sich seinen Teil, fuhr in den Baumarkt und besorgte die fehlenden Stücke für knapp 20 Euro. Und schwupps, Problem gelöst.
Auch in der Küche hat Heinz uns eine Menge gelehrt. Er besah sich die Wasseranschlüsse, schaute mitleidig und ließ uns wissen, dass man dort nie im Leben eine Spülmaschine würde anschließen können, man müsste schon einen Klempner kommen lassen und den Wasseranschluss, der aus der Wand kommt, komplett neu machen. Der geneigte Leser wird sich sicherlich bereits denken, dass das vielleicht so hunderprozentig den Tatsachen entsprach. Und wie könnte es anders sein: Donnie Darko und ich sind Tags darauf in den Baumarkt gedüst und haben das passende T-Stück für 18 Euro geholt.

Soviel also zu Heinzens Sachkunde. Ich fasse also mal kurz zusammen: Keine Ahnung von nichts, große Fresse, starker Eigengeruch und schmuddeliges Äußeres. So weit, so nervig. Dazu kam dann noch eine unglaubliche Arroganz und Überheblichkeit – ständig würgte er allen Anwesenden irgendwelche Sprüche rein. Und ich glaube, niemand mochte ihn so recht. Auch erstmal kein Problem. Aber was sollen also “bitch” und “lion” im Titel dieses Blogeintrags? Das verrate ich euch …

Nicht nur, dass der Typ rumnervt ohne Ende, nein, er baggert auch noch auf allerunterstem Niveau meine Freundin an. Also, wirklich ganz niedriges Niveau. Und sehr, sehr unbeholfen. Kostprobe? Treppe, sie geht vor ihm. Er starrt ihr penetrant auf den Hintern. (Wenn die Damen vor ihm standen starrte er ihnen natürlich auf die Brüste, logisch.) Fragt dann: “Ey, sag mal, hast Du ein Red Bulld getrunken?” Sie: “?!” Er: “Du riechst nach Gummibärchen.” Ja, ne, ist klar, haste gut gemacht, Heinz. Er bot sich auch trotz ständigem Ablehnens ständig an, doch Tags darauf nochmal vorbeizuschauen. “Ich mach’ Dir ‘nen Angebot: Ich komme morgen nochmal zu Dir und dann schauen wir mal, was wir machen können.” Was ihr machen könnt? Du machst hier schon mal gar nichts in der Wohnung. Und schon gar nicht mit ihr™ und auch nicht mit Donnie Darkos Herzdame, die auch vor Ort war und angestiert wurde. Pfeife.

Wunderschön auch Heinzens Kommentar über mich: “Die in der Cordhose ist doch auch ein wenig vom anderen Ufer.” (Donnie Darko berichtete mir und meinte, er habe ein wenig kichern müssen.) Dass “die in der Cordhose” (das heisst Zunfthose, Du Depp!) die Partnerin der Dame ist, die er schon den ganzen Tag penetrant anstierte und angrub, hat er glaube ich, nicht wirklich geschnallt. Dafür aber jeder andere der uns während des Umzugs gesehen hat. Selbst die IKEA-Mitarbeiter. :mrgreen:

Die Penetranz seiner Äußerungen gepaart mit dem ständigen Anstieren meiner Freundin und der anderen weiblichen Umzugsfee führte dann dazu, dass ich wirklich kurz davor war, mal mit ihm vor die Tür zu gehen, um ihm zu erklären, dass er ein respektloses Arschloch ist. Habe ich mir aber verkniffen, man will ja auch den zweiten Umzugshelfer nicht verärgern, oder gar den Vermittler der Helfer. Also war ich brav. Bin weder “lion” noch “bitch” geworden. Und habe innerlich gebrodelt. (Und ihn anscheinend irgendwann mal total fies angerempelt, aber das wurde mir nur berichtet, ist mir selbst nicht aufgefallen. :D ) Respektlosigkeit ist nicht mein Freund. Echt nicht. Da fällt es mir wirklich, wirklich schwer mich zusammenzureißen. Habe ich aber geschafft. Bin stolz auf mich.



Ich will aber

Dokumentation des Elends (siehe Wikipedia):

Lebenspartner können ein Kind nicht gemeinsam adoptieren.

[...]

Rechtliche Unterschiede der Lebenspartnerschaft im Vergleich zur Ehe gibt es im Einkommenssteuerrecht. Hier fehlt eine Einbeziehung von Lebenspartnerschaften u. a. im Einkommensteuergesetz (Ehegattensplitting, Steuerklassenwahlrecht, Verdopplung des Sparer-Pauschbetrages), im 5. Vermögensbildungsgesetz, im Altersvermögensgesetz und in der Abgabenordnung.

Liebe Politiker,

könnt ihr endlich mal mit der Gleichstellung in die Puschen kommen, bitte?
Danke!

Fey

PS: Bis dahin werden wir halt selber Kinder machen, wir bösen Homos, wenn wir keine adoptieren dürfen. Das habt ihr nun davon.



Von Fußball und Fans

Ich habe das ja schon öfter durchscheinen lassen, dass ich Fußballfans nicht immer für die angenehmsten Zeitgenossen halte. Das liegt daran, dass Fußballfans irgendwie oft mutieren, wenn sie sich in größeren Gruppen zusammenrotten. Dann werden sie laut & unangenehm, sie vandalieren und randalieren. (Jaja, das passiert bei anderen Gruppen auch. Das bekomme ich nur nicht so oft am eigenen Leibe zu spüren. Aber Fußballfans? Armina-Fansticker auf Friedhofsschildern, vollgekotzte und mit Bier versiffte Züge, blockierte S-Bahnen, homophobe Gröhlereien – da kommt irgendwie einiges zusammen, da kann ich mitreden, das betrifft mich und mein Leben.)

Ja, klar, bei ‘ner WM rechnet man damit, dass in der Innenstadt Ausnahmezustand herrscht. Aber das heißt nicht, dass das so in Ordnung wäre. Wenn an einem Wochentag nachts laut rumgetrötet wird oder Straßen ewig versperrt werden, dann ist das eine Frechheit. Da muss man auch gar nicht drüber diskutieren, finde ich.

Ich hoffe inständig, dass die Leute, die sich im großen Stil beschweren, wenn jemand seinen Unmut äußert, irgendwann mal einsehen, dass andere Menschen vielleicht gute Gründe haben, dieses Verhalten von Fußballfans scheiße zu finden.
Liebe Fußballfans: Was, wenn es euer Kind ist, das nachts um vier von den Tröten geweckt wird und nicht wieder einschläft? Oder wenn ihr diejenigen seid, die bangend auf den Notarzt warten, der nicht durchkommt, weil ein Autokorso den Weg versperrt, während ein geliebter Mensch in euren Armen fast verreckt? Ganz im Ernst: Es gibt kein schlimmeres Gefühl als auf einen Krankenwagen zu warten und nicht zu wissen, was ist. Nur zu wissen, dass euer gesamtes Leben irgendwie gerade auf der Kippe steht und im Prinzip nur der Zufall und die Vernunft wildfremder Menschen darüber entscheiden, was passiert.* Denkt halt einfach mal ein wenig nach, bevor ihr es euch auf der Kreuzung bequem macht.

Man kann durchaus auch feiern, ohne andere Menschen so zu beeinträchtigen.
Ich finde das toll, wenn Fußballfans Spaß haben. Wirklich. Selbst, wenn sie Spaß an einem Spiel haben, das ich einfach so gar nicht gut finde. Fair enough. Ich mag ja Basketball und Windsurfen – mag auch nicht jeder. Aber ich beschwere mich auch nicht, weil andere meine Leidenschaft für Ball-in-Korb und Segel-in-den-Wind nicht teilen. Egal, ich bleibe dabei: Feiern geht auch freundlich. (Und dann machen vielleicht sogar diejenigen mit, die mit Fußball eigentlich nichts am Hut haben.)

* Jaja, klar, “damit rechnet ja keiner” und “das ist ja nun wirklich nicht die Regel”. Toll für Menschen, denen das so geht. Aber bitte nicht den Blick verlieren für diejenigen, die eben nicht so viel Glück haben und für die solche Gedanken traurigerweise zum Alltag gehören. Mann.