sinnkrise united

Glaube, Hoffnung, Liebe…. mit den dreien hab ich’s nicht so im Moment, wie mir scheint.

Übrigens hab’ ich mir bei der linux-Installation meine bootpartition geschrottet und XP mag mich nicht mehr. Naja, egal – format c und dann noch mal neu installieren. Kann ich ja schon gut, hab’ ja schon ein Weilchen Windows.
Nachher ersteigere ich mir ‘n PDA zum mit rumspielen und jetzt geh ich mensen. Frust live und in Farbe.

Zitat des Tages kommt von der ehrenwerten Dozentin MS:

“I’ll leave the genders to you guys!”

Na denn – haut rein.



für mein ziel, für meine liebe und für mein spiel

Jan zitiert Tocotronic:

Am Ende bin ich nur ich selbst.

Vielleicht bin ich am Ende irgendwann mal nur ich selbst, wenn ich sterbe. Vorher will ich nicht nur ich sein. Das wäre auch verdammt schwer, irgendwie. Ich bin das nämlich nicht, ich bin immer ich und auch andere. Zum Beispiel habe ich seit einigen Tagen nicht mehr mit einem Menschen gesprochen, der mir sehr viel bedeutet. Deswegen habe ich so ein blödes Gefühl in der Magengegend. Fühle mich auch anders, sprich: Die nicht vorhandene Kommunikation macht, dass ich anders bin. Seltsam, das.

Ausserdem schreibt er

Zu 2: Ich glaube, das Bild, was man so vom richtigen Erwachsenen hat, ganz egal ob Mann oder Frau, stammt aus einer Zeit, wo man die Erwachsenen nicht verstand.

Was aber sowas von stimmt. Erwachsen sein war für mich immer drei Dinge:

  • Kaffee trinken
  • Wein trinken
  • mit dem Schlüsselbund klimpern

Ich habe mich sehr früh damit abgefunden, nicht so richtig erwachsen werden zu können. Ich mag gar keinen Kaffee. Statt dessen beschloss ich, einfach ich zu werden. Das ist zwar etwas schwieriger (da ist die Liste länger als nur drei Punkte), aber lässt sich besser mit mir vereinbaren. Und macht mich mit Sicherheit auch etwas interessanter. Zumindest für mich selbst.
Sowieso hat “erwachsen sein” für mich etwas von Stagnation. Das klingt, als würde man aufhören zu wachsen. Will ich aber nicht. Ich möchte immer und immer wieder weiterwachsen und mich bewegen.

Da stellt sich mir eigentlich die Frage, in wie weit unsere Kindheit eigentlich schon Einfluss auf unser späteres Ich hat. Sind manche Sachen vorbestimmt? Liess es damals schon auf mein jetziges Ich schliessen, dass ich am Tag meiner Einschulung fotografiert wurde, ein strahlendes Lächeln, kurze Haare und Regina Regenbogen im Arm? Das wäre lustig.