Ein Euro

Heute hat mich ein Eintrag bei der Schlampengöttin sehr berührt:

Beim Einkaufen heute war vor uns eine alte Frau an der Kasse. In ihrem Korb: Katzenfutter, Brot, ein bißchen Gemüse. Ihr Geld reichte nicht, 1€ fehlte. Als die Kassiererin ihr das sagte, lief sie puterrot an, stammelte “oh Gott, was mache ich denn jetzt?”.

Und in dem Moment sagten drei Menschen wie aus einem Munde: “Ich geb Ihnen das Geld”.

Vielleicht gibt’s ja doch noch Hoffnung.



Einkaufen II

Haben die allerschönsten Besen der ganzen Welt entdeckt: Tussibesen! Zeit fürs Posen muss sein, an sowas kann man einfach nicht vorbeigehen …

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Einkaufen

Ein kleiner Stammesfahrtseinkauf geht immer … Hihi.

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Lippische Lederwurst


Die Lippische Lederwurst. hihi. Lederwurst. Die fünf Euro in die Wortspielkasse haben sich nun aber mal SOWAS von gelohnt!

Ein Paket aus Baden-Württemberg und drin ist meine langersehnte Bestellung vom Ledermann. Yippieh. Nun kann ich wohlbeschient in die Freiheit ziehen um für mein Burgfräulein Kriege zu bestreiten und das Fürstentum Lippe vor den grauenhaften Ravensbergern zu beschützen.
Und außerdem sehe ich beim liverollenspielen und in der Mittelaltertaverne noch ein wenig hübscher aus als vorher noch. Was ja kaum möglich ist. Apropos: Mittelaltertaverne in Minden heute Abend: Taverne zu Armunia. Wenn es mir die Gesundheit erlaubt, bin ich da. :)



Shoppen mit Männern

Der fabulöse Stammesbrauereimeister wollte mir gerade schicke pinke hot pants andrehen … Hihi.

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Shopping-Fail

Am 2.11. habe ich ein massgeschneidertes Hemd bei YouTailor bestellt, heute ist es angekommen. (War ‘ne Aktion und Weihnachtsgeschäft dazwischen, passt also irgendwie schon.)
Macht ‘nen sehr wertigen Eindruck, aber passen ist anders. Es ist zu kurz und es spannt an den Oberarmen. Letzteres kann ich wohl nur bedingt darauf zurückführen, dass ich wieder ein wenig mit dem Training angefangen habe :D und ersteres ist definitiv ein Fehler meinerseits beim Maßnehmen. Sapperlot. Naja, jetzt kann ich das Hemd zurückschicken und für Porto+10 Euro ein neues bekommen oder mir für 43€ ein neues basteln. Da fällt die Wahl nicht so richtig schwer. Mist, hätte ich da mal auf Verdacht was zugegeben – kleiner machen geht vor Ort deutlich unkomplizierter. Oops.



Sparen mit amazon

Fräulein Grauhemd ist ja auf amazon momentan nicht gut zu sprechen, aber bei mir läuft wieder alles super wie gehabt:

  • Gestern um 15:57h Bestellung abgeschickt.
  • Heute um 10:00h gesehen, dass der Artikel 1,50 Euro runtergesetzt wurde.
  • Um 10:03h kurze Mail abgeschickt, Grundtenor: “Huch, bekomm ich trotzdem den günstigeren Preis?”
  • Um 11:27h Versandbestätigung bekommen.
  • Um 11:52h Email von amazon erhalten: “Gutschrift veranlasst.”

1,50 Euro gespart. Kleinvieh macht auch Mist. :) Da kann man nicht meckern.



Der beste Freund der Frau: Das Fernsprechgerät

Langsam aber sicher will es nicht mehr, mein gutes altes ISDN-Telefon. Nachdem die Telefonfunktion schon vor einer ganzen Weile den Geist aufgab (man erinnere sich an meine wunderschöne Grafik von vor zwei Jahren), ist nun auch der Anrufbeantworter hin. Zeit, mich nach einer Alternative umzusehen.

Nach ausführlichem Wälzen von Testberichten und ausführlichem Angucken von Produktbildern* haben es zwei in die engere Auswahl geschafft:

Telefonentscheidung

Das Siemens Gigaset C595 und das Panasonic KX-TG8421. Eins von beiden soll es werden. Nur welches?

Fürs Siemens sprechen das schlichte Design, die Anrufergruppen (mit individuell einstellbaren Klingeltönen) und Speicher mit Platz für 45 Minuten Anrufbeantworterbesingen von meinen Lieben, fürs Panasonic die blauen LEDs und das schickere Display, außerdem scheint dieses nicht von dem gängigen Display-Piepsen betroffen zu sein, das mittlerweile so viele technische Geräte mit sich bringen (und laut Reviews wohl viele der Siemens-Geräte auch). Dieses Piepsen geht echt gar nicht, das macht mich kirre.

* Hey, die Optik ist wichtig. Hier ist alles schwarz (oder zur Not silber) mit blauen LEDs, man erinnere sich an Maus, Tastatur, Fernbedienung und Binäruhr. Wie sieht das denn aus, wenn ich jetzt ein Telefon mit orangener Hintergrundbeleuchtung anschaffe, hm? Genau! Doof!



DING 28. DING 30. Gratz!

Gestern hatte ich mal wieder Spam im Postfach:

abnehmspam

Solche Mails entlocken mir mittlerweile doch ein ziemliches Grinsen, habe ich doch seit April letzten Jahres konsequent selbiges getan. Heute morgen auf der Waage habe ich mir dann pünktlich zum 28. Geburtstag die hart erkämpfte -30 geschenkt.
30 Kilogramm. Meine Herren. 30kg, das ist ‘ne Menge Holz. Ich bin mal ganz schön cool, finde ich. Hätte mir das letztes Jahr im März wer prophezeit, hätte ich ihn einweisen lassen – dass die Abnehmerei so gut fluppt, das hätte ich nicht gedacht. Aber es beweist mal wieder, was ich eh schon immer predige: Wenn man etwas wirklich will, dann kann man es auch erreichen. Tschaka! (Und wenn wer mein Wundermittel wissen will: Arsch hochkriegen, aufhören, zu plärren, auf Kalorienzufuhr achten (ob nun per Weight Watchers oder einfach mittels normalen Kalorienzählen) und gut ist.)

Passend dazu habe ich eh eine ganze Menge umgekrempelt (ich berichtete). Wird Zeit, mal zu resümieren. Ich habe vor einer Weile mal so ‘ne “101 Dinge, die ich in den nächsten 1000 Tagen erledigen will”-Liste gemacht.

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Pimp my Poäng

Bisher war mein Poäng nur mit einem weißen Schaffell bekleidet. Er fühlte sich recht nackt, der arme – das konnte ich nicht länger mit ansehen.

Wie gut also, dass ich heute mit der besten Mama der Welt noch losdüste (ihr zweiter Markt heute! Rock ‘n’ Roll!) – und zwar nach Höxter Albaxen zur Tonenburg. Dort gab es nämlich auch einen freundlichen jungen Rentierfellverkäufer:

rentiermann
Keine rote Nase, obwohl der Met griffbereit stand und er von Rentieren umgeben war!

Leider war der Stand des guten Mannes unterhalb des größten Besucherstroms und das Wetter war nicht gerade perfekt, so dass er dieses Wochenende sicher nicht reich geworden ist. Oben war noch ein anderer Fellverkäufer, dessen Rentiere waren zwar ein wenig größer, aber dafür arg ausgetrocknet, verloren Haare, waren ziemlich durchlöchert und teurer. Und sympathisch war er auch nicht gerade, obwohl er wohl der Vater des netten jungen Mannes zu sein schien. Da fiel die Wahl natürlich leicht, und so war nach reiflicher Überlegung der junge Mann im Bild zum neuen Hausrentierfelldealer des Feylamiaschen Heims auserkoren und ich erstand mit meinen letzten Talern ein hübsches Fell, das er mir liebevoll zusammenrollte und mit einigen Geheimtips zur Pflege in die Hand drückte.
Netter Mann und deswegen empfehle ich ihn an dieser Stelle auch gerne weiter: Gehet hin und mehret eure Felle! Am 29. und 29.03. ist er in Rinteln beim historischen Markt und am 15.08. und 16.08. beim Mittelalterbasar im Mittelalterdorf Bokenrode (Fürstenberg/Weser). (Letzteres ist leider am gleichen Wochenende wie das von mir aus nostalgischen Gründen immer wieder gerne besuchte Mittelalterliche Spektakulum in Rouvens Lieblingsstadt Telgte.)

Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt, ja jetzt, ist der feine Herr Poäng neu eingekleidet:

rentierpoaeng
Chimärensesselchen: Obenrum ein Schäflein, untenrum Rentier.

Die Frau Mama hat übrigens nach kurzer Betrachtung der Waren der Rauchwerk- und Kristallverkäufer schnell beschämt zu Boden gesehen und sich ein wenig gegrämt, auf ihrem Kunsthandwerkermarkt vorhin soviel Geld für die schönsten Geschenke der Welt ausgegeben zu haben. Aber da müssen wir alle mal durch. Jetzt freut sie sich schon auf den nächsten Markt (vielleicht ja dann sogar in Gewandung), weil sie den heutigen sehr genossen und sich sogar mit wohlriechendem Harz eingedeckt hat. Der Stamm steht halt nicht weit vom Apfel. :)