{"id":2809,"date":"2013-07-11T17:46:11","date_gmt":"2013-07-11T15:46:11","guid":{"rendered":"http:\/\/feylamia.net\/blog\/?p=2809"},"modified":"2013-07-12T18:43:19","modified_gmt":"2013-07-12T16:43:19","slug":"viva-bavaria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/feylamia.net\/blog\/2013\/07\/11\/viva-bavaria\/","title":{"rendered":"Viva Bavaria"},"content":{"rendered":"<p>Ich durfte ja j&#252;ngst in die bayrische &#8222;Provinz&#8220; reisen und einen Kongress besuchen, der erstmals die Inhalte meines Studiums hundertprozentig verkn&#252;pfte mit dem, womit ich nun meine Br&#246;tchen verdiene. (Aktuell verdiene ich eigentlich Mixer, dar&#252;ber aber ein andernmal mehr.) Bei der Gelegenheit habe ich zum ersten Mal mein <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B008O4GYF4\">neues Bluetoothkeyboard<\/a>  ausprobiert, das sich prima mit meinem Nexus 7 versteht und dank nativer Unterst&#252;tzung der aktuellen Androidversion auch unproblematisch das deutsche Tastaturlayout versteht. Selbst Zehnfingertippen funktioniert ganz prima, obwohl es das gute St&#252;ck doch eher klein dimensioniert ist. Prima!<\/p>\n<p>Egal, wovon ich eigentlich berichten wollte: M&#252;nchen. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/feylamia.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/muenchen.png\" alt=\"muenchen\" width=\"200\" height=\"650\" class=\"alignleft size-full wp-image-2820\" style=\"float: left; margin-right:20px;\" srcset=\"https:\/\/feylamia.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/muenchen.png 200w, https:\/\/feylamia.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/muenchen-123x400.png 123w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/> In M&#252;nchen war ich bisher nur ein paar Male &#8211; und zwar immer, wenn ich auf der Durchreise war. Als Pfadfinderin kennt man ja von vielen St&#228;dten den Bahnhof und vielleicht noch ein, zwei Stra&#223;en drumherum. So auch hier. Ich war also extrem gespannt und so hat sich mein Kollege, der selbst mal in M&#252;nchen wohnte, sein Reisef&#252;hrerm&#252;tzchen aufgesetzt und mich durch die ganze Stadt geleitet. Dank meines <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B009OC8W96\">fitbit one<\/a>  wei&#223; ich nun auch, warum mir des Abends doch die F&#252;&#223;e ein wenig weh taten: &#220;ber 15 km sind wir marschiert. Motel, Innenstadt, Schwabing &#8211; alles mitgenommen. Uffz! <\/p>\n<p>Mein Fazit am Abend war allerdings eher ern&#252;chternd: So richtig spannend fand ich M&#252;nchen nicht. Sehr schickimicki, was ja bekannterma&#223;en nicht ganz so meins ist &#8230; Und irgendwie fast ein wenig seelenlos. Was schade ist, denn von den Bauwerken her ist M&#252;nchen nat&#252;rlich schon ein wenig imposant. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldherrnhalle\">Feldherrnhalle<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neues_Rathaus_%28M%C3%BCnchen%29\">neues Rathaus<\/a> und Co. strotzen nat&#252;rlich nur so vor Geschichte. Klar habe ich mir auch die Wies&#8217;n angesehen. (&#220;brigens mehr Schotter-\/Steinw&#252;ste als Wiese. Wer h&#228;tte das gedacht. ;)) Und das Hofbr&#228;uhaus. Ist ja irgendwie auch obligatorisch. Aber irgendwie hot&#8217;s mi net so recht g&#8217;packt. (War das richtig? ;))<\/p>\n<p>Am ersten Abend war ich dementsprechend ziemlich fertig &#8211; gut, dass der Kongress am zweiten Tag zum gr&#246;&#223;ten Teil im Sitzen stattfand, so konnte ich die m&#252;den F&#252;&#223;e dann ein wenig schonen. (&#220;brigens, ohne l&#228;stern zu wollen: Ich war froh, dass ich nicht in dem Nobelhotel, in dem der Kongress stattfand, n&#228;chtigte &#8211; so richtig sauber war es da nicht, fand ich. Und das Essen hat mich, von der Auswahl her, auch nicht &#252;berzeugt. Aber generell isst man in Bayern, glaube ich, sowieso nicht sehr feylamiafreundlich. Viel Fett, viel Fleisch. W&#228;h! Soviel also zu &#8222;Klein Fey erkundet die Welt der Reichen und der Sch&#246;nen.&#8220; Die k&#246;nnen die direkt f&#252;r sich behalten. Ich mag&#8217;s in Lippe lieber. ;))<\/p>\n<p>Abends dann im Eilschritt zur&#252;ck zum Motel, aus den Businesskasperklamotten herausgesch&#228;lt und ab in die Stadt. Denn da traf ich mich mit Stadtf&#252;hrerin Nummer zwei. Prinzessin Schming h&#246;chstpers&#246;nlich gab sich die Ehre! Als Bayrische B&#252;cherk&#246;nigin schlug sie &#8211; klar &#8211; den Hugendubel am Marienplatz als Treffpunkt vor. Eine gute Wahl, wie ich bemerkte, denn ich fand den Treffpunkt, ohne mich zu verlaufen. Und hatte kaum Zeit, einen Tweet abzusetzen, da war sie auch schon da. Ich finde es ja immer ausgesprochen spannend, Menschen, die ich im Netz kennengelernt habe, &#8222;in echt&#8220; zu treffen. Oft ist es ein wenig seltsam, aber im Idealfall ist es genau wie nun in M&#252;nchen: Eigentlich f&#252;hlt sich der &#8222;fremde&#8220; Mensch gar nicht fremd an, weil man eine gemeinsame Basis hat und sich irgendwie auch schon recht gut kennt. Klar &#8211; immer nur Facetten. Aber im Gro&#223;en und Ganzen kennt man sich eben schon. Das ist fein. <\/p>\n<p>Und so sa&#223;en wir dann recht schnell plaudernd im <a href=\"http:\/\/www.bohneundmalz.de\">Bohne &#038; Malz<\/a> und genossen Tagliatelle mit Pfifferlingen (sie) und einen Schokoeisbecher (ich), bevor sich herausstellte, dass ich unm&#246;glich in M&#252;nchen gewesen sein kann, ohne mir den Englischen Garten anzusehen. Darauf war ich nun sehr gespannt, denn die Isarsurfer zu sehen (und eventuell auch zu fotografieren ;)) reizte mich nat&#252;rlich.<br \/>\nSchwupps, da waren wir unterwegs. &#220;berall picknickende Menschen. Und tanzende Menschen. Boulespielende Menschen. Pl&#246;tzlich war mir M&#252;nchen sympathisch?! Und dann kamen wir auch noch am P1 vorbei!111einself Grandios! Dass die M&#252;nchner In-Kneipe so sch&#228;big aussieht, h&#228;tte ich nicht gedacht. So viel Neon. Also, ich mag ja Neon. Aber ich wusste nicht, dass die (Pseudo-) Promis das auch m&#246;gen. Ich war am&#252;siert. Und dann, kurz danach und gef&#252;hlt mitten in der Stadt, waren da die Surfer. Das war schon gro&#223;es Kino. Wenn ihr mal in M&#252;nchen seid, schaut unbedingt bei der <a href=\"http:\/\/www.eisbachwelle.de\/\">Eisbachwelle<\/a> vorbei! Wir sahen eine Weile zu, spazierten dann gem&#252;tlich plaudernd zur&#252;ck und verabschiedeten uns. Toller Abend mit toller Begleitung &#8211; die Medien haben unrecht, es gibt nicht nur Axtm&#246;rder im Internet. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Tag 3 war dann nur wenig spektakul&#228;r &#8211; auschecken und in der Stadt letzte Mitbringsel geholt. (Ach, was sage ich, die Mutter aller Mitbringsel habe ich gekauft! Ihr k&#246;nnt euch auf die Aufl&#246;sung des diesj&#228;hrigen &#8222;Wer findet die grausigste Weihnachtskugel f&#252;r den Plastikbaum&#8220;-Wettbewerbs freuen &#8211; ich bilde mir ein, gute Chancen zu haben, den Titel wieder an mich zu rei&#223;en!) Und dann &#8211; buchst&#228;blich auf den letzten Dr&#252;cker &#8211; zeigte mein Kollege auf ein Geb&#228;ude auf der anderen Seite einer Gr&#252;nfl&#228;che und er&#246;ffnete, dass das das <a href=\"http:\/\/www.dallmayr.de\">Dallmayr<\/a>-Geb&#228;ude sei. Da gibt es Kaffee. KAFFEE! Wer meine Frau kennt, der wird verstehen, warum ich mir 15 Minuten erbat und auf die andere Stra&#223;enseite hastete. Und schwupps, waren alle anderen Mitbringsel eigentlich &#252;berfl&#252;ssig, denn ich habe es geschafft, in 11 Minuten (ich habe auf die Uhr gesehen!) nicht nur durch den Laden zu rauschen und in Lichtgeschwindigkeit (ich kann das nur Instantkauf nennen &#8230;) knappe 40&nbsp;\u20ac f&#252;r Kaffee, Tee und Schokolade auszugeben, sondern dann auch nebenan noch einen kompletten Manufaktumladen durchzuhetzen (zum Gl&#252;ck war nichts dabei, das ich kaufen musste, dabei h&#228;tte ich ja kostbare Zeit verloren) und wieder zur&#252;ck zum Treffpunkt zu rasen. Zur&#252;ck beim Kollegen musste ich zugeben, dass ich vielleicht doch eine Clich\u00e9frau bin: Von 0 auf 100 Einkaufst&#252;ten in unter 10 Sekunden. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>M&#252;nchen. Uff. Anstrengend. Aber dank Prinzessin Schming nat&#252;rlich trotzdem eine Reise wert. Und vielleicht dank des Dallmayr-Kaffees. Aber da m&#252;sst ihr Miss Jackson fragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich durfte ja j&#252;ngst in die bayrische &#8222;Provinz&#8220; reisen und einen Kongress besuchen, der erstmals die Inhalte meines Studiums hundertprozentig verkn&#252;pfte mit dem, womit ich nun meine Br&#246;tchen verdiene. (Aktuell verdiene ich eigentlich Mixer, dar&#252;ber aber ein andernmal mehr.) 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