Papstwahl & Katholizismus, die 2.

Nach der Lehre der Kirche kann die Achtung gegenüber homosexuellen Personen in keiner Weise zur Billigung des homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften führen. Das Gemeinwohl verlangt, dass die Gesetze die eheliche Gemeinschaft als Fundament der Familie, der Grundzelle der Gesellschaft, anerkennen, fördern und schützen. Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren Gleichsetzung mit der Ehe würde bedeuten, nicht nur ein abwegiges Verhalten zu billigen und zu einem Modell in der gegenwärtigen Gesellschaft zu machen, sondern auch grundlegende Werte zu verdunkeln, die zum gemeinsamen Erbe der Menschheit gehören. Die Kirche kann nicht anders, als diese Werte zu verteidigen, für das Wohl der Menschen und der ganzen Gesellschaft.

Joseph Ratzinger in „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ (Hier nachzulesen. Dieser Link führt zu Vatikan-Seite – klicken auf eigene Gefahr… ;))

„Vielen Dank für das lehrreiche Buch. Es ist gut, daß Sie in Sachen Harry Potter aufklären, denn dies sind subtile Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte.“

Joseph Ratzinger in einem Brief an Gabriele Kuby

Wie soll ich diesem Menschen eine Chance geben und ihn ernst nehmen? Ich probiere es stündlich, aber es klappt nicht. Mich peitscht der Ekel bei so geballter seelischer Armut.


4 Kommentare

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    Steffi schreibt:

    Alter Mann hin oder her. Ich denke nicht, daß jeder Heini eine Chance verdient. Schon gar nicht wenn er konsequent so gefährlichen weil hetzenden Stuß von sich gibt und dabei in einer so ‚wichtigen‘ Position hockt.

    am Donnerstag, 21. April 2005 um 14:51
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    Carolin schreibt:

    Da ist leider was dran…

    am Freitag, 22. April 2005 um 9:59
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    Theo schreibt:

    Ich finde, Du übertreibst, Hasi. 😉

    Als Papst hat er nicht das Recht, etwas anderes über die besagten Punkte zu sagen. Er muss sich strkit nach den Lehren der erzkonservativen katholischen Kirche richten, so läuft das nunmal in dem Geschäft.

    Nur eine fundamentale Reform würde da Abhilfe schaffen — und dafür würde es eines sehr jungen und vor allem verdammt mutigen Papstes bedürfen. Ich glaube nämlich nicht, dass der Vatikan dem Papst (egal welchem) solche Reformen durchgehen lassen würde. *schulterzuck* Hinter jedem Regierungschef stehen ja auch Schattenmänner, und ebenso wählt der Vatikan den Papst nach gewissen Kriterien aus… strenge, altmodische Glaubensgrundsätze sind eines davon.

    am Montag, 25. April 2005 um 20:42
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    Carolin schreibt:

    In meinem Alter darf man noch an das Gute im Menschen / Vatikan glauben. *duck und versteck*

    am Dienstag, 26. April 2005 um 16:38

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