18. September 2026
And there’s always somebody who says what the others just whisper
8. September 2026
Verskillt und zugenäht
Früher habe ich mich immer gefragt, wie die anderen es schaffen, so zu tun, als würden sie klarkommen.
Ich war knapp 40, als ich so richtig realisiert habe, dass die nicht nur so getan haben. Ich hab nur mein Leben auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und deswegen einfach sehr viele Nebenquesten gemacht und mich deswegen unterwegs ein wenig verloren und dann eben viel viel später erst die richtige Klasse wählen können. Ooopsn.
21. Januar 2025
Musikalien
Ich erlebe das nicht mehr so ganz häufig, dass mich Stimmen direkt umhauen und … Dinge mit mir tun? In den letzten Jahren, seit Beginn der Pandemie, ist es aber ein paar Mal vorgekommen. Warum also nicht erzählen davon?
Da wäre zum Beispiel Sierra Eagleson:
Und Chase Holfelder:
Oder auch Yungblud, dem ich meine ADHS-Diagnose zu verdanken habe. (Uff, ja, das Thema ist auch sehr blogbar …)
Gleich drei auf einen Streich. Nice.
17. Januar 2025
Arcane
Ich war super late to the party – Staffel 1 von Arcane ist schließlich schon 2021 erschienen. Zu meiner Verteidung: Ich bin ja eh nicht so für animierte Werke und mit League of Legends habe ich wirklich so GAR nichts am Hut. Aber ich habe über die Jahre immer wieder gelesen und gehört, wie unglaublich gut die Serie ist. Und ich wusste, dass sie irgendwie queer oder queer adjacent ist? Also habe ich mal reingeschaut, nachdem die 2. Staffel erschienen und klar war, dass die Serie in zwei Staffeln in sich abgeschlossen ist. Denn ganz ehrlich: Ich brauche keine weitere Serie, die gecancelt wird, weil ungefickte Nerdjungs Heuli-heuli-Kampagnen im Internet starten, weil die fiktive Trulla lieber Frauen küsst und deswegen sowieso alles scheiße ist, jawohl.
Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich habs geschaut. Und was für ein Meisterwerk wäre mir da bitte entgangen? Fabulös! Ich war schon lange nicht mehr so begeistert, dass ich am liebsten meine Ex-Film-Professorin angerufen und über eine Serie gesprochen hätte. Cinematographisch der Kracher, wie man sich einfach immer wieder mal die Constrants von Realfilmen selbst auferlegt und deswegen Einstellungen animiert hat, die mehr old school nicht sein könnten. LIEBS!
Und über den Soundtrack müssen wir nicht sprechen. Grandios.
Hätte ohne Arcane womöglich niemals King Princess entdeckt. Was für eine Schande das gewesen wäre!
27. April 2024
La dee da
Ich denke, es bleibt dabei: Alle paar Jahre schreibe ich hier, dass ich jetzt öfter mal schreiben will, und dann schreibe ich einfach nicht öfter. Nun ja. So isses halt. 😉
Das Leben ist aber auch wild: Ich sammel hier einfach fleißig Diagnosen ein, während draußen eine Pandemie erst wütete und jetzt fies umherschleicht, die mir an den Kragen will. Immerhin, und das ist neu, mache ich jetzt spannende Dinge. Habe zum Beispiel meinen Beruf gewechselt, weil ich mich einfach irgendwie vertan hatte nach dem Studium. Kann ja mal passieren.
Witzigerweise mache ich im neuen Beruf jetzt (auch) was mit WordPress. HALLO, LIEBER KREIS, SCHÖN, DASS DU DICH SCHLIEßT. <3
PS: Ihr solltet Miki Ratsula hören.
17. Juni 2018
1. Dezember 2014
Mythemia: Weltstars made in Bielefeld
Okay, Weltstars ist jetzt etwas übertrieben. 😉 Aaaber, das muss ich betonen, in der Mittelalter-Mystik-Rollenspiel-Fantasy-Szene wird man in den nächsten Jahren um die lustige Bardentruppe Mythemia nicht herumkommen. Am 20. Dezember kommt endlich das erste Album und ich freu mich wie Bolle. Alle ganz schnell kaufen, damit da noch viele Alben folgen.
Wer reinhören will, der kann das auf der Webseite tun oder hier mein Lieblingslied hören:
So. Muss jetzt los, das Meer ruft mich heim. 😉
25. Oktober 2014
Dodie Clark, ey
Elton-John-Cover gehen immer.
Dodie in Dauerschleife. Prinzessin Schming ist schuld.
16. Mai 2014
Now you’re just a user that I used to know
Gnihihihi.
29. März 2014
Echoschimpfe. Oder: Warum wirfst Du keine Mark in die Jukebox, Baby?
Was ist eigentlich los seit den Echos? Da regt sich zum Beispiel sogar der mir bisher immer als recht entspannt aufgefallene Bielefelder Bloggerkollege Alex über Schlager auf und klingt dabei stellenweise so, als hätte man seinem Altrockerstammtisch den Wimpel geklaut. Scheiß Jugend von heute. Früher war alles besser. 😉
Und Alex ist da lange nicht der einzige, der momentan etwas Hass schiebt. Wann hat das angefangen, dass man in Deutschland wieder so gegen Genres wettert? Liegt das an der schlechten Schulbildung, also daran, dass die jungen Menschen nicht mehr merken, dass auch die englische Musik in den Charts zum Teil wirklich sehr „einfache“ Texte hat?
Ich selbst bin ja sehr zur Freude (zum Leid?) meines Umfelds total genreflexibel, so lange es nicht gerade um elektronische Musik geht, der kann ich in den seltensten Fällen etwas abgewinnen. Ich habe als Kind schon gerne WDR4 gehört und Roy Black und Nicki haben noch immer einen festen Platz auf meinem MP3-Player. Ich mag aber auch Alternative, Country, Pop, Rock, Metal, Folk, manchen Hip Hop, Liedermacherzeugs, usw.
Aber dass ein Genre da durch besondere „Credibility“ herausstechen würde, ist mir bisher nicht aufgefallen. Man hat doch eigentlich überall Künstler, bei denen man das Gefühl hat, die machen wirklich nur, was sich gut verkauft und finden es selbst nicht unbedingt toll. (Und mal im Ernst: Warum auch nicht? a) Mit jedem Mainstreamkünstler können die Plattenfirmen dann theoretisch wieder einige andere querfinanzieren, die erstmal Starthilfe brauchen. b) Kaum jemand kann von sich behaupten, dass er beruflich nur Dinge tut, hinter denen er hundertprozentig steht und die ihn absolut erfüllen und glücklich machen. Bei den meisten läuft es doch auf eine gesunde Mischkalkulation hinaus.)
Es folgt: Das Quiz.
Wer mir Genre, Interpreten und Titel aller folgenden Lieder nennen kann, bekommt eine güldene Anstecknadel. 😉 (Die Originale sind übrigens in Deutsch oder Englisch verfasst worden.)
Sehe das Lächeln, das in der Küche wartet, das Essen auf dem Herd und Teller für zwei
Fühle Deine Arme, die sich nach mir strecken, um mich zu halten
am Abend, wenn der Tag vorbei ist.
Sieh, der holde und ersehnte
Frühling bringt zurück die Freuden.
Purpurrot blüht die Wiese,
Alles macht die Sonne heiter.
Da ist eine endlose Straße, die es zu entdecken gilt
Glaubst Du noch an die Liebe, frage ich mich
Wenn der Himmel auf die Erde fällt,
dann gäbe es nichts, das ich nicht tun würde
Ich sehe die Sterne, sehe was geschieht
Ich sing nur zum Spaß jede Nacht mein Lied.
Die Zeit wird es zeigen, schaffe ich es allein,
die Musik ist mein Schicksal, die Bühne ist mein.
Denn vielleicht bist Du diejenige, die mich errettet
Denn schließlich bist Du eine magische Kreatur
Schaust anderen beim Kartenspiel zu,
und stehst mit dem Pils in der Hand an der Theke,
und bist gleich mit jedem per Du.
Wenn ich nach einem Tag harter Arbeit nach Hause komme
Und Du dort wartest
Habe ich keine Sorgen
Keine Sorgen in dieser Welt
Aber Vorsicht, habe eine Falle eingebaut. 😉


