dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

18. September 2026

And there’s always somebody who says what the others just whisper

Orville Peck & Willie Nelson - Cowboys Are Frequently Secretly Fond Of Each Other (Official Video)

16. September 2026

Reif für die Insel

Beim Streamingdienst mit dem kleinen a gibt es momentan eine Serie zu sehen, die mich so arg an früher erinnert, dass ich ganz wehmütig werde. Ein bisschen wie Dawson’s Creek, aber eben modern.

Die New Yorker Zwillinge Annie und Connor erfahren, dass der Vater ihrer Adoptivmutter, ihr ihnen unbekannter Großvater, verstorben ist und ihnen eine Insel in Kanada vermacht hat. Annie ist neugierig und reist kurzer Hand auf die Insel wo sie die die einheimischen Teenies kennenlernt. So weit, so klischeehaft. Aber dann wirds eben doch spannend und mitreißend und stellenweise ganz zauberhaft. Ich will nicht spoilern, weil die Serie noch so neu ist, aber von mir gibt es auf jeden Fall eine dicke Empfehlung. (Schon alleine, weil es sich immer lohnt, Jeffrey Dean Morgan zuzuschauen.)

Sterling Point - Official Trailer | Prime Video


Die Dialoge sind der Knüller und filmisch bin ich auch überzeugt. Oh, und weil ich ja gerne Voraussagen treffe: Von Amélie Hoeferle und Bo Bragason werden wir noch viel sehen und es wird uns gefallen. (Für meine lieben Nerds: Ja, das ist die gleiche Bo Bragason, die wir auch in The Legend of Zelda werden bewundern dürfen. Ich bin gespannt wie’n Flitzebogen!)

8. September 2026

Verskillt und zugenäht

Früher habe ich mich immer gefragt, wie die anderen es schaffen, so zu tun, als würden sie klarkommen.

Ich war knapp 40, als ich so richtig realisiert habe, dass die nicht nur so getan haben. Ich hab nur mein Leben auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und deswegen einfach sehr viele Nebenquesten gemacht und mich deswegen unterwegs ein wenig verloren und dann eben viel viel später erst die richtige Klasse wählen können. Ooopsn.

A Diagnosis - feat. Rachel Bloom - "Crazy Ex-Girlfriend"

3. September 2026

No return, no return, no reason

Ich sprach dieser Tage mit neugewonnenen Freundinnen darüber, dass es eigentlich ein paar Themen in meinem Leben gibt, die ich früher verbloggt hätte, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das Schreiben verlernt habe. Darlene sagte dann etwas Kluges (macht sie häufig, es ist grauenhaft!): „man darf auch bloggen wenn man nicht schreiben kann. das internet ist ein wilder ort“. Und da hat sie ja auch Recht. Man kann ja heutzutage alles in diesem Internetz tun – und ganz besonders auch Schindluder treiben, wenn man mag. (Sogar Jan habt ihr haben die Flitzpiepen damit vertrieben. Es ist mir ein Graus!)

Ich beobachte das alles irgendwie mit großem Abstand und irgendwie trotzdem von innen. So richtig damit abgefunden, wie sich das Netz verändert hat, hab ich mich einfach noch nicht. Nicht ohne Komik, denn es wird mittlerweile wirklich schon seit geraumter Zeit shittifiziert.

Naja, aber wir können ja trotzdem noch unser Ding machen hier. Ich will schließlich meinem Sohn mal ein digitales Lebenswerk hinterlassen, das ihm Freude bereitet. ?

Apropos Freude: In November kommt die vierte und letzte Staffel Yellowjackets. Ne, was hat mich diese Serie abgeholt. Lord of the Flies, but make it feminist. Wie könnte ich das nicht lieben?! (Und vom fabelhaftern Soundtrack fange ich gar nicht erst an.)
Wie schön, zwischen all den Belanglosigkeiten zwischendurch Diamanten wie Arcane oder eben Yellowjackets zu finden.

Yellowjackets (2021) Official Trailer | SHOWTIME

Und ich bin nicht alleine mit meiner Liebe. Alanis Morrissette war so begeistert von der Serie, dass sie direkt den Theme Song gecovert hat. Wie nice ist das denn?!

No Return (Extended Version From The Original Series “Yellowjackets”)

21. Januar 2025

Musikalien

Ich erlebe das nicht mehr so ganz häufig, dass mich Stimmen direkt umhauen und … Dinge mit mir tun? In den letzten Jahren, seit Beginn der Pandemie, ist es aber ein paar Mal vorgekommen. Warum also nicht erzählen davon?

Da wäre zum Beispiel Sierra Eagleson:

Solsbury Hill - Peter Gabriel (Sierra Eagleson Cover)

Und Chase Holfelder:

MAJOR TO MINOR: What Does "How Far I'll Go" Sound Like in a Minor Key? (Moana Cover)

Oder auch Yungblud, dem ich meine ADHS-Diagnose zu verdanken habe. (Uff, ja, das Thema ist auch sehr blogbar …)

YUNGBLUD - mars (Official Video)

Gleich drei auf einen Streich. Nice.

17. Januar 2025

Arcane

Ich war super late to the party – Staffel 1 von Arcane ist schließlich schon 2021 erschienen. Zu meiner Verteidung: Ich bin ja eh nicht so für animierte Werke und mit League of Legends habe ich wirklich so GAR nichts am Hut. Aber ich habe über die Jahre immer wieder gelesen und gehört, wie unglaublich gut die Serie ist. Und ich wusste, dass sie irgendwie queer oder queer adjacent ist? Also habe ich mal reingeschaut, nachdem die 2. Staffel erschienen und klar war, dass die Serie in zwei Staffeln in sich abgeschlossen ist. Denn ganz ehrlich: Ich brauche keine weitere Serie, die gecancelt wird, weil ungefickte Nerdjungs Heuli-heuli-Kampagnen im Internet starten, weil die fiktive Trulla lieber Frauen küsst und deswegen sowieso alles scheiße ist, jawohl.

Arcane | Official Trailer | Netflix

Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich habs geschaut. Und was für ein Meisterwerk wäre mir da bitte entgangen? Fabulös! Ich war schon lange nicht mehr so begeistert, dass ich am liebsten meine Ex-Film-Professorin angerufen und über eine Serie gesprochen hätte. Cinematographisch der Kracher, wie man sich einfach immer wieder mal die Constrants von Realfilmen selbst auferlegt und deswegen Einstellungen animiert hat, die mehr old school nicht sein könnten. LIEBS!

Und über den Soundtrack müssen wir nicht sprechen. Grandios.

King Princess - Fantastic (from Arcane Season 2) | Live From Vevo Studios

Hätte ohne Arcane womöglich niemals King Princess entdeckt. Was für eine Schande das gewesen wäre!

27. April 2024

La dee da

Ich denke, es bleibt dabei: Alle paar Jahre schreibe ich hier, dass ich jetzt öfter mal schreiben will, und dann schreibe ich einfach nicht öfter. Nun ja. So isses halt. 😉

Das Leben ist aber auch wild: Ich sammel hier einfach fleißig Diagnosen ein, während draußen eine Pandemie erst wütete und jetzt fies umherschleicht, die mir an den Kragen will. Immerhin, und das ist neu, mache ich jetzt spannende Dinge. Habe zum Beispiel meinen Beruf gewechselt, weil ich mich einfach irgendwie vertan hatte nach dem Studium. Kann ja mal passieren.

Witzigerweise mache ich im neuen Beruf jetzt (auch) was mit WordPress. HALLO, LIEBER KREIS, SCHÖN, DASS DU DICH SCHLIEßT. <3

PS: Ihr solltet Miki Ratsula hören.

Somewhere Only We Know

1. Dezember 2014

Mythemia: Weltstars made in Bielefeld

Okay, Weltstars ist jetzt etwas übertrieben. 😉 Aaaber, das muss ich betonen, in der Mittelalter-Mystik-Rollenspiel-Fantasy-Szene wird man in den nächsten Jahren um die lustige Bardentruppe Mythemia nicht herumkommen. Am 20. Dezember kommt endlich das erste Album und ich freu mich wie Bolle. Alle ganz schnell kaufen, damit da noch viele Alben folgen.

Wer reinhören will, der kann das auf der Webseite tun oder hier mein Lieblingslied hören:

MYTHEMIA - The Selkie Lady

So. Muss jetzt los, das Meer ruft mich heim. 😉

25. Oktober 2014

Dodie Clark, ey

Filed under: Lieder, die man toll finden muss,Musik,Web-TV — Tags: , , — Feylamia @ 22:31

Elton-John-Cover gehen immer.

Dodie in Dauerschleife. Prinzessin Schming ist schuld.

15. Juni 2014

Barfußindianerin

Als ich noch klein war, habe ich total gerne Cowboys & Indianer gespielt. Wir waren immer die Indianer. Wer will schon mordend durch die Gegend ziehen und Eisenbahnen bauen, wenn er auch im Tipi wohnen kann? Not me, sir.

Letzten Sommer fiel mir das wieder ein. Und zwar, als ich seltsame Schmerzen unter dem Fuß hatte, nachdem ich morgens ein paar Mal in Chucks zum Bus gejoggt war. Ich musste mich gar nicht erst mit dem Orthopäden kurzschließen – Dr. Fey in den OP zur Selbstdiagnose, Dr. Fey bitte: Alles deutete auf einen Fersensporn hin. Ich habe dann einfach selbst therapiert und fleißig gedehnt und habe zwischendurch immer lustig mit der Fußsohle einen Noppenball herumgerollt. War dann im Herbst auch wieder gut. Vermutlich hätte auch die alte Faustregel „Kommt von alleine, geht von alleine“ funktioniert, aber hey – Plastikigel unterm Fuß. Ulkig! 😉

Naja, wie dem auch sei: Ich war doch schon genervt, dass der körperliche Verfall dafür sorgt, dass nicht mal mehr Laufen richtig funktioniert. Dann fiel mir das alte Indianerspiel wieder ein. Da liefen wir immer barfuß herum und ich hatte, wenn denn im Frühjahr erstmal wieder Hornhaut da war, keine Schmerzen am Fuß. Nie nicht. Tick, tack, tick, tack – das ginge doch jetzt auch wieder? Viele Menschen schwören ja aufs Barfußlaufen:

The Barefoot Professor: by Nature Video

Aber so hier in der Stadt ganz ohne Schutz an den Füßen? Ne, lieber nicht. Dann doch lieber „Barfußschuhe“ – die ersten Modelle hatten aber eher was von Hobbitfüßen und obwohl ich das eigentlich sogar irgendwie gut finde (klar, bin ja ein Hobbit), hätte ich dann doch nicht immer Lust auf die seltsamen Blicke. 😉

Bei Vivo Barefoot gibt es aber mittlerweile Modelle, die absolut straßentauglich sind, davon hatte ich nebenan beim Probefahrer gelesen. (Der kauft sich immer das ganze coole Zeugs, das ich auch haben will. Der Schlawiner.) Und als mich Miss Jackson dann neulich fragte, ob ich spezielle Geburtstagswünsche hätte, fiel mit das wieder ein und wir schickten eine Auswahlbestellung ab. Zwei Tage später traf dann schon das Paket ein und ich konnte auspacken. Drei Modelle hatte ich mir ausgeguckt: Der hübsche mintgrüne Freud II Ladies drückte leider extrem unangenehm, sodass er direkt rausfiel. Der Scott Men gefiel mir schon sehr gut und trägt sich auch sehr nett. Aber in Schuhkarton Nummer drei wartete der Joker, nämlich der Porto Ladies . Meine Herren, wenn der mal nicht hübsch ist. Flugs reingeschlüpft und was soll ich sagen? Ein Traum. Jetzt muss ich nur noch fleißig das neue Gehen üben. Habe direkt angefangen und die grünen Schuhe zur Post gebracht, in den schicken Ledertretern. Die schwarzen Schuhe hat sich Miss Jackson sofort unter den Nagel gerissen, der sie überraschenderweise auch passten. (Normalerweise trägt sie größere Schuhe als ich.) Wir haben sie nachbestellt, sodass ich auch ein Paar habe, und nun sind alle glücklich und freuen sich darauf, zu sehen, wie sich die Dinger bewähren.
Bei uns hat sich auf jeden Fall sehr schnell Muskelkater eingestellt, der darauf schließen lässt, dass da irgendwas anderes passiert beim Gehen. Witzigerweise merken wir beide primär den vorderen Schienbeinmuskel – die meisten anderen Käufer berichteten eher von Muskelkalter in den Waden.

Nun müssen sich die Schuhe noch auf lange Sicht im Alltag bewähren – ich habe zwar schon einige schlechte Reviews gelesen, hoffe aber einfach mal, dass wir keine Montagsschuhe erwischt haben. Im Großen und Ganzen scheinen die Käufer doch recht zufrieden mit den Schuhen zu sein … Ich werde berichten! 🙂

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