dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

27. April 2009

Facebook mag auch keine Lesben

Filed under: Augensüßkram,Queerschläger — Schlagwörter: , — Feylamia @ 18:38

Aber damit befindet es sich ja in guter Gesellschaft, Corporate Homophobia scheint ja aktuell fürchterlich modern zu sein. 😉

Facebook mag auf jeden Fall die Werbung für And Then Came Lola nicht:

andthencamelola
Mädchensandwich.

Eine Begründung liefert Facebook natürlich auch …

„The image of this ad is either irrelevant or inappropriate,“ Facebook told Seidler, „Per sections 3 and 8 of Facebook’s Advertising Guidelines, the image on your ad should be relevant and appropriate to the item being advertised. Make sure your image is directly relevant to what you are advertising. Images that are overly explicit, provocative, or that reveal too much skin are not allowed. Images that may either degrade or idealize any health condition or body type are also not allowed. If you choose to submit this ad again, please use an appropriate image that adheres to all of Facebook’s Advertising Guidelines.“

Was soll man dazu noch sagen? Wer facebook nutzt, weiss wieviel „heterosexuell explizites“ da gezeigt wird und wie oft einem nackte Haut entgegenblitzt. Lächerlich.


Update, 29.04. 7:30h: Nachdem auf Facebook binnen einiger Stunden hunderte von Menschen in eine Gruppe namens „And Then Facebook Shunned Lola“ eingetreten sind und die Verantwortlichen für den Film nochmals Kontakt aufgenommen haben, ging’s plötzlich ganz schnell:

Thanks for contacting us about this. Your ad has now been re-reviewed and approved. We apologize for any inconvenience.

Warum nicht gleich so, facebook?

Nachdem ich mich im Blog umgeschaut habe, ist mir dann auch sofort klar geworden, warum ich die Dame in der Mitte (im Film Danielle) kenne – Cathy DeBuono hat eine kleine Rolle bei Exes & Ohs gehabt. Die Lesbenwelt ist klein. 😀 Jetzt freu ich mich direkt ein klein wenig mehr auf den Film, Madame gefiel nämlich.

23. April 2009

Schriften

Filed under: technophil — Schlagwörter: — Feylamia @ 17:57

Note to self:

15. April 2009

Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie an deutschen Hochschulen

Filed under: Academia,Queerschläger — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 23:06

Aufruf zur bundesweiten Aktionswoche „Kein Sexismus an Hochschulen“ – Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie“ vom 4. bis 8. Mai 2009.

Tolle Sache das. 🙂 Keine Ahnung, wieviel an der Uni Bielefeld zu diesem Thema läuft. Das Schwulenreferat ist ja immer recht aktiv, von den FrauenLesbenTransgender-Menschlein hört man eher wenig. (Ich glaube, die machen einmal im Jahr ’nen Selbstverteidigungskurs und sitzen ansonsten im Café Anaconda und tauschen Handwerkertips aus. 😉 )
Am 8. Mai legen die Damen von Queers and Guitar bei der Abschlussparty im AudiMin auf, mehr Infos habe ich nicht gefunden. Mal sehen, was dabei rumkommt.

14. April 2009

AmazonFAIL

Filed under: Bücherwurm,Queerschläger — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 9:59
Amazon FAIL (or: Twilight Made Me Gay)

Die meisten dürften davon gehört haben: Bücher mit „homosexuellem Inhalt“ (beispielweise Heather has two mommies, in dem Kindern erklärt wird, wie das mit den zwei Mamis ist) werden bei amazon nicht mehr im sales rank erfasst und können wohl gar nicht mehr bis schlecht gefunden werden. (Mehr dazu bei Mark Probst.)
Amazon sagt, das war nur ein Fehler im System. Craig Seymour dagegen sagt, er hätte schon seit Februar Probleme mit der entsprechenden Policy gehabt. #amazonfail bei Twitter nachlesen ist recht amüsant.

Hm. Ich kaufe da wohl erstmal nicht mehr, bis das endgültig geklärt wird.

11. April 2009

Ein Freund, ein guter Freund

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 20:46

jog schreibt viele kluge Dinge. Manchmal auch außergewöhnlich wahre Dinge. So wie das hier.

Letztes Jahr im April habe ich eine Entscheidung getroffen und mein Leben grundlegend geändert. Zuerst nur im Bezug auf mich selbst – das Ergebnis ist, dass ich mich mittlerweile viel lieber mag, außerdem habe ich eine Menge abgenommen. Das war Schritt eins. Schritt zwei ist der Abschluss des Studiums – kommt dieses Semester, wenn nichts dazwischen kommt. Parallel dazu läuft dann ausserdem Schritt drei – ich sortiere Menschen aus. Und zwar alle, die nur zu nehmen und nicht zu geben bereit sind. Mir ist bewusst, dass ich selber schuld daran bin, dass ich mich viel zu oft ausnutzen lasse – Helferkomplex und Gutmütigkeit sind keine gute Verbindung. Aber damit mache ich jetzt, glaube ich, einfach mal Schluss. Ich werde auch nicht jünger, da kann ich mir unnötiges Drama auch sparen. Lieber nur einen richtigen Freund, als zig Parasiten, die immer nur wissen, wo man ist, wenn der Rechner kaputt ist oder die Beziehung in die Brüche gegangen ist. Drauf geschissen.
Und ich meine das wirklich nicht web-2.0-märtyrermässig oder als Aufforderung an Jenny Schecter aus Buxtehude, sich häufiger mal zu melden oder so, wirklich nicht. Ich schrieb ja schon oben, dass ich mir das selbst so ausgesucht habe. Aber jetzt suche ich mir eben aus, mein Umfeld zu verkleinern und mehr auf Qualität statt Quantität zu achten. Ich freu mich drauf. 🙂

Hui, österlicher Seelenstriptease.

10. April 2009

Hörbücher auf dem iPod

Filed under: Musik,technophil — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 11:44

Nachdem man mir meinen iPod Classic im Lipperländer entwendet hat (grrrr), war ich recht froh, meinen alten iPod Nano (2. Generation, 8GB) nicht verkauft zu haben. Gerade auf die Hörbuchfunktion möchte ich nämlich nicht verzichten.

Nur wie man nun seine CDs oder mp3s als Hörbuchdatei (*.m4b) auf den iPod bekommt, das scheint viele Leute zu verwirren. Hier also eine Anleitung, man benötigt auch erstmal nur iTunes.

Und so geht’s:

  1. Falls noch nicht voreingestellt, iTunes so einstellen, dass in AAC importiert wird: Bearbeiten -> Einstellungen -> Import-Einstellungen. Dort wählen wir „AAC-Codierer“, die Qualität könnt ihr euch aussuchen, ist bei Hörbüchern nicht sooo wichtig.
  2. CD einlegen
  3. Falls iTunes nun fragt, ob man automatisch importieren will, „Nein“ auswählen
  4. Alle Tracks markieren, dann auf „Erweitert“ und „CD-Titel gruppieren“ klicken
  5. Jetzt die CD importieren (ob die Dateien die richtigen Titelinformationen habe, ist erstmal egal)
  6. Die entstandene Datei direkt aus iTunes löschen, aber nicht in den Papierkorb verschieben, sondern behalten
  7. Die Datei umbenennen in dateiname.m4b (falls Windows die Dateiendungen nicht anzeigt, muss man das im Explorer einstellen und zwar in den Einstellungen bei „Ansicht“ das Häkchen bei „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“ entfernen)
  8. Die Datei wieder zu iTunes hinzufügen und eventuell die Titelinformationen anpassen

Fertig – jetzt hat man eine Hörbuchdatei die sich beim Pausieren merkt, wo man war, lästiges hin- und herspulen entfällt also, wenn man zwischendurch etwas anderes hört. Ausserdem kann man das Hörbuch nun schneller oder langsamer abspielen lassen. 🙂

Was aber, wenn mein Hörbuch auf mehrere CDs verteilt ist? Nichts einfacher als das.

Man benötigt hierbei:

Und nun?

  1. Die Schritte 1-6 wie oben beschrieben für jede CD durchführen
  2. BoncEnc starten
  3. Unter Optionen -> Allgemeine Einstellungen den AAC-Codierer und „In einzelne Datei codieren“ auswählen
  4. Unter Optionen -> Ausgewählten Codierer konfigurieren -> Format das Format „mp4“ auswählen
  5. Über Datei -> Hinzufügen -> Audiodatei(en) alle Hörbuchdateien (in der richtigen Reihenfolge, versteht sich) einfügen
  6. Bei Bedarf unten im Fenster die Titeloptionen anpassen
  7. Codieren->Codieren starten
  8. beim Dateinamen die Endung .m4a durch .m4b ersetzen
  9. Datei bei iTunes hinzufügen

Hoffe, das hilft. 🙂

9. April 2009

Schneckenpost & Ninjas

Filed under: Kluge Worte — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 9:58

Seeing lots of snails in LA lately. I know people hate them, especially gardeners, but I don’t. Fairies use them as mounts after all. 😀

Twitterte Felicia Day. Auch hübsch: die Antworten.

Auch toll:

Had a proud father moment this morning when my four year old snuck up on me and then told me he had „ninja skills.“

Shawn Coons

Powered by WordPress