dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

28. Dezember 2010

Farmville, Vorurteile, Diskriminierung …

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 11:49

Diesen Text hatte ich vor einer Woche schon geschrieben, aber irgendwie nicht abgeschickt, weil ich noch weiter ausholen wollte:

Im Beitrag 4 Dummies: FarmVille ist was für Bücherwürmer schreibt man bei gamgea über den Buchtitel „Farmville for Dummies“: „Da fehlt ein IS im Titel“. Drei mal dürft ihr raten, welcher Autor das geschrieben hat? Richtig, der gleiche, der mir in der letzten Zeit öfter mal „positiv“ auffiel … 😉 (Siehe hier und hier.)

Aber ne, ist klar. Eines der erfolgreichsten Spiele des Jahres wird sicherlich nur von Pfeifen gespielt. Vorurteile pflegen ist schließlich modern – CDU/CSU machen es mit ihrer Hetze gegen Shooter schließlich vor. Da muss man im Gaming-Blog schon mal nachziehen. 😉

Ich hole mal nicht weiter aus, sondern verweise auf einen neueren gamgea-Artikel: Discrimination Pong: Diskriminierung selbst erfahren.

Discrimination Pong, schreibt man, sei zwar fies, aber genial. „Es läßt euch nämlich Diskriminierung am eigenen Leib erfahren. In einer eigens dafür kreierten Version von Pong darf man mit einem nicht ganz so weißen Schläger ans Werk gehen und muss gegen einen übermächtigen weißen Schläger bestehen. Eine hervorragende Idee, die auf einfachste Art und Weise die Wirklichkeit abbildet.“ Weiter unten heisst es dann: „Die beste Game-Idee und das lehrreichste Spiel seit langem!“ So weit so gut. Aber dann der Lacher (und ja, ich habe wirklich lachen müssen): Das Posting kommt vom gleichen Autor, der sich alle von mir hier erwähnten Schnitzer geleistet hat. Realsatire vom Feinsten. 😀

22. Dezember 2010

Liebe Eurobahn …

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 6:42

Liebe Eurobahn,

ich finde es toll von Dir, dass Du jetzt morgens noch früher von Rahden nach Bielefeld fährst und zum Feiern einen ausgibst. Wirklich. Noch toller fände ich es allerdings, wenn Du Deinen bisherigen Fahrplan irgendwie erfüllen würdest.
Natürlich kann ich verstehen, dass es aufgrund aktueller Witterungsverhältnisse zu Verspätungen und Zugausfällen kommen kann – keine Frage. Ich würde auch wirklich gerne auf die Ansagen und Anzeigen an den Stationen achten – aber die Ansagen funktionierten zumindest gestern leider nicht. Ich finde es auch wirklich äußerst zuvorkommend, dass Du um mein Verständnis bittest. Wäre auch kein Problem. Wenn mir Deine Mitarbeiterin an der Hotline nicht gestern so dreist ins Gesicht (bzw. ins Ohr) gelogen hätte. Bei 30 Minuten Verspätung rief ich an und man sagte mir, der Zug falle aus, der nächste komme aber und würde ganz regulär fahren. Tat er nicht. Auch der darauffolgende nicht. Nach zwei Stunden hiess es dann plötzlich, es sei ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, aber auch der ließ auf sich warten. Und bei der Kälte länger als drei Stunden herumstehen und immer wieder angelogen und vertröstet werden macht keinen Spaß, also fuhr ich wieder zu meinen Eltern statt nach Bielefeld.

Und jetzt sag bitte nicht, Deine Fahrer hätten nicht in den Zentrale Bescheid sagen können. Die haben nämlich, glaube ich, alle Mobiltelefone. (Und die nutzen sie gerne und viel auch für Privatgespräche die das ganze erste Abteil dann fröhlich mithören kann.)

Ehrlichkeit hätte mich gestern weiter gebracht als das ständige Vertrösten. Meinst Du wirklich, es schadet Deinem Image, wenn Du zugibst, dass Du mit dem Wetter nicht klarkommst? Klar, das mag sein. (Schließlich fahren in Finnland auch Züge, irgendwas machen die also richtig, das der Deutsche an sich noch nicht so richtig durchschaut hat.) Aber noch mehr schadet es Deinem Image, wenn Du nicht zugibst, dass Du mit dem Wetter nicht klarkommst. So stehen die Leute unnötig lange in der Kälte, nur um hinterher doch frustriert aufzugeben. Damit ist keinem geholfen …

Ich hoffe, Du denkst mal drüber nach.

Deine Langzeitkundin Fey

18. Dezember 2010

Spannbettlaken richtig falten

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Web-TV — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 15:34

Praktisch, damit werde ich sicherlich Miss Jackson beeindrucken können, wenn ich das erstmal richtig kann:

How to Fold A Fitted Sheet

[via TYWKIWDBI]

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Sexy 80er Jahre Zockerweibchen?

Filed under: Augensüßkram,Mädchengedöns,Queerschläger,Zockerschock — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 12:47

Neulich habe ich schon einmal auf gamgea verwiesen, heute mache ich es wieder: Bild des Tages: Die 80er waren so … SEXY!.
Dort gibt es dieses Bild zu sehen, versehen mit der Bildunterschrift „80er Koop-Multiplayer“:

Was will uns der Autor damit sagen? Entweder meint er es ernst, in dem Fall hat es nichts auf dem Blog zu suchen (schließlich geht es eigentlich um Spiele, nicht um irgendwelche sexuellen Fantasien von Gamern und pubertäre „hihihihi zwei Mädchen zusammen!!11einself“-Kommentare). Oder er meint es ironisch. Dann mutet es sexistisch an und hat immer noch nichts mit Spielen zu tun.

In beiden Fällen wirft es auf meiner Sicht als weibliche Spielerin und Lesbe ein schlechtes Licht auf gamgea …

Ich zitiere mal:

gamgea.com ist ein Blog von Gamern für Gamer. Wir sehen uns nicht als klassische News-Seite, sondern versuchen vermehrt, Gaming auf der Meta-Ebene zu betrachten. Wohin entwickeln sich spielerische Trends? Was sind neue, innovative Konzepte und wo wird Sellout betrieben? Was spielen Games für eine Rolle in unserer Gesellschaft?
Das gamgea-Team besteht aus langjährigen Kennern der Szene, die über alle möglichen Plattformen hinweg seit Jahren spielen und Games rezensieren. Wir kommentieren aktuelle Games, beobachten den Markt und analysieren Veränderungen und Entwicklungen im Videospielsektor. Stets im Zentrum steht für uns das eigentliche Wesen des Spiels: Die virtuelle, interaktive Welt, die fesselt und inspiriert zugleich – und dafür sorgt, dass ein Game eben ein Game ist.

So richtig meta ist das von mir verlinkte Foto jetzt ja nicht, so rein spieletechnisch. Vor allen Dingen nicht mit der Bildunterschrift. Man kann es drehen und wenden wie man will, so ein Posting gehört imho einfach nicht auf die Seite. Dass das Posting von gleichen Autor kommt wie das, das ich neulich bereits verlinkte, liess mich hoffen, dass da nur ein einzelner Herr bei gamgea eventuell etwas seltsame Ansichten hat.

Dann las ich allerdings unter dem Posting folgenden Kommentar:

Das schlimmste an der Vergangenheit sind die Zeiten, als Intimrasur nicht „Pflicht“ war. Wenn ich mir vorstelle, dass ich damals einen Busch finden würde, wenn ich Frauen erkunden gegangen wäre: katastrophal. Die heutige, meist glatte und haarfreie Zeit gefällt mir so viel mehr *smile*

Woraufhin ein anderer gamgea-Autor entgegnet: „Bei deiner Offenheit sind wir noch gezwungen, hier ein schamrotes USK-Logo über unser Gamgea-Schriftzug zu poppen ähh peppen.“

Dazu fällt mir dann auch irgendwie außer „WTF?!“ nicht mehr viel ein, außer, dass ich mich wohl getäuscht habe und die Herren da allesamt etwas anders sind …

13. Dezember 2010

hey!

Filed under: Augensüßkram,On the Road — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 11:18

Leichte Lektüre günstig erstanden. Mit total supicrazy 3d-Stickern. <3

Hey.jpg

11. Dezember 2010

Besuch

Filed under: Augensüßkram,On the Road — Schlagwörter: , , , , , — Feylamia @ 17:08

Eine Zahnbürste mehr im Bad und ein Magen mehr zu füllen. Mama ist da. 🙂

Mama1.jpg

Mama2.jpg

7. Dezember 2010

Magister – I haz it

Hier, ich habe übrigens mittlerweile auch so’n Abschlussdingsi von dem immer alle in der Uni reden. (Sogar ein richtiges, nicht so ’n halbes, wie die Jugend von heute das anscheinend nur noch bekommt.)


„Es schreibt keiner wie ein Gott, der nicht gelitten hat wie ein Hund.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Dinge, die ich beim Schreiben meiner Magisterarbeit gelernt habe:

  • Bento Boxen sind ganz, ganz heißer Scheiß!
  • Kognitive Masturbation ist auch ganz heißer Scheiß. Nicht.
  • Konfuzius war ein kluger Mann: „Women are difficult to deal with.“
  • Männer und Frauen produzieren beide Sperma und der Mann macht die Seele vom Baby.
  • Plato ist krass romantisch: „Denn das ertrüge ein Liebender weniger als von jedem anderen, von seinem Geliebten gesehen zu werden, wie er aus der Reihe flieht oder die Waffen wegwirft, und lieber würde er den Tod auf sich nehmen.“
  • Ohne Kriege hätten wir Damen niemals das Wahlrecht bekommen.
  • Dr Eustace Dingsbums ist ganz schön transphob und fast schon lustig zu lesen.
  • Schon Jaques Lacan wusste, dass Lesben einfach nur nie den richtigen Mann gefunden haben.
  • Psychologen können noch so angesehen sein. Wenn sie Kinderpornos auf dem Rechner haben, dann zitiere ich sie nicht. Und fühle mich dann besser.
  • 2 Red Bull und eine Flasche Schwip Schwap reichen locker, um eine Nacht durchzumachen. Hui.
  • Die HRZ-Drucker machen lustige Farbverläufe in unifarbenen Boxen.

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6. Dezember 2010

Sli-Sla-Slanket

Neulich schrob ich ja schon, mein Slanket gehöre auch bebloggt. Slanket? Was das ist? Das ist kurz für „blanket with sleeves“, also eine Decke mit Ärmeln. Klingt jetzt erstmal wenig spektakulär? Jaaa, denkt ihr. Das ist nämlich eine der tollsten Erfindungen seit Miss Jackson und geschnitten Brot.

Mein Deckchen wird ja gerne belächelt. Zuletzt dann auch von Miss Jackson. Und potzblitz, irgendwann kam ich morgens schlaftrunken ins Wohnzimmer getorkelt und wer saß da in meinem Slanket? Selbige Dame. Und lächelte selig. Das Ende vom Lied: Ich habe ihr mittlerweile ein eigenes Slanket erstanden und nun können wir, wie sich das für alte Frauen gehört, abends bei einer Tasse Tee eingemümmelt in unsere Slankets, sie in rosa und ich in bordeaux, eine Folge L Word oder Desperate Housewives genießen. Die Teile sind unglaublich lang und superkuschelig und im Gegensatz zu billigen Nachbauten verfilzt das Fleece nicht sofort nach dem ersten Waschen und Flusen sind auch kein Thema. Perfekt für den gemütlichen Gammeltag zu Hause – und Heizkosten sparen kann man nebenbei, wenn gewünscht, auch noch. 🙂

Erstehen kann man die guten Stücke in Deutschland bei bei amazon und mittlerweile auch im gut sortierten Fachhandel. Aber auch die offizielle Webseite ist einen Blick wert – es gibt da die verrücktesten Versionen. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass das Zigeunerprinzesschen gerne eins mit Piratenprint hätte. Und ich wäre ja der weinroten Version mit Blümchen, dem Slumberjack-Slanket und dem mit Nullen und Einsen nicht ganz abgeneigt. 🙂

1. Dezember 2010

World of Warcraft Intervention

Filed under: Web-TV,Zockerschock — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 18:15
World of Warcraft Intervention!

„I must be out of Mana. Gimme that.“

Ich fand’s ganz lustig, aber das Ende ist nicht so ganz mein Fall …

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