18. September 2026
And there’s always somebody who says what the others just whisper
16. September 2026
Reif für die Insel
Beim Streamingdienst mit dem kleinen a gibt es momentan eine Serie zu sehen, die mich so arg an früher erinnert, dass ich ganz wehmütig werde. Ein bisschen wie Dawson’s Creek, aber eben modern.
Die New Yorker Zwillinge Annie und Connor erfahren, dass der Vater ihrer Adoptivmutter, ihr ihnen unbekannter Großvater, verstorben ist und ihnen eine Insel in Kanada vermacht hat. Annie ist neugierig und reist kurzer Hand auf die Insel wo sie die die einheimischen Teenies kennenlernt. So weit, so klischeehaft. Aber dann wirds eben doch spannend und mitreißend und stellenweise ganz zauberhaft. Ich will nicht spoilern, weil die Serie noch so neu ist, aber von mir gibt es auf jeden Fall eine dicke Empfehlung. (Schon alleine, weil es sich immer lohnt, Jeffrey Dean Morgan zuzuschauen.)
Die Dialoge sind der Knüller und filmisch bin ich auch überzeugt. Oh, und weil ich ja gerne Voraussagen treffe: Von Amélie Hoeferle und Bo Bragason werden wir noch viel sehen und es wird uns gefallen. (Für meine lieben Nerds: Ja, das ist die gleiche Bo Bragason, die wir auch in The Legend of Zelda werden bewundern dürfen. Ich bin gespannt wie’n Flitzebogen!)
8. September 2026
Verskillt und zugenäht
Früher habe ich mich immer gefragt, wie die anderen es schaffen, so zu tun, als würden sie klarkommen.
Ich war knapp 40, als ich so richtig realisiert habe, dass die nicht nur so getan haben. Ich hab nur mein Leben auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und deswegen einfach sehr viele Nebenquesten gemacht und mich deswegen unterwegs ein wenig verloren und dann eben viel viel später erst die richtige Klasse wählen können. Ooopsn.
21. Januar 2025
Musikalien
Ich erlebe das nicht mehr so ganz häufig, dass mich Stimmen direkt umhauen und … Dinge mit mir tun? In den letzten Jahren, seit Beginn der Pandemie, ist es aber ein paar Mal vorgekommen. Warum also nicht erzählen davon?
Da wäre zum Beispiel Sierra Eagleson:
Und Chase Holfelder:
Oder auch Yungblud, dem ich meine ADHS-Diagnose zu verdanken habe. (Uff, ja, das Thema ist auch sehr blogbar …)
Gleich drei auf einen Streich. Nice.
17. Januar 2025
Arcane
Ich war super late to the party – Staffel 1 von Arcane ist schließlich schon 2021 erschienen. Zu meiner Verteidung: Ich bin ja eh nicht so für animierte Werke und mit League of Legends habe ich wirklich so GAR nichts am Hut. Aber ich habe über die Jahre immer wieder gelesen und gehört, wie unglaublich gut die Serie ist. Und ich wusste, dass sie irgendwie queer oder queer adjacent ist? Also habe ich mal reingeschaut, nachdem die 2. Staffel erschienen und klar war, dass die Serie in zwei Staffeln in sich abgeschlossen ist. Denn ganz ehrlich: Ich brauche keine weitere Serie, die gecancelt wird, weil ungefickte Nerdjungs Heuli-heuli-Kampagnen im Internet starten, weil die fiktive Trulla lieber Frauen küsst und deswegen sowieso alles scheiße ist, jawohl.
Nun ja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich habs geschaut. Und was für ein Meisterwerk wäre mir da bitte entgangen? Fabulös! Ich war schon lange nicht mehr so begeistert, dass ich am liebsten meine Ex-Film-Professorin angerufen und über eine Serie gesprochen hätte. Cinematographisch der Kracher, wie man sich einfach immer wieder mal die Constrants von Realfilmen selbst auferlegt und deswegen Einstellungen animiert hat, die mehr old school nicht sein könnten. LIEBS!
Und über den Soundtrack müssen wir nicht sprechen. Grandios.
Hätte ohne Arcane womöglich niemals King Princess entdeckt. Was für eine Schande das gewesen wäre!
27. April 2024
La dee da
Ich denke, es bleibt dabei: Alle paar Jahre schreibe ich hier, dass ich jetzt öfter mal schreiben will, und dann schreibe ich einfach nicht öfter. Nun ja. So isses halt. 😉
Das Leben ist aber auch wild: Ich sammel hier einfach fleißig Diagnosen ein, während draußen eine Pandemie erst wütete und jetzt fies umherschleicht, die mir an den Kragen will. Immerhin, und das ist neu, mache ich jetzt spannende Dinge. Habe zum Beispiel meinen Beruf gewechselt, weil ich mich einfach irgendwie vertan hatte nach dem Studium. Kann ja mal passieren.
Witzigerweise mache ich im neuen Beruf jetzt (auch) was mit WordPress. HALLO, LIEBER KREIS, SCHÖN, DASS DU DICH SCHLIEßT. <3
PS: Ihr solltet Miki Ratsula hören.
1. Dezember 2014
Mythemia: Weltstars made in Bielefeld
Okay, Weltstars ist jetzt etwas übertrieben. 😉 Aaaber, das muss ich betonen, in der Mittelalter-Mystik-Rollenspiel-Fantasy-Szene wird man in den nächsten Jahren um die lustige Bardentruppe Mythemia nicht herumkommen. Am 20. Dezember kommt endlich das erste Album und ich freu mich wie Bolle. Alle ganz schnell kaufen, damit da noch viele Alben folgen.
Wer reinhören will, der kann das auf der Webseite tun oder hier mein Lieblingslied hören:
So. Muss jetzt los, das Meer ruft mich heim. 😉
25. Oktober 2014
Dodie Clark, ey
Elton-John-Cover gehen immer.
Dodie in Dauerschleife. Prinzessin Schming ist schuld.
15. Juni 2014
6. Juni 2014
Allein ist die Wildnis ein öder Ort
Momentan schreibe ich hier ja nicht wirklich viel, was eigentlich doof ist, denn es ist nicht so, dass ich nicht auch spannende Dinge erleben würde. 😉
Ich war zum Beispiel letzten Monat zum ersten Mal – man glaube es kaum – auf der Re:Publica in Berlin. Ganz krasser Nerdscheiß dachte ich, ist aber gar nicht so. War diesmal auch recht politisch und Edward Snowden war wirklich irgendwie überall Thema. David Hasselhoff auch. Aber dazu kann man woanders mehr lesen.
Ein absolutes Highlight für mich war Greta Taubert, die in ihrem Vortrag Allein ist die Wildnis ein öder Ort berichtete, wie sie für ihr Buch Apokalypse jetzt! recherchierte.
Wie viele andere Re:Publica-Vorträge ist auch dieses Kleinod auf YouTube zu finden:
Ich habe mich in dieser halben Stunde ausgesprochen köstlich amüsiert und so ganz nebenbei fühlte ich mich sehr verstanden, weil Greta Taubert Dinge thematisierte, die für mich seit jeher immer mal wieder sehr beschäftigen: Zweifel am System, Nachhaltigkeit und was ich in dieser Welt so hinterlasse.
Witzigerweise habe ich auf der rp14 auch Zeit mit dem werten Herrn probefahrer verbracht, bei dem ich mir dann die Klean-Kanteen-Flasche mal live und in Farbe ansehen konnte, mit der ich ja schon vor geraumer Zeit geliebäugelt hatte. Im Ergebnis hat es dann hinterher nicht lange gedauert, bis erstmal die isolierte Version selbiger den Weg zu mir gefunden hat. Das Ding ist ausgesprochen fein und hält Dinge wirklich erstaunlich lange kalt: Wenn ich mir morgens um halb sieben Eis einfülle, ist es mittags noch immer so richtig schön gefroren. Das eröffnet ganz neue Picnicmöglichkeiten im Sommer. 😉
Nebenbei haben wir auch PET-Flaschen weitestgehend aus unseren vier Wänden verbannt und trinken eben Leitungswasser entweder ganz normal (dafür habe ich mir via greenest green mal eine retap-Flasche gegönnt, die auch noch verbloggt werden will) oder wir versetzen es mit unserem Wassersprudler (eine unserer vielen Anschaffungen vom Hochzeitsgeld) mit Kohlensäure. Dadurch, dass der Wassersprudler auch mit Glasflaschen kommt, hat das auch nicht diesen ekligen Beigeschmack, den ich von frühen Versionen des Gerätes noch kannte. Alles paletti also. Für unterwegs werde ich mir wohl noch ’ne normale Klean Kanteen besorgen, damit ich auch wirklich immer genug Wasser dabei habe. Ich bin ja Vieltrinker und mit unter einem Liter unterwegs fühlt sich nackt an. 😉
Und zum Ende nochmal der Hinweis: Apokalypse jetzt!: Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite. Ein Selbstversuch? Empfehlenswert. Liest sich super und weist genug Selbstironie auf, um auch diejenigen zu bespaßen und inspirieren, die Angst haben, in die Ökohipsterecke gestellt zu werden.


