Ich sprach dieser Tage mit neugewonnenen Freundinnen darüber, dass es eigentlich ein paar Themen in meinem Leben gibt, die ich früher verbloggt hätte, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das Schreiben verlernt habe. Darlene sagte dann etwas Kluges (macht sie häufig, es ist grauenhaft!): „man darf auch bloggen wenn man nicht schreiben kann. das internet ist ein wilder ort“. Und da hat sie ja auch Recht. Man kann ja heutzutage alles in diesem Internetz tun – und ganz besonders auch Schindluder treiben, wenn man mag. (Sogar Jan habt ihr haben die Flitzpiepen damit vertrieben. Es ist mir ein Graus!)
Ich beobachte das alles irgendwie mit großem Abstand und irgendwie trotzdem von innen. So richtig damit abgefunden, wie sich das Netz verändert hat, hab ich mich einfach noch nicht. Nicht ohne Komik, denn es wird mittlerweile wirklich schon seit geraumter Zeit shittifiziert.
Naja, aber wir können ja trotzdem noch unser Ding machen hier. Ich will schließlich meinem Sohn mal ein digitales Lebenswerk hinterlassen, das ihm Freude bereitet. ?
Apropos Freude: In November kommt die vierte und letzte Staffel Yellowjackets. Ne, was hat mich diese Serie abgeholt. Lord of the Flies, but make it feminist. Wie könnte ich das nicht lieben?! (Und vom fabelhaftern Soundtrack fange ich gar nicht erst an.)
Wie schön, zwischen all den Belanglosigkeiten zwischendurch Diamanten wie Arcane oder eben Yellowjackets zu finden.
Und ich bin nicht alleine mit meiner Liebe. Alanis Morrissette war so begeistert von der Serie, dass sie direkt den Theme Song gecovert hat. Wie nice ist das denn?!


