dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

14. September 2026

Endlichkeit …

Filed under: Körper 2.0 — Tags: , , , , , — Feylamia @ 17:28

… ist ja auch echt gruselig irgendwie. Ich bin mittlerweile in einem Alter und in einem Zustand, in dem man sich mit der eigenen auseinandersetzt. Deswegen habe ich mittlerweile nicht nur meinen alten Organspendeausweis (den hab ich seit den 90er-Jahren), sondern auch eine Patient*innenverfügung und ein Testament.

Um den digitalen Nachlass müsste ich mich eigentlich noch kümmern. Aber da weiß ich gar nicht, wem ich die ganze Datensortiererei aufbürden soll – das wird sicher noch schlimmer als bei der Rollenspielsammlung und dem ganzen Schreibkram und so. Huiuiui.

22. März 2008

Organspendeausweis

jog hat ihn erwähnt, weil Robert Basic ihn dran erinnert hat: Den Organspendeausweis. (Einfach auf den Link klicken, pdf-Formular ausfüllen und ausdrucken – fertig!) Meiner hängt seit zwei Jahren am CD Regal, Aufbewahrungsort ist meiner Mutter wohlbekannt, so dass sie ihn im Falle des Falles schnell zur Hand hat. Eine feine Sache, macht praktisch keine Arbeit und kann Leben retten. Nie werdet ihr so einfach wieder zum Lebensretter!
Und wo ich gerade dabei bin: Auch die Registrierung als Knochenmarkspender kann Leben retten, sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zu registrieren macht auch wenig Arbeit und entgegen aller Vorurteile mittlerweile (früher war das anders) ist eine Spende auch nicht zwingend mit einer OP verbunden, denn mittlerweile können die Stammzellen nach Gabe eines Wachstumsfaktors aus dem Blut gefiltert werden. Alles in Allem ein zeitlicher Aufwand von wenigen Stunden. Und wer aus gesundheitlichen Gründen nicht spenden darf bzw. krank oder schwul (ja, das prangere ich an ;-)) ist, der kann zumindest Geld spenden.

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