dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

21. Januar 2012

Sechs Monate

Ich bin in dieser Beziehung anders als vorher, wurde mir berichtet. Glaube ich gerne – seit Miss Jackson und ich ein Paar sind, bin ich ausgeglichener. Ich werde so gemocht, sogar geliebt, wie ich bin. Mit all meinen Macken (okay, sind auch nur sehr wenige … ;)). Hatte ich vorher in dieser Form noch nie. Mag ich aber.

Ich bin zwar charmant wie Casanova, aber was die Damenwelt angeht, habe ich das mit einem alten Sprichwort gehalten und meine dritte Freundin zum Altar geführt. Warum warten, wenn man angekommen ist?

Gut, wir hatten es diesmal leicht. Wir kamen beide aus Beziehungen, in denen es unsere Partner mit der Ehrlichkeit nicht so genau nahmen. (Immer, wenn ich alte und neue gemeinsame Bekannte Plappermäuler treffe, wird mir wieder vor Augen geführt, wie richtig es ist, dass ich zu meiner Verflossenen keinen Kontakt mehr habe.)
Auch Miss Jackson kann von dem Thema ein Lied singen. (Sogar ein schönes – hatte ich erwähnt, dass Madame im Chor ihrer High School sang? Hachz!) So war unsere Beziehung von Anfang an von einer Ehrlichkeit geprägt, die Außenstehende vielleicht verwundert hat, aber für uns genau richtig war.

Und als wir Weihnachten im Haus ihrer Tante saßen, so zwischen Mops, Kamin und Weihnachtsbaum (drei der allertollsten Dinge der Welt! Yeah! ;)), da wurde mir ganz warm ums Herz – denn ich habe nicht nur eine absolut tolle Frau geheiratet, ich habe eine Familie geheiratet. Eine wirklich sympathische, warmherzige Familie. Ich bin ein Glückspilz!

Und heute sind es schon sechs Monate, die seit unserer Hochzeit vergangen sind. Wie die Zeit vergeht! Danke schön, mein Schatz – ich freue mich auf die nächsten 666 Monate. (Ich bin da optimistisch! :mrgreen:)

10. September 2011

Verliebt, verlobt, verheiratet

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Kabale und Liebe — Schlagwörter: , — Feylamia @ 12:54

Seit ich verheiratet verpartnert bin, hat sich ja doch schon einiges geändert. Zum Beispiel darf ich bei vielen Formularen meinen Familienstand nicht mehr ankreuzen, weil da nur „verheiratet“, „verwitwet“ und „ledig“ steht – stimmt aber alles nicht. Doof.

Außerdem bleibe ich jetzt ständig vor Banken stehen, weil in den Schaukästen Häuser feilgeboten werden. Aktion Nestbau will wohlüberlegt sein, es muss genug Platz sein für Kinder, Hund und (Schwieger-) Eltern. Das ist eine spannende Angelegenheit.

Dann wäre da noch der Ring, der meinen Finger schmückt und mich automatisch ruhiger, glücklicher und zufriedener macht, wenn ich daran drehe. Weil ich ein riesiges Glück habe und mir dessen dann noch bewusster bin. Hachz.

Alles neu, alles anders, aber alles vertraut und schön. Ihr solltet das alle selber mal probieren, ich kann es wirklich nur empfehlen!

23. Juli 2011

Ein Ring, sie zu knechten …

Miss Jackson zu finden,
ins Dunkel zu treiben
und ewig zu binden?

I HAZ IT!

Manch einer fand, es ging zu schnell – wir fanden, es ging viel zu langsam. Meine Großeltern lernten sich im Juni kennen und wollten eigentlich im November heiraten. Weil es mit den nötigen Papieren dauerte, hat es erst im Mai geklappt. Besser ging’s bei meinen Eltern: Im Januar kennengelernt, im März zusammengezogen, im Mai geheiratet. Wir befinden uns also in bester Gesellschaft, wenn ich nun stolz herausposaune: Miss Jackson ist fortan auch ganz offiziell die meine. 🙂 Find ich gut, hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir so manchen Umweg gespart.

Wir hatten nichts „großes“ geplant, wollten uns den ganzen „das wird der schönste Tag eures Lebens“-Trara für die kirchliche Hochzeit aufheben, aber alles kam anders …
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18. Februar 2011

Wer braucht schon weiße Tauben, wenn er Haie haben kann?!

Meine Hochzeitsfeier ist gerettet – guckt nur! Ferngesteuerte Fische! Miss Jackson hat es auf den Punkt gebracht, weiße Tauben sind soooo passé!

DVICE: Air Swimmers, remote-controlled flying fish

[via neuerdings]

HAI! NEMO! Und alle so yeaaaaaaaaaaaah!

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