Das kleine Mädchen und seine Geschlechtsidentität

Bei afterellen bin ich auf einen Artikel aufmerksam geworden*, indem es darum ging, wie sich ein Glamour-Magazin darüber beschwert, wie Angelina Jolie und Brad Pitt ihre Tochter Shiloh herumlaufen lassen. Ja, genau. Die böse Familie Jolie/Pitt lässt nämlich dem kleinen Mädchen freie Wahl und Shiloh findet Kurzhaarschnitt, Ritterschwert und Hut cooler als Glitter und Krönchen. Klar, dass Angelina nur eine Rabenmutter sein kann … GLAAD ist auch drauf aufmerksam geworden und reagiert entsprechend. Gut. Dann kann ich mir ja jeglichen weiteren Kommentar sparen und einfach nur „Journalistendeppen“ vor mich hinmurmeln. 🙂

* Aus dem auch mein Zitat des Tages kommt:

How can Shiloh, that most genetically gifted child on Earth, not want to adhere to strict concepts of femininity? Has she learned nothing from Suri Cruise and her toddler heels?

To which I say, bravo Brad and Angelina. With all the crushing weight of societal expectations, they seem to be genuinely letting Shiloh be Shiloh. This point is even more evident when Shiloh and her older sister Zahara are together — their individual personalities shine through. And that’s what children are — they’re individual, not predetermined reflections of cultural norms.

In a world where you’re forced to make gender distinctions when buying a congratulatory teddy bear for a newborn in the hospital (blue or pink, BLUE OR PINK!), so much of the battle about being ourselves falls on our parents shoulders at first. To let your child be free, really free, to be him or herself is at times a revolutionary act. Many, many a well-meaning parent has forced her little tomboy in a skirt and blouse and thought it was for the best.

Word!



Wenn Frauen auf die Fresse kriegen…

Katie Sketch hatte ich ja bereits hier verewigt, heute gibt’s die Frau mit den Bienenstichlippen:

HB-Wert scheint in Ordnung zu sein...
Angelina bedarf keiner weiteren Worte.



Das lesbische Grauen des Fräulein Jolie

Angelina lehnt Brads Antrag ab

[…]

Was für die meisten Frauen traumhaft romantisch klingt, lässt Angelina Jolie kalt. Als ihr Freund Brad Bitt vor ihr auf die Knie fiel und sie bat seine Frau zu werden, brach Angelina in schallendes Gelächter aus.

Die sexy Schauspielerin soll sogar gesagt haben: „Lass uns doch nicht so etwas Großartiges ruinieren.“ Nach zwei gescheiterten Ehen und einer lesbischen Beziehung hat Angelina für den Bund fürs Leben nicht mehr viel übrig.

– Quelle: gmx.de

Richtig, richtig. „Lesbische Beziehungen“ sind genau so schlimm wie gescheiterte Ehen. Nach einer „lesbischen Beziehung“ will niemand mehr monogam leben und seinem Partner die ewige Treue schwören. „Lesbische Beziehungen“ praktisch das gleiche wie gescheiterte Ehen. Pfui bäh sind die, diese „lesbische Beziehungen.“

Was für eine beschissene Formulierung. So fängt Diskriminierung und Abwertung von Homosexuellen an und endet mit „die braucht nur mal ’nen richtigen Schwanz!“ oder „der Arschficker gehört eingesperrt“. Ganz grosses Kino.