dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

17. Mai 2010

Jedi Assholes

Filed under: Film & Fernsehen,Web-TV — Schlagwörter: , — Feylamia @ 11:05

Ich finde ja Star Wars generell doof, aber dieses Filmchen finde ich lustig.

Lieber Versanetkunde

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: — Feylamia @ 1:16

Seit einiger Zeit crawlst Du recht penetrant automatisch mein Blog. Es wäre total nett, wenn Du damit aufhören könntest. Das ist unnützer Traffic und versaut mir nur meine Besucherstatistiken. Dankeschön. 😉

Und weil mich das daran erinnert, dass ich schon länger mal was in diesem Blog einbauen wollte: Jetzt im Menü auch der Punkt „Lizenz„.

14. Mai 2010

Fail Collection: LotR & BtVS

Der Telegraph berichtete neulich von einer Herr-der-Ringe-Fanatikerin, die Frodos Haus als Modell nachgebaut hat:

The kitchen is stocked with miniaturised food and utensils and a barrel bearing a longbottom leaf label the ale drunk by the hobbits in the record-breaking films.

Really, Telegraph, really?

Weiter geht’s mit Buffy bzw. Joss Whedon.

Wonder Cow, Inc. schreibt einen langen Post zum Thema „Joss Whedon is a misogynist homophobe“.
Hier mal die zentralen Argumente, warum Joss Whedon also eventuell Frauen und Homosexuelle hasst und meine Kommentare dazu:

  1. „Buffy ist zwar an sich ein starker weiblicher Charakter, aber das wird dadurch zunichte gemacht, dass sie einen Wächter hat, sie kann ohne diese Vaterfigur also nicht sein und ist somit eigentlich nur eine Spielpuppe des Patriarchats.“ (Ich paraphasierte.)

    Öhm. Nein. Buffy the Vampire Slayer zeigt uns sieben Staffeln lang, wie eine junge Frau lernt, damit umzugehen, dass sie die Auserwählte ist. Sie hadert mit ihrem Schicksal und muss ihre Kräfte kennenlernen. Soweit, so gut. Aber es wird deutlich, dass Buffy ohne ihre Freunde nur halb so stark wäre. Das „Council of Watchers“ und nicht Giles ist es, das die hegemoniale Männlichkeit in der Serie vertritt. Vom Council aber sagen sich sowohl Buffy als auch Giles los und zwar recht früh.
    Es wird außerdem deutlich, dass Giles ihr ab einem gewissen Punkt eher im Weg steht, was er selbst in der Musicalfolge „Once More, With Feeling“ thematisiert:

    „You’re not ready for the world outside.
    You keep pretending, but you just can’t hide.
    I know that I said that I’d be standing by your side,
    But I…

    Your path’s unbeaten, and it’s all uphill.
    And you can meet it, but you never will.
    And I’m the reason that you’re standing still.
    But I…

    I wish I could say the right words to lead you through this land,
    Wish I could play the father, and take you by the hand.
    Wish I could stay but now I understand
    I’m standing in the way.

    The cries around you, you don’t hear at all.
    ‚Cause you know I’m here, to take that call.
    So you just lie there when you should be standing tall.
    But I…

    I wish I could lay your arms down, and let you rest at last.
    Wish I could slay your demons, but now that time has passed.
    Wish I could stay… your stalwart standing fast,
    But I’m standing in the way.
    I’m just standing in the way.“

    Kurzum: Die Serie macht deutlich, dass Buffy für sich selbst denken muss. Und zwar immer wieder. Ständig finden sich Hinweise darauf, dass Buffy nur dann den Rat der „stuffy white guys“ nur dann befolgt, wenn es ihr in den Kram passt.

  2. „Buffy hat einen ganz beschissenen Männergeschmack.“) (Ich paraphrasierte.
    Stimmt. Aber macht das Whedon wirklich zum Frauenhasser? Wohl kaum. Angel verliert seine Seele – fair enough, das ist doof, vor allen Dingen, weil es passiert, als er mit Buffy schläft und sie mehr oder weniger der Grund dafür ist. Aber dabei sollte man nicht vergessen, warum er überhaupt verflucht wurde: Er hat eine Frau schlecht behandelt brutal ermordet und ausgetrunken. Ihre Familie verfluchte ihn mit dem fiesesten Spruch, den es im Buffyversum überhaupt gibt. Klingt nicht so richtig frauenverachtend.
  3. „Willow ist plötzlich lesbisch aber irgendwie werden sie und Tara nie als richtiges Paar gezeigt.“ (Ich paraphrasierte.)

    Yep, stimmt. Dass es plötzlich hiess, Willow sei lesbisch hat mich auch genervt, weil damit ihre Liebe zu Xander und zu Oz abgewertet wurde. Und sie hat beide aufrichtig von ganzem Herzen geliebt.

    Aber: Willow und Tara mögen zwar keine wilden Sexszenen gehabt haben, aber trotzdem hatten sie eigentlich die einzige „klassische“ Beziehung im Buffyversum. Sie haben hinterher gar zusammegelebt, in einem Bett geschlafen und waren sozusagen die Ziehmütter für Buffys kleine Schwester Dawn, als Joyce Summers gestorben war. Dazu kommt, dass selbst in der Folge „Tabula Rasa“, der der alle ihr Gedächtnis verlieren, sehr schnell klar wird, dass Willow sich zu Tara hingezogen fühlt. Sie ist also keineswegs durch den Verlust von Oz „lesbisch geworden“, wie vorher impliziert wird.

  4. „Buffy ist eigentlich ein kleines ängstliches Mädchen und Frauen ohne spezielle Kräfte überleben im Buffyversum nicht lange.“ (Ich paraphrasierte.)

    Angeblich wird Buffy in „Helpless“, als das Council of Watchers ihr ihre Superkräfte nimmt plötzlich zu einem kleinen ängstlichen Mädchen. Man impliziert, sie würde in der Folge versagen. Aber dem ist nicht so: Weil sie dem Vampir körperlich nicht gewachsen ist, überlistet sie ihn, so dass er Weihwasser trinkt. Statt Muskelkraft verwendet sie ihre Synapsen und ist damit auch erfolgreich.

    Man geht außerdem darauf ein, dass Anya ohne ihre dämonischen Kräfte völlig hilflos ist. Körperlich mag das stimmen, aber dennoch ist sie ein wichtiger Bestandteil der Gruppe, weil sie stets die Wahrheiten ausspricht, die die anderen ignorieren wollen. Als der Autor darauf hinweist, dass sie stirbt, weil sie einem „a pathetic, sniveling little boy who somehow still survives“ das Leben rettet vergisst er, zu erwähnen, dass dieser Junge a) schwul und b) in Anyas Freund verliebt ist. Wie war das gleich mit der Homophobie?

Der Autor schliesst mit dem Hinweis darauf, dass Whedon natürlich kein frauenverachtender Homofeind ist, wohl aber nicht weit genug gedacht hat. Das mag ihm so erscheinen, allerdings liegt das, denke ich, weniger an der Materie an sich, als daran, dass der Autor die Serie nicht aufmerksam genug verfolgt hat. Sicherlich hat Whedon Fehler gemacht, keine Frage – aber die meisten Punkte des Autors gehören nicht dazu.

13. Mai 2010

confessions of a hipster

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Web-TV — Schlagwörter: , — Feylamia @ 2:09

Ich bin dann mal weg, mit dem ROFLcopter um den Erdball fliegen.

12. Mai 2010

Blogtip: Farbwelten

Beim Kränkeln ist ja google bekanntermassen mein Freund. Heute habe ich mich mal wieder ein wenig darüber informiert, wie ich möglichst günstig Klamotten bedrucken kann. (Wir haben da so einiges vor, aber nichts ist spruchreif, also abwarten und Tee trinken. ;))

Dabei bin ich über das Blog Farbwelten gestolpert und habe direkt alle Beiträge verschlungen. Färben meets Patchwork – fein, mit letzterem kenne ich mich ja schon aus. Und Färben fand ich schon immer spannend. 🙂

Beschenkt mich. Immer immer wieder.

customgarment verschenkt Shirts gegen Backlinks. Ich möchte bitte auch eins. Und zwar das hier. 🙂
How I met your Mother ist klasse, Neil Patrick Harris ist ein Held und ich bin eine der Damen, die gerne Anzug trägt. Kurzum: Ich bin wie für das Shirt geschaffen und andersrum!

[via powerbook_blog]

Nachtrag vom 1. September 2010:

Customgarment scheint es mit der Erfüllung der Versprechen nicht so ganz eng zu gesehen, ich habe nie ein Shirt bekommen und anderen (oder gar allen?) Gewinnern geht es genau so. Mehr dazu in diesem Post: Customgarment und die ungehaltenen Versprechen. Den Link zu dem Laden habe ich mal unklickbar gemacht – kein Shirt, kein Link.

10. Mai 2010

Role Play Convention 2010

Auch dieses Jahr war ich wieder mit dem Fürst der Finsternis in Köln auf der Role Play Convention und wie jedes Jahr hatten wir eine Menge Spass.

Anders als die Male zuvor habe ich mich diesmal ja sogar von unterwegs gemeldet:

Meinen schicken Hut habe ich übrigens (natürlich zum überhöhten Messepreis) bei McOnis Handelskontor – Pelz statt Pannesamt gekauft, die ich auch letztes Jahr schon beehrt hatte. 2009 leider nicht anwesend, aber dafür dieses Jahr wieder da, war Mischa mit seiner Räucherkarawane, bei dem ich direkt wieder was feines erstand, nämlich die Weihrauchmischung „Merlin“. Ein Traum! Zu Beltane habe wir sie auch im größeren Rahmen benutzt und sie riecht einfach immer toll – richtig frisch und fruchtig. Also: Nachkaufen, werdet ihr nicht bereuen. 🙂

Wie immer toll war auch das Drakensang-Community-Treffen – wir tranken Helles Ferdoker und sangen gemeinsam im Sonnenschein – besser geht’s doch wohl kaum! Aus einem „I <3 Dragon Age"-Aufkleber habe ich mir kurzerhand einen "I <3 Drakensang"-Sticker gemacht und bin somit sogar noch ein wenig als wandelnde Werbung aktiv gewesen. So muss das sein. Lacher des Tages war eine Frage im RPC-Quiz der Deutschen Tolkien Gesellschaft e.V.:

„Bei wem versucht Gandalf die Zwerge paarweise einzuführen?“

Großartig!

9. Mai 2010

Landtagswahl NRW 2010

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 17:43

Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich nicht unbedingt als Politikfreak bezeichnen würde: Ich habe wenig Ahnung von Politik und ich schaue kaum Nachrichten, weil ich es nicht ertrage, ständig mit dem Elend auf dieser Welt konfrontiert zu werden.

Eins weiss ich jedoch: Wenn auch gefühlt alle Parteien momentan irgendwie unwählbar sind, so ist doch jede Stimme für rechte Parteien ein Fehler. Und damit meine ich nicht nur die Parteien, die Kontakte ins rechtsextreme Milieu haben, sondern auch die, die unter dem Deckmantel der Christlichkeit -zugegeben oft auf hohem sprachlichen Niveau – gegen Minderheiten hetzen. Jede Stimme für CDU und Co. ist eine Stimme gegen die Menschlichkeit. Und ich wünsche mir mehr Menschlichkeit, mehr Toleranz, mehr Demut und mehr Freude für unser Land. Und irgendwann, wenn ich gross bin, hätte ich auch gerne Weltfrieden. You may say I’m a dreamer, but I’m not the only one. So.

Jugendbewegung, Genderrollen, Lebensbünde und Gedöns

Letztes Jahr im Zuge einer Prüfungsvorbereitung angefangen, aber nie so ganz zu Ende geschrieben. Da wirds jetzt doch mal Zeit:

Vor einer ganzen Weile twitterte ich folgenden Satz, der es eigentlich verdient, nochmal genauer beleuchtet zu werden:

Der Wandervogel und bündische Pfadfinder an sich ist personifizierte hegemoniale Männlichkeit und schämt sich dessen nichtmal. #erkenntnis

Vorweg: Klar ist das übertrieben, nicht alle sind so. Aber es gibt deutliche Tendenzen, die nicht nur mir immer wieder auffallen und die immer wieder Thema sind, wenn man sich mit anderen über „die Szene“ unterhält. Und jetzt gerade war wieder Ottenstein angesagt, da kann man sich das ganze ja auch prima live ansehen, wie man mir berichtete.

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5. Mai 2010

Bieby Bieby Bieby Oooooh

Filed under: Queerschläger,Web-TV — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 23:30

Man kann ja über Justin Bieber, die Teensensation aus Kanada*, denken, was man will. Aber jeder, der auch nur einmal auf ’ner Lesbenparty war, denkt sich sicherlich „Huch! Der sieht ja aus wie ’ne Lesbe!“ Richtig, tut er. Und deswegen stehen wir auch alle irgendwie auf ihn. Und manche von uns schämen sich dessen nichtmal.
Sowohl afterellen und Lesbians Who Look Like Justin Bieber haben sich dem Phänomen Biebians angenommen. Lustig zu lesen. (Wie sich dieser ganz spezielle Stil so verbreitet hat, ist schwer zu sagen, aber ich tippe darauf, dass die göttlichen Tegan & Sara da ihrer Hände im Spiel hatten. Die Godmothers of Biebians.)

Und für alle, die sich immer noch nichts unter Biebians vorstellen können, hier ein super Beispiel: Biebian singt Biebers „Baby „.

* Ich bin total down mit der teenie crowd übrigens. Merkt man, ne?

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