Konzerte in Bielefeld

25.09. – Reinhard Mey (ausverkauft)
10.11. – Lord of the Dance
14.11. – Wir sind Helden
25.11. – The Dubliners
25.04. – Rosenstolz

Reich müsste man sein… mal gucken, ob ich es zu einem dieser Events schaffe – ich hätte gerne den feinen Herrn S. zu Reinhard eingeladen, als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk.



call me molly malone

Auf Pro7 läuft ein Live-Konzert von U2. Nun bin ich kein U2-Fan und finde Bono zudem noch ganz gemein, seit er mich auf der Grafton Street fast umgerannt hat, als ich aus der Apotheke kam. (In langem schwarzen Ledermantel und blauer Sonnenbrille… und es war sauheiss. Nur Bekloppte und Rockstars tragen bei so ’nem Wetter lange Ledermäntel!)

Trotzdem guck ich gerade das Konzert, weil U2 und Bonos Stimme für mich wohl auf Ewig ein Stück Irland sein werden. Und jetzt, wo „Sunday Bloody Sunday“ geträllert wird, ertappe ich mich dabei, wie ich mir verstohlen Tränen aus dem Augenwinkel wische. Und was ich fühle, das ist kein Fernweh, das ist Heimweh. I miss Dublin… und ich muss, da führt kein Weg dran vorbei, sobald wie möglich wieder rüber. Doch dann wird nichts so sein, wie es war, und das wird mich deprimieren.
Es macht mich wahnsinnig, dass der Himmel in Deutschland so weit von der Erde entfernt ist. Wer einmal irish sky gesehen hat, der weiss, was ich meine.

dublin sky

Nirgends ist der Himmel wie in Irland. Nirgends.



Ich weiß, daß es geht, weil ich will, daß es geht. Und ich will!

Sehr geehrtes Fräulein K. aus T.,
sollten Sie zum jeweiligen Zeitpunkt nicht in Dublin verweilen, so möchte ich Sie hiermit öffentlich und unter Zeugen dazu ermutigen, mit mir zu feiern, wie schon lang nicht mehr:

25.04.2006 – Bielefeld / Stadthalle
01.09.2006 – Trier / Amphietheater

Jahahahaaaa. 😀



gender popender

Mal ohne umfassend über Männer zu reden, wie gewisse männliche Mitblogger, nur ein kurzer Einwurf, weil ich mich gerade nicht nach verbalen Meisterwerken fühle ;): Gender ist spannend. Seit ich in Dublin die Ehre hatte, zwei sehr nette TGs kennenzulernen, bin ich da auch noch mal ein wenig sensibler geworden. Wie wahnsinnig ekelhaft sich das anfühlen muss, eine Minderheit in der Minderheit zu sein.

And now for something completely different:
Ich mag Heather Nova. Schöne Texte, schöne Stimme. Also recht schön, auch im Gesamturteil. 😉

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anonymität

Gerade habe ich beim Freien Lieben den Satz „Plötzlich sind da doch Menschen, nicht nur Hits und Freunde, sondern echte fremde Menschen.“ gelesen, der mir sehr gut gefiel. Er erinnert mich sehr daran, wie es war, als mich das erste Mal jemand auf meine Webseite ansprach. Das war gruselig, weil ich bis dahin Realität und virtuelle Realität strikt voneinander getrennt hatte.
Und als ich obigen Satz sah, fiel mir auf, dass ich das teilweise noch immer tue… es gibt da diesen Teil meines Lebens, von dem eigentlich jeder weiss, der mich näher kennt, den ich aber hier aussen vor lasse. Warum? Weil ich nicht so frei bin, wie ich es gerne hätte. Weil ich nicht so viel von mir nach Aussen tragen kann und will, dass es eine Angriffsfläche bietet. Ich glaube, das ist der Punkt, an dem ich mir eigentlich eingestehen müsste, eben doch nur ein Teil der Generation X zu sein, mit Angst vor allem und jedem, und nicht das Individuum, das ich gerne wäre? Ich weiss es nicht.

Aber um zu verhindern, nur ein Hit oder ein paar Bits & Bytes zu sein, wage ich jetzt einfach den Schritt aus der Anonymität, ohne an Konsequenzen zu denken. Toi toi toi.

moi



München, Haare lassen & die Eiszeit

Jetzt is‘ sie weg, weg und wir sind wieder allein. *schnief*
Aber dafür haben wir Heaven geguckt und Cate Blanchet mit ohne Haare besabbern dürfen – das ist ja auch so übel nicht. 😀
Ich hoffe, mein Lieblings-b wird ganz viel Spass in München haben… weggehen ist etwas, das jeder mal gemacht haben sollte. Gut, München ist nicht Dublin und ein Loft nicht das TCD, aber ’ne tolle Erfahrungs wird’s auch. 😉

Beim Querlesen durfte ich gerade festellen, dass ich dazu beigetragen habe, dass sich der werte Herr Freies Lieben gut gefühlt hat. Was schön ist, denn er hat auch schon mal dazu beigetragen, dass ich mich gut gefühlt habe. Und so schliesst sich der Kreis des Lebens einmal wieder. 😉 (Und ja, Du kennst mich, auch wenn wir uns schon länger nicht gesehen haben. :))

Um mal vom freien Lieben zum nicht-so-Lieben zu kommen (welch eine ungelungene Überleitung): Schon Sokrates sagte (oder hätte zumindest sagen können): „Mist, Öl is‘ alle!“ Und so friere ich gerade ein wenig, weil der Ölmann erst morgen oder übermorgen kommt. Das wäre jetzt nicht so schlimm (in Dublin war die Heizung des öfteren kaputt), wenn nicht auch das warme Wasser ausbleiben würde. Brrr, kalt duschen. Nicht so toll… Ansonsten finde ich Kälte ganz gemütlich. Da ich mir dekadenter Weise beim Renovieren meines Zimmers Internet bis ins Bett gelegt habe, kann ich den ganzen Tag eingemümmelt in selbigem verbringen wenn ich möchte, und dabei trotzdem mit der Welt in Kontakt bleiben. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich heute (will heissen, seit ich gestern aufgestanden bin) noch nicht WoW gespielt habe, was dafür spricht, dass mich das RL wieder einholt. Toi toi toi. 😉
Apropos RL: In 9 Stunden werde ich kleine Pfadfinderkinder bespassen und zu allem Überfluss bin ich auch noch allein, weil der zwote Gruppenleiter sich ’ne Mandelentzündung eingefangen hat. Hoffentlich kann ich entweder bis dahin wachbleiben oder aber jetzt bald einschlafen und noch ein paar Stündchen Heia machen. Vorzugsweise ohne dass sich sich Eiszapfen an meiner Nase oder Frostbeulen an meinen Zehen bilden. Wo habe ich bloss meinen Schal hingetan? *suchen geh*