dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

17. September 2005

kitschiges

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 14:16

Wenn ich im Zirkus bin und die Tiere beobachte,
dann sehe ich mich selbst,
weil sie ihre Masken ablegen und nur noch sie selber sind.

Wenn ich von einem Regenschauer erwischt werde,
dann genieße ich den Wind,
weil es eben doch so einfach ist.

Wenn ich mich aus meinem Heimatdschungel in die Fremde verirre,
dann werde ich oft sehr traurig,
weil ich so schnell bin wie ein Vogel.

Wenn ich in ihre Augen sehe,
dann fühle ich mich wohl,
weil es dort ja kein Entrinnen gibt und es dadurch mehr bedeutet.

Sprach der Kitschtiger und er hat Recht.

28. August 2005

Tokio Hotel spalten die Nation und meine Jungs müssen drunter leiden

Filed under: Musik — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 13:32

Den Popkulturjunkie lese ich ab und an ganz gerne. Im Moment regt man sich ja allerorts über Tokio Hotel auf, also auch dort.

Kommentar 12 zu diesem Beitrag jedoch lies mich schaudern:

Ich sag nur „Hmmmbop“ „¦ abgesehen davon sind Juli und Good Charlotte nun wirklich nicht grade die Creme de la Creme im Musikbusiness. Ich würde übrigens gerne das Statement dieses Beitrags um folgende Aussage erweitern: Das gleiche gilt für Adam Green 😉

edit: Und auch bei der Freakshow wagt man es, Hanson ins Spiel zu bringen, worauf mich Senor Killefit stossen liess.

Zu erst einmal: Das Lied heisst MMMBop, nichts mit h.
Zum Zweiten: Tokio Hotel und Hanson miteinander zu vergleichen grenzt für mich, als nach wie vor bekennenden Hanson-Fan, an Blasphemie.

Hintergrundinfo: Die Band Hanson besteht aus drei Brüdern – Isaac, Taylor und Zachary. Die drei kommen aus einer rundum musikalischen Familie und sind praktisch als Musiker aufgewachsen. Bevor sie von einer Plattenfirma entdeckt wurden, haben sie schon zig Auftritte gehabt – zwischendurch immer mal wieder mit Problemen verbunden, weil wegen ihres Alters nicht in Bars auftreten durften. Pragmatisch waren sie aber: Sie spielten dann halt auf dem Parkplatz.
Sie hatten zwar einen Manager, aber eine Plattenfirma nach der anderen hat sie abgelehnt (in der Zeit veröffentlichten sie auf eigene Kosten zwei Independent-Alben mit hauptsächlich selbst geschriebenen Liedern), bis Mercury Records endlich das Potential der Band erkannte. Auch MMMBop haben sie selbst geschrieben – es wurde nur ein wenig aufgemotzt, bevor es dann auf dem Major Label erschien.
Auch nach dem kommerziellen Erfolg haben Hanson weiterhin Musik gemacht – zuletzt erschien das Album „Underneath“, dass in den Billboard Independent Charts auf Platz 1 war – der grösste Erfolg für sie bisher, meinte Isaac neulich in einem Interview.

Kurzum: Hanson sind und waren auch schon immer eine richtige Band und wenn man schon rumnölt wegen der aktuellen Teeniesensation des Jahres, dann sollte man sich wenigstens informieren, mit wem man sie da überhaupt vergleicht.

Zu Tokio Hotel:
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Gut, da sind ein paar Jungs die ein Liebeslied trällern und ihr Outfit erinnert an das von einigen in letzter Zeit recht erfolgreichen Bands (Good Charlotte, The Rasmus, etc) – ja und? Wenn es das ist, was die Mädels heutzutage toll finden, dann lasst sie doch? Als ich in dem Alter war trugen Jungs Flanellhemden und zerissene Jeans, weil’s modern war. Oder die Klamotten falschrum, Kriss Kross machten’s vor. Als die Beatles bekannt wurden, trug man Topffrisuren.
Gut, schon immer haben sich diejenigen, die sich vorher als Rebellen sahen, sich beschwert, wenn ihre Markenzeichen Schule machten – mussten sie sich dann doch was neues überlegen, um Mami, Papi und Umwelt zu schocken. Aber im Endeffekt ist die Welt nie davon untergegangen und sie wird’s auch jetzt nicht wegen der Magdeburger Poprocksensation tun.

Zum Lied:
Ich mag „Durch den Monsun“, ich mochte auch die Musik von Echt. Ich höre zudem ganz gerne mal Schlager, Country, Rock, Pop und alles, was halt irgendwie schön ist. Und trotzdem bin ich nicht ganz ungebildet und auch mein ICQ liegt nicht unter 100. 😉

17. August 2005

onkel chomsky & die politik

Filed under: Academia,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 16:11

Turning the Tide ist Noam Chomskys Blog – wenn’s nicht nur politisch wäre, würde ich’s in meine Links aufnehmen, einfach nur so. So bekommt’s nur einen Eintrag, weil ich die Alliteration im Titel mag.

11. Juni 2005

Ratespiele

Filed under: Augensüßkram,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 23:43

3und20 outet sich ganze ohne Rückendeckung, das kann ich nicht zulassen…

(more…)

2. Juni 2005

Liebe in Hexadezimal

Filed under: Kabale und Liebe,technophil — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 18:11

Freies Lieben schreibt:

Weiterhin ließ ich mich dann dazu hinreißen, erst zu denken und dann zu äußern, dass die Liebe viel eher hexadezimal sei.

Da musste ich an dieses kleine Gedicht denken:

roses are #FF0000
violets are #0000FF
all my base
are belong to you

Als Shirt bei thinkgeek zu kaufen. Geeky meets romantic – wir erobern neue Ufer. 😉 Sehr schön, das.

24. April 2005

the m-word

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 11:43

Münster ist toll, allem voran selbstverständlich Fräulein C², ihre WG und der 3-Uhr-morgens Dönermann. C² tendiert stark dazu, sich mit schönen Menschen – innen wie aussen – zu umgeben. Das gefällt mir.

Die letzten zwei Tage waren eigentlich zu toll, um sie so zusammenzufassen, dass sie meinen Erlebnissen gerecht werden. Ich habe sprechende Brötchen getroffen, Fahrrad-Domino angeguckt, wunderpott kennengelernt und für toll befunden, Tischtennis gespielt, Geld mit Pfandflaschen verdient, das Sams in natürlicher Umgebung beobachten dürfen, Internetzauber gewirkt, betrunken ein Fahrrad bestiegen und bezwungen, gelernt wo Kinder herkommen und eine Menge Spass gehabt.

Selten habe ich mich auf fremden Boden so wohlgefühlt, wie bei euch. Danke dafür!

22. April 2005

es fährt ein zug nach nirgendwo

Filed under: Augensüßkram,On the Road — Schlagwörter: , , , , , , — Feylamia @ 21:05

ich fahre gen münsterland. freue mich auf alte und neue freunde und das ein oder andere beck’s… pot of wonders, here i come. 😉

Photo0048.jpg

21. April 2005

Ich bin zwei Tanks

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 14:11

Bei EndeNeu findet sich doch tatsächlich ein kleines Resumee zu den Bielefelder Bloggern und man fragt sich, wie viele Menschen hier so lustig vor sich hinbloggen. Gute Frage – ich weiss das manchmal selber nicht. Wieviele bin ich eigentlich? Muss mal Mama fragen…

10. April 2005

blogger dir einen

Filed under: Augensüßkram,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 19:24

9. April 2005

hülfe

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 14:30

3und20 guckt mir zu. Ich glaub sie will mich fressen. :-O Ui, jetzt ist sie gerade von einer killefit-sms abgelenkt. Jaaaa – ich kann bloggen. 😀

Da fällt mir ein…

Lieber Herr killefit-
ich möchte Sie hiermit bitten, in Zukunft zu unterlassen, das b. auszuführen und spät nachts völlig hackendicht nach Hause zu schicken, wenn es am nächsten Tag früh aufstehen muss, um mich zu beglücken!
MfG,
ich

PS: Schon jetzt Highlights:
„Oh… ne Wand!“
„Wollen wir jetzt Bier kaufen gehen und dann schlaf ich noch ’ne Runde?“
Das b kann wirklich herrlich sein. Wenn es will. *g*

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