der faule Student

Auf dem Weg zur Arbeit komme ich unter anderem am einem Studentenwohnheim und sehr vielen Ein- und Mehrfamilienhäusern vorbei. Wenn ich kurz vor halb sieben aus dem Haus gehe (Gleitzeit ftw!), brennt fast ausnahmslos in vielen Fenstern des Wohnheims Licht während die Jalousien der Häuser fast alle noch unten sind.

Studieren ist nichts für Langschläfer. 😉



Steam Summer Sale 2014

steamsummersale2014
Happy Birthday to me, bitches!

Tolles Zeugs von der Wunschliste im Summer Sale bei Steam. Da freu ich mich. Hurra. 🙂



Whedon. Still my master.

Joss Whedon kann häkeln und stricken. Doppelherz!



Barfußindianerin

Als ich noch klein war, habe ich total gerne Cowboys & Indianer gespielt. Wir waren immer die Indianer. Wer will schon mordend durch die Gegend ziehen und Eisenbahnen bauen, wenn er auch im Tipi wohnen kann? Not me, sir.

Letzten Sommer fiel mir das wieder ein. Und zwar, als ich seltsame Schmerzen unter dem Fuß hatte, nachdem ich morgens ein paar Mal in Chucks zum Bus gejoggt war. Ich musste mich gar nicht erst mit dem Orthopäden kurzschließen – Dr. Fey in den OP zur Selbstdiagnose, Dr. Fey bitte: Alles deutete auf einen Fersensporn hin. Ich habe dann einfach selbst therapiert und fleißig gedehnt und habe zwischendurch immer lustig mit der Fußsohle einen Noppenball herumgerollt. War dann im Herbst auch wieder gut. Vermutlich hätte auch die alte Faustregel „Kommt von alleine, geht von alleine“ funktioniert, aber hey – Plastikigel unterm Fuß. Ulkig! 😉

Naja, wie dem auch sei: Ich war doch schon genervt, dass der körperliche Verfall dafür sorgt, dass nicht mal mehr Laufen richtig funktioniert. Dann fiel mir das alte Indianerspiel wieder ein. Da liefen wir immer barfuß herum und ich hatte, wenn denn im Frühjahr erstmal wieder Hornhaut da war, keine Schmerzen am Fuß. Nie nicht. Tick, tack, tick, tack – das ginge doch jetzt auch wieder? Viele Menschen schwören ja aufs Barfußlaufen:

The Barefoot Professor: by Nature Video

Aber so hier in der Stadt ganz ohne Schutz an den Füßen? Ne, lieber nicht. Dann doch lieber „Barfußschuhe“ – die ersten Modelle hatten aber eher was von Hobbitfüßen und obwohl ich das eigentlich sogar irgendwie gut finde (klar, bin ja ein Hobbit), hätte ich dann doch nicht immer Lust auf die seltsamen Blicke. 😉

Bei Vivo Barefoot gibt es aber mittlerweile Modelle, die absolut straßentauglich sind, davon hatte ich nebenan beim Probefahrer gelesen. (Der kauft sich immer das ganze coole Zeugs, das ich auch haben will. Der Schlawiner.) Und als mich Miss Jackson dann neulich fragte, ob ich spezielle Geburtstagswünsche hätte, fiel mit das wieder ein und wir schickten eine Auswahlbestellung ab. Zwei Tage später traf dann schon das Paket ein und ich konnte auspacken. Drei Modelle hatte ich mir ausgeguckt: Der hübsche mintgrüne Freud II Ladies drückte leider extrem unangenehm, sodass er direkt rausfiel. Der Scott Men gefiel mir schon sehr gut und trägt sich auch sehr nett. Aber in Schuhkarton Nummer drei wartete der Joker, nämlich der Porto Ladies . Meine Herren, wenn der mal nicht hübsch ist. Flugs reingeschlüpft und was soll ich sagen? Ein Traum. Jetzt muss ich nur noch fleißig das neue Gehen üben. Habe direkt angefangen und die grünen Schuhe zur Post gebracht, in den schicken Ledertretern. Die schwarzen Schuhe hat sich Miss Jackson sofort unter den Nagel gerissen, der sie überraschenderweise auch passten. (Normalerweise trägt sie größere Schuhe als ich.) Wir haben sie nachbestellt, sodass ich auch ein Paar habe, und nun sind alle glücklich und freuen sich darauf, zu sehen, wie sich die Dinger bewähren.
Bei uns hat sich auf jeden Fall sehr schnell Muskelkater eingestellt, der darauf schließen lässt, dass da irgendwas anderes passiert beim Gehen. Witzigerweise merken wir beide primär den vorderen Schienbeinmuskel – die meisten anderen Käufer berichteten eher von Muskelkalter in den Waden.

Nun müssen sich die Schuhe noch auf lange Sicht im Alltag bewähren – ich habe zwar schon einige schlechte Reviews gelesen, hoffe aber einfach mal, dass wir keine Montagsschuhe erwischt haben. Im Großen und Ganzen scheinen die Käufer doch recht zufrieden mit den Schuhen zu sein … Ich werde berichten! 🙂



Allein ist die Wildnis ein öder Ort

Momentan schreibe ich hier ja nicht wirklich viel, was eigentlich doof ist, denn es ist nicht so, dass ich nicht auch spannende Dinge erleben würde. 😉

Ich war zum Beispiel letzten Monat zum ersten Mal – man glaube es kaum – auf der Re:Publica in Berlin. Ganz krasser Nerdscheiß dachte ich, ist aber gar nicht so. War diesmal auch recht politisch und Edward Snowden war wirklich irgendwie überall Thema. David Hasselhoff auch. Aber dazu kann man woanders mehr lesen.

Ein absolutes Highlight für mich war Greta Taubert, die in ihrem Vortrag Allein ist die Wildnis ein öder Ort berichtete, wie sie für ihr Buch Apokalypse jetzt! recherchierte.

Wie viele andere Re:Publica-Vorträge ist auch dieses Kleinod auf YouTube zu finden:

re:publica 2014 - Greta Taubert: Allein ist die Wildnis ein öder Ort

Ich habe mich in dieser halben Stunde ausgesprochen köstlich amüsiert und so ganz nebenbei fühlte ich mich sehr verstanden, weil Greta Taubert Dinge thematisierte, die für mich seit jeher immer mal wieder sehr beschäftigen: Zweifel am System, Nachhaltigkeit und was ich in dieser Welt so hinterlasse.

Witzigerweise habe ich auf der rp14 auch Zeit mit dem werten Herrn probefahrer verbracht, bei dem ich mir dann die Klean-Kanteen-Flasche mal live und in Farbe ansehen konnte, mit der ich ja schon vor geraumer Zeit geliebäugelt hatte. Im Ergebnis hat es dann hinterher nicht lange gedauert, bis erstmal die isolierte Version selbiger den Weg zu mir gefunden hat. Das Ding ist ausgesprochen fein und hält Dinge wirklich erstaunlich lange kalt: Wenn ich mir morgens um halb sieben Eis einfülle, ist es mittags noch immer so richtig schön gefroren. Das eröffnet ganz neue Picnicmöglichkeiten im Sommer. 😉

Nebenbei haben wir auch PET-Flaschen weitestgehend aus unseren vier Wänden verbannt und trinken eben Leitungswasser entweder ganz normal (dafür habe ich mir via greenest green mal eine retap-Flasche gegönnt, die auch noch verbloggt werden will) oder wir versetzen es mit unserem Wassersprudler (eine unserer vielen Anschaffungen vom Hochzeitsgeld) mit Kohlensäure. Dadurch, dass der Wassersprudler auch mit Glasflaschen kommt, hat das auch nicht diesen ekligen Beigeschmack, den ich von frühen Versionen des Gerätes noch kannte. Alles paletti also. Für unterwegs werde ich mir wohl noch ’ne normale Klean Kanteen besorgen, damit ich auch wirklich immer genug Wasser dabei habe. Ich bin ja Vieltrinker und mit unter einem Liter unterwegs fühlt sich nackt an. 😉

Und zum Ende nochmal der Hinweis: Apokalypse jetzt!: Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite. Ein Selbstversuch? Empfehlenswert. Liest sich super und weist genug Selbstironie auf, um auch diejenigen zu bespaßen und inspirieren, die Angst haben, in die Ökohipsterecke gestellt zu werden.



Echoschimpfe. Oder: Warum wirfst Du keine Mark in die Jukebox, Baby?

Was ist eigentlich los seit den Echos? Da regt sich zum Beispiel sogar der mir bisher immer als recht entspannt aufgefallene Bielefelder Bloggerkollege Alex über Schlager auf und klingt dabei stellenweise so, als hätte man seinem Altrockerstammtisch den Wimpel geklaut. Scheiß Jugend von heute. Früher war alles besser. 😉

Und Alex ist da lange nicht der einzige, der momentan etwas Hass schiebt. Wann hat das angefangen, dass man in Deutschland wieder so gegen Genres wettert? Liegt das an der schlechten Schulbildung, also daran, dass die jungen Menschen nicht mehr merken, dass auch die englische Musik in den Charts zum Teil wirklich sehr „einfache“ Texte hat?

Ich selbst bin ja sehr zur Freude (zum Leid?) meines Umfelds total genreflexibel, so lange es nicht gerade um elektronische Musik geht, der kann ich in den seltensten Fällen etwas abgewinnen. Ich habe als Kind schon gerne WDR4 gehört und Roy Black und Nicki haben noch immer einen festen Platz auf meinem MP3-Player. Ich mag aber auch Alternative, Country, Pop, Rock, Metal, Folk, manchen Hip Hop, Liedermacherzeugs, usw.
Aber dass ein Genre da durch besondere „Credibility“ herausstechen würde, ist mir bisher nicht aufgefallen. Man hat doch eigentlich überall Künstler, bei denen man das Gefühl hat, die machen wirklich nur, was sich gut verkauft und finden es selbst nicht unbedingt toll. (Und mal im Ernst: Warum auch nicht? a) Mit jedem Mainstreamkünstler können die Plattenfirmen dann theoretisch wieder einige andere querfinanzieren, die erstmal Starthilfe brauchen. b) Kaum jemand kann von sich behaupten, dass er beruflich nur Dinge tut, hinter denen er hundertprozentig steht und die ihn absolut erfüllen und glücklich machen. Bei den meisten läuft es doch auf eine gesunde Mischkalkulation hinaus.)

Es folgt: Das Quiz.

Wer mir Genre, Interpreten und Titel aller folgenden Lieder nennen kann, bekommt eine güldene Anstecknadel. 😉 (Die Originale sind übrigens in Deutsch oder Englisch verfasst worden.)

Sehe das Lächeln, das in der Küche wartet, das Essen auf dem Herd und Teller für zwei
Fühle Deine Arme, die sich nach mir strecken, um mich zu halten
am Abend, wenn der Tag vorbei ist.

Sieh, der holde und ersehnte
Frühling bringt zurück die Freuden.
Purpurrot blüht die Wiese,
Alles macht die Sonne heiter.

Da ist eine endlose Straße, die es zu entdecken gilt
Glaubst Du noch an die Liebe, frage ich mich
Wenn der Himmel auf die Erde fällt,
dann gäbe es nichts, das ich nicht tun würde

Ich sehe die Sterne, sehe was geschieht
Ich sing nur zum Spaß jede Nacht mein Lied.
Die Zeit wird es zeigen, schaffe ich es allein,
die Musik ist mein Schicksal, die Bühne ist mein.

Denn vielleicht bist Du diejenige, die mich errettet
Denn schließlich bist Du eine magische Kreatur

Schaust anderen beim Kartenspiel zu,
und stehst mit dem Pils in der Hand an der Theke,
und bist gleich mit jedem per Du.

Wenn ich nach einem Tag harter Arbeit nach Hause komme
Und Du dort wartest
Habe ich keine Sorgen
Keine Sorgen in dieser Welt

Aber Vorsicht, habe eine Falle eingebaut. 😉



Hallo, Fernweh

Wow.



Tonight we’re gonna party like it’s … naja, 2014 halt

Gute Vorsätze des letzten Jahres:

  • mehr bewegen in der Welt [X] (Kleinvieh macht auch Mist)
  • gesünder leben (bla bla bla) [ ] (da kam mir was dazwischen)
  • endlich ordentlich sitzen [X] (Swopper sei Dank.)
  • den inneren Nerd und das Spielkind mehr pflegen [X]
  • b&b endlich mal zum Kaffee herbitten [X] (es war Pizza 😉 )
  • vielleicht mehr bloggen [ ] (hatte auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das klappt)
  • eventuell den einen oder anderen Kanal der sozialen Medien mal mehr hinterfragen [X]
  • unbedingt öfter reisen: London’s calling [X] (zwar nicht London und auch nur beruflich, aber immerhin)

Immerhin 50 % umgesetzt. Und was hat das Jahr gebracht? Es war einerseits sehr anstrengend, andererseits bin ich aber etwas besser angekommen in vielen Bereichen, ich habe zum Beispiel ein, zwei neue Hobbies. Der größte Einschnitt wurde hier noch nicht bebloggt, ich weiß auch nicht, ob das nötig ist. Eigentlich nicht. Nur im Ansatz: Viele gesundheitliche Probleme, die über die letzten Jahre auftraten, wurden nunmehr dank Diagnose endlich unter einen Schirm gestellt. Bevor hier die „Oooh?!?!?!!!“-Fraktion aufschlägt: Nein, ich werde nicht dran sterben, nein, ich brauche kein Mitleid und nein, ich brauche auch nicht mehr Aufmerksamkeit. Alles erstmal soweit gut. 🙂 Wer trotzdem (über)reagieren will, kann sich das für den nächsten „Scheiße, scheiße, scheiße! #arztbesuch #diagnose #omfg“-tweet in seiner Timeline aufheben. Irgendwer hat ja immer was. 😉

Für dieses Jahr probiere ich es mal mit:

  • gesünder leben (jetzt wirklich, hurra!)
  • vielleicht mehr bloggen (hihi)
  • mehr Tee mit der Waldelfe trinken
  • unbedingt öfter reisen: London’s calling
  • mehr Lesen (Ich vergesse das manchmal, aber das macht mich echt so viel glücklicher. Hachz.)
  • weiter Nerd und Spielkind sein

Tschaka!



Telekom grincht.

Vorgeschichte:
Wir haben gerade den dritten DSL-Ausfall in zweieinhalb Monaten hinter uns gebracht (hoffentlich) und jedes Mal wird uns an der Hotline erzählt, unser Router wäre schuld. Jedes Mal berichten wir, dass wir noch andere Router ausprobiert haben, auch von anderen Marken. Jedes Mal murmelt dann jemand aus der Technik irgendwann „aaah, ich sehe schon“ und jedes Mal funktioniert das Netz erst wieder, wenn die Telekom die technische Baugruppe resettet.

Ich erwähnte also gestern nach meinem Telefonat mit der Hotline auf twitter, dass ich unzufrieden bin, ein Telekom-Twitterer antwortete und fragte, ob was gemacht werden soll. Ich antwortete, dass es schon ein Diagnoseticket gibt und ich etwas genervt bin. Soweit so gut. Aber dann schloss sich in Kurzform das hier an: Telekom-Twitterer 1 antwortet: „Das kann ich verstehen. Warten Sie bitte noch die Diagnose ab und halten uns auf dem Laufenden. Wir sind gespannt. ^nr“.

Am nächsten Tag ergibt sich etwas, nämlich ein Rückruf mit u. a. folgender Aussage: „ich sehe schon, das muss an die nächste Kompetenzsstufe“ – wie erwartet. Ich berichte danach also auf twitter, was passiert ist, und frage, ob wir nicht einen UMTS-Stick als Übergangslösung bekommen könnten, denn die Hotline wies darauf hin, dass es nicht zwingend noch heute noch behoben wird. Ein Gang zum T-Punkt wäre aber noch möglich gewesen und so hätten wir über die Feiertage Netz. Ich weise außerdem darauf hin, dass man sonst auch einfach die technische Baugruppe reparieren könnte. (Ich stecke da jetzt nicht tief in der Materie, aber es muss doch möglich sein, dass in den Griff zu bekommen.) Dafür brauchte ich mehr als 140 Zeichen, also setze ich 3 Tweets ab.

Daraufhin antwortet Telekom-Twitterer Nummer 2: „Jetzt mal ernsthaft: Wann wurde die Einschränkung gemeldet? Gestern? Geben wir den Kollegen doch bitte ein wenig Zeit. ^aa“. Ich wundere mich über „jetzt mal ernsthaft“ und mache das auch deutlich: „Wurde ich vorher nicht ernstgenommen? ;)“. Dann berichte ich, dass der Fehler eigentlich immer schnell behoben wird, wenn das Problem denn auf der richtigen Kompetenzstufe angekommen ist, und frage mich, ob es bei der Hotline nicht möglich ist, in die letzten Tickets zu gucken und das dann direkt anzustoßen. Und sage, dass ich es frustrierend finde, wenn ich mich erst durch Hotlines kämpfen muss. (Wieder 3 Tweets.)
Telekom-Twitterer 2: „Wir nehmen jede Einschränkung sehr ernst und ehrlich gesagt wirds vom vielen Tweets absetzen auch nicht besser. ^aa“

Meine Herren, sowas habe ich als Kunde aber auch schon länger nicht erlebt. Warum bittet man denn überhaupt darum, dass man auf dem Laufenden gehalten wird, wenn einem das zu viel ist? Ich denke, den Feedbackkanal twitter spare ich mir dann mal in Zukunft und schreibe wieder Briefe. Bringt ja anscheinend doch nichts, schade. 🙁 Nachtrag: Und kaum tippe ich das hier, kommt auf meinen zwischenzeitlich abgesetzten tweet „Ein Hoch auf die nächste Kompetenzsstufe! :o) Und dem Team von @Telekom_hilft frohe Weihnachten. (Aber nicht wieder die Leitung kappen! ;-))“ folgende Antwort: „Nur wenn Sie auch ein bisschen lieb sind. 🙂 Quasi so wie im letzten Tweet. 🙂 Zauberhafte Weihnachten. ^aa“ Da weiß ich jetzt gerade nicht so richtig, ob ich nun Lachen oder Weinen soll … Auf twitter habe ich jetzt erst einmal geschrieben, dass ich nicht wusste, dass sie dort kein Feedback wollen, und, dass ich wohl das Medium wechseln werde. Ich finde das ziemlich unverschämt, wie sich diese Person verhält.

Zur Störung selbst kann ich noch gar nicht mehr sagen, ich weiß nur, dass wir seit zehn vor elf wieder Netz haben. Im Kundencenter steht immer noch der Status „Ihre Störungsmeldung befindet sich derzeit in Bearbeitung“ und als Datum der letzten Änderung ist 10:34 heute morgen eingetragen. Das war, als mich die freundliche Dame von der Technik anrief und sagte, dass sie schon sehen würde, dass das in die nächste Kompetenzstufe müsste. So richtig traue ich dem Braten noch nicht. Nicht, dass da doch nur eine verirrte Eule bei der Weihnachtspostauslieferung volle Möhre gegen einen DSLAM geknallt ist und kurzzeitig einen Wackler an unserem Port behoben hat. 😉

Nachtrag, 17:45 h:
Haben gerade eine SMS erhalten: „Sehr geehrter Kunde, leider können wir die Störung heute noch nicht beheben. Die weitere Bearbeitung findet am nächsten Werktag ab 08:00 Uhr statt. Ein Service-Spezialist wird sich dann im Laufe des Tages mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte sehen Sie bis dahin von Nachfragen ab. Ihre Telekom Deutschland GmbH“

Man darf gespannt sein.

Nachtrag, 27.12.13, 17:06 h:
Die Telekom ruft an und lässt knappe 5 Sekunden lang klingeln. Dann wird aufgelegt. So schnell komme ich leider nicht bis zum Telefon, tut mir leid. Spaßeshalber möchte ich online nachsehen, was der Status unserer Störungsmeldung macht, kann mich aber nicht mehr einloggen. Zwei Minuten später geht es wieder:

Status
Wir haben Ihre Störung beseitigt! Viel Spaß mit unseren Produkten!
Annahmezeitpunkt
23.12.2013, 16:51 Uhr
Entstörfrist gemäß AGB
24.12.2013, 16:51 Uhr
Letzte Änderung
27.12.2013, 17:07 Uh

Was genau jetzt das Problem war, kann ich dort leider nicht einsehen. Ich wüsste allerdings wirklich gerne, ob wir nächsten Monat erneut damit rechnen können, dass das Netz für ein paar Tage ausfällt.



Hitzetod in Eurobahn

Ich steige eben in die Bahn: Locker 35 °C, fieser Muff, Luft zum Schneiden und total trocken. Ich öffne also kurz die Fenster, um zumindest den schlimmsten Mief schnell vor Fahrtbeginn rauszulüften. Drei Sekunden später ein Mann in Lederjacke: „Das wird aber ein bisschen frisch.“

Er hat sich dann umgesetzt. Nachdem ich die Fenster wieder geschlossen hatte.

Hier sitzen derweil 50 % der Fahrgäste im T-Shirt(!) und schwitzen sich kaputt.

(Fun Fact: Statt „Eurobahn“ wollte mein Smartphone gerade „Durian“ schreiben. Ich denke, geruchstechnisch käme das hin.)