dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

3. Juli 2005

gotta love the light bulb jokes

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Queerschläger — Schlagwörter: , — Feylamia @ 23:07

Q: How many lesbians does it take to change a light bulb?
A: One to do it and one to write a folk song about it.

Q: How many Lesbians does it take to change a light bulb?
A: Five – one to change the bulb, two to discuss the violation of the socket, and two to secretly wish they were the socket.

Q: How many drummers does it take to change a lightbulb?
A: One… two, a-one two three four

Q: How many WASPs does it take to change a light bulb?
A: Two. One to call the electrician and one to mix the martinis.

23. Juni 2005

Umfrage zum CSD

Filed under: Queerschläger — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 12:45

Bei Sozioland gibt’s zur Zeit eine CSD-Umfrage, interessant finde ich die Ergebnisse:

  • 51% der Befragten sind der Meinung, dass das Ansehen von Homosexuellen im Großen und Ganzen eher negativ ist. In meinem Dunstkreis ist das ganz anders – ich habe schon öfter zu hören bekommen, Homosexuelle würden bevorzugt, zum Beispiel wenn es um Jobs oder Wohnungen geht – das deckt sich nicht wirklich. Nun ist mein Bekanntenkreis allerdings zu 95% heterosexuell …
  • 46% der Befragten sind der Meinung, dass es Schwarz-Gelb keine Politik für Lesben und Schwule geben wird. Traurig, wie das Bild der Schwarz-Gelben rüberkommt.
  • 43% der Befragten sind heterosexuell – das hat mich positiv überrascht. Die Umfrage wurde also, so man keine falschen Angaben gemacht hat, nicht von der Superhomofraktion geprägt. Schön.

Und ein Fernsehtip: Heute um 23:20h bei Arte: Sex ’n‘ Pop (Doku, Folge 2/6): „Justify My Love“. Könnte interessant werden.

7. Juni 2005

Neues Altes vom Papst

Filed under: Queerschläger — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 17:56

Pope Benedict, in his first clear pronouncement on gay marriages since his election, on Monday condemned same-sex unions as fake and expressions of „anarchic freedom“ that threatened the future of the family.

The Pope, who was elected in April, also condemned divorce, artificial birth control, trial marriages and free-style unions, saying all of these practices were dangerous for the family.

„Today’s various forms of dissolution of marriage, free unions, trial marriages as well as the pseudo-matrimonies between people of the same sex are instead expressions of anarchic freedom which falsely tries to pass itself off as the true liberation of man,“ he said.

[…]

The Pope, who as Cardinal Joseph Ratzinger headed the Vatican’s doctrinal department for more than two decades, said „pseudo freedoms“ such as gay marriages were based on what he called the „banalisation of the human body“ and of man himself

Quelle: Reuters

Eine deutsche Quelle habe ich leider nicht gefunden. Egal – zum Kopf schütteln reicht’s auch auf Englisch.

Und, was ich noch viel krasser finde: In London/Soho dürfen nun keine Regenbogenflaggen mehr hängen. Das ist ein wenig so, als würde man das in San Francisco verbieten. Die spinnen, die Briten.

7. Mai 2005

und noch ein Negativ-Beitrag…

Filed under: Queerschläger — Schlagwörter: , — Feylamia @ 12:53

New York – Die US-Gesundheitsbehörden wollen künftig keine Samenspenden mehr von Schwulen akzeptieren.
Die Arzneimittelbehörde FDA will in Kürze eine Richtlinie in Kraft setzen, wonach Männer, die in den vergangenen fünf Jahren gleichgeschlechtlichen Verkehr hatten, nicht mehr anonym Samen spenden dürfen. Die Regierung begründet die Vorschrift mit einem überdurchschnittlichen Aids-Risiko.

Quelle: derstandard.at

Willkommen im Mittelalter. Ach ne, da gab’s ja AIDS noch gar nicht.

Hallo, ihr Monster da draussen, geht’s noch? Ob man sich AIDS wohl eher bei Rum-Beischlaferei 😉 holt als in einer monogamen gleichgeschlechtlichen Beziehung? Die gleiche Sauerei gibt’s hierzulande bei Blutspenden – Schwule werden nicht zugelassen, heterosexuelle Nymphomanen aber selbstverständlich doch. Warum verzichtet man bei Lesben nicht direkt auf einen AIDS-Test? Bei lesbischem Sex ist die Ansteckungsgefahr doch praktisch null.

Heute könnte ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.

21. April 2005

Papstwahl & Katholizismus, die 2.

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Queerschläger — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 13:55

Nach der Lehre der Kirche kann die Achtung gegenüber homosexuellen Personen in keiner Weise zur Billigung des homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften führen. Das Gemeinwohl verlangt, dass die Gesetze die eheliche Gemeinschaft als Fundament der Familie, der Grundzelle der Gesellschaft, anerkennen, fördern und schützen. Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren Gleichsetzung mit der Ehe würde bedeuten, nicht nur ein abwegiges Verhalten zu billigen und zu einem Modell in der gegenwärtigen Gesellschaft zu machen, sondern auch grundlegende Werte zu verdunkeln, die zum gemeinsamen Erbe der Menschheit gehören. Die Kirche kann nicht anders, als diese Werte zu verteidigen, für das Wohl der Menschen und der ganzen Gesellschaft.

Joseph Ratzinger in „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ (Hier nachzulesen. Dieser Link führt zu Vatikan-Seite – klicken auf eigene Gefahr… ;))

„Vielen Dank für das lehrreiche Buch. Es ist gut, daß Sie in Sachen Harry Potter aufklären, denn dies sind subtile Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte.“

Joseph Ratzinger in einem Brief an Gabriele Kuby

Wie soll ich diesem Menschen eine Chance geben und ihn ernst nehmen? Ich probiere es stündlich, aber es klappt nicht. Mich peitscht der Ekel bei so geballter seelischer Armut.

14. April 2005

Mama is‘ schuld

Medikamente während der Schwangerschaft beeinflussen die spätere sexuelle Orientierung der Kinder. Das wollen zwei Forscher von der Minot State University in North Dakota laut einem Bericht der Zeitschrift „Psychologie heute“ herausgefunden haben.

[…]

Diätpillen scheinen die Anzahl lesbischer Töchter zu erhöhen. Die Tabletten enthielten Amphetamine, die das Hungergefühl unterdrücken. Die Chance auf lesbische Töchter erhöht nach Ansicht der Forscher auch die Einnahme von künstlichen Schilddrüsenhormonen. […]

Quelle: GMX

Hm… meine Mutter hatte Probleme mit der Schilddrüse, als ich endlich schnallte, dass Julia Roberts ja schon irgendwie toller ist als Richard Gere. Das war’s dann auch schon, Diätpillen hat sie vor meiner Geburt nicht genommen… Mami ist im Gegensatz zu mir nämlich mal so gar nicht figürlich gefordert. *g* Aaaaber: Wenn ich mich recht erinnere, brach sich meine Mutter allerdings ganz fies Arm/Schulter, als sie mit mir in Umständen war. Machen Gipsverbände auch homosexuell? Und wenn ja, kann einer von euch Britney Spears mal den Arm brechen? Dankeschön!

And now for something completely different:

Ich hab’s angedroht und wahrgemacht: Seit eben bin ich stolze Besitzerin eines IBM c3 Workpads.

workpad

Ich mag eBay.

31. März 2005

Mist…

Filed under: Augensüßkram,Queerschläger — Schlagwörter: , — Feylamia @ 19:57


(Quelle steht auf dem Shirt, so’n Dreck verlinke ich nicht.)

Ich fühle mich diskriminiert und möchte sofort und auf der Stelle ein godhatesdykes.com-Shirt sehen. Aber echt mal pronto! Immer dreht sich alles nur um die Jungs. Ja gut, klar, die kleiden sich besser und haben schickere Frisuren. Aber wir wollen auch mal beachtet werden. Menno.

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