Joss Whedon kann häkeln und stricken. Doppelherz!
19. Juni 2014
15. Juni 2014
6. Juni 2014
Allein ist die Wildnis ein öder Ort
Momentan schreibe ich hier ja nicht wirklich viel, was eigentlich doof ist, denn es ist nicht so, dass ich nicht auch spannende Dinge erleben würde. 😉
Ich war zum Beispiel letzten Monat zum ersten Mal – man glaube es kaum – auf der Re:Publica in Berlin. Ganz krasser Nerdscheiß dachte ich, ist aber gar nicht so. War diesmal auch recht politisch und Edward Snowden war wirklich irgendwie überall Thema. David Hasselhoff auch. Aber dazu kann man woanders mehr lesen.
Ein absolutes Highlight für mich war Greta Taubert, die in ihrem Vortrag Allein ist die Wildnis ein öder Ort berichtete, wie sie für ihr Buch Apokalypse jetzt! recherchierte.
Wie viele andere Re:Publica-Vorträge ist auch dieses Kleinod auf YouTube zu finden:
Ich habe mich in dieser halben Stunde ausgesprochen köstlich amüsiert und so ganz nebenbei fühlte ich mich sehr verstanden, weil Greta Taubert Dinge thematisierte, die für mich seit jeher immer mal wieder sehr beschäftigen: Zweifel am System, Nachhaltigkeit und was ich in dieser Welt so hinterlasse.
Witzigerweise habe ich auf der rp14 auch Zeit mit dem werten Herrn probefahrer verbracht, bei dem ich mir dann die Klean-Kanteen-Flasche mal live und in Farbe ansehen konnte, mit der ich ja schon vor geraumer Zeit geliebäugelt hatte. Im Ergebnis hat es dann hinterher nicht lange gedauert, bis erstmal die isolierte Version selbiger den Weg zu mir gefunden hat. Das Ding ist ausgesprochen fein und hält Dinge wirklich erstaunlich lange kalt: Wenn ich mir morgens um halb sieben Eis einfülle, ist es mittags noch immer so richtig schön gefroren. Das eröffnet ganz neue Picnicmöglichkeiten im Sommer. 😉
Nebenbei haben wir auch PET-Flaschen weitestgehend aus unseren vier Wänden verbannt und trinken eben Leitungswasser entweder ganz normal (dafür habe ich mir via greenest green mal eine retap-Flasche gegönnt, die auch noch verbloggt werden will) oder wir versetzen es mit unserem Wassersprudler (eine unserer vielen Anschaffungen vom Hochzeitsgeld) mit Kohlensäure. Dadurch, dass der Wassersprudler auch mit Glasflaschen kommt, hat das auch nicht diesen ekligen Beigeschmack, den ich von frühen Versionen des Gerätes noch kannte. Alles paletti also. Für unterwegs werde ich mir wohl noch ’ne normale Klean Kanteen besorgen, damit ich auch wirklich immer genug Wasser dabei habe. Ich bin ja Vieltrinker und mit unter einem Liter unterwegs fühlt sich nackt an. 😉
Und zum Ende nochmal der Hinweis: Apokalypse jetzt!: Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite. Ein Selbstversuch? Empfehlenswert. Liest sich super und weist genug Selbstironie auf, um auch diejenigen zu bespaßen und inspirieren, die Angst haben, in die Ökohipsterecke gestellt zu werden.
16. Mai 2014
Now you’re just a user that I used to know
Gnihihihi.
29. März 2014
Echoschimpfe. Oder: Warum wirfst Du keine Mark in die Jukebox, Baby?
Was ist eigentlich los seit den Echos? Da regt sich zum Beispiel sogar der mir bisher immer als recht entspannt aufgefallene Bielefelder Bloggerkollege Alex über Schlager auf und klingt dabei stellenweise so, als hätte man seinem Altrockerstammtisch den Wimpel geklaut. Scheiß Jugend von heute. Früher war alles besser. 😉
Und Alex ist da lange nicht der einzige, der momentan etwas Hass schiebt. Wann hat das angefangen, dass man in Deutschland wieder so gegen Genres wettert? Liegt das an der schlechten Schulbildung, also daran, dass die jungen Menschen nicht mehr merken, dass auch die englische Musik in den Charts zum Teil wirklich sehr „einfache“ Texte hat?
Ich selbst bin ja sehr zur Freude (zum Leid?) meines Umfelds total genreflexibel, so lange es nicht gerade um elektronische Musik geht, der kann ich in den seltensten Fällen etwas abgewinnen. Ich habe als Kind schon gerne WDR4 gehört und Roy Black und Nicki haben noch immer einen festen Platz auf meinem MP3-Player. Ich mag aber auch Alternative, Country, Pop, Rock, Metal, Folk, manchen Hip Hop, Liedermacherzeugs, usw.
Aber dass ein Genre da durch besondere „Credibility“ herausstechen würde, ist mir bisher nicht aufgefallen. Man hat doch eigentlich überall Künstler, bei denen man das Gefühl hat, die machen wirklich nur, was sich gut verkauft und finden es selbst nicht unbedingt toll. (Und mal im Ernst: Warum auch nicht? a) Mit jedem Mainstreamkünstler können die Plattenfirmen dann theoretisch wieder einige andere querfinanzieren, die erstmal Starthilfe brauchen. b) Kaum jemand kann von sich behaupten, dass er beruflich nur Dinge tut, hinter denen er hundertprozentig steht und die ihn absolut erfüllen und glücklich machen. Bei den meisten läuft es doch auf eine gesunde Mischkalkulation hinaus.)
Es folgt: Das Quiz.
Wer mir Genre, Interpreten und Titel aller folgenden Lieder nennen kann, bekommt eine güldene Anstecknadel. 😉 (Die Originale sind übrigens in Deutsch oder Englisch verfasst worden.)
Sehe das Lächeln, das in der Küche wartet, das Essen auf dem Herd und Teller für zwei
Fühle Deine Arme, die sich nach mir strecken, um mich zu halten
am Abend, wenn der Tag vorbei ist.
Sieh, der holde und ersehnte
Frühling bringt zurück die Freuden.
Purpurrot blüht die Wiese,
Alles macht die Sonne heiter.
Da ist eine endlose Straße, die es zu entdecken gilt
Glaubst Du noch an die Liebe, frage ich mich
Wenn der Himmel auf die Erde fällt,
dann gäbe es nichts, das ich nicht tun würde
Ich sehe die Sterne, sehe was geschieht
Ich sing nur zum Spaß jede Nacht mein Lied.
Die Zeit wird es zeigen, schaffe ich es allein,
die Musik ist mein Schicksal, die Bühne ist mein.
Denn vielleicht bist Du diejenige, die mich errettet
Denn schließlich bist Du eine magische Kreatur
Schaust anderen beim Kartenspiel zu,
und stehst mit dem Pils in der Hand an der Theke,
und bist gleich mit jedem per Du.
Wenn ich nach einem Tag harter Arbeit nach Hause komme
Und Du dort wartest
Habe ich keine Sorgen
Keine Sorgen in dieser Welt
Aber Vorsicht, habe eine Falle eingebaut. 😉
15. Februar 2014
Ellen Pages Coming-Out-Rede
Wir haben Matussek, Kanada hat Ellen Page. Kanada gewinnt.

Danke Ellen. Auch wenn wir es schon wussten ist es, gerade momentan, umso wichtiger, dass es auch andere wissen.
14. Februar 2014
18. Januar 2014
There’s only one word, and the word starts with L
Aus aktuellem Anlass – vor 10 Jahren lief die erste Folge von The L Word – nochmal die großartige Frau Drysdale:
So. Feiern gehen.
Schweinehundpatronus
These: 80 % der Menschen, die aktuell gerade Julia Engelmanns Slamvideo quer durch alle Social-Media-Kanäle posten nölen ihre Freunde so richtig an, wenn die mal was ähnliches sagen. 😉
Beste Zeile für mich war definitiv: „Ich bin so furchtbar faul, mein Patronus ist ein Schweinehund“ An den Rest kann ich mich schon nicht mehr so richtig erinnern …
Für alle, die das Video wider Erwarten noch nicht kennen:
1. Januar 2014
Tonight we’re gonna party like it’s … naja, 2014 halt
Gute Vorsätze des letzten Jahres:
- mehr bewegen in der Welt [X] (Kleinvieh macht auch Mist)
- gesünder leben (bla bla bla) [ ] (da kam mir was dazwischen)
- endlich ordentlich sitzen [X] (Swopper sei Dank.)
- den inneren Nerd und das Spielkind mehr pflegen [X]
- b&b endlich mal zum Kaffee herbitten [X] (es war Pizza 😉 )
- vielleicht mehr bloggen [ ] (hatte auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das klappt)
- eventuell den einen oder anderen Kanal der sozialen Medien mal mehr hinterfragen [X]
- unbedingt öfter reisen: London’s calling [X] (zwar nicht London und auch nur beruflich, aber immerhin)
Immerhin 50 % umgesetzt. Und was hat das Jahr gebracht? Es war einerseits sehr anstrengend, andererseits bin ich aber etwas besser angekommen in vielen Bereichen, ich habe zum Beispiel ein, zwei neue Hobbies. Der größte Einschnitt wurde hier noch nicht bebloggt, ich weiß auch nicht, ob das nötig ist. Eigentlich nicht. Nur im Ansatz: Viele gesundheitliche Probleme, die über die letzten Jahre auftraten, wurden nunmehr dank Diagnose endlich unter einen Schirm gestellt. Bevor hier die „Oooh?!?!?!!!“-Fraktion aufschlägt: Nein, ich werde nicht dran sterben, nein, ich brauche kein Mitleid und nein, ich brauche auch nicht mehr Aufmerksamkeit. Alles erstmal soweit gut. 🙂 Wer trotzdem (über)reagieren will, kann sich das für den nächsten „Scheiße, scheiße, scheiße! #arztbesuch #diagnose #omfg“-tweet in seiner Timeline aufheben. Irgendwer hat ja immer was. 😉
Für dieses Jahr probiere ich es mal mit:
- gesünder leben (jetzt wirklich, hurra!)
- vielleicht mehr bloggen (hihi)
- mehr Tee mit der Waldelfe trinken
- unbedingt öfter reisen: London’s calling
- mehr Lesen (Ich vergesse das manchmal, aber das macht mich echt so viel glücklicher. Hachz.)
- weiter Nerd und Spielkind sein
Tschaka!


