Gnihihihi.
16. Mai 2014
29. März 2014
Echoschimpfe. Oder: Warum wirfst Du keine Mark in die Jukebox, Baby?
Was ist eigentlich los seit den Echos? Da regt sich zum Beispiel sogar der mir bisher immer als recht entspannt aufgefallene Bielefelder Bloggerkollege Alex über Schlager auf und klingt dabei stellenweise so, als hätte man seinem Altrockerstammtisch den Wimpel geklaut. Scheiß Jugend von heute. Früher war alles besser. 😉
Und Alex ist da lange nicht der einzige, der momentan etwas Hass schiebt. Wann hat das angefangen, dass man in Deutschland wieder so gegen Genres wettert? Liegt das an der schlechten Schulbildung, also daran, dass die jungen Menschen nicht mehr merken, dass auch die englische Musik in den Charts zum Teil wirklich sehr „einfache“ Texte hat?
Ich selbst bin ja sehr zur Freude (zum Leid?) meines Umfelds total genreflexibel, so lange es nicht gerade um elektronische Musik geht, der kann ich in den seltensten Fällen etwas abgewinnen. Ich habe als Kind schon gerne WDR4 gehört und Roy Black und Nicki haben noch immer einen festen Platz auf meinem MP3-Player. Ich mag aber auch Alternative, Country, Pop, Rock, Metal, Folk, manchen Hip Hop, Liedermacherzeugs, usw.
Aber dass ein Genre da durch besondere „Credibility“ herausstechen würde, ist mir bisher nicht aufgefallen. Man hat doch eigentlich überall Künstler, bei denen man das Gefühl hat, die machen wirklich nur, was sich gut verkauft und finden es selbst nicht unbedingt toll. (Und mal im Ernst: Warum auch nicht? a) Mit jedem Mainstreamkünstler können die Plattenfirmen dann theoretisch wieder einige andere querfinanzieren, die erstmal Starthilfe brauchen. b) Kaum jemand kann von sich behaupten, dass er beruflich nur Dinge tut, hinter denen er hundertprozentig steht und die ihn absolut erfüllen und glücklich machen. Bei den meisten läuft es doch auf eine gesunde Mischkalkulation hinaus.)
Es folgt: Das Quiz.
Wer mir Genre, Interpreten und Titel aller folgenden Lieder nennen kann, bekommt eine güldene Anstecknadel. 😉 (Die Originale sind übrigens in Deutsch oder Englisch verfasst worden.)
Sehe das Lächeln, das in der Küche wartet, das Essen auf dem Herd und Teller für zwei
Fühle Deine Arme, die sich nach mir strecken, um mich zu halten
am Abend, wenn der Tag vorbei ist.
Sieh, der holde und ersehnte
Frühling bringt zurück die Freuden.
Purpurrot blüht die Wiese,
Alles macht die Sonne heiter.
Da ist eine endlose Straße, die es zu entdecken gilt
Glaubst Du noch an die Liebe, frage ich mich
Wenn der Himmel auf die Erde fällt,
dann gäbe es nichts, das ich nicht tun würde
Ich sehe die Sterne, sehe was geschieht
Ich sing nur zum Spaß jede Nacht mein Lied.
Die Zeit wird es zeigen, schaffe ich es allein,
die Musik ist mein Schicksal, die Bühne ist mein.
Denn vielleicht bist Du diejenige, die mich errettet
Denn schließlich bist Du eine magische Kreatur
Schaust anderen beim Kartenspiel zu,
und stehst mit dem Pils in der Hand an der Theke,
und bist gleich mit jedem per Du.
Wenn ich nach einem Tag harter Arbeit nach Hause komme
Und Du dort wartest
Habe ich keine Sorgen
Keine Sorgen in dieser Welt
Aber Vorsicht, habe eine Falle eingebaut. 😉
15. Februar 2014
Ellen Pages Coming-Out-Rede
Wir haben Matussek, Kanada hat Ellen Page. Kanada gewinnt.

Danke Ellen. Auch wenn wir es schon wussten ist es, gerade momentan, umso wichtiger, dass es auch andere wissen.
14. Februar 2014
18. Januar 2014
There’s only one word, and the word starts with L
Aus aktuellem Anlass – vor 10 Jahren lief die erste Folge von The L Word – nochmal die großartige Frau Drysdale:
So. Feiern gehen.
Schweinehundpatronus
These: 80 % der Menschen, die aktuell gerade Julia Engelmanns Slamvideo quer durch alle Social-Media-Kanäle posten nölen ihre Freunde so richtig an, wenn die mal was ähnliches sagen. 😉
Beste Zeile für mich war definitiv: „Ich bin so furchtbar faul, mein Patronus ist ein Schweinehund“ An den Rest kann ich mich schon nicht mehr so richtig erinnern …
Für alle, die das Video wider Erwarten noch nicht kennen:
1. Januar 2014
Tonight we’re gonna party like it’s … naja, 2014 halt
Gute Vorsätze des letzten Jahres:
- mehr bewegen in der Welt [X] (Kleinvieh macht auch Mist)
- gesünder leben (bla bla bla) [ ] (da kam mir was dazwischen)
- endlich ordentlich sitzen [X] (Swopper sei Dank.)
- den inneren Nerd und das Spielkind mehr pflegen [X]
- b&b endlich mal zum Kaffee herbitten [X] (es war Pizza 😉 )
- vielleicht mehr bloggen [ ] (hatte auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das klappt)
- eventuell den einen oder anderen Kanal der sozialen Medien mal mehr hinterfragen [X]
- unbedingt öfter reisen: London’s calling [X] (zwar nicht London und auch nur beruflich, aber immerhin)
Immerhin 50 % umgesetzt. Und was hat das Jahr gebracht? Es war einerseits sehr anstrengend, andererseits bin ich aber etwas besser angekommen in vielen Bereichen, ich habe zum Beispiel ein, zwei neue Hobbies. Der größte Einschnitt wurde hier noch nicht bebloggt, ich weiß auch nicht, ob das nötig ist. Eigentlich nicht. Nur im Ansatz: Viele gesundheitliche Probleme, die über die letzten Jahre auftraten, wurden nunmehr dank Diagnose endlich unter einen Schirm gestellt. Bevor hier die „Oooh?!?!?!!!“-Fraktion aufschlägt: Nein, ich werde nicht dran sterben, nein, ich brauche kein Mitleid und nein, ich brauche auch nicht mehr Aufmerksamkeit. Alles erstmal soweit gut. 🙂 Wer trotzdem (über)reagieren will, kann sich das für den nächsten „Scheiße, scheiße, scheiße! #arztbesuch #diagnose #omfg“-tweet in seiner Timeline aufheben. Irgendwer hat ja immer was. 😉
Für dieses Jahr probiere ich es mal mit:
- gesünder leben (jetzt wirklich, hurra!)
- vielleicht mehr bloggen (hihi)
- mehr Tee mit der Waldelfe trinken
- unbedingt öfter reisen: London’s calling
- mehr Lesen (Ich vergesse das manchmal, aber das macht mich echt so viel glücklicher. Hachz.)
- weiter Nerd und Spielkind sein
Tschaka!
Paukerfilm 2.0
Ich mag Elyas M’Barek, Katja Riemann und Uschi Glas wirklich sehr gerne, daher war Fack Ju Göhte natürlich Pflichtprogramm. Und ich muss sagen: Ich bin nicht enttäuscht worden. Da waren doch so einige gute Gags drin. Kann man machen. 🙂
Next up: Der Medicus. Da isser auch drin, der Herr M’Barek. Und der Ben Kingsley. Klingt gut. (Wobei ich als Fan des Buches vermutlich sehr leiden werde, die künstlerische Freiheit hat da doch sehr hohe Wellen geschlagen, glaube ich. Mal sehen.)
24. Dezember 2013
Telekom grincht.
Vorgeschichte:
Wir haben gerade den dritten DSL-Ausfall in zweieinhalb Monaten hinter uns gebracht (hoffentlich) und jedes Mal wird uns an der Hotline erzählt, unser Router wäre schuld. Jedes Mal berichten wir, dass wir noch andere Router ausprobiert haben, auch von anderen Marken. Jedes Mal murmelt dann jemand aus der Technik irgendwann „aaah, ich sehe schon“ und jedes Mal funktioniert das Netz erst wieder, wenn die Telekom die technische Baugruppe resettet.
Ich erwähnte also gestern nach meinem Telefonat mit der Hotline auf twitter, dass ich unzufrieden bin, ein Telekom-Twitterer antwortete und fragte, ob was gemacht werden soll. Ich antwortete, dass es schon ein Diagnoseticket gibt und ich etwas genervt bin. Soweit so gut. Aber dann schloss sich in Kurzform das hier an: Telekom-Twitterer 1 antwortet: „Das kann ich verstehen. Warten Sie bitte noch die Diagnose ab und halten uns auf dem Laufenden. Wir sind gespannt. ^nr“.
Am nächsten Tag ergibt sich etwas, nämlich ein Rückruf mit u. a. folgender Aussage: „ich sehe schon, das muss an die nächste Kompetenzsstufe“ – wie erwartet. Ich berichte danach also auf twitter, was passiert ist, und frage, ob wir nicht einen UMTS-Stick als Übergangslösung bekommen könnten, denn die Hotline wies darauf hin, dass es nicht zwingend noch heute noch behoben wird. Ein Gang zum T-Punkt wäre aber noch möglich gewesen und so hätten wir über die Feiertage Netz. Ich weise außerdem darauf hin, dass man sonst auch einfach die technische Baugruppe reparieren könnte. (Ich stecke da jetzt nicht tief in der Materie, aber es muss doch möglich sein, dass in den Griff zu bekommen.) Dafür brauchte ich mehr als 140 Zeichen, also setze ich 3 Tweets ab.
Daraufhin antwortet Telekom-Twitterer Nummer 2: „Jetzt mal ernsthaft: Wann wurde die Einschränkung gemeldet? Gestern? Geben wir den Kollegen doch bitte ein wenig Zeit. ^aa“. Ich wundere mich über „jetzt mal ernsthaft“ und mache das auch deutlich: „Wurde ich vorher nicht ernstgenommen? ;)“. Dann berichte ich, dass der Fehler eigentlich immer schnell behoben wird, wenn das Problem denn auf der richtigen Kompetenzstufe angekommen ist, und frage mich, ob es bei der Hotline nicht möglich ist, in die letzten Tickets zu gucken und das dann direkt anzustoßen. Und sage, dass ich es frustrierend finde, wenn ich mich erst durch Hotlines kämpfen muss. (Wieder 3 Tweets.)
Telekom-Twitterer 2: „Wir nehmen jede Einschränkung sehr ernst und ehrlich gesagt wirds vom vielen Tweets absetzen auch nicht besser. ^aa“
Meine Herren, sowas habe ich als Kunde aber auch schon länger nicht erlebt. Warum bittet man denn überhaupt darum, dass man auf dem Laufenden gehalten wird, wenn einem das zu viel ist? Ich denke, den Feedbackkanal twitter spare ich mir dann mal in Zukunft und schreibe wieder Briefe. Bringt ja anscheinend doch nichts, schade. 🙁 Nachtrag: Und kaum tippe ich das hier, kommt auf meinen zwischenzeitlich abgesetzten tweet „Ein Hoch auf die nächste Kompetenzsstufe! :o) Und dem Team von @Telekom_hilft frohe Weihnachten. (Aber nicht wieder die Leitung kappen! ;-))“ folgende Antwort: „Nur wenn Sie auch ein bisschen lieb sind. 🙂 Quasi so wie im letzten Tweet. 🙂 Zauberhafte Weihnachten. ^aa“ Da weiß ich jetzt gerade nicht so richtig, ob ich nun Lachen oder Weinen soll … Auf twitter habe ich jetzt erst einmal geschrieben, dass ich nicht wusste, dass sie dort kein Feedback wollen, und, dass ich wohl das Medium wechseln werde. Ich finde das ziemlich unverschämt, wie sich diese Person verhält.
Zur Störung selbst kann ich noch gar nicht mehr sagen, ich weiß nur, dass wir seit zehn vor elf wieder Netz haben. Im Kundencenter steht immer noch der Status „Ihre Störungsmeldung befindet sich derzeit in Bearbeitung“ und als Datum der letzten Änderung ist 10:34 heute morgen eingetragen. Das war, als mich die freundliche Dame von der Technik anrief und sagte, dass sie schon sehen würde, dass das in die nächste Kompetenzstufe müsste. So richtig traue ich dem Braten noch nicht. Nicht, dass da doch nur eine verirrte Eule bei der Weihnachtspostauslieferung volle Möhre gegen einen DSLAM geknallt ist und kurzzeitig einen Wackler an unserem Port behoben hat. 😉
Nachtrag, 17:45 h:
Haben gerade eine SMS erhalten: „Sehr geehrter Kunde, leider können wir die Störung heute noch nicht beheben. Die weitere Bearbeitung findet am nächsten Werktag ab 08:00 Uhr statt. Ein Service-Spezialist wird sich dann im Laufe des Tages mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte sehen Sie bis dahin von Nachfragen ab. Ihre Telekom Deutschland GmbH“
Man darf gespannt sein.
Nachtrag, 27.12.13, 17:06 h:
Die Telekom ruft an und lässt knappe 5 Sekunden lang klingeln. Dann wird aufgelegt. So schnell komme ich leider nicht bis zum Telefon, tut mir leid. Spaßeshalber möchte ich online nachsehen, was der Status unserer Störungsmeldung macht, kann mich aber nicht mehr einloggen. Zwei Minuten später geht es wieder:
Status
Wir haben Ihre Störung beseitigt! Viel Spaß mit unseren Produkten!
Annahmezeitpunkt
23.12.2013, 16:51 Uhr
Entstörfrist gemäß AGB
24.12.2013, 16:51 Uhr
Letzte Änderung
27.12.2013, 17:07 Uh
Was genau jetzt das Problem war, kann ich dort leider nicht einsehen. Ich wüsste allerdings wirklich gerne, ob wir nächsten Monat erneut damit rechnen können, dass das Netz für ein paar Tage ausfällt.


