dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

11. Februar 2010

Ich packe meine Tasche (Disclaimer: Nix für schwache Nerven ;))

Als ich die Tage im Buchhörnchennest stöberte, bin ich über einen lustigen Beitrag gestolpert: Ich packe meine Tasche.
Den funktioniere ich jetzt zum Stöckchen um und gebe ich auch direkt mal weiter an die Zigeunerprinzessin und an die Waldelfe (die meinen Rucksack liebevoll mit Rincewinds Reisegefährten Truhe verglichen hat und sehr, sehr Recht hat). Und da letztere noch kein Blog hat, muss sie jetzt einfach mal flott eins an den Start kriegen. (Welch teuflicher Plan meinerseits!)

Ich packe also meinen Rucksack und nehme mit (bzw. ich nehme meinen Rucksack und da ist drin) …
(more…)

10. Februar 2010

Zitat des Tages: Tansania

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 21:56

Heute mal weniger ein Zitat als ein ganzer Absatz einer geschätzen ehemaligen Kommilitonin die derzeit in Tansania lebt und arbeitet und von einem Meerestrip berichtet:

Noch ganz verschwitzt von der Reise machten wir uns sofort auf die Suche nach dem Meer. Deshalb waren wir ja gekommen. Eine steile Steintreppe führte hinab zum Strand… Und da war es! Ich liebe den türkisblauen Ozean hier! Ein wenig weiter konnten wir an einer schattigen Stelle unsere Handtücher, Bücher und Wasserflasche niederlegen. Und ab ins warme Nass (das Wasser hat die Temperatur von warmem Badewasser), das eine wahre Wohltat ist! Wir genießen es im Wasser zu treiben bis es Zeit für die abendliche Dusche ist. Später im Restaurant der Lodge gibt es frischen Fisch mit leckeren Kartoffeln und Salat. Natürlich haben wir eine kühle Limonade (Soda) dazu, ich wie immer Bitter Lemon (das Chinin soll ja gegen Malaria helfen). Als der Mond über dem Ozean untergeht, spiegelt er sich glitzernd im Wasser. Wir genießen diese wunderschöne Szene und haben einen guten ersten Abend.

Fernwehalarm. Ganz akut.

Und was gelernt habe ich auch:

Wir stärken uns für eine Erkundungstour durch die kleine Hafenstadt Pangani. Einst, zu kolonialer Zeit war Pangani eine der Hafenstädte in denen Sklaven verschifft wurden. Der Name rührt daher, dass die Treiber die Sklaven ganz eng in die Schiffe geladen haben und dabei „Panga, panga“ gerufen haben, was soviel wie „zusammenrücken“ heißt. Traurige Szenen müssen sich hier damals abgespielt haben. Wer die Filme „Amistad“ oder „Amazing Grace“ gesehen hat, kann sich ein Bild davon machen wie es damals gewesen sein muss. Heutzutage ist die Küstenstadt am Panganiflussdelta ein recht verschlafenes Nest. Man faulenzt hier die meiste Zeit im Schatten vor sich hin, schwätzt mit seinen Nachbarn und wartet bis die Hitze des Tages nachlässt. Hier und dort sieht man alte Kolonialgebäude. Auch die Deutschen waren hier, bis sie von den Engländern verdrängt wurden. Das britische Empire war eben militärisch stärker.

Ganz viel mehr interessante Dinge gibt es zu lesen bei Marsha in Tansania. 🙂

Geschützt: Blütenfeuer

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,jugendlich bewegt und so — Schlagwörter: , — Feylamia @ 1:38

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9. Februar 2010

Meine Promidoppelgänger

Filed under: Augensüßkram,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 23:21

Inspiriert von @airsign habe ich mal geschaut, wem ich angeblich ähnlich sehe:


Selber gucken bei MyHeritage.com

Aaah ja. 😉

Aus dem Tagebuch einer Linguistin

Filed under: Academia,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 14:44

Manchmal frage ich mich, ob ich kommunikationstechnisch ein Alien bin oder ob ich mich nur immer wieder mit geradezu beängstigender Treffsicherheit mit Menschen umgebe, sowohl in der realen Welt als auch im Web, die einfach nach anderen Regeln kommunizieren als ich.

Mal ein Beispiel: „Wie Du den Reis gekocht hast, hat mich gestört, da Du dabei die Herdplatte total zugesifft hast.“
Wenn nun mein Gegenüber nun auch nach mehrfachen Erklärungen nicht versteht, dass das Problem nicht der Akt des Reiskochens ist, sondern eben die beschmutzte Herdplatte, dann irritiert mich das. Wenn man mir gar unterstellt, ich hätte ein Problem mit dem Reiskochen an sich, und mir großangelegt erklärt wie doof ich deswegen doch bin, dann weiss ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Ein weiteres Beispiel: „Deiner Kritik an sich stimme ich zu, aber trotzdem finde ich, dass Du Dich unmöglich ausgedrückt hast. Deine Wortwahl geht einfach nicht.“ Was ist denn bitte daran so schwierig, da zu verstehen, dass dem Sprecher da nur die Art und Weise nicht in dem Kram passt, wie Sachverhalt XYZ ausgedrückt wurde und dass es nicht um die Kritikpunkte selbst geht. Man muss doch Inhalt und Form auch trennen können, das ist doch nun wirklich nicht so schwierig.

So richtig genervt bin ich dann allerdings, wenn jemand seinem Kommunikationspartner solche Dinge dann später immer wieder aufs Brot schmiert, frei nach dem Motto „Aber Du hast ja sowieso ein Problem mit dem Reiskochen / mit Kritik“ und sie benutzt, um die Diskussion abzubrechen. Gah.

Communication. It’s not rocket science.

Aus dem Tagebuch einer Rehasportlerin

Filed under: Körper 2.0,Mädchengedöns — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 10:41

Wooaaaah. Heute Morgen lag ich so im Halbschlaf im Bettchen und wunderte mich, worauf ich denn da liege, das fühlte sich so hart an. Ich öffnete meine Augen und stellte fest: Ich lag einfach mit dem Kopf auf dem nackten Arm und hatte unbewusst meinen Bizeps angespannt. Das ist ja jetzt schon einfach ein bisschen toll. Hach. Ich bin geflasht und hochmotiviert. Und mit etwas Glück hält das sogar noch an, bis ich gleich zum Training gehe. 😉 Ich muss echt zusehen, dass ich meinen Körperfettanteil runterbekomme, ich glaube, ich bringe echt gute Kraftsportanlagen mit. Mein Vater und mein Bruder waren ja auch immer totale Kraftpakete. (Note to self: Aber nicht zuviel Masse aufbauen, sonst passen die ganzen Mädchenklamotten nicht mehr, das wäre doof.)

8. Februar 2010

Ich mag Geschenke

Filed under: Heidenspass — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 12:42

Und Gewinnen mag ich auch. Und bei Boheme Faer kann ich ganz im Geiste des GuerillaGivings ein Bild gewinnen, wenn ich den Beitrag verlinke. Däumchen drücken! 🙂

6. Februar 2010

Stammesheim

Filed under: Augensüßkram,jugendlich bewegt und so,On the Road — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 14:58

Spongebob-Keksdose ftw!

Stammesheim.jpg

5. Februar 2010

Schreiben

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , , , — Feylamia @ 22:06

Die Zigeunerprinzessin spricht wahres:

Die Sache ist nur, hätte ich nicht an diesem einen Tag vor vielen Jahren ein paar schnelle Zeilen mit schmierigem Kugelschreiber in mein kleines Buch geschrieben, dann wäre dieser Tag, an den sich dank der Notiz jeder einzelne meiner Sinne erinnert, heute nicht viel mehr als ein, “da hab ich traurig aus dem Fenster geguckt”. Und vielleicht wäre noch nicht einmal das übrig geblieben.

Was will ich damit sagen?

Es geht gar nicht drum, ob man schreiben kannt, oder glaubt, schreiben zu können. Es geht nur um den Mut, einen Gedanken zu ergreifen und ihn festzuhalten, auch wenn er dabei vielleicht entkommen könnte.

Das hat sie wunderschön geschrieben. Ich glaube, das zurückerinnern ist auch eine große Motivation für mich, zu Bloggen. Ab und an gehe ich mal zurück und lese alte Blogeinträge und muss darüber kichern, wieviel Spaß wir im Büro hatten, was wir so in den Kursen angestellt haben und was ich so unternommen habe. Das ist durchaus fein. 🙂

4. Februar 2010

Geschützt: Mondgedanken

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Kabale und Liebe — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 21:32

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