dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

9. Februar 2010

Aus dem Tagebuch einer Linguistin

Manchmal frage ich mich, ob ich kommunikationstechnisch ein Alien bin oder ob ich mich nur immer wieder mit geradezu beängstigender Treffsicherheit mit Menschen umgebe, sowohl in der realen Welt als auch im Web, die einfach nach anderen Regeln kommunizieren als ich.

Mal ein Beispiel: „Wie Du den Reis gekocht hast, hat mich gestört, da Du dabei die Herdplatte total zugesifft hast.“
Wenn nun mein Gegenüber nun auch nach mehrfachen Erklärungen nicht versteht, dass das Problem nicht der Akt des Reiskochens ist, sondern eben die beschmutzte Herdplatte, dann irritiert mich das. Wenn man mir gar unterstellt, ich hätte ein Problem mit dem Reiskochen an sich, und mir großangelegt erklärt wie doof ich deswegen doch bin, dann weiss ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Ein weiteres Beispiel: „Deiner Kritik an sich stimme ich zu, aber trotzdem finde ich, dass Du Dich unmöglich ausgedrückt hast. Deine Wortwahl geht einfach nicht.“ Was ist denn bitte daran so schwierig, da zu verstehen, dass dem Sprecher da nur die Art und Weise nicht in dem Kram passt, wie Sachverhalt XYZ ausgedrückt wurde und dass es nicht um die Kritikpunkte selbst geht. Man muss doch Inhalt und Form auch trennen können, das ist doch nun wirklich nicht so schwierig.

So richtig genervt bin ich dann allerdings, wenn jemand seinem Kommunikationspartner solche Dinge dann später immer wieder aufs Brot schmiert, frei nach dem Motto „Aber Du hast ja sowieso ein Problem mit dem Reiskochen / mit Kritik“ und sie benutzt, um die Diskussion abzubrechen. Gah.

Communication. It’s not rocket science.

Aus dem Tagebuch einer Rehasportlerin

Filed under: Körper 2.0,Mädchengedöns — Tags: , , , , — Feylamia @ 10:41

Wooaaaah. Heute Morgen lag ich so im Halbschlaf im Bettchen und wunderte mich, worauf ich denn da liege, das fühlte sich so hart an. Ich öffnete meine Augen und stellte fest: Ich lag einfach mit dem Kopf auf dem nackten Arm und hatte unbewusst meinen Bizeps angespannt. Das ist ja jetzt schon einfach ein bisschen toll. Hach. Ich bin geflasht und hochmotiviert. Und mit etwas Glück hält das sogar noch an, bis ich gleich zum Training gehe. 😉 Ich muss echt zusehen, dass ich meinen Körperfettanteil runterbekomme, ich glaube, ich bringe echt gute Kraftsportanlagen mit. Mein Vater und mein Bruder waren ja auch immer totale Kraftpakete. (Note to self: Aber nicht zuviel Masse aufbauen, sonst passen die ganzen Mädchenklamotten nicht mehr, das wäre doof.)

8. Februar 2010

Ich mag Geschenke

Filed under: Heidenspass — Tags: , , — Feylamia @ 12:42

Und Gewinnen mag ich auch. Und bei Boheme Faer kann ich ganz im Geiste des GuerillaGivings ein Bild gewinnen, wenn ich den Beitrag verlinke. Däumchen drücken! 🙂

6. Februar 2010

Stammesheim

Spongebob-Keksdose ftw!

Stammesheim.jpg

5. Februar 2010

Schreiben

Die Zigeunerprinzessin spricht wahres:

Die Sache ist nur, hätte ich nicht an diesem einen Tag vor vielen Jahren ein paar schnelle Zeilen mit schmierigem Kugelschreiber in mein kleines Buch geschrieben, dann wäre dieser Tag, an den sich dank der Notiz jeder einzelne meiner Sinne erinnert, heute nicht viel mehr als ein, “da hab ich traurig aus dem Fenster geguckt”. Und vielleicht wäre noch nicht einmal das übrig geblieben.

Was will ich damit sagen?

Es geht gar nicht drum, ob man schreiben kannt, oder glaubt, schreiben zu können. Es geht nur um den Mut, einen Gedanken zu ergreifen und ihn festzuhalten, auch wenn er dabei vielleicht entkommen könnte.

Das hat sie wunderschön geschrieben. Ich glaube, das zurückerinnern ist auch eine große Motivation für mich, zu Bloggen. Ab und an gehe ich mal zurück und lese alte Blogeinträge und muss darüber kichern, wieviel Spaß wir im Büro hatten, was wir so in den Kursen angestellt haben und was ich so unternommen habe. Das ist durchaus fein. 🙂

4. Februar 2010

Geschützt: Mondgedanken

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Träumereien: Gitarren & verkohlte Vampire

Filed under: Bücherwurm,jugendlich bewegt und so — Tags: , , — Feylamia @ 15:44
  • Wir sind im Wohnzimmer eines Deiner Bekannten, Du erzählst von neuen Freunden. Ich packe meine Gitarre ein.
  • Ich stehe auf dem Hügel, rufe Eli. Ich bin Hakan. Eli antwortet, immer und immer wieder, doch ich sehe ihn/sie nicht. Ich rufe nochmal und nochmal. Plötzlich rennt/springt ein verbranntes Bündel auf mich zu – es ist Eli. Ein Polizist taucht auf. „Hallo, großer böser Wolf!“ Eli stürzt sich auf ihn.

Stelle fest: Zu viele Singerunden und zuviel So finster die Nacht in letzter Zeit.

3. Februar 2010

Geschützt: Ozean

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Das Kreuz mit dem Kreuz

Filed under: Körper 2.0 — Tags: , , , , , — Feylamia @ 10:30

Ungefähr zehn Jahre ist es jetzt her, da knackte es in meiner Lendenwirbelsäule, als ich unglücklich saß und sich eine Freundin noch unglücklicher auf meinen Schoß setzte. Da hatte ich das erste Mal Rücken. Seitdem hatte ich schon zwei mal Physiotherapie und nun hat mir mein neuer Arzt (genau, der da hihi) letztes Jahr Rehabilitationssport verschrieben, weil ich im Schulter-/Nackenbereich ein „Hänfling“ bin und das in Kombination mit viel und langer Bildschirmarbeit Kopfschmerzen verursachte. Beim Abnehmen habe den sportlichen Teil definitiv zu sehr vernachlässigt und Muskulatur verabschiedet sich mit der Zeit, wenn man nicht nett zu ihr ist. Müssten Bones und ihr Team meinen Körper sezieren, bräuchten sie wohl nicht lange, um meinen Rücken, meine Schultern und meinen Nacken von Muskeln zu befreien – ist ja nicht mehr viel übrig.

Für 20 Euro im Monat kann ich statt oller Rückenkurse in einem örtlichen Fitnessstudio „ganz normales Training“ unter Anleitung eines Teams aus sehr netten Physiotherapeuten machen. Die letzten zwei Monate habe ich das sehr schlüren lassen – Prüfung, Trennung, Grippe, Weihnachten boten tausend tolle Entschuldigungen. Aber diese Woche gings wieder los und dabei stellte ich wie immer fest: Dieses ganze zum Sport gehen nervt mich total, aber wenn ich dann die Hantel in der Hand oder auf der Schulter habe, dann machts total Spaß. Vielleicht bin ich da doch ein bisschen butch. 😉 Die meisten Übungen gehen mir auch sehr gut von der Hand, nur irgendwann werden Pullovers / Überzüge noch mein Tod sein. Das ist die Übung, die mir am Abstand am meisten Bauchweh bzw. Muskelkater bereitet. Aber Muskeln aufzubauen macht mir trotzdem große Freude – immerhin verbrennen Muskeln mehr Energie und beim Abnehmen sind sie deswegen sehr, sehr hilfreich. Das letzte halbe Jahr habe ich gewichtstechnisch sehr geschlampt, da ist jede zusätzliche Hilfe willkommen. Es wäre nur schön, wenn ich es irgendwann schaffe, in einen Körperfettbereich zu kommen, wo man die Muskeln auch ansatzweise sieht. 😀

Was ich übrigens nicht verstehe und nie verstehen werde, denke ich, ist diese elende Joggerei. Das gibt mir gar nichts. Lieber hundert Kniebeugen mit 30kg auf dem Rücken als eine Minute laufen. Echt. Brrrr.

2. Februar 2010

Aus dem Tagebuch einer Hundemami

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: , , , — Feylamia @ 21:46

Finde ich es jetzt saucool oder sehr beunruhigend, dass der Herr Hund es schafft, mich bei diesem Schneematsch durch die Gegend zu ziehen? Ich kann mich nicht entscheiden …

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