Gestern haben die Froschkönigin und ich im Auto böse gucken geübt. Wir musst leider immer lachen, so dass das einzige Bild, wo wir einigermaßen böse gucken auch nur dann etwas böse aussieht, wenn man die bösen Augen böse rot anmalt. Böse Geschichte.
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15. Oktober 2006
Kamera läuft… Action!
13. Oktober 2006
Ansehnliches Weihnachtstellerchen
Ein Highlight aus einem Bielefelder Leben ist ein ansehnliches Weihnachtstellerchen, wenn man der jungen Dame nebenan glauben darf.
Und weil ansehnliches Weihnachtstellerchen eine wunderschöne Wortkombination ist, inspirierte sie mich:

Mein ganz persönliches ansehnliches Weihnachtstellerchen.
The State of the Nation
Showers of your crimson blood
Seep into a nation calling up a flood
Of narrow minds who legislate
Thinly veiled intolerance
Bigotry and hateBut they tortured and burned you
They beat you and they tied you
They left you cold and breathing
For love they crucified youI can’t forget hard as I try
This silhouette against the skyScarecrow crying
Waiting to die wondering why
Scarecrow trying
Angels will hold carry your soul awayThis was our brother
This was our son
This shepherd young and mild
This unassuming one
We all gasp this can’t happen here
We’re all much too civilized
Where can these monsters hideBut they are knocking on our front door
They’re rocking in our cradles
They’re preaching in our churches
And eating at our tablesI search my soul
My heart and in my mind
To try and find forgiveness
This is someone child
With pain unreconciled
Filled up with father’s hate
Mother’s neglect
I can forgive But I will not forgetScarecrow crying
Waiting to die wondering why
Scarecrow trying
Rising above all in the name of love– „Scarecrow“, Melissa Etheridge
Gestern hat sich der Tod von Matthew Shepard wiederum gejährt – der 12. Oktober ist für mich immer irgendwie ein Angst-Tag. Weil er mich so furchtbar real daran erinnert, dass es Menschen gibt, die mich, ohne mich zu kennen, hassen und mich lieber tot sehen würden als mit anzusehen, wie ich meine Freundin in den Arm nehme. Und Menschen(?), die meinen Tod mit einem virtuellen Memorial feiern würden. (Der eine oder andere erinnert sich vielleicht an einen älteren Eintrag – da ging’s schon mal um diese netten Menschen von der WBC.)
Aber es geht voran:
Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass homosexuelle Teenager sich mittlerweile im durschnittlichen Alter von 13 Jahren outen. Dank vielen informativen Webseiten und einigen Serien und Filmen mit positiven homosexuellen Charakteren ist das sehr viel einfacher geworden.
Das ist schön, sehr schön.
Allerdings stößt immer noch einer von vier Teenies in seiner Familie auf Ablehnung, und wer dieses Problem nicht hat, der bekommt in der Schule oft Saures. Laut dem National Mental Health Institute ist ein durchschnittlicher Schüler einer weiterführenden Schule täglich 26 Mal mit homophoben Sprüchen konfrontiert.
In der Studie kommen sie auch auf die Zahlen des FBI zurück, das 1998 herausgefunden hat, dass 30% aller obdachlosen Teenies homosexuell ist und deswegen nicht länger zu Hause lebt. Das ist aber in einem Land in dem viele religiöse Fanatiker leben nicht sehr verwunderlich, nehme ich an.
Trotzdem: 13 Jahre – super! We’ve come a long way, wie man so schön sagt. Mit 13 hätte ich es nie gewagt, irgendjemandem zu erzählen, dass ich Skipper weitaus attraktiver finde als Ken…
7. Oktober 2006
Und so sprach der Kitschtiger…
Wenn ich allein unter lauter Fremden bin,
dann fürchte ich mich,
weil ich nicht sicher bin, ob ich meine Krallen ausfahren soll.
Der Kitschtiger weiß viele kluge Dinge, ich glaube, ich mag ihn. 🙂
Feuerbärchen
Firefox erobert weitere Marktanteile
Der sympathische, sichere Browser mit dem roten Bären drängt weiterhin nach vorne, auf Kosten des Internet Explorer.
– Quelle: gmx.de
Ich hatte jetzt irgendwie immer gedacht, das wäre ein Fuchs… na sowas…
2. Oktober 2006
Mathematik für Tölpel

Ich poste ja gerne mal Erinnerungen an schmerzhafte Erlebnisse.
Ansonsten ist meine Universalfernbedienung, eine Logitech Harmony 525, ein super Gerät und ich mag sie sehr (sie leuchtet blau und schaltet sich ein, sobald man sie bewegt – Nachtlicht Adé!). Aber wenn das Ding einem von der Kommode auf den Fuß fällt, weil man gerade die Jalousien neu anschrauben muss, da man schwarz gegen weiß getauscht und sie erst notdürftig befestigt hatte, woraufhin sie nachts im Dunklen einen Abgang machten (*lufthol*), dann ist das große Scheiße. Und äußerst schmerzhaft. Mein Zeh ist immer noch grün und blau (das wahre Elend kommt auf dem Photo gar nicht rüber), und dabei ist das erst ein paar Tage her.
Wollte ich nur mal erwähnt haben.
29. September 2006
70:30
68,6 von 100 Haushalten in Deutschland haben mittlerweile einen Computer. Das geht aus dem nun veröffentlichten Jahrbuch 2006 des Statistischen Bundesamts hervor. Im Jahr 2000 hatten von 100 Haushalten erst 47,3 einen Computer. Ost- und Westdeutschland sind fast ausgeglichen. Meist handelt es sich um stationäre Computer, doch legen die Notebooks zu. Allerdings hat das Wachstum bei der Computerverbreitung nachgelassen, denn bereits im Jahr 2004 verfügten 64 Prozent der Privathaushalte über einen Computer.
Noch viel rasanter ist seit 2000 die Zahl der Internetanschlüsse gestiegen, nämlich von 16,4 auf nun 54,6 pro 100 Haushalte. Allerdings handelt es sich um eine ungleiche Verteilung nach Einkommen. Bei einem Nettoeinkommen von monatlich über 2600 Euro haben bereits 90 von 100 Haushalten einen Computer und 76,8 einen Internetanschluss. Diese Dichte steigt mit höheren Einkommen weiter an. Bei einem Nettoeinkommen bis 1300 Euro haben nur 50 von 100 Haushalten einen Computer und 36,6 einen Internetanschluss.
[…]
Computernutzung und Internetzugang trennen noch immer die Generationen. 97 Prozent der 10- bis 24-Jährigen haben im ersten Quartal 2005 einen Computer benutzt, aber nur 35 Prozent der über 55-Jährigen. Die mittlere Generation liegt allerdings mit 85 Prozent schon sehr hoch, so dass dieser altersbedingte Unterschied zunehmend verschwindet. Beim Internet ist das Verhältnis ähnlich der Computernutzung. Mit 46 beziehungsweise 47 Prozent geben fast dieselbe Zahl der über 55-Jährigen und der jungen Generation an, das Internet (fast) jeden Tag zu nutzen. Studenten, Schüler und Auszubildende benutzen praktisch immer Computer und haben einen Internetzugang, Hausfrauen vor allem, aber auch Rentner und Arbeitslose fallen hier erheblich zurück.– Quelle: heise.de
Wie krass ist das denn bitte – immer noch nur 70 Prozent? Schreiben die ihre Bewerbungen oder Briefe per Hand? Uaaah, ekliger Gedanke. So ohne Rechner… das hieße aktuell
- ohne Oblivion sein – geht mal gar nicht
- Hausarbeit von Hand schreiben – geht noch viel weniger, bis es endlich analoges copy&paste gibt (und jetzt komm‘ mir keiner mit Magnetwänden oder Zeitungsschnipselbuchstaben)
- ohne Internet – ohne Freund Google (sorry, Eike… :D), ohne die wikipedia und ohne Foren – geht auch nicht
Ohne Rechner müsste ich mein ganzes Leben umstellen. Klar genieße ich es, wenn ich beispielsweise mit den Pfadfindern unterwegs bin, völlig ohne Strom (außer in Notfalltaschenlampe und Digitalkamera, muss ich gestehen) zu sein, aber für den Alltag wäre das nichts für mich. Und Strom und Rechner (und dank Fon auch bald das Internet) gehören ja nun zusammen wie Olek & Bolek, Beavis & Butthead oder 3und20 und die Frontfrau von The Organ. 😉
25. September 2006
Miau

Face to face, out in the heat
Hangin‘ tough, stayin‘ hungry
They stack the odds, till we take to the street
For the kill with the skill to survive
It’s the eye of the tiger, it’s the thrill of the fight
Risin‘ up to the challenge of our rival
And the last known survivor stalks his prey in the night
And he’s watchin‘ us all with the eye of the tiger
23. September 2006
Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdesignenden. Oder so ähnlich.
Andrei Herasimchuk hat vor nicht all zu langer Zeit in seinem Blog einen Brief an John Warnock (Adobe) veröffentlicht, in dem er ihn bittet, ein Set von 8-12 Schriftarten für die public domain freizugeben.
Jeff Croft bat als Folge Microsoft, die neuen Schriftarten die mit Windows Vista kommen werden (anschauen hier) auch für XP anzubieten, und im gleichen Zug bat er Apple, diese Schriften in Mac OS X einzubinden.
Hintergrund ist, dass es für „Webschaffende“ im weitesten Sinne schwer ist, typographisch Ansprechendes auf die Beine zu stellen mit den wenigen Schriftarten, die wirklich sicher auf den Clientrechnern schlummern.
Eigentlich eine schöne Idee – ich bin gespannt, ob was draus wird.
Kenn ich Dich nicht aus dem Internet?
Gestern Nacht war mal wieder Party bei Fräulein Lilienscheu – es gab lecker Kuchen, lecker Salat und lecker Spirituosen, kurzum: War wieder sehr schön.
Und wie es der Zufall so wollte, sass da ein junger Mann von dem ich dachte, ich würde ihn von lesven.bucknaked.com kennen. Auf „Dich kenn ich doch aus dem Internet?“ habe ich mal bewusst verzichtet (das klingt so nach schlechter Anmache… „Ey, wir kennen uns doch?“), aber zum Glück kam dann 3und20, die Sven schon in echt und zum Anfassen kannte und hat meinen Verdacht bestätigt, sodass ich heute Nacht dann doch angenehm schlafen konnte.
Da macht man einmal sowas real-life-mässiges, wovon die in Foren immer schreiben, und dann trifft man da Blogger. Verrückte Welt.


