dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

14. Juni 2010

Meine erste Bento Box: Das Lock & Lock Lunchbox Set

Exakt zehn Tage hat mein Lock & Lock Lunchbox Set gebraucht (und ich hab’s an einem Freitagabend gekauft, es konnte also erst am Montag verschickt werden, im Prinzip ist’s also sogar nur eine Woche), um aus Südkorea bis zu mir zu fliegen und ich bin glücklich, denn ich denke, ich habe die richtige Entscheidung (man erinnere sich an meine Misere) getroffen: Das Teil ist totschick. Und preislich kann ich auch zufrieden sein: Ich habe das Set bei einem eBay-Shop für knapp 20 Euro (inkl. Versand per Luftpost) erstanden, einen ähnlichen Preis hätte ich wohl auch hier im Einzelhandel bezahlt. (Mal ganz davon abgesehen, dass eBay oft die bessere Wahl ist, weil es in Übersee oft Artikel gibt, die hier in der Form gar nicht in den Handel kommen.)

Unboxing ist ja uuuunglaublich beliebt, also mache ich mit. I’m unboxing my box. Toll, ne? Hier also ein paar Fotos:


I saw you checking out my box! (Hah! Dreckiger englischer Wortwitz!) Wie so oft gilt: Ein Klick macht’s Bild groß.

Zuerst einmal: Top Verpackung, besser geht’s nicht!

Wie man sieht sind im Set mehrere Teile enthalten:

  • Ein (in zwei Fächer unterteiltes) Dosenoberteil (240 ml),
  • ein Dosenunterteil (350 ml),
  • ein Zwischenfach (welches gleichzeitig als Dichtung zwischen den Dosenteilen fungiert, wenn ich das richtig sehe),
  • Essstäbchen (praktisch geteilt und im Zwischenfach verstaut, ich entschuldige mich mal direkt für meinen abgeblätterten Nagellack im Bild ;)),
  • ein Deckel,
  • eine Wasserflasche (300ml) und
  • eine Tasche.

Auf einigen der Fotos sieht man einen dunkelgrünen Salz- und Pfefferstreuer von Tupperware, der gehört nicht zum Set, ich wollte nur gucken, ob er hochkant in die Dose passt. Und in das Unterteil passt er. 🙂

Vorab: Wie toll ist denn das Täschchen bitte mal? Nicht nur, dass es schick aussieht, nein, es ist auch noch ein toller Spruch draufgedruckt („One of the most special things you can do for your loved ones is to help them to fall in love with nature“) und es ist unten mit isolierendem Futter ausgestattet, so dass die Box sich nicht ganz so schnell erwärmt! Gefällt mir sehr gut. Zumal ich auf Anhieb sehe, dass ich sowohl ein 30ml-Nalgenefläschchen (beispielsweise für Soße oder Dressing) als auch den Salzstreuer von Tupper noch locker mit reinbekomme, ohne weiter in die Höhe gehen zu müssen, weil neben der Trinkflasche noch ein wenig Platz ist. Praktisch. 🙂

Das ganze Set macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck, mein einziger Meckergrund wäre höchstens, dass die Zweiteilung der oberen Dose nicht durchgängig ist, die Sachen also auf einem schmalen Streifen (knapp 1cm, schätze ich) doch durcheinander purzeln könnten. Da hätte man die Trennwand in Dose und im Deckel etwas länger machen können. Sehr gut gefällt mir auf jeden Fall auch, dass die Dosen unproblematisch in den Geschirrspüler, die Mikrowelle und den Gefrierschrank können.
Ich werde auf jeden Fall noch einmal in mich gehen und überlegen, wie man den Platz, der noch im Essstäbchenzwischenteil verbleibt, nutzen kann. Es passen auf jeden Fall schon mal Tütchen mit Ketchup, Senf, Salz oder Pfeffer rein. Vielleicht zusätzlich noch ein kleiner Löffel? Mein Titanspork passt vermutlich nicht ;), aber ein kleines Messer beispielsweise könnte da noch rein. Oder eine Serviette. Schnickschnack halt. 🙂

Und wenn ich das Ding jetzt auf den Dachboden stelle, was habe ich dann? Richtig. A Box in the Attic. (Bisschen grandios, wie ich hier nebenbei den Werbeblock reingeschmuggelt habe, oder?)

13. Juni 2010

Trip nach Detmold

Heute bin ich mit der werten Frau Mutter nach Detmold gefahren (ich! gefahren!) und habe im Gartencenter das Kinder Susiparadies für mich entdeckt, enorm schicke Hüte anprobiert 😉 und eine neue Eiswürfelform (toll, so mit Stäbchen drin, so dass man dann einen Rührstab aus Eis hat!) erstanden …

Danach ging’s direkt weiter zum Flohmarkt, wo es neben griechischen Pornos und Holzwindmühlen mit lippischer Rose auch jede Menge tollen Schnickschnack gab. Und ich lieeebe Schnickschnack! In einer 1-Euro-Grabbelkiste habe ich dann eine tolle Holzschale entdeckt, die sofort gekauft wurde. Außerdem gab’s endlich ein neues Portemonnaie, das alte fiel ja schon auseinander. Zu Hause direkt die Lochzange bemüht und ’ne Ringöse für die Kette dranpioniert (nicht, dass das Ding verloren geht! Besser festketten!) und nun ist das Teil perfekt. Yippieh.

Kinderparadies.jpg

Hut.jpg

Einkäufe.jpg

I’m cuddly, bitch, deal with it

Ich hatte das ja noch gar nicht ausführlicher hier geschrieben, deswegen hole ich’s jetzt nach: How I Met Your Mother ist mein Freund. Kann man eigentlich nicht oft genug erwähnen. Großartige Sendung.
(Mal ganz davon abgesehen, natürlich, dass ich das uneheliche Kind von Ted Mosby und Marshall Eriksen bin, die perfekte Mischung aus goofy weirdo & hopeless romantic. ;))

Goofy weirdo:

Marshall: „Who wouldn’t wanna snuggle up next to this business on a sunday morning. Wrapped in a comforter and it’s raining outside, there’s muffins warming in the oven. I’m cuddly, bitch, deal with it.“

Hopeless romantic:

Ted: „You know what? I’m done being single, I’m not good at it. Look, obviously you can’t tell a woman you just met that you love her, but it sucks that you can’t. I’ll tell you something though, if a woman, not you, just some hypothetical woman, were to bear with me through all this, I think I’d make a damn good husband, because that’s the stuff I’d be good at. Stuff like making her laugh and being a good father and walking her five hypothetical dogs.“

Hopeless romantic #2:

Ted: „What you and Tony have… What I thought for a second you and I had, what I KNOW that Marshall and Lily have. I want that. I do. I keep waiting for it to happen… waiting for it to happen and I guess I’m just some… I’m tired of waiting. And that is all I’m going to say on that subject.“

Gute Freundin:

Ted: Listen, whenever you feel like calling her you come find me first, and I will punch you in the face.
Marshall: You’re a good friend, Ted.

Hat nichts mir mir zu tun, aber ist grandios:

Lily Aldrin: I had four strawberries.
Ted Mosby: Was there a side of champagne with each of those strawberries?
Lily Aldrin: [burping] Yes!
Marshall Eriksen: Lily, you could have burped, or said the word yes, but the fact that you did both is exactly why I married you.

How I Met Your Mother -- Critically Funny
Wer's noch nicht gesehen hat, der sollte sich jetzt ganz flott mal Staffel 1 auf DVD besorgen und anfangen. True story!

11. Juni 2010

Pimp my Universal-Fernbedienung

Ich bin ja stolze Besitzerin einer Nikon D40 (gibt’s neu gar nicht mehr, aber amazon bietet das Nachfolgemodell D3000 an). Nun kostet ein Infrarot-Auslöser für das Ding fluffige 20 Euro und ich bin ja Lipper. Was liegt da näher, als nach Alternativen zu schauen? Richtig: Nichts.
Bisher habe ich diese ganze Fernauslösegeschichte mit meinem Palm gemacht … Und ich kann mich noch gut dran erinnern, dass ich damals ganz schön tricksen musste, bis ich eine entsprechende Software für meinen Palm und einen entsprechenden Code für die D40 gefunden hatte – ich hatte ja keinen Auslöser, mit dem ich die Software hätte trainieren können.
Aber nun habe ich mal meine Universalfernbedienung auch entsprechend gepimpt. (Eine Logitech Harmony 525, hier gilt das gleiche Spiel, die neue Version schimpft sich Harmony 600 .) Unter „Haushaltsgeräte“ findet sich in der Logitechsoftware sogar die D40 (man muss also nichts manuell anlernen) und auf der Taste „1“ der Bedienung liegt dann der Fernauslöser, den man sich natürlich auf jede andere Taste legen kann, wenn man möchte. Praktisch. So ’ne Fernbedienung kann ja doch deutlich mehr, als einem die Zehen zu zerschmettern..

9. Juni 2010

Liebe zukünftige Ehefrau

Filed under: Bücherwurm,Kabale und Liebe — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 21:22

Bitte lies jetzt schon einmal A Girl’s Guide to Dating a Geek – das wird uns sicherlich sehr viel Stress ersparen. 🙂

8. Juni 2010

Liebesbrief

Filed under: Augensüßkram,Kabale und Liebe,Kluge Worte — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 23:09

Als ich soeben nach einem wirklich langen Tag nach Hause kam, wartete eine wunderschöne Überraschung auf mich …

… ein richtiger schöner Brief. So mit schickem Papier und Schönschrift und geheimnisvollem Absender und selbstgebasteltem Siegel! Meine Mutter erzählte mir schon vorher ganz begeistert davon – die Schrift meiner heimlichen Verehrerin hatte es ihr sehr angetan. Aber nein, der Umschlag ist ja nicht alles, denn darin steckte der allerschönste Liebesbrief, der jemals auf diesem Planeten geschrieben wurde!

(more…)

Zitat des Tages: Kognitive Masturbation

Filed under: Academia,Kabale und Liebe,Kluge Worte — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 12:27

Frauengespräche in der Bielefelder Unibibliothek. C² spricht wahres über Beziehungen:

Eines der schlimmsten Armutszeugnisse menschlicher Beziehungen ist die aus der Ermangelung guter Gespräche resultierende Notwendigkeit der kognitiven Masturbation.

3. Juni 2010

Einkaufen leichtgemacht

Ich mag das Internet. Da gibt’s alles. Nur manchmal wünsche ich mir die gute alte Zeit zurück, in der man in die Stadt fahren musste, um was zu kaufen. ’ne Brotdose beispielsweise. Ich find sowas ja toll. Und nun verbringe ich momentan mehr Zeit außer Haus und da möchte man sich was feines zu Essen mitnehmen. Also muss ’ne vernünftige Brotdosenkombi her. Warum nicht die ollen Tupperdosen? Kann ich euch sagen: Weil die nicht so schön sind. Und nicht so richtig dicht. Und nicht so richtig laptoprucksackkompatibel.
Ich also auf zu eBay und angefangen, mich umzusehen. Und schwupps war ich verloren im Rausch der BENTO BOXEN. Und jetzt will ich sie alle haben! Spongebob und Hello Kitty und überhaupt alle! MEH!
Und die Zigeunerprinzessin machte sich über mich lustig. Dann zeigte ich ihr ’ne Bento-Box mit Disneyprinzessinnen. Gewonnen. Brotdosen sind cool, auch für große Mädchen. Ich meine hey, es gibt sogar Rockerbräute, die benennen ganze Alben nach Brotdosen !

Wie dem auch sei, drei Sets habe ich mir ausgeguckt und nun weiss ich nicht, welches ich nehmen soll:


Eins, zwei, oder drei? Letzte Chance … vorbei!

Gah! Einkaufen ist schwierig!

2. Juni 2010

Cultural Confusion in London

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Kluge Worte — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 19:20

There’s a massive purple cow down by the river, but no chocolate to be found. I am culturally confused.

Die Zigeunerprinzessin ist großartig.

Eurovision Song Contest 2010

The Contest formerly known as „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ fand ja nun die Tage mal wieder statt. Die Zigeunerprinzessin berichtete im englischen Blog davon und auch ich möchte hier nochmals kurz darauf eingehen, indem ich meinen Stimmzettel abtippe. Ja, richtig gelesen. Auf der Grand-Prix-Party in Bielefeld, die ich spontan beehrte, haben wir Stimmzettel gebastelt und fein alles bepunktet. Großer Spaß!

Hier meine Wertungen:

# Land Lied Aussehen Show Sex gesamt Anmerkung
1 Azerbaijan 2 2 2 1 7
2 Spain 1 1 3 0 5
3 Norway 2 3 1 3 9
4 Moldova 1 1 4 0 6
5 Cyprus 1 4 1 4 10
6 Bosnia and Herzegovina 2 4 1 2 9 Wuff!
7 Belgium 3 4 5 5 17 Haare!
8 Serbia 4 2 2 0 8 Transtastic!
9 Belarus 0 1 4 0 5
10 Ireland 4 3 5 5 17
11 Greece 3 1 5 5 14 UH!
12 United Kingdom 1 2 2 1 6
13 Georgia 1 2 2 1 6
14 Turkey 2 2 5 0 9
15 Albania 2 2 2 0 6
16 Iceland 4 2 5 0 11 VULKAN!
17 Ukraine 5 3 2 0 10
18 France 3 2 4 5 14
19 Romania 4 3 4 3 14
20 Russia 2 0 5 0 7
21 Armenia 1 1 1 0 3
22 Germany 3 3 1 5 12
23 Portugal 5 5 5 5 20 Disneyprinzessin
24 Israel 3 3 0 3 9
25 Denmark 3 1 4 0 8

Wie man sieht sah mein persönliches Siegertreppchen so aus:

  1. Portugal
  2. Belgien / Irland
  3. Frankreich / Rumänien / Griechenland

Das muss ich vielleicht erklären:

PORTUGAL 2010 - ESC FINAL VERSION - FILIPA - HÁ DIAS ASSIM

Die Hormone sind schuld. Portugal hatte die Stimme einer Disneyprinzessin am Start. Dazu war doch so fürchterlich viel Östrogen im Raum. Und Bier. Da war ich kurzfristig geistig nicht so richtig dabei. Tschuldigung.

Ach so, ja, hier, Lena! Hätt ich nicht gedacht, dass sie gewinnt. Aber toller pee pee dance! 🙂

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