dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

19. Februar 2006

nicht wissen, was man tut

Andernblogs bin ich über „fucking faggots“ gestolpert – das ist ja bekanntermassen das „doofmann“ der Gamerszene. Als ich darauf hinwies, dass ich sowas nicht so schön finde, kamen zwei Reaktionen:

  • Vom Blogschreiber unter den Namen Der Homophob ein „Bist Du schwul oder was?“
  • eine „wenn’s dir nicht passt, dann logg dich doch aus und mach mal real life“-Arie von einem Leser

Manchmal frage ich mich, warum ich mir das eigentlich immer wieder antue, über (vor allem unterschwellig) homophobes zu schreiben und die Leute darauf hinzuweisen, dass das nicht okay. Als Resultat daraus ergeben sich für mich sowieso immer wieder negative Konsequenzen. Wie oft habe ich schon gehört, ich würde mich über meine Sexualität definieren oder ich würde sie zur Schau tragen, ich sei „penetrant lesbisch“ und heutzutage müsste das doch nicht sein.
Das Problem an der Sache ist nur, dass das anscheinend eben doch sein muss. Als ich mit meiner Freundin vor einigen Jahren Zug gefahren bin, sassen da ein paar Jungs, starrten uns an und meinten dann irgendwann „Seid ihr etwa lesbisch?“ Wir haben lediglich Händchen gehalten, wohlgemerkt. Also nicht unsere Sexualität zur Schau gestellt, sondern höchstens unsere Nähe oder meinetwegen auch, dass wir uns lieben. Aber ich habe noch nie erlebt, dass ein Homosexueller ein Heteropaar angestarrt hätte: „Seid ihr etwa hetero?“
Klar, dann heisst es wieder, „Ja, aber Homosexualität ist eben nicht so verbreitet!“ Ja, und? Linkshänder oder Rothaarige gibt’s noch weniger als Homos, da kommt keiner hintenrum angeschissen: „Boah, schreibst Du etwa mit links??“

Vielleicht sollte ich mir einfach einen rosa Winkel annähen, mich im Bus nach hinten setzen und nur noch heimlich verliebt sein. Einfach Herz und Hirn ausschalten, wenn ich täglich im Film, Funk und Öffentlichkeit mit Homophobie konfrontriert werde. Einfacher wär’s bestimmt. Aber wenn alle so denken, dann wird sich nie was ändern und klein Ernst aus der Provinz schlitzt sich die Arme auf, weil er sich in Fritz verliebt hat. Und dann fühl ich mich schuldig. Egal was ich tu, gearscht bin ich immer. Schöner Mist.

So, jetzt wieder weg vom nöligen Exkurs und hin zu dem anderen Blog und dem, was da geschrieben wurde. Da der Schreiberling offensichtlich Kevin Smith mag, habe ich das Gucken von Chasing Amy empfohlen, da kann er noch was lernen:

ALYSSA
So your friend’s quite the homophobe.

HOLDEN
He just feels left out, I think.

ALYSSA
I’m not talking about his infantile hang-up with me. I’m talking about when you two were playing that game. Everytime he swore – when his players messed up, he called them cocksuckers, he referred to the players as queers, he called you a cock-teaser…

HOLDEN
I thought he was talking to you.

ALYSSA
I know you think it means nothing, and it may in fact be unintentional, but it’s ugly all the same.

HOLDEN
He was just pissed he was losing.

ALYSSA
So he slams the gay community?

HOLDEN
C’mon. Don’t get all p.c. on me.

ALYSSA
I’m not. But what is that saying?

HOLDEN
It says he gets too easily frustrated.

ALYSSA
It’s passive/agressive gay-bashing.

HOLDEN
How do you figure?

ALYSSA
How casually did it roll off his tongue? And that’s how he expresses his anger? By calling people faggots?

HOLDEN
I think you’re reading too much into it.

ALYSSA
I think you’re just so used to it that it rolls off your back. I’ve heard the two of you play your little rank out game where one insists the other is gay. (as the boys) „You’re a faggot. No, you’re a faggot.“ It’s cute and all to watch you go at it like grade-schoolers, but it’s also offensive – labeling and ducking the label of being gay as if it were the scarlet fucking letter.

HOLDEN
You’re blowing this way out of proportion. We live in a more tolerant age now. You refer to yourself as a dyke. Hooper calls himself a faggot all the time…

ALYSSA
Yeah, but that’s what’s known as empowerment/ disempowerment. I call myself a dyke so it’s not too devastating when some throwback screams it at me as I’m leaving a bar at night.
Same for Hooper – by calling himself a faggot, he steals the thunder away from the mouthy jerks of this world who’d like to beat him to it. But the difference between us having it and your friend saying it is miles wide.
We say it to mask the pain – you say it for lack of a better expression at any given moment. No Holden, we do not live in a more tolerant age. And if you think that’s the case, then you’ve been in the suburbs way too long to be resuscitated.

Ist eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen, finde ich, und ist immer noch wahr, obwohl der Film von 1997 ist.

15. Februar 2006

Stöckchen

Senor killefit warf und ich hab einfach mal aufgefangen.

Vier Jobs, die ich mal hatte:

  • Waren auspacken und auszeichnen beim Einkaufsmarkt gelb/grün
  • Hausaufgabenhilfe für die Caritas
  • Lampen schrauben
  • studentische Hilfskraft

Vier Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann:

  • Pretty Woman
  • But I’m a Cheerleader
  • Lord of the Rings
  • Buffy the Vampire Slayer (Serie, aber auch toll)

Vier Städte, in denen ich gelebt habe:

  • eigentlich nur Bad Meinberg und Dublin… 😀

Vier TV Shows, die ich liebe/ anschaue:

  • The L Word
  • Buffy the Vampire Slayer
  • Gilmore Girls
  • Kuttner

Vier Plätze, an denen ich Urlaub gemacht habe:

  • ehemaliges Jugoslawien
  • Schweden
  • Frankreich
  • Dänemark

Vier Sachen, die ich gerne esse:

  • Pizza
  • Döner
  • Baguette a la Fey
  • Feta in jeglichen Variationen

Vier Seiten, die ich täglich besuche:

  • google (startseite im firefox)
  • blogosphäre
  • webmail.uni-bielefeld.de
  • gmx.de

Vier Plätze, an denen ich jetzt lieber wäre:

  • Wien
  • Dublin
  • Sydney
  • bei Mama im Bett

31. Januar 2006

Feylamia in Springfield

Filed under: Augensüßkram,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: , — Feylamia @ 14:28

Krank sein ist doof und langweilig. Und dann entsteht sowas hier daraus und man kann sich zumindest ein wenig erfreuen:


Gebastelt mit The Simpsomaker und PSP

hihi

25. Januar 2006

Blogger Dir einen

Filed under: Academia,Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: , — Feylamia @ 23:38

BlogTalk Reloaded steht dieses Jahr an und ich zitiere:

And yes, it’ll be on Social Software beyond weblogs but surely it’ll be about blogs too

Na, wer kommt mit? Gerade für den Herrn vom buddhabot könnte das interessant sein – pack die Wolke und Ka ein und mach Urlaub, lieber Herr! Frl. 3und20 muss selbstverständlich auch mit, keine Frage. Und Herr Killefit. Und der Fürst der Finsternis, der seine Diplomarbeit über Blogs schreibt. Und der Freigänger auch. Ihr alle, ihr alle! 😉

21. Januar 2006

lip smacker gone wild

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Kluge Worte — Tags: , , — Feylamia @ 3:19

„Bier steht Dir tausendmal besser als Lipgloss, Honey – und es erfüllt die selbe Funktion!“

Das Huhn ist der charmanteste Mann der Welt. <3

18. Januar 2006

Star Wars meets Barbie

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: , , — Feylamia @ 14:17

Geeky Mom schrob:

Mr. Geeky and I went Christmas shopping today. Though we have indulged Geeky Girl’s propensity for pink and purple, we generally try to interest her in things that are not gender specific. Two days ago, Geeky Girl and I were home alone and I was making cookies. I asked if she wanted to help (Geeky Boy would have helped too if he’d been there). She said yes, but then she never showed up. I cut out all the cookies and baked them and had a pile of cookies to decorate. I harched upstairs to ask her if she wanted to decorate. This time she came down immediately. I asked her what had kept her occupied for the last hour.

„Barbies,“ she said.
„Oh really,“ I said. „What were you doing with them?“
„Playing Star Wars.“
„I see.“ Geeky Girl has a slight obsession with Star Wars.
„Only, I don’t have enough boy Barbies to play right.“
„Oh really?“
„Yeah, I just have one and that’s not enough.“

Das hätte ich sein können. Naja, davon abgesehen, dass ich kein großer Star Wars Fan bin… Aber ich hatte tolle He-Man Figuren. <3

14. Januar 2006

soundtrack des liebens

Es geht ja nichts über sexy Lieder, wie man weiß. Lieder, bei denen man beim Hören direkt Bilder vor dem geistigen Auge hat, die man seiner Mama nicht beschreiben mag.

Es ist ja nun bald Frühling. Da zieht ihr alle los, um euch zu vermehren und braucht die passenden Soundtracks. Jawoll. Und deswegen hier ein paar Anregungen… hihi.

(more…)

12. Januar 2006

zwischen lacrimosa und blümchen

zwischen hüh und hott,
zwischen tommi und annika,
zwischen dir und mir,
zwischen nullen und einsen.

tripping hard falling down onto the ground
cause I can’t stand up
and I can’t fall down
cause I’m somewhere in the middle of this

– Dishwalla, „Somewhere in the Middle“

Es gibt Zeiten und Momente, da steht man irgendwie überall dazwischen. Da ist man wie Birk, der immer wieder über die Spalte zwischen den beiden Burghälften springt. Da ist es dann gut, wenn jemand da ist und aufpasst, dass man nicht in die Spalte rutscht.

Jeder Mensch sollte eine Ronja haben und eine Ronja sein. Schreibt euch das hinter eure dreckigen Löffel, ihr lausigen Wilddruden, ihr! Und meiner Ronja (Du weisst, wer Du bist) danke ich mal an dieser Stelle für Geduld, Schelte, Lachen und von-vorne-erdolchen. 🙂

9. Januar 2006

Trauer

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: — Feylamia @ 21:49

Heinrich Harrer ist tot. RIP.

24. Dezember 2005

wenn ich gross bin…

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,technophil — Tags: , , — Feylamia @ 21:15

… will ich mal sowas machen… 🙂 Und am Wochenende das WoW Board Game spielen. Das könnte das Hero Quest des neuen Jahrtausends werden. Cool.

Und außerdem:

Frohe Weihnachten, alle miteinander. 🙂

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