dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

17. Juli 2005

Harry Potter & the Half-Blood Prince

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: , , — Feylamia @ 18:50

Achtung, Spoiler… bitte nur weiterklicken, wenn ihr nicht beabsichtigt, das Buch zu lesen oder wenn ihr’s durch habt… 😉

(more…)

15. Juli 2005

Oh Harry, mein Harry

Guten Tag,

unser Logistikzentrum hat den unten stehenden Artikel soeben verschickt!

Unser Hinweis:

Sie koennen Ihr Kundenkonto jederzeit ueber „Mein Konto“
http://www.amazon.de/mein-konto einsehen und verwalten.

Ihre Bestellnummer xxx-xxxxxxx-xxxxxxx (eingegangen 20. Juni 2005 14.22 MEST)
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1 Harry Potter and the Half-Bloo EUR 15,80 1 EUR 15,80

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Yeah, baby, yeah, wie Austin Powers sagen würde.

14. Juli 2005

Zehnjähriges

Filed under: technophil — Tags: , — Feylamia @ 14:04

Die Dateiendung .mp3 feiert ihren zehnten Geburtstag – wie schön, dass Du geboren bist, wir hätten Dich sonst sehr vermisst. tra la la la la

13. Juli 2005

Styled Checkboxes

Filed under: dichotomy empfiehlt,technophil — Tags: , — Feylamia @ 19:16

Styled Checkboxes

Wie genial is‘ das denn bitte mal? Checkboxen und radiobuttons stylen… ein Traum wird wahr. 😀

12. Juli 2005

haben will

Filed under: dichotomy empfiehlt,Haihappen — Tags: , , — Feylamia @ 16:01

Shark Cookie Jar <3

11. Juli 2005

Sach ma, gayts noch? (har har)

Filed under: Queerschläger — Tags: , , , , — Feylamia @ 21:36

Ich sitze gerade im Zug am Laptop und mir ist langweilig, deswegen schreibe ich jetzt einige Dinge nieder, die ich der Welt schon immer mal sagen wollte.

Gerade war ich bei einer Freundin zu Besuch, das war sehr nett. Nicht nur, weil ich besagte Freundin sehr sehr gerne mag, sondern weil wir zu dritt und alle homosexuell waren. In einer idealen Welt (hui, englisch gedacht, deutsch geschrieben!) wäre das egal, in dem Deutschland in dem ich lebe (und ihr vermutlich auch) allerdings ist es das nicht. Bei den meisten anderen Leuten kommt früher oder später die Rechtfertigungsphase, denn, egal wie offen und tolerant Heterosexuelle sind, irgendwann beschweren sie sich, man würde seine Sexualität zu sehr nach aussen tragen. „Ich erzähle ja auch nicht ständig, mit wem ich ins Bett gehe!“ „Mir ist völlig egal, ob jemand auf Analsex, auf SM oder auf sein eigenes Geschlecht steht!“ sind nur zwei der vielen Kommentare, die ich schon bekommen habe. Ich kann mich nicht daran erinnern, ständig jemandem erzählt zu haben, wie der Sex mit T. ist.
Folglich komme ich zu dem Schluss, dass für viele Heterosexuelle Homosexualität nach wie vor keine „gleichwertige“ Form der Liebe ist, sondern schlichtweg auf den sexuellen Akt reduziert wird. Wieso ist das so? Bei Heten wie bei Homos gibt’s die gleichen sexuellen Vorlieben… der eine lebt sie halt mit dem anderen Geschlecht aus und der nächste mit dem eigenen.
Ähnlich sieht’s mit dem „Hihi, ein Schwuler – schnell den Arsch an die Wand“ und „Pass auf, die is‘ lesbisch!“ aus. Gibt’s irgendeinen Ratgeber in dem heterosexuelle Jugendliche erklärt bekommen, dass „Homosexueller“ nur ein anderes Wort für „omnisexueller Nymphomane“ ist? Ja, ich verliebe mich in Frauen. Nein, nicht in jede. Dafür würde meine Zeit gar nicht ausreichen, ausserdem bin ich mit meiner einen mehr als bedient. 😉
Und wo ich gerade dabei bin… JA, ein Outing ist nötig und keineswegs überflüssig. Wie oft habe ich schon gehört, dass wir uns durch unser Outing eher abgrenzen würden und wir, wenn wir nicht über unsere Sexualität reden würden, viel eher akzeptiert werden. Ich denke, vielen Menschen ist nicht bewusst, wie sehr homosexuelle Teenies auch heute noch leiden. Nicht nur, dass „schwul“ mittlerweile ein Synonym für scheisse ist, nein, auch die neue deutsche Rapwelle versichert uns jeden Tag aufs neue, dass Schwuchteln das allerletzte sind und Lesben dagegen nur fickgeile Luder, die nur mal ’nen richtigen Schwanz brauchen. (Auch ein Spruch, den ich so schon zu hören bekommen habe.) Liebe Kinder, das stimmt so nicht. Guckt weniger Pornos und mehr vernünftige Filme!
Die Welt in der ich aufgewachsen bin ist heterosexuell geprägt. Und zwar ohne Ende. Einziges mögliches Vorbild das ich hatte war Hella von Sinnen… naja, und später dann Martina Navratilova (sp?). Beide nicht unbedingt erstrebenswert… wobei ich anscheinend dem Fräulein von Sinnen ähnlicher geworden bin, als mir und meinem Umfeld lieb ist. Vielleicht sind wir aber auch beide nur zufällig lesbisch, dick und lustig und das reicht schon, um sich irgendwie ähnlich zu sein.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich früher dachte, ich müsse wohl ein Junge sein, weil ich in Anzug und Krawatte (von Papi gemopst) die Puppe meiner Mama heiratete. Und sowas tun ja wohl nur Jungs. Ich konnte auch eher Krawatten binden als mich schminken. (Und bin immer noch besser darin…) Kurzum: Ich war ein richtiger kleiner Tomboy. Geschnallt, dass ich lesbisch bin, habe ich letztendlich erst zu der Zeit als ich Abi machte. Vorher habe ich mich in Frauen verliebt aber als bi bezeichnet, weil… ja, warum eigentlich? Weil man einfach nicht lesbisch ist, basta. Das gehört sich halt irgendwie nicht, die Nachbarn könnten’s ja erfahren. Und dann denken die womöglich, meine Eltern hätten was falsch gemacht, dabei haben sie alles, alles richtig gemacht. Ohne meine Mutter hätte ich das nicht so schnell gepackt, dass ich eben anders und trotzdem okay bin. Madame erzählte mir auch später, sie hätte es schon gewusst, seit ich dreizehn bin… hätte sie’s mir bloss gesagt, sie hätte mir viel Elend erspart. 😉

Ich kann mich daran erinnern, wie meine Biolehrerin mir mal scherzhaft sagte: „Carolin, wenn Du immer diesen schwarzen Nagellack trägst kriegst Du nie ’nen Jungen ab, das strahlt Tod und Verwesung aus. Probier’s doch mal mit Rot!“. Ich habe bis heute keinen roten Nagellack.
Egal, was ich eigentlich sagen wollte: So lange wie als default-Wert Heterosexualität angenommen wird, so lange müssen wir uns outen. Um uns zu ersparen, bei Familienfesten gefragt zu werden, ob wir denn ’nen Freund haben, während wir eigentlich nur in die Welt schreien wollen, dass wir ’ne Freundin haben und die Frau die tollste Frau der Welt ist.

Wer meint, ein Outing sei überflüssig, der sollte sich die Mühe machen, mal einen Tag in die Welt zu gehen, Homosexualität als Default-Wert anzunehmen und sich die Reaktionen angucken. Zählt einfach mal, wie oft ihr am Tag mit Heterosexualität konfrontiert werdet und wie oft mit Homosexualität. Ihr werdet überrascht sein.

*runter von der seifenkiste (oooh schon wieder englisch gedacht) und ab ins bett*

10. Juli 2005

3… 2… 1… meins

Filed under: Queerschläger — Tags: , — Feylamia @ 1:46

Auf Ebay findet man momentan unter der Kategorie Belletristik & Sachbücher -> Lesbische Liebe dieses Angebot, eine wahre Perle:

Dr. med. Frank S. Caprio
Die Homosexualität der Frau
Zur Psychodynamik der Lesbischen Liebe

Eine Studie für Ärzte, Juristen, Erzieher, Seelsorger, Lagerleiter und Leiter von Straf- und Besserungsanstalten für Frauen und Mädchen

Vierte Auflage

insgesamt 16 Kapitel, u.a.
lesbische Liebe in der Literatur, in der Gesellschaft heute, lesbische Liebe bei Strafgefangenen, Tiefenpsychologische Theorien, verschiedene Ursachen, Psychopathologie der weiblichen Homosexualität, Klinik der lesbischen Liebe, Möglichkeiten einer Behandlung uvm.

Albert Müller Verlag Rüschlikon Zürich Stuttgart Wien, o.J. ca 1960, 316Seiten
Ganzleinen, sehr guter Zustand !

Was man in den sechziger Jahren über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu wissen glaubte würde mich doch sehr interessieren. Und wo wir gerade bei interessanten Fragen sind – warum musste ich unweigerlich an „Hinter Gittern“ denken, als ich die Beschreibung las, obwohl ich von selbiger Serie keine einzige Folge gesehen habe?

9. Juli 2005

we’re not afraid

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: — Feylamia @ 22:50

Diese Webseite finde ich interessant. Natürlich wird sich kein Terrorist dieser Welt um einen virtuellen Stinkefinger scheren, aber ich mag die Tatsache, dass die Welt halt irgendwie doch zusammenwächst.

8. Juli 2005

Death is on your heels, baby. And sooner or later, it’s gonna catch you.

Filed under: Academia,Film & Fernsehen,Stake Mignon — Tags: , , — Feylamia @ 9:51

Ich liebe Buffy Fans.

Heute bin ich über Lydia Chalmers‘ Thesis on William the Bloody gestolpert und die ist, wie William selber sagen würde, „bloody brilliant, luv!“

Um den Ursprung dieser Webseite zu kennen, muss man die Buffy Episode „Checkpoint“ gesehen haben:

Cut to: Spike’s crypt. Spike staring at someone.
WATCHER #2: (OS) But we understand that you *help* the Slayer.

We see that Spike is being interrogated by Watcher #2 while the other two nameless male Watchers stand between her and Spike. One of the men holds a cross, the other a crossbow.

SPIKE: I pitch in when she pays me.
WATCHER2: She pays you? She gives you money?
SPIKE: Money, a little nip of blood out of some stray victim, whatever.
WATCHER2: Blood?
SPIKE: Well, if they’re gonna die anyway. (considers) Come to think of it, though, that’s a bit scandalous, isn’t it? Personally, I’m shocked. The girl’s slipping.
WATCHER2: You’ve noticed a decline in her work?
SPIKE: Oh, yeah. See, the poor little twig can’t keep a man. Gets her all down. Few more disappointments, she’ll be cryin‘ on my shoulder, mark my words.
WATCHER2: (frowns) Is that what you want? I’d think you’d want to kill her. You’ve killed Slayers before.
SPIKE: (intrigued) Heard of me, have you?

He walks a little closer. The two male Watchers shift nervously and hold up their weapons.

WATCHER2: (embarrassed smile) I … wrote my thesis on you.

WATCHER2 ist oben erwähnte Lydia Chalmer. Die Tatsache, dass da ein paar Buffy Fans das komplette Teil geschrieben und online gestellt haben ist schon wunderbar genug. Aber richtig witzig wird’s erst, wenn man die imaginären Quellenangaben liest. Vorzugsweise sollte man Buffy-Fan sein, erst dann wird’s richtig, richtig witzig…

Hier ein paar meiner Favoriten:

  • Anon. Things to Do in Denmark When You’re Dead: Following Throughout Europe, 1900-1950.
    Copenhagen: Vampir period for which so little is known about our subject, the accuracy of the various accounts given. Nonetheless, establishing a tentative itinerary for William the Bloody with Drusilla and sometimes with Darla as well.
  • Gellar, Fredrick. Angelus and Drusilla. London: account of the siring of Drusilla.
  • Giles, Rupert. Interview with Several Demons conducted at Willie’s Place (unpub.) 1996.
  • Travers, Quentin et. al. Who’s Who in the World of Damned Creatures. London: COW Publishing, 1988.
    This is the standard text in the field, or at least in Council headquarters. The treatment of Spike is lengthy and definitive, as are all the entries pertaining to the Order of Aurelius. It assigns little importance to Watchers‘ and Slayers‘ Diaries, however, preferring to rely on internal documents generated by the Council.
  • Walsh, Margaret. Dissecting Demon Physiology. Los Angeles: Swastika Press, 1998.
    This is a fascinating preliminary study, setting out parameters for useful physiological experiments, which only came to my attention late in the thesis process. Rigorous studies of vampire physiology are rather thin on the ground, owing to the difficulty in garnering suitable subjects. Now if the author were only in Sunnydale, she might be able to make a deal with the Slayer to provide suitable material for further study.

hier bitte mentales bild von mir (vor lachen auf dem boden rollend) einfügen

„I’m not ashamed. It’s the computer age. Nerds are in. They’re still in, right?“
– Willow

7. Juli 2005

argh

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Tags: , , — Feylamia @ 10:59

[live aus’m kurs]
es gibt menschen, die machen mich aggressiv… grrr argh!!
[/live aus’m kurs]

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