dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

4. März 2011

A Woman in America

Filed under: Kluge Worte — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 10:08

So as a woman in America, I should be skinny as a 10yo boy, with giant breasts, white flawless (and above all YOUNG) skin. I should want a career, but only until it’s time for children; I should be independent, but desperately want a husband. I should be sexy and hot but not want sex because it’s SINFUL. Of course, it sells cars, so if I can bend over a hood that would be great. If I’m raped, it’s my fault; if I get pregnant, I am required to be a mother; if I’m angry, I’m a bitch; if I’m sad, I’ve got PMS. If I am a mother, I am not allowed to love anything but my children. If I don’t love men, I can’t get married, but I sure can be in porn.
So we either need another wave of feminism, or we need Xanax vending machines.

– Dianne Sylvan [1, 2, 3, 4, 5, 6 via @witchwords auf twitter]

Traurig aber wahr, so scheint’s.

3. März 2011

Note to self: All-Inkl und der Session Save Path

Filed under: technophil — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 14:42

Damit Postie und der ganze Schmodder funktionieren, dran denken,

AddHandler php-fastcgi .php .php4
php_value session.save_path „/bla/bla/pfad“

in die htaccess zu pfeffern.

Verteidigungsministerische Dinge

[via schneyra auf twitter]

Deutschland, Deine BILD-Leser. Guttenberg hat nämlich voll den geilen Job gemacht und ganz Deutschland ist neidisch. Und Frauen mögen Guttenberg. Die Männer sind nämlich schuld! Jawohl.

Schatz, wie war das gleich mit dem Auswandern?

2. März 2011

Dinge, die man viel öfter auf facebook posten sollte

Liebe $ExfreundinEinesFreundes,

jetzt mal im Ernst. Ich hab schon wegen dieses ganzen Märtyrermistes wegen $besagterFreund die Klappe gehalten, obwohl Du Dich benimmst, wie ein Kleinkind, dem man den Bagger gemopst hat. Inklusive „jetzt werde ich lesbisch“, inklusive Postens von zig unsäglichen Pseudoliebesliedervideoyoutubelinks von Emobands, inklusive öffentlichen Anprangerns von $besagtemFreund und inklusive wüsten Beschimpfungen. Aber jetzt noch in diese „Wir wollen Guttenberg zurück“-Gruppe eintreten? Guttenberg? Der für alles steht, was Du an „den bösen bösen Männern“ immer kritisierst? Das ist lächerlich. Und lässt Dich noch dämlicher erscheinen, als es vorher schon der Fall war. Und das ist schwer. Glaub mir.

Viele Grüße,
Fey

Aber sie würde es eh nicht verstehen, also schäme ich mich besser weiter ganz still fremd. Sonst müsste ich auch noch erklären. 🙁

(more…)

1. März 2011

OMG RPC!

Wer auf die diesjährige Role Play Convention nach Köln fahren möchte, kann sich übrigens aktuell Tickets zum günstigeren Vorverkaufspreis sichern. Ich freu mich schon, in den letzten Jahren hatte ich bekanntermaßen eine Menge Spaß in Münster und Köln. 🙂

25. Februar 2011

Aus aktuellem Anlass: Die Reklamation

Ich muss es einfach komplett zitieren, da der Server der Helden dem Ansturm auf ihren Blogeintrag nicht gewachsen ist. Ich bin mir sicher, Judith und ihre Jungs werden das verstehen:

Liebe Werbeagentur Jung von Matt,

bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -Kampagne mitmachen wollen:

Ich glaub, es hackt.

Die laufende Plakat -Aktion der Bild -Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist. Will heißen: nach Euren Maßstäben sicher eine gelungene Aktion.

Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt. Da sind auf der einen Seite die Promis, die sich denken: Hmm, die Bildzeitung, mal ehrlich, das lesen schon wahnsinnig viele Leute, das wär schon schick… Aber irgendwie geht das eigentlich nicht, ne, weil ist ja irgendwie unter meinem Niveau/ evil/ zu sichtbar berechnend… Und dann kommt ihr, liebe Agentur, und baut diesen armen gespaltenen Prominenten eine Brücke, eine wackelige, glitschige, aber hey, was soll´s, auf der anderen Seite liegt, sagen wir mal, eine Tüte Gummibärchen. Ihr sagt jenen Promis: wisst ihr was, ihr kriegt einfach kein Geld! Wir spenden einfach ein bisschen Kohle in eurem Namen, dann passt das schon, weil, wer spendet, der kann kein Ego haben, verstehste? Und außerdem, pass auf, jetzt kommt´s: ihr könnt sagen, WAS IHR WOLLT!

Und dann denken sich diese Promis, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, irgendeine pseudo -distanziertes Gewäsch aus, irgendwas “total Spitzfindiges”, oder Clever- Unverbindliches, oder Überhebliches, oder… Und glauben, so kämen sie aus der Nummer raus, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Und haben trotzdem unheimlich viele saudumme Menschen erreicht! Hurra.

Auf der anderen Seite, das erklärt sich von selbst, der Rezipient, der saudumme, der sich denkt: Mensch, diese Bild -Zeitung, die traut sich was.

Und, die dritte Seite: Ihr, liebe jungdynamische Menschen, die ihr, zumindest in einem sehr spezialisierten Teil eures Gehirns, genau wisst, was ihr tut. Außer vielleicht, wenn ihr auf die Idee kommt, “Wir sind Helden” für die Kampagne anzufragen, weil, mal ehrlich, das wäre doch total lustig, wenn ausgerechnet die…

Das Problem dabei: ich hab wahrscheinlich mit der Hälfte von euch studiert, und ich weiß, dass ihr im ersten Semester lernt, dass das Medium die Botschaft ist. Oder, noch mal anders gesagt, dass es kein “Gutes im Schlechten” gibt. Das heißt: ich weiß, dass ihr wisst, und ich weiß, dass ihr drauf scheißt.

Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.

Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.

In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.

Mit höflichen Grüßen,
Judith Holofernes

Quelle: wirsindhelden.de

Einmal Heldin, immer Heldin. <3

24. Februar 2011

Mein Senf zu Guttenberg …

War ja überfällig. Wo fange ich also an? Zuerst, bevor böse Hinweise in den Kommentaren kommen: Ja, richtig, ich halte nichts von CDU/ und CSU und Menschen, die diese Parteien wegen ihres Wahlprogramms wählen, sind mir zutiefst suspekt, weil ich sie für so weit rechts außen halte, das ich mit ihnen in der Regel nicht viel anfangen kann. Ich sage „in der Regel“, weil ich trotzdem einige Freunde habe, die CDU wählen – diese sind aber entweder Soldaten oder der Nachwuchs von Großgrundbesitzern und sagen außerdem sehr klar, dass sie gerade mit den menschenrechtsfeindlichen und religiös motivierten Teilen der Wahlprogramme nichts am Hut haben. Ich kann in ihren Fällen also ansatzweise nachvollziehen, warum sie wählen, wie sie wählen, auch wenn ich es nicht begrüße.

So, nun da das geklärt wäre, zurück zu Herrn Guttenberg. Da stellt sich ein Mann hin, und sagt allen Ernstes, er habe eine Arbeit nach besten Wissen und Gewissen angefertigt, die zu über 20% nicht aus seiner Feder stammt. Das lässt doch eigentlich nur einen Schluss zu: Der Mann ist entweder dumm oder gewissenlos. Beides streitet er wohl ab. Ich will mir da kein Urteil erlauben – soll der werte Leser das für sich entscheiden.
Dass Guttenberg dann „zurückrudert“ und zugibt, die Arbeit habe gravierende handwerkliche Fehler ist mehr als frech. Das ist auch kein zurückrudern, das ist eine Arroganz, die man so selten sieht. Handwerkliche Mängel? Ja, bei ein paar falsch gesetzten Fußnoten mag das sein. Aber das Übernehmen vom geistigen Eigentum Anderer im fast genauen Wortlaut, das ist kein mal eben so passierter handwerklicher Mangel. Das ist bewusste Täuschung. Punkt. Da kann und muss man nicht diskutieren.
Wunderschön seine Begründung: Er gab zu, er sei „sicher so hochmütig, zu glauben, dass mir die Quadratur des Kreises gelingt, und zwar politische Leidenschaft und Arbeit sowie wissenschaftliche und intellektuelle Herausforderungen als junger Familienvater miteinander in Einklang zu bringen“ und meinte, dies hätte für ihn „offenbar eine Überlastung“ dargestellt. (Siehe FAZ.) Arbeiten, Promovieren und Familienvater sein unter einen Hut zu bringen ist schwierig, keine Frage. Aber das ist keine Entschuldigung für schlampiges wissenschaftliches Arbeiten und vor allen Dingen keine Entschuldigung dafür, zu kopieren. Und nichts anderes hat Guttenberg getan.

Guttenberg bat die Universität (auf einem Briefbogen des Verteidigungsministeriums?!) darum, seinen Doktortitel zurückzunehmen. Das war eigentlich überflüssig – wusste er doch ganz genau, dass dieses sowieso geschehen würde.
Aber ein Teil der Deutschen, seine Bildzeitungslesenden Fans, sah dies anscheinend als großzügigen Akt. Und dann, nachdem ihm die Uni nach einer Prüfung den Titel aberkennt, kommt Angela Merkel daher und sagt: „Die Entscheidung der Uni Bayreuth liegt auf der Linie dessen, was der Verteidigungsminister vorgegeben hat. Sie macht daher Sinn.“ (Auch FAZ.) Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Guttenberg hat’s also vorgegeben, sonst hätte die Entscheidung keinen Sinn gemacht? Da fällt einem doch wirklich nichts mehr ein.

Und wo sind eigentlich die vielen Deutschen, die „hinter Guttenberg“ stehen, von denen man in den Medien immer wieder hört und liest? Ich sehe die nicht. Das mag daran liegen, dass meine peer group (yay! Anglizismus!) eher aus gebildeten Menschen besteht. Ich sollte dringend mal Abends in Eckkneipen in obskuren Stadtteilen gehen – vielleicht treffe ich ja da auf die Menschen, die der Meinung sind, das wäre alles nicht so wild mit dem Guttenberg, jeder Akademiker würde abschreiben und überhaupt war früher alles besser und die Deutschen haben das ja nicht besser verdient.

23. Februar 2011

Kurzfilm: The Lost Thing

Filed under: dichotomy empfiehlt,Film & Fernsehen,Web-TV — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 13:56

[via Underwater Thrills: Swimming With Sharks]

Wunderschön. Mehr gibt’s auf thelostthing.com – ich bin gespannt, ob das gute Stück am 27. Februar einen Oscar einheimst. Ich fänd’s toll.

22. Februar 2011

Es glitzert, es ist sinnvoll …

Filed under: Mädchengedöns — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 12:36

… ich muss es haben. Ähm, ich muss sie haben. Die eneloop Glitter Akkus . Jaaa, sie glitzern! Wie super sind die denn bitte mal? Hachz! Nebenan beim Jog gesehen und direkt ganz nach oben auf die innere Wunschliste gesetzt!

Thinking Day 2011

Filed under: Augensüßkram,jugendlich bewegt und so — Schlagwörter: , — Feylamia @ 2:22
promise.gif
  • Ich will hilfsbereit und rücksichtsvoll sein.
  • Ich will den anderen achten.
  • Ich will zur Freundschaft aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder beitragen.
  • Ich will aufrichtig und zuverlässig sein.
  • Ich will kritisch sein und Verantwortung übernehmen.
  • Ich will Schwierigkeiten nicht ausweichen.
  • Ich will die Natur kennen lernen und helfen, sie zu erhalten.
  • Ich will mich beherrschen.
  • Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe.

Pfadfindermädchen

I’m a survivor (what),
I’m not gonna give up (what),
I’m not gon‘ stop (what),
I’m gonna work harder (what),
I’m a survivor (what),
I’m gonna make it (what),
I will survive (what),
Keep on survivin‘ (what),
I’m a survivor (what),
I’m not gonna give up (what),
I’m not gon‘ stop (what),
I’m gonna work harder (what),
I’m a survivor (what),
I’m gonna make it (what),
I will survive (what),
Keep on survivin‘ (what).

– Destiny’s Child

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