dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

21. Januar 2010

Judith Holofernes – Kamikazefliege

Filed under: Musik — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 22:54

Was ist die „Kamikazefliege“ und woher krieg ich eine?

Die Kamikazefliege ist eine CD von Judith Holofernes aus dem Jahr 1999; also einer Zeit vor den Helden, in der sie als (eher mäßig erfolgreiche aber begabte) Solokünstlerin unterwegs war. Auf diesem Album wird Judiths schon damals einmalige Stimme fast nur von akustischen Gitarre(n) begleitet. Besonders interessant sind die frühen Versionen von „Aurélie“ und „Ausser dir“ sowie das beinahe prophetische „Popstar“.

Tracks:
01 – Ich will alles
02 – Ich muß früh raus
03 – Hirnwichserei
04 – Popstar
05 – Afroamerikanerküsse
06 – Außer dir
07 – Aurélie
08 – Friede,Freude,Lagerfeuer
09 – Kamikazefliege

Wer jetzt gerne eine „Fliege“ möchte hat leider sehr wahrscheinlich Pech. Insgesamt gab es nur 500 CDs von denen heute wohl fast alle streng gehütetes Prunkstück der Sammlungen der Fans der ersten Stunde sind. Und bitte schreibt auch deswegen nicht an Judith, sie hat ihre letzte „Fliege“ schon vor langer Zeit an einen Fan verschenkt und selbst wirklich keine mehr. Die CD taucht deshalb auch extrem selten bei eBay auf und erzielt dann horrende dreistellige Gebote.

Quelle: helden-forum.com

Ich wusste bis gerade gar nicht, dass es davon nur 500 Stück gab. Da besitze ich ja ausnahmsweise ein echtes Sammlerstück. Cool.
Wenn mir da einer ein horrendes dreistelliges Gebot macht, verkaufe ich übrigens gerne meine Kamikazefliege und kaufe mir vom Erlös ein Ticket nach London um die Zigeunerprinzessin zu besuchen und mit ihr Shoppen zu gehen. 😉

Aktionswoche gegen Sexismus und Homophobie an der Uni Bielefeld

Filed under: Academia,Queerschläger — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 18:54

Letztes Jahr erwähnte ich die Aktionswoche gegen Sexismus und Homophobie schon einmal und auch dieses Jahr geht wieder was:

Bereits zum vierten Mal finden die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie statt! Vom 22.01.-29.01.2010 erwartet dich ein buntes Programm an Veranstaltungen, die über Sexismus, Homophobie, Heteronormativität und queerer Politik informieren und aufklären! Denn das Nicht-Bewusstsein von diesen Themen nimmt immer stärker zu!

Beteilige dich an den Veranstaltungen, verschließe nicht die Augen vor verdeckter oder offener Diskriminierung!

Quelle: AStA Uni Bielefeld

Zum Programm habe ich nicht groß was gefunden, aber vermutlich hängt in der Uni was aus. 😉 Auf jeden Fall gibt’s am Mittwoch, 27.01., ab 23h im AudiMin der Uni was von Queers and Guitar auf die Ohren.

Wie tief ist zu tief? Lied des Tages

Filed under: Lieder, die man toll finden muss,Web-TV — Schlagwörter: — Feylamia @ 17:01

Hach, ich mag das.

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Eine bunte Reise durch meinen Musikgeschmack

Mehr als 16000 gespielte Lieder habe ich jetzt seit Juni 2005 bei last.fm angesammelt. Hier eine Liste meiner Jubiläumstracks …
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Sonnenschein: Eine Ode an das narf

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 8:22

Was ist ein narf?
Ein narf ist der symbolische Mittelfinger, das sinnbildliche Kotzen auf unangenehme Dinge, das Seufzen der gepeinigten Kreatur angesichts einer schier unlösbaren Aufgabe, enorm unnötigen Plackerei, tausendfach langweiligen Ergießerei über die Wirren der kanadischen Postmoderne usw.
Das narf ist mein Freund. Auch außerhalb des universitären Alltags ist das narf vielfach einsetzbar: bei leeren Kühlschränken, fehlenden Kopfschmerztabletten, Anrufen aus der Hölle vom Hauptbahnhof. Überall passt es hinein. Leise, laut, geschrieben, von Hand oder am PC, gemurmelt, geächzt, gedacht.
Es ist schöner als jedes gflzkeltnkjheoiftuhwrt, als jedes f*** oder f*****, als jedes Fluchen mittels religiöser Symbole, das narf ist der große und starke Bruder des gnaaaaaaaa, die letzte Bastion des Seelenfriedens in einer sich viel zu schnell drehenden Welt.
Hoch lebe das narf.

[Gefunden bei Sonnenschein]

Just am Montag sprach ich mit der Waldelfe und benutzte das Wort „narf“, woraufhin wir uns fragten, woher dieses Wort wohl eigentlich stammt. Gestern benutzte es Greebo78 auf twitter, da fiel mir das Gespräch wieder ein und ich googelte eine Runde. Ein wirkliches Ergebnis fand ich dabei nicht – vermutlich kommt es tatsächlich ursprünglich aus Pinky & der Brain. Faszinierend.

20. Januar 2010

Sauber recherchiert ist anders …

Filed under: Bücherwurm,Film & Fernsehen — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 18:21

Die Handlung: Ein junges Mädchen verliebt sich an der High School unsterblich in einen neuen Mitschüler. Sie hat keine Ahnung, dass es sich dabei um einen Vampir handelt. Reiner Zufall natürlich, dass die Story verdächtig nach „Twilight“ klingt.

Quelle: TV Today

Na, wer findet das Problem? Tip: Die Buchvorlage zu den Vampire Diaries erschien 1991, vierzehn Jahre vor Twilight. Oops. 😀

Zitate des Tages: Magisterarbeit & Tokio Hotel

Filed under: Academia,Augensüßkram,Musik — Schlagwörter: , , , , , , — Feylamia @ 11:53

Das erste Zitat des Tages kommt heut von der Chemikerin. Die kam auf facebook, ließ mir ein

Anstatt meine Magisterarbeit zu schreiben, mach ich lieber irgendwelchen scheiß im facebook

da und ging wieder. Recht hat sie. Mache ich echt lieber.


Die traurige Wahrheit.

Zitat des Tages Nummer zwei kam als Reaktion auf ein weiteres Tokio-Hotel-Fan-Outing (diesmal auf twitter, so ganz modern) und stammt von der Bekannten aus dem web 2.0 deren Namen ich jetzt besser nicht erwähne und deren last.fm-Profil ich besser nicht verlinke, wenn mir mein Leben lieb ist:

@Feylamia haha geil. ich find das neue Album ganz ok, mach aber das Scobbeln aus wenn ichs hör haha. Sonnensystem <3

(Ich muss mir dringend mal einen Spitznamen für Dich überlegen. :D)

19. Januar 2010

Vergeben

„apologizing doesn’t mean that you are wrong and the other person is right. it just means that you value your relationship more than your ego.“

Das twitterte neulich eine Bekannte aus den Weiten des Web 2.0.

Fand ich toll. Hab ich aber nochmal überdacht. Entschuldigen bedeutet verdammt oft auch einfach nur, dass man etwas von der anderen Person will, das sie einem sonst nicht gibt. Das ist dann natürlich nicht mehr so richtig toll.

Wo wir gerade so bei dem Themenbereich sind: Ich bin eigentlich ja total gut im Vergeben. Ich bemerke sozusagen die ersten drölfzig mal gar nicht, wenn jemand nicht so richtig nett zur mir ist oder verdränge das binnen Sekunden. Aber irgendwann läuft das Fass über und dann ist Schicht im Schacht und der Elefant kommt zu Tage: Egal ob mein Gegenüber es bemerkt oder nicht, dann stehen bei jeder Kommunikation und Interaktion diese Dinge im Raum und ich vergesse die einfach nicht. Das ist einerseits zwar sehr hilfreich, denn dann wird man nicht nochmal enttäuscht oder wütend gemacht, andererseits aber auch ziemlich nervig, weil man mit diesen Dingen dann natürlich nie so richtig abschließt. Möchte ich im nächsten Leben bitte gerne mal anders haben, nur so zum Ausprobieren, wie es sich anfühlt. 🙂

fairy jail

Filed under: Augensüßkram,On the Road — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 12:09
Fairyjail.jpg

18. Januar 2010

Verloren geglaubte Rede von Martin Luther King wieder aufgetaucht

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 15:16

Officials at Bethel College in Newton, Kan., on Monday will play a recording of a speech by Dr. Martin Luther King Jr. that hasn’t been heard in half a century.

It’s the only recording of the speech that exists, and until recently, school officials thought it was lost for good.

[…]

„He kept repeating that we need to be maladjusted to our society; we can’t accept the status quo,“ Friesen says. „And he repeated that over and over again. I said I remember that, being a nonconformist. He had vigor about him, energy. He carried himself with a dignity, a sense of composure.“

In the speech, King tells the audience: „I never intend to adjust myself to the evils of segregation and discrimination. I never intend to become adjusted to religious bigotry.“

Quelle: NPR.org

Hell yeah.

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