dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

24. Januar 2010

Bielefelder Wochenende


One night in Paris Bielefeld.

Zu sehen sind die Neustädter Marienkirche, der kleine Minipark zwischen Kirche und Altstadt, die Sparrenburg, der Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald, die Eskimoelfe und lauter Wahnsinnige aus Bielefeld und Umgebung, die dem 10. Jubiläum des Bielefelder Bloggerstammtisches beigewohnt haben, beispielweise auch der Schirmherr mit einem Glas „nochsoeins“.

22. Januar 2010

SuperBowl XLIV

superbowl2010.jpg

Super Bowl XLIV

Die Stereoanlage des Grauens

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 14:04

Heute habe ich eine weitere Stunde meines Lebens an Vaters Anlage verschwendet. Er beschloss jetzt nämlich, dass er sein altes Tonbandgerät anschließen muss. Nicht nur, dass er zwanzig Jahre alte Aufnahmen von Radioweihnachtskonzerten abspielen möchte, nein, er besteht auch darauf, dass er selbige auch aufnehmen können will. Also musste ein neues Spezialkabel her. Soweit so gut. Er hat dann direkt mal noch ein Monitorkabel mitbestellt, weil sein Tonbandgerät dafür ja einen Ausgang hat. Als ich ihm erklärte, dass das allerdings nicht bringt, weil sein Verstärker keinen entsprechenden Eingang hat, folgte Unverständnis. Dann versuchte er mich auf zig Arten zu überreden, das Monitorkabel doch an anderen Eingängen anzuschließen. Er hat allerdings keine freien Eingänge mehr und selbst wenn würde das ja nichts bringen. So richtig verständlich machen konnte ich ihm das aber nicht.

Im Endeffekt auch nicht so wichtig, denn das Tonbandgerät funktioniert gar nicht. Er versicherte mir, er habe es vor Bestellung der Kabel ausgiebig getestet. Aber er versicherte mir gestern auch eine halbe Stunde, nachdem ich hörte wie er den Hund aus dem Garten ins Haus liess, dass ich das Hoftor (er meinte die Küchentür) offengelassen hätte (durch selbige erlangte der Herr Hund unter seiner führenden Hand Zutritt ins Haus). Ich war nur die ganze Zeit in meinem Zimmer. Hmmmm. 😉

Er baut von Monat zu Monat mehr ab, das macht mich traurig und wütend zugleich, weil ich das Gefühl habe, ihm in keinerlei Weise mehr gerecht werden zu können, ohne eine Ausbildung in irgendeinem Pflegeberuf zu machen. Meh.

21. Januar 2010

Sonnenschein: Eine Ode an das narf

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 8:22

Was ist ein narf?
Ein narf ist der symbolische Mittelfinger, das sinnbildliche Kotzen auf unangenehme Dinge, das Seufzen der gepeinigten Kreatur angesichts einer schier unlösbaren Aufgabe, enorm unnötigen Plackerei, tausendfach langweiligen Ergießerei über die Wirren der kanadischen Postmoderne usw.
Das narf ist mein Freund. Auch außerhalb des universitären Alltags ist das narf vielfach einsetzbar: bei leeren Kühlschränken, fehlenden Kopfschmerztabletten, Anrufen aus der Hölle vom Hauptbahnhof. Überall passt es hinein. Leise, laut, geschrieben, von Hand oder am PC, gemurmelt, geächzt, gedacht.
Es ist schöner als jedes gflzkeltnkjheoiftuhwrt, als jedes f*** oder f*****, als jedes Fluchen mittels religiöser Symbole, das narf ist der große und starke Bruder des gnaaaaaaaa, die letzte Bastion des Seelenfriedens in einer sich viel zu schnell drehenden Welt.
Hoch lebe das narf.

[Gefunden bei Sonnenschein]

Just am Montag sprach ich mit der Waldelfe und benutzte das Wort „narf“, woraufhin wir uns fragten, woher dieses Wort wohl eigentlich stammt. Gestern benutzte es Greebo78 auf twitter, da fiel mir das Gespräch wieder ein und ich googelte eine Runde. Ein wirkliches Ergebnis fand ich dabei nicht – vermutlich kommt es tatsächlich ursprünglich aus Pinky & der Brain. Faszinierend.

19. Januar 2010

Vergeben

„apologizing doesn’t mean that you are wrong and the other person is right. it just means that you value your relationship more than your ego.“

Das twitterte neulich eine Bekannte aus den Weiten des Web 2.0.

Fand ich toll. Hab ich aber nochmal überdacht. Entschuldigen bedeutet verdammt oft auch einfach nur, dass man etwas von der anderen Person will, das sie einem sonst nicht gibt. Das ist dann natürlich nicht mehr so richtig toll.

Wo wir gerade so bei dem Themenbereich sind: Ich bin eigentlich ja total gut im Vergeben. Ich bemerke sozusagen die ersten drölfzig mal gar nicht, wenn jemand nicht so richtig nett zur mir ist oder verdränge das binnen Sekunden. Aber irgendwann läuft das Fass über und dann ist Schicht im Schacht und der Elefant kommt zu Tage: Egal ob mein Gegenüber es bemerkt oder nicht, dann stehen bei jeder Kommunikation und Interaktion diese Dinge im Raum und ich vergesse die einfach nicht. Das ist einerseits zwar sehr hilfreich, denn dann wird man nicht nochmal enttäuscht oder wütend gemacht, andererseits aber auch ziemlich nervig, weil man mit diesen Dingen dann natürlich nie so richtig abschließt. Möchte ich im nächsten Leben bitte gerne mal anders haben, nur so zum Ausprobieren, wie es sich anfühlt. 🙂

18. Januar 2010

Verloren geglaubte Rede von Martin Luther King wieder aufgetaucht

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , — Feylamia @ 15:16

Officials at Bethel College in Newton, Kan., on Monday will play a recording of a speech by Dr. Martin Luther King Jr. that hasn’t been heard in half a century.

It’s the only recording of the speech that exists, and until recently, school officials thought it was lost for good.

[…]

„He kept repeating that we need to be maladjusted to our society; we can’t accept the status quo,“ Friesen says. „And he repeated that over and over again. I said I remember that, being a nonconformist. He had vigor about him, energy. He carried himself with a dignity, a sense of composure.“

In the speech, King tells the audience: „I never intend to adjust myself to the evils of segregation and discrimination. I never intend to become adjusted to religious bigotry.“

Quelle: NPR.org

Hell yeah.

Lost Generation

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles.,Web-TV — Schlagwörter: , , — Feylamia @ 12:00

[via Swimming Freestyle und TYWKIWDBI]

Von hinten nach vorne gelesen bedeutet dieses Gedicht von Jonathan Reed plötzlich das Gegenteil. Wunderschön.

I am part of a lost generation
And I refuse to believe
I can change the world.
I realize this may be a shock but
‚Happiness comes from within‘
Is a lie, and
‚Money will make me happy‘
So in thirty years I will tell my children
They are not the most important thing in my life.
My employer will know that
I have my priorities straight because
Work
Is more important than
Family
I tell you this:
Once upon a time
Families stayed together
But this will not be true in my era.
This is a quick fix society
Experts tell me
Thirty years from now I will be celebrating the 10th anniversary of my divorce.
I do not concede that
I will live in a country of my own making.
In the future
Environmental destruction will be the norm.
No longer can it be said that
My peers and I care about this earth.
It will be evident that
My generation is apathetic and lethargic.
It is foolish to presume that
There is hope.

And all of this will come true unless we choose to reverse it.

17. Januar 2010

Probleme mit den Twitter Tools

Filed under: technophil,Tägliche Twittereien — Schlagwörter: , , , , — Feylamia @ 14:04

Diese Probleme hier habe ich auch, seit ich mein twitter-Passwort geändert habe. Super.
Nach ewigem

„Sorry, login failed. Error message from Twitter: This method requires authentication.“

habe ich twitter tools deaktiviert und gelöscht, die zugehörigen Einträge händisch aus der Datenbank gelöscht (sitzen in wp_options und haben das Prefix aktt_), das Plugin neu hochgeladen und aktiviert. Jetzt bekomme ich „Sorry, login failed. Error message from Twitter: Rate limit exceeded. Clients may not make more than 150 requests per hour“. Meh. Ich probier’s in ’ner Stunde nochmal. *seufz*

Nachtrag: Scheint wieder zu funktionieren. Mroar. Meine Nerven!

Glatte Straßen, gebrochene Schulter und spanische Austauschstudenten

  • Ich saß im Auto meines Stammesfürsten und bei spiegelglatter Fahrbahn bauten wir einen Unfall, woraufhin a) ich mir sehr unangenehm die Schulter brach und b) er leider die Strasse nicht sichern konnte, weil seine reflektierende Schutzweste von unserer Meutenführung zu einem reflektierenden Hularöckchen verbastelt worden war.
  • Ich war ein spanischer Austauschstudent und mit Juliette Schoppmann im Spaßbad.

Öhm. Ja, ne. Ist klar. Ich habe die allerseltsamsten Träume der Welt.

Nach diesem großartigen Einblick in mein Unterbewusstsein kann ich ja noch mal kurz den eigentlichen Abend Revue passieren lassen: Es war gestern sehr fein, die Wohnung der Froschkönigin entwickelt sich langsam aber sicher zum Stammesheim für die gemütlichen und sängerischen Anlässe, die nächste fröhliche Runde ist schon geplant und ich freu mich schon drauf. Der künstlerisch-kreative Tagesplan liess sich dank der streikenden Technik nicht komplett durchführen, dafür haben wir dann aber selbstgebackenes Sportlerbrot mit Chili-Käse-Aufstrich gegessen und mit Hans Huber ein Fläschchen vom Schwatten gezwitschert. Lied des Abends war, finde ich, „Wir wählten den Sommer“, YouTube-Video des Abends war Saw bei McDonald’s und Liedermacher des Abends zu unserem großen Grauen Hans Söllner.

15. Januar 2010

Tod auf dem Hochhausdach

Filed under: Das Leben. Das Universum. Und alles. — Schlagwörter: , , , — Feylamia @ 8:55

Ja, Frau Fey, wenn man auf ’nem Hochhausdach im Ghetto ist und einen ein rappendes Bandenmitglied (um genau zu sein, eine butche Version von Lafayette Reynolds) mit ’ner Knarre bedroht, dann ist es total klug, mit dem USB-Stick Licht zu machen, um den Typen zu verwirren. Es ist wirklich enorm wichtig, dass der Rest der Welt die enorm interessanten linguistischen Informationen bekommt, die an aus den Flugblättern, die die Gangs mit Abdeckband auf die Teerpappe geklebt haben, stammen. (Man will ja mit seinen Tags nicht das Dach beschädigen!) Da muss man sich dann auch einfach mal nicht wundern, wenn man erschossen wird. Naja, immerhin liegts sich warm auf so ’ner von der Sonne aufgeheizten Teerpappe. Und die Flecken vom Blut sieht man auch nur von ganz Nahem.

Also manchmal frage ich mich wirklich, zu wem das Unterbewusstsein gehört, dass mir da Nachts diese Träume presentiert. Meins kanns nicht sein.

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