dichotomy We're all in the gutter, but some of us are looking at the stars. (Oscar Wilde)

22. Juni 2010

Creative Xdock

Ganz braves Geekweibchen habe ich mir ja zum Geburtstag unter anderem die Creative XDock Wireless X-Fi Dockingstation schenken lassen und kann mich damit nun fein per iPod über die Stereoanlage beschallen lassen. Zwar kann das gute Stück mit entsprechenden Empfängern die Musik ins ganze Haus verteilen (und an jedem dieser Empfänger kann man das Gerät mit der Fernbedienung steuern – coole Sache, iPod ist im Arbeitszimmer, man hört aber auf der Terrasse Musik und steuert das ganze auch von da), aber da ich die Funktion nicht nutze, habe ich die WLAN-Option direkt mal abgeschaltet, weil sie auch gerne mal drahtlose Netzwerke stört. (Dazu in den Standby-Modus gehen, das Netzteil rausziehen, Lautstärkeregler drücken und gedrückt halten und dabei das Netzteil wieder reinstecken.)
Klang ist gut und den iPod fernsteuern zu können ist sehr nett. Bei meinem iPod Classic funktioniert zwar vermutlich die Videofunktion nicht (geht wohl nur bei älteren Modellen), aber egal – dafür hat man für knapp 30 Euro (wenn man das Gerät einzeln ohne WLAN-Station kauft) ein ordentliches Dock inkl. Fernbedienung bekommen, das den Sound der MP3s deutlich aufwertet, den iPod lädt und nebenbei auch zum Synchronisieren per USB an den Rechner anschließbar ist. Feine Sache.

der Countdown läuft

Jetzt ist es nicht mal mehr ein Jahr, dann bin ich offiziell alt und gediegen und so. Deswegen mal wieder ein Jahresrückblick. Was habe ich denn so im letzten Jahr gemacht? Emotional war’s eine Berg- und Talfahrt und da es sich nicht lohnt, da ins Detail zu gehen, zitiere ich einfach die Zigeunerprinzessin zu dem Thema: „Simple people are kept happy more easily“. Da hat sie Recht. 🙂 Außerdem will ich mich mal nicht beschweren, hat mir das Schicksal doch dieses Jahr gleich zwei potentielle Kindsväter beschert und das stimmt mich sehr, sehr glücklich.
Mehr habe ich jetzt gerade auch gar nicht … das meiste habe ich ja eh zum Jahresbeginn schon geschrieben. War kurz und schmerzlos, was? So muss das sein.

Ach so, Blick nach vorne? Keine Ahnung, wo’s hingeht. Diverse Städte rufen nach mir, aber wo ich landen werde, kann ich nicht sagen. Ich lasse mich mal vom Leben überraschen und verlasse mich auf mein Bauchgefühl.

Einen feinen Tag hatte ich gestern – er begann mit Cover von Adam Lamberts „Whataya want from me“, das mir der liebe Herr D. aus B. mit seiner Gitarre aufnahm – sogar als Video. So toll darf mein Geburtstag gerne jedes Jahr beginnen, wie könnte so ein Tag eine Enttäuschung werden! 🙂 Der liebe Herr M. aus D. versüßte mir dann den Morgen mit einer total lieben Email inklusive Foto von einem grandiosen Geschenk (hachz!), meine Mutter beglückte mich mit einer Dockingstation für meinen iPod und mit Badesalz und es trudelten so einige SMS und Anrufe ein. Ich wurde mehrfach besungen (sogar von Menschen, die sonst für Geld singen!) und als krönenden Abschluss haben die Zukünftige mir ein Stevie-Wonder-Ständchen gehalten vorgespielt und mein Bruder und seine Herzdame eine sehr nette sms geschrieben. Kurzum: Da haben nette Menschen an mich gedacht und ich habe mich darüber sehr gefreut.

Und natürlich war das ganze web 2.0 voll mit Glückwünschen. Und an der Stelle bin ich durchaus zwiegespalten: Da gibt es Menschen, bei denen ich genau weiss, dass sie eigentlich nur gratulieren, weil ihnen das das Schüler/Studi/wasauchimmerVZ oder facebook gerade anzeigt, dass jemand Geburtstag hat und die dann mal schnell „einen Gruß hinrotzen“, weil sie mit der Person an sich gar nicht viel zu tun haben – weder real noch per Messenger, twitter oder sonstwas. Sowas finde ich doof, freue mich auf meinen Pinnwänden sämtlicher Art also gar nicht unbedingt so sehr darüber. Und wer sich dann nicht mal die Zeit nimmt, seine zwei, drei Sätze (wenn überhaupt) ordentlich zu tippen, der kann sich die Glückwünsche eigentlich auch gleich sparen.
Mag sein, dass ich da altmodisch bin, aber für mich ist mein Geburtstag kein Popularitätswettbewerb – ich bekomme lieber wenige nette Nachrichten von Menschen, die mir etwas bedeuten, als zig Grüße nach dem Schema F. 🙂

20. Juni 2010

Gestatten, Ökotussi

Okay, nicht wirklich. Aber ich bemühe mich immer mehr, im Rahmen meiner technophilen Möglichkeiten mein Leben sowohl gesünder als auch umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu gehört beispielweise jetzt auch, mir Mittagessen einzupacken: Mir Bentos zu basteln, damit habe ich gerade ganz frisch angefangen, aber ich hoffe, dass ich das durchhalte. Es ist gesünder, leckerer und besser für die Umwelt, als wenn ich mir unterwegs im Schnellrestaurant was hole.

Mit den Themen Nachhaltigkeit und Carbon Footprint kam ich zuerst durch Missy Higgins in Berührung – die Frau ist eine der größten Umweltschützerinnen in der Musikszene, glaube ich. Und zwar nicht so „in your face“ wie viele andere, sondern einfach, weil sie das für sich selbst braucht. Das fand und finde ich inspirierend.

Anschauen kann man sich das zum Beispiel in der Webserie „Missy takes the Wheel“:

Ich kann mich gut daran erinnern, dass „Öko“ gerne als Schimpfwort benutzt wurde, als ich noch zur Schule ging. Frei nach dem Motto „Ökos stinken, gehen zur Walldorfschule und sind sozial komplett imkompatibel zu normalen Menschen“. Dabei fühlte ich mich schon damals der „Bewegung“ zugehöriger, als man ob meiner Optik vermutet hätte. Denn recycelt wurde in meinem Elternhaus schon immer, statt Plastiktüten gab es Papiertüten und mitgebrachte Beutel, Standby-Modi jedweder Art waren verpönt, wir hatten schon immer Energiesparlampen und statt Cluburlaub machten wir lieber Camping. Warum auch nicht?
Heute sehe ich beispielweise Pfadfinderaktionen als gesunden Ausgleich dazu an, dass ich zu Hause so technophil bin und ich wirklich eine Menge am Rechner sitze. Nebenbei schmökere ich auch ganz gerne auf Utopia und finde da Tips und Anregungen. Und der werte Herr Informatiker aus Bielefeld sagt auch immer wieder kluge Dinge die mich denken lassen „Stimmt, da hat er recht. Da kannst Du mal Dein Konsumverhalten anpassen“. (Ok, in der Realität denke ich eher „Oh. Ok. Notiert.“ aber ich impliziere den Rest nonverbal oder so! ;))

Nun wird sich der eine oder andere vielleicht denken „Feylamia, verzeih, aber Du so öko bist Du nun wirklich nicht!“ und klar, mehr geht immer. Aber warum nicht einfach mal mit wenig anfangen und gucken, was dabei rumkommt? Schaden kann’s ja nun wirklich nicht.

17. Juni 2010

Haie knutschen

OMG! Ich bin verliebt! In ein Bild. Und zwar in das hier. That is all.

[via Die Höhle der haarigen Biester, denn die Künstlerin hat die Bilder für das Blog gemalt]

Feylamia & The Chocolate Factory

Ich werde hier noch zur Küchenfee … heute auf dem Menü: Selbstgeklöppelte Pralinchen aus Vollmilch-, Zartbitter- und weißer Schokolade.


Yummy yummy yummy I got love chocolate in my tummy!

Die Blümchen und der Fisch sind übrigens in Eiswürfelformen von Ikea entstanden, die Blätter in normalen Silikonformen zum Backen. Was man auf dem Foto schlecht sieht, ist, dass in den einfarbigen Blättern Pfeffer und Salz sind. Habe vorhin auch direkt testgegessen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebis. Fürs erste Mal Schoki basteln ist mir das gut gelungen. Lecker.

16. Juni 2010

i iz in ur kitchen makin ur sushiz

Filed under: Augensüßkram,On the Road — Tags: , , — Feylamia @ 18:30
Sushi.jpg

Nachtrag:
Ich habe zwei Sorten gemacht, nämlich Lachs und Feta/Olive. War nämlich kreatives Kochen, hatte eh kein Reisessig und keinen Sushireis. Und da Frau Mutter mitessen wollte habe ich auch was ohne Fisch gemacht. Sie entschied sich dann aber wegen des Geruchs doch für „nur mal probieren“. Sie stürzte sich also mit Messer und Gabel auf die schmackhaften Häppchen, biss herzhaft zu … und spuckte aus, stöhnte und hastete ins Bad, um sich die Zähne zu putzen: „Das schmeckt wie es riecht, wenn Dein Vater seine Aquarien saubermacht!“ Halte also fest: Sushi? Nicht so ihrs. (Oder ich mache verdammt schlechtes. Aber ich find’s eigentlich ganz lecker für einen ersten Versuch. Und für morgen habe ich auch noch welches. Mjammi.)

14. Juni 2010

Bento Nummer 1

Gerade eben habe ich es fertiggepackt und im Kühlschrank verstaut: Mein allererstes Bento. Hach, ich freu mich!

Was ist drin?

  • Reis mit Napolisoße und Oliven
  • Vier Mini-Frühlingsrollen
  • Bohnenkeime, 2 Cocktailtomaten und 2 Oliven

Außerdem morgen mit im Täschchen: Mein Wasserfläschchen, mein Minigewürzstreuer (Salz, Pfeffer, Curry und Paprika) von Globetrotter und ein Minilöffelchen aus einem Kinder Joy (das nämlich prima mit in das Essstäbchenfach passt), um gegebenenfalls Soßenreste auszulöffeln. 🙂 Nicht dabei: Nachtisch. Oliven sind nämlich gefühlter Nachtisch und sollte mich der Süßigkeitenhunger überfallen, greife ich einfach in den Laptoprucksack, denn da ist immer ein Schokomüsliriegel als Notration drin. 😉

Nachtrag 16. Juni: Auf der Wiese neben der Uni sitzen und aus der Bento Box speisen, das ist fein! Kurzum: Test mit Bravour bestanden. Ich bin um acht aus dem Haus gegangen und als ich um eins essen ging, war noch alles angenehm kühl, da die Tasche ja teilisoliert ist und die Wasserflasche ein wenig als Kühlakku fungierte. Toll!

Meine erste Bento Box: Das Lock & Lock Lunchbox Set

Exakt zehn Tage hat mein Lock & Lock Lunchbox Set gebraucht (und ich hab’s an einem Freitagabend gekauft, es konnte also erst am Montag verschickt werden, im Prinzip ist’s also sogar nur eine Woche), um aus Südkorea bis zu mir zu fliegen und ich bin glücklich, denn ich denke, ich habe die richtige Entscheidung (man erinnere sich an meine Misere) getroffen: Das Teil ist totschick. Und preislich kann ich auch zufrieden sein: Ich habe das Set bei einem eBay-Shop für knapp 20 Euro (inkl. Versand per Luftpost) erstanden, einen ähnlichen Preis hätte ich wohl auch hier im Einzelhandel bezahlt. (Mal ganz davon abgesehen, dass eBay oft die bessere Wahl ist, weil es in Übersee oft Artikel gibt, die hier in der Form gar nicht in den Handel kommen.)

Unboxing ist ja uuuunglaublich beliebt, also mache ich mit. I’m unboxing my box. Toll, ne? Hier also ein paar Fotos:


I saw you checking out my box! (Hah! Dreckiger englischer Wortwitz!) Wie so oft gilt: Ein Klick macht’s Bild groß.

Zuerst einmal: Top Verpackung, besser geht’s nicht!

Wie man sieht sind im Set mehrere Teile enthalten:

  • Ein (in zwei Fächer unterteiltes) Dosenoberteil (240 ml),
  • ein Dosenunterteil (350 ml),
  • ein Zwischenfach (welches gleichzeitig als Dichtung zwischen den Dosenteilen fungiert, wenn ich das richtig sehe),
  • Essstäbchen (praktisch geteilt und im Zwischenfach verstaut, ich entschuldige mich mal direkt für meinen abgeblätterten Nagellack im Bild ;)),
  • ein Deckel,
  • eine Wasserflasche (300ml) und
  • eine Tasche.

Auf einigen der Fotos sieht man einen dunkelgrünen Salz- und Pfefferstreuer von Tupperware, der gehört nicht zum Set, ich wollte nur gucken, ob er hochkant in die Dose passt. Und in das Unterteil passt er. 🙂

Vorab: Wie toll ist denn das Täschchen bitte mal? Nicht nur, dass es schick aussieht, nein, es ist auch noch ein toller Spruch draufgedruckt („One of the most special things you can do for your loved ones is to help them to fall in love with nature“) und es ist unten mit isolierendem Futter ausgestattet, so dass die Box sich nicht ganz so schnell erwärmt! Gefällt mir sehr gut. Zumal ich auf Anhieb sehe, dass ich sowohl ein 30ml-Nalgenefläschchen (beispielsweise für Soße oder Dressing) als auch den Salzstreuer von Tupper noch locker mit reinbekomme, ohne weiter in die Höhe gehen zu müssen, weil neben der Trinkflasche noch ein wenig Platz ist. Praktisch. 🙂

Das ganze Set macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck, mein einziger Meckergrund wäre höchstens, dass die Zweiteilung der oberen Dose nicht durchgängig ist, die Sachen also auf einem schmalen Streifen (knapp 1cm, schätze ich) doch durcheinander purzeln könnten. Da hätte man die Trennwand in Dose und im Deckel etwas länger machen können. Sehr gut gefällt mir auf jeden Fall auch, dass die Dosen unproblematisch in den Geschirrspüler, die Mikrowelle und den Gefrierschrank können.
Ich werde auf jeden Fall noch einmal in mich gehen und überlegen, wie man den Platz, der noch im Essstäbchenzwischenteil verbleibt, nutzen kann. Es passen auf jeden Fall schon mal Tütchen mit Ketchup, Senf, Salz oder Pfeffer rein. Vielleicht zusätzlich noch ein kleiner Löffel? Mein Titanspork passt vermutlich nicht ;), aber ein kleines Messer beispielsweise könnte da noch rein. Oder eine Serviette. Schnickschnack halt. 🙂

Und wenn ich das Ding jetzt auf den Dachboden stelle, was habe ich dann? Richtig. A Box in the Attic. (Bisschen grandios, wie ich hier nebenbei den Werbeblock reingeschmuggelt habe, oder?)

13. Juni 2010

Trip nach Detmold

Heute bin ich mit der werten Frau Mutter nach Detmold gefahren (ich! gefahren!) und habe im Gartencenter das Kinder Susiparadies für mich entdeckt, enorm schicke Hüte anprobiert 😉 und eine neue Eiswürfelform (toll, so mit Stäbchen drin, so dass man dann einen Rührstab aus Eis hat!) erstanden …

Danach ging’s direkt weiter zum Flohmarkt, wo es neben griechischen Pornos und Holzwindmühlen mit lippischer Rose auch jede Menge tollen Schnickschnack gab. Und ich lieeebe Schnickschnack! In einer 1-Euro-Grabbelkiste habe ich dann eine tolle Holzschale entdeckt, die sofort gekauft wurde. Außerdem gab’s endlich ein neues Portemonnaie, das alte fiel ja schon auseinander. Zu Hause direkt die Lochzange bemüht und ’ne Ringöse für die Kette dranpioniert (nicht, dass das Ding verloren geht! Besser festketten!) und nun ist das Teil perfekt. Yippieh.

Kinderparadies.jpg

Hut.jpg

Einkäufe.jpg

I’m cuddly, bitch, deal with it

Ich hatte das ja noch gar nicht ausführlicher hier geschrieben, deswegen hole ich’s jetzt nach: How I Met Your Mother ist mein Freund. Kann man eigentlich nicht oft genug erwähnen. Großartige Sendung.
(Mal ganz davon abgesehen, natürlich, dass ich das uneheliche Kind von Ted Mosby und Marshall Eriksen bin, die perfekte Mischung aus goofy weirdo & hopeless romantic. ;))

Goofy weirdo:

Marshall: „Who wouldn’t wanna snuggle up next to this business on a sunday morning. Wrapped in a comforter and it’s raining outside, there’s muffins warming in the oven. I’m cuddly, bitch, deal with it.“

Hopeless romantic:

Ted: „You know what? I’m done being single, I’m not good at it. Look, obviously you can’t tell a woman you just met that you love her, but it sucks that you can’t. I’ll tell you something though, if a woman, not you, just some hypothetical woman, were to bear with me through all this, I think I’d make a damn good husband, because that’s the stuff I’d be good at. Stuff like making her laugh and being a good father and walking her five hypothetical dogs.“

Hopeless romantic #2:

Ted: „What you and Tony have… What I thought for a second you and I had, what I KNOW that Marshall and Lily have. I want that. I do. I keep waiting for it to happen… waiting for it to happen and I guess I’m just some… I’m tired of waiting. And that is all I’m going to say on that subject.“

Gute Freundin:

Ted: Listen, whenever you feel like calling her you come find me first, and I will punch you in the face.
Marshall: You’re a good friend, Ted.

Hat nichts mir mir zu tun, aber ist grandios:

Lily Aldrin: I had four strawberries.
Ted Mosby: Was there a side of champagne with each of those strawberries?
Lily Aldrin: [burping] Yes!
Marshall Eriksen: Lily, you could have burped, or said the word yes, but the fact that you did both is exactly why I married you.

How I Met Your Mother -- Critically Funny
Wer's noch nicht gesehen hat, der sollte sich jetzt ganz flott mal Staffel 1 auf DVD besorgen und anfangen. True story!

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